Religion - ein gefragtes Fach

An öffentlich-allgemeinbildenden Schulen sowie an Beruflichen Schulen  im Bereich der Evangelischen Landeskirche in Württemberg wurden im Schuljahr 2017/18 jede Woche 28.000 Stunden Evangelische Religionslehre erteilt.  Rund 7.500 Stunden (rund 35 Prozent) davon sind von kirchlichen Lehrkräften erteilt worden. Der Anteil der staatlich erteilten Wochenstunden ist von 56,4 % im Schuljahr 1997/98 auf aktuell 65 % gestiegen. 

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Die Gesamtschülerzahl an den öffentlich-allgemeinbildenden Schulen ist, wie auch die Zahl der Schüler im evangelischen Religionsunterricht, gegenüber dem Vorjahr weiter gesunken. Auffallend ist dabei der kontinuierlich sinkende Anteil evangelischer Schülerinnen und Schüler an der Gesamtschülerschaft (aktuell ca. ein Drittel gegenüber 41,8 Prozent im Schuljahr 2007/2008). Dem gegenüber steht eine stetig wachsende Schülerzahl, die – da sie nicht der Landeskirche angehören- auf eigenen Wunsch am evangelischen Religionsunterricht (RU) teilnehmen. Ihr Anteil  beträgt rund 27 % der insgesamt am eangelischen. RU teilnehmenden Kinder und Jugendlichen. 

Die Anzahl der Abmeldungen vom Evangelischen Religionsunterricht ist seit Jahren stabil und liegt derzeit bei etwa vier Prozent. 

Rund 6.000 evangelische Schülerinnen und Schüler an den öffentlich-allgemeinbildenden  können, vorwiegend aufgrund regionaler Gegebenheiten, keinen ev. Religionsunterricht erhalten. Dies sind 4,8 Prozent der evangelischen Schülerinnen und Schüler.

Der konfessionell-kooperative Religionsunterricht ist eine besondere Regelform des konfessionellen Religionsunterrichts. Er zielt darauf ab, ein vertieftes Bewusstsein der eigenen Konfession im Spiegel der anderen Konfession zu schaffen. Im Wechsel zwischen evangelischen und katholischen Lehrpersonen wird  eine authentische Begegnung mit der jeweils anderen Konfession ermöglicht.
Im Schuljahr 2017/2018 wurden an öffentlich allgemeinbildenden Schulen im Bereich der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart 502 Anträge auf konfessionell-kooperativen Religionsunterricht genehmigt.

Aufgabe Unterrichtsversorgung

Staatliche und kirchliche Lehrkräfte helfen mit, dass die fast eine Million Schülerinnen und Schüler in allen Bereichen in Baden-Württemberg guten Religionsunterricht (evangelisch und römisch-katholisch) erhalten. Nur durch den Einsatz kirchlicher Lehrkräfte kann die Unterrichtsversorgung gewährleistet werden. Die Kirchen setzen dabei in erheblichem Umfang (fast 39 Prozent) kirchliche Lehrkräfte ein.

 

Ansprechpartnerin

Carmen Rivuzumwami

Kirchenrat Referat 2.1: Religionsunterricht, Schule und Bildung

Gänsheidestraße 4
70184  Stuttgart

Tel.
0711 / 2149-299
Fax
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Carmen.Rivuzumwami@elk-wue.de
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