| Kirchenjahr

Die Lieblings-Weihnachtslieder der Prälatinnen und Prälaten

Festlichkeit, Vorfreude, Trost, springen und laufen ...

Weihnachten berührt die Menschen tief in der Seele. Und ganz besonders berühren uns die Weihnachtslieder, die im Gottesdienst gesungen, im Auto gepfiffen oder in Radio oder Internet gehört werden. Wir haben die vier württembergischen Regionalbischöfe und Regionalbischöfinnen nach ihren persönlichen Lieblingsliedern gefragt.

Sommertagung der 16. Landessynode.
Prälat Ralf AlbrechtBild: Gottfried Stoppel

Ralf Albrecht, Prälat in Heilbronn

Mein Lieblingslied ist „Fröhlich soll mein Herze springen“. Für mich ist in keinem Weihnachtslied mehr Bewegung, Sprung, Tiefgang. Paul Gerhardt nimmt uns mit auf den Weg zur Krippe – und die Weihnachtsfreude kommt am ansteckendsten in Strophe 6 rüber: Christus ist geboren: „Lauft, eilt, kommt, liebt, schaut!“ Wunderbar. Das ist Weihnachten!

 


Sommertagung der 16. Landessynode.
Prälat Markus SchochBild: Gottfried Stoppel

Markus Schoch, Prälat in Reutlingen

Für mich gehört das Lied „O du fröhliche“ unbedingt zu jedem Weihnachtsfest. Am liebsten gemeinsam im Stehen gesungen mit einer brausenden Orgel, das verbinde ich schon seit Kindertagen mit einem festlichen Gottesdienst zu Weihnachten. Noch einmal neu in den Blick gekommen ist mir dieses Lied, als ich Pfarrer in Riga war, genauso wie Johann Gottfried Herder 250 Jahre zuvor. Der hat die Melodie dieses Volkslieds aus Sizilien mitgebracht, wo es ursprünglich als ein Marienlied gesungen wurde. So hat es ein Marienlied aus Sizilien über den Umweg durch das Baltikum bis in unser evangelisches Gesangbuch und in die Herzen vieler Menschen geschafft.


Sommertagung der 16. Landessynode.
Prälatin Gabriele ArnoldBild: Gottfried Stoppel

Gabriele Arnold, Prälatin in Stuttgart

Mein  Lieblingslied ist “Driving home for chrismas”. Ich freue mich darauf, dass meine Kinder und Enkel zu uns nach Hause kommen. Aber noch etwas: Gott wird Mensch. Er kommt auf die Erde und macht damit die Erde zu seiner Heimat. Gott kommt nach Hause zu uns. Und er ist gekommen, um zu bleiben.


Sommertagung der 16. Landessynode.
Prälatin Gabriele WulzBild: Gottfried Stoppel

Gabriele Wulz, Prälatin in Ulm

Mein Lieblingslied im Advent ist „O Heiland, reiß die Himmel auf“. Zum Advent gehört die ganz und gar unbescheidene Hoffnung, dass Gott kommt, um die Welt zu verwandeln. Im Adventslied von Friedrich von Spee verbindet sich die Klage mit der Hoffnung, dass Gott selbst den Himmel zerreißt und aller unserer Not ein Ende macht. Was für ein Trost!



Video: Landesbischof Ernst-Wilhelm über seinen Heiligabend-Gottesdienst in der JVA-Heilbronn

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Mehr zu Weihnachten 2024

Hinweis für Kirchengemeinden

Kirchengemeinden sind herzlich eingeladen, Texte wie diesen von www.elk-wue.de in ihren eigenen Publikationen zu verwenden, zum Beispiel in Gemeindebriefen. Sollten Sie dabei auch die zugehörigen Bilder nutzen wollen, bitten wir Sie, per Mail an kontakt@elk-wue.de nachzufragen, ob die Nutzungsrechte für den jeweiligen Zweck vorliegen. Gerne können Sie alle Bilder nutzen, die Sie im Pressebereich unserer Webseite finden.


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Grafik: elk-wue.de

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