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Die Landeskirche in Zahlen

Wie viele Gemeindeglieder hat die Evangelische Landeskirche in Württemberg? Wie viele Kinder wurden letztes Jahr getauft, wie viele Ehen geschlossen und wie viele junge Erwachsene konfirmiert? Hier finden Sie Antworten auf diese und andere Fragen.

Die Evangelische Landeskirche in Württemberg hat 1.993.460  Mitglieder (Stand 31.12.2018). Sie ist damit die sechstgrößte der 20 EKD-Gliedkirchen. Sie deckt mit rund 20.000 Quadratkilometern etwa zwei Drittel der Fläche Baden-Württembergs ab.

Die Landeskirche besteht aus 1.246 Kirchengemeinden und rund 100 Gesamtkirchengemeinden. Diese sind zu 46 Kirchenbezirken zusammengefasst. Insgesamt gibt es derzeit 49 Dekanate. Diese wiederum sind vier Prälaturen zugeordnet: Reutlingen, Stuttgart, Heilbronn und Ulm. Eine Besonderheit ist der Kirchenkreis Stuttgart: Er umfasst vier Dekanate und bildet für das Stadtgebiet eine Einheit.

Im Rahmen der Leitung innerhalb der Landeskirche begleiten, beraten und "visitieren" die Prälaten Dekanate und Kirchenbezirke. Außerdem wirken bei der Besetzung der Gemeindepfarrstellen mit. Die Prälaten sind Mitglieder der Kirchenleitung. Dort bringen sie die Anliegen und Erfahrungen aus den Gemeinden ein.

1534 wurde Württemberg evangelisch. Die erste evangelische Predigt wurde am 16. Mai 1534 in der Stuttgarter Stiftskirche gehalten. Das Herzogtum und fast alle Reichsstädte des Südens hatten sich der Reformation angeschlossen.

So entstand eine lutherische Kirche. Ihr Reformator war Johannes Brenz. Er stand auch hinter der "Großen Kirchenordnung" Herzog Christophs von 1559, die dem evangelischen Kirchen-, Bildungs- und Sozialwesen Gestalt gab.

Die Strukturen der Kirche veränderten sich im 19. Jahrhundert: Eine Landessynode und der Kirchengemeinderat wurden eingerichtet. Im Jahr 1920 gab sich die Landeskirche ihre heutige Verfassung als "die evangelisch-lutherische Kirche in Württemberg". 

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01.10.2015

Evangelischer Kirchenvertrag Baden-Württemberg
Der aktuelle Vertrag des Landes Baden-Württemberg mit der Evangelischen Landeskirche in Baden und mit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg (Evangelischer Kirchenvertrag Baden-Württemberg) wurde 2007 von Synoden und Parlament ratifiziert und trat 2008 in Kraft.

Die Kirchensteuer macht etwa die Hälfte der Einnahmen der Evangelischen Landeskirche aus. Staatsleistungen und die staatlichen Ersatzleistungen für Religionsunterricht, den von der Kirche angestellte Lehrkräfte erteilen und der ordentliches Lehrfach ist, sind weitere Einnahmequellen. Hinzu kommen Spenden, Stiftungen, Schenkungen und Erbschaften.

Der größte Teil der Ausgaben entfällt auf die Personalkosten für Pfarrer, Diakone und weitere kirchliche Angestellte. Nach Bereichen betrachtet stehen an der Spitze der Ausgaben der Pfarrdienst und die Arbeitsbereiche Gottesdienst und Gemeindearbeit sowie die Diakonie mit ihren Einrichtungen. Zusammen machen sie rund drei Fünftel der Ausgaben aus. Die Haushalts-, Kassen- und Rechnungsführung sowohl der Landeskirche als auch der Kirchengemeinden prüft das unabhängig arbeitende Rechnungsprüfamt.

Die Zahl der Taufen ist mit 17.820 im Jahr 2018 in Württemberg im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen - um genau 105.

4954 Paare haben 2017 einen evangelischen Traugottesdienst in Württemberg gefeiert.

18.326 junge Menschen sind 2017 in Württemberg konfirmieren worden – etwa 1.000 Jugendliche weniger als im Vorjahr. Hinweis: Im Konfirmationssgottesdienst getaufte Jugendlich werden statistisch nur noch unter „Taufen“ gezählt.

Die Zahl der Sterbefälle stieg von 27.815 im Jahr 2017 auf 28.089 im Jahr 2018.

An den vier „Zählsonntagen“ sind im vergangenen Jahr etwas mehr Menschen in die Gottesdienste gekommen als im Jahr zuvor. 1,17 Millionen Gottesdienstbesucher wurden an diesen vier Sonntagen gezählt. Im Schnitt der letzten Jahre bleibt die Zahl der Gottesdienstbesucher recht konstant mit einer leicht abnehmenden  Tendenz. Die Gottesdienste an Heiligabend sind traditionell sehr beliebt. 756.000 Besucherinnen und Besucher waren im vergangenen Jahr am 24. Dezember in einem der Gottesdienste der württembergischen Gemeinden.

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Kirchenaustritte im Vergleich zu 2017 angestiegen. 19.222 Menschen haben 2018 der Landeskirche den Rücken gekehrt, im Jahr zuvor waren es noch 17.300.

Wer nach einem früheren Austritt aus der evangelischen Kirche wieder Mitglied werden will, kann dort auch wieder eintreten. Im vergangenen Jahr verzeichnete die württembergische Landeskirche 2.026 Eintritte (plus 34).

Evangelische Menschen, die in das Gebiet der Evangelischen Landeskirche in Württemberg umziehen, werden von dieser Statistik nicht erfasst. Sie werden als Zuzüge, nicht als Eintritte gezählt.

Wenn sich die Zahlen auf das Jahr 2017 beziehen, haben wir sie dem Jahresbericht 2018 der Landeskirche entnommen. Wenn es sich um das Jahr 2018 handelt, stammen die Zahlen vom Dezernat 7 des Evangelischen Oberkirchenrats, welches unter anderem für Statistik zuständig ist. Die Zahlen der Kirchenzugehörigkeit zur Diözese Rottenburg-Stuttgart stammen von deren Homepage.

  • Jahresbericht 2018
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    Info: 6 MB | PDF
    23.11.2018

  • Jahresbericht 2017
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    Info: 6 MB | PDF
    27.11.2017

  • Jahresbericht 2016
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    Info: 4 MB | PDF
    23.11.2016

  • Jahresbericht 2015
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    Info: 5 MB | PDF
    19.11.2015

  • Jahresbericht 2014
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    Info: 4 MB | PDF
    04.09.2015

  • Jahresbericht 2013
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    Info: 4 MB | PDF
    30.01.2017

  • Jahresbericht 2012
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    Info: 17 MB | PDF
    31.01.2017


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Evangelische Landeskirche in Württemberg (K.d.ö.R.)

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    • Die Württembergische Landeskirche in Zahlen
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      Info: 89 KB | PDF
      24.07.2019

    • Jahresbericht 2018
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      Info: 6 MB | PDF
      23.11.2018

    • Organigramm der Landeskirche
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      Info: 136 KB | PNG
      11.09.2015

    • Plan für die Kirchliche Arbeit 2019
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      Info: 3 MB | PDF
      28.01.2019