FAQ

Kompakte Antworten auf häufig gestellte Fragen

Hier finden SIe die am häufigsten gestellten Fragen an die Vernetzte Beratung - durch Klick auf die violetten Pfeile öffnen Sie die einzelnen Fragen und Antworten.

Allgemeine Fragen zur Beratung

Falls Sie unsicher sind, ob Ihre Anliegen zum Beratungsspektrum der Vernetzten Beratung passen, empfehlen wir eine formlose Anfrage per Mail oder ein Telefonat mit der Clearingstelle

Beratungsprozesse kosten Zeit und Kraft. Sie sind auf den erklärten Willen aller angewiesen, sich aktiv am Prozess zu beteiligen.

Darüber hinaus entstehen je nach Beratungsformat Kosten. Diese werden unterschiedlich finanziert:

  • In Prozessen zu den Themen Struktur, Pfarrdienst, Immobilien (SPI) und Regionalverwaltung/Assistenz der Gemeindeleitung werden die Beratungskosten von der Landeskirche übernommen.
  • Beratungsprozesse zur Umsetzung des PfarrPlans werden zu 50% von der Landeskirche übernommen, die andere Hälfte wird i.d.R. vom Kirchenbezirk finanziert.
  • Alle anderen Beratungsprozesse sind von den Kirchengemeinden über ihre Zuweisung selbst zu finanzieren. Aber auch hier gibt es immer wieder Zuschussmöglichkeiten. Infos dazu erhalten Sie bei der Geschäftsstelle der GOW.

  • In der Regel erfolgt eine erste Kontaktaufnahme durch die Clearingstelle zur vorläufigen Klärung Ihres Anliegens.
  • Die Clearingstelle leitet Ihre Beratungsanfrage auf dem Dienstweg weiter an die Fachbereiche SPI und Regionalverwaltung oder an ein Referat im Oberkirchenrat.
  • Wenn Sie eine Anfrage haben, die in den Bereich der Gemeindeberatung fällt, wird diese an die GOW weitergeleitet. Die Anfrage wird wie der gesamte GOW-Beratungsprozess vertraulich behandelt.
  • Der Fachbereich, das Referat oder die GOW wird auf Sie zukommen und Ihnen einen Vorschlag für Beraterinnen und Berater machen. Sie erhalten eine schriftliche Zusage, dass die Beratung starten kann. Die BeraterInnen nehmen mit Ihnen Kontakt auf und besprechen das weitere Vorgehen (Prozessauftakt, Beteiligte, Beratungsinhalte, Zeitschiene, Rahmenbedingungen, etc.)
  • Bei Prozessen im Bereich SPI und Regionalverwaltung werden Dekanatamt und KVSt im gleichen Zuge darüber informiert.

 

Zu Beginn jeder Beratung wird gemeinsam vereinbart, welche Ziele erreicht werden sollen.
Die Beratung erfolgt inhaltlich ergebnisoffen (im Rahmen des rechtlich Möglichen) und kann mit oder ohne Beschlussfassung beendet werden. Der passende Zeitpunkt für einen Abschluss der Beratung wird gemeinsam vereinbart und ggf. im Verlauf des Prozesses situationsbezogen angepasst.

Die „Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung in der Ev. Landeskirche in Württemberg (GOW)“ berät seit über 25 Jahren im Auftrag der Landeskirche Kirchengemeinden und Einrichtungen in Veränderungsprozessen.  Gut 50 Beraterinnen und Berater sind hier tätig. Seit 2022 ist die GOW ein Fachbereich in der Vernetzten Beratung.
 

  • In den Beratungsprozessen bei der Gemeindeberatung geht es um alle Fragen der Gemeinde- und Organisationsentwicklung. Außerdem berät die GOW in Konflikten, moderiert KGR-Klausuren, bietet Milieuberatung an und Tagungen/Prozesse zum Thema Geistlich Leiten. Auch das Coaching von KGR-Vorsitzenden gehört zum Aufgabenbereich der GOW.
  • Gemeindeberatung ist vertraulich. Informationen werden nur nach Rücksprache weitergegeben.
  • Die Beraterinnen und Berater der GOW sind nebenberuflich tätig. Sie beraten nach den Honorarsätzen der GOW.
  • Weitere Infos unter Konzeption der GOW.

 

Zusammenwachsen von Kirchengemeinden

- eine (fusionierte) Kirchengemeinde
- Verbundkirchengemeinde (spezifische Form der Gesamtkirchengemeinde)
- Gesamtkirchengemeinde

 

Jede beteiligte Kirchengemeinde fasst für sich in einer öffentlichen KGR-Sitzung den entsprechenden Beschluss. Zuvor sollte eine Gemeindeversammlung abgehalten werden oder die Gemeindeglieder in anderer Form angemessen angehört werden (§ 32 KGO).

- Ein Antragsschreiben an den Oberkirchenrat, das die Fachberaterinnen und Fachberater im Rahmen des Prozesses zusammen mit Ihnen entwickeln.
- Anlagen: i.d.R. eine neue Ortssatzung sowie Zusammenstellungen (z.B. aller Mitarbeitenden und Immobilien) und Meldungen (z.B. MAV-Beteiligung)

Wenn Sie den Antrag im Rahmen eines SPI-Prozesses stellen, muss er bis spätestens 30.06. eines Jahres über den Dienstweg (Dekanatamt) beim OKR eingegangen sein, damit die neue Rechtsform ab dem 1.1. des Folgejahres in Kraft treten kann. Alle Anträge außerhalb eines SPI-Prozesses müssen bis zum 30.03. eines Jahres über den Dienstweg beim OKR eingegangen sein.
Im Jahr einer Kirchenwahl verschiebt sich je nach Wahltermin die Antragsfrist nach vorne!
(im Wahljahr 2019 war die Frist 30.03.2019)

 

Aus haushaltstechnischen Gründen immer der 1.1. eines jeden Jahres.
Unterjährig ist keine Umstellung möglich.

Eine Ortssatzung ist eine öffentlich-rechtliche geltende Rechtsnorm.
In ihr werden der künftige Name der Kirchengemeinde, beschließende Ausschüsse und Zuständigkeiten z.B. von Ausschüssen geregelt.

 

Ja, die Ortssatzung kann durch Beschluss des zuständigen Gremiums geändert werden.
 - Wie?
Bei einer Gesamtkirchengemeinde oder einer Verbundkirchengemeinde mit einer zwei Drittel Mehrheit, ansonsten mit einfacher Mehrheit (s. § 51 Abs. 3 KGO).
- Sind hierbei Fristen zu beachten?
Nein, aber in jedem Fall bedarf die Änderung der Genehmigung des Oberkirchenrats (§ 58 KGO, § 51 Abs. 3. Satz 2 KGO).

 

Nein, die Mitglieder müssen nicht zurücktreten.
Die neue Sitzverteilung tritt erst mit der Kirchenwahl in Kraft.

 

Die Verbundkirchengemeinde ist eine spezifische Form der Gesamtkirchengemeinde. Pfarrstellen, Gottesdienstordnung, Personalanstellung und das Haushaltswesen sind immer der Verbundkirchengemeinde zugeordnet, die als neue Körperschaft die beteiligten Kirchengemeinden umfasst. Die Gremiengröße im KGR richtet sich ab dem Zeitpunkt der nächsten Kirchenwahl nach der Anzahl der Gemeindeglieder innerhalb der Verbundkirchengemeinde.


Bei einer Gesamtkirchengemeinde bleibt die Zuordnung der Pfarrstellen und damit auch die Gottesdienstordnung immer in der Zuständigkeit der einzelnen Kirchengemeinden. 

 

In der folgenden Arbeitshilfe finden Sie Informationen dazu:

Arbeitshilfe: Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Verbundkirchengemeinde und Gemeinde-Fusion
download

Info: 787 KB | PDF
25.08.2022

Arbeitshilfe: Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Verbundkirchengemeinde und Gemeinde-Fusion

- eine (fusionierte) Kirchengemeinde
- Verbundkirchengemeinde (spezifische Form der Gesamtkirchengemeinde)
- Gesamtkirchengemeinde

 

Jede beteiligte Kirchengemeinde fasst für sich in einer öffentlichen KGR-Sitzung den entsprechenden Beschluss. Zuvor sollte eine Gemeindeversammlung abgehalten werden oder die Gemeindeglieder in anderer Form angemessen angehört werden (§ 32 KGO).

- Ein Antragsschreiben an den Oberkirchenrat, das die Fachberaterinnen und Fachberater im Rahmen des Prozesses zusammen mit Ihnen entwickeln.
- Anlagen: i.d.R. eine neue Ortssatzung sowie Zusammenstellungen (z.B. aller Mitarbeitenden und Immobilien) und Meldungen (z.B. MAV-Beteiligung)

Wenn Sie den Antrag im Rahmen eines SPI-Prozesses stellen, muss er bis spätestens 30.06. eines Jahres über den Dienstweg (Dekanatamt) beim OKR eingegangen sein, damit die neue Rechtsform ab dem 1.1. des Folgejahres in Kraft treten kann. Alle Anträge außerhalb eines SPI-Prozesses müssen bis zum 30.03. eines Jahres über den Dienstweg beim OKR eingegangen sein.
Im Jahr einer Kirchenwahl verschiebt sich je nach Wahltermin die Antragsfrist nach vorne!
(im Wahljahr 2019 war die Frist 30.03.2019)

 

Aus haushaltstechnischen Gründen immer der 1.1. eines jeden Jahres.
Unterjährig ist keine Umstellung möglich.

Eine Ortssatzung ist eine öffentlich-rechtliche geltende Rechtsnorm.
In ihr werden der künftige Name der Kirchengemeinde, beschließende Ausschüsse und Zuständigkeiten z.B. von Ausschüssen geregelt.

 

Ja, die Ortssatzung kann durch Beschluss des zuständigen Gremiums geändert werden.
 - Wie?
Bei einer Gesamtkirchengemeinde oder einer Verbundkirchengemeinde mit einer zwei Drittel Mehrheit, ansonsten mit einfacher Mehrheit (s. § 51 Abs. 3 KGO).
- Sind hierbei Fristen zu beachten?
Nein, aber in jedem Fall bedarf die Änderung der Genehmigung des Oberkirchenrats (§ 58 KGO, § 51 Abs. 3. Satz 2 KGO).

 

Nein, die Mitglieder müssen nicht zurücktreten.
Die neue Sitzverteilung tritt erst mit der Kirchenwahl in Kraft.

 

Die Verbundkirchengemeinde ist eine spezifische Form der Gesamtkirchengemeinde. Pfarrstellen, Gottesdienstordnung, Personalanstellung und das Haushaltswesen sind immer der Verbundkirchengemeinde zugeordnet, die als neue Körperschaft die beteiligten Kirchengemeinden umfasst. Die Gremiengröße im KGR richtet sich ab dem Zeitpunkt der nächsten Kirchenwahl nach der Anzahl der Gemeindeglieder innerhalb der Verbundkirchengemeinde.


Bei einer Gesamtkirchengemeinde bleibt die Zuordnung der Pfarrstellen und damit auch die Gottesdienstordnung immer in der Zuständigkeit der einzelnen Kirchengemeinden. 

 

In der folgenden Arbeitshilfe finden Sie Informationen dazu:

Arbeitshilfe: Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Verbundkirchengemeinde und Gemeinde-Fusion
download

Info: 787 KB | PDF
25.08.2022

Arbeitshilfe: Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Verbundkirchengemeinde und Gemeinde-Fusion

Veränderungen im Pfarrdienst

Die Gottesdienstordnung regelt grundsätzlich, wann und wo regelmäßig Gottesdienste gefeiert werden und welches Pfarramt dafür zuständig ist (Kanzelrecht).

Die örtliche Gottesdienstordnungwird vom (Verbund-)Kirchengemeinderat erarbeitet und anschließend vom Oberkirchenrat erlassen.

 

Der Gottesdienstplanhält die tatsächlich an einem Gottesdienstort stattfindenden Gottesdienste in einem bestimmten Zeitraum fest. Er wird i.d.R. veröffentlicht z.B. im Gemeindebrief oder auf der Homepage und dient darüber hinaus der Erstellung von Mesner- und Organistenplänen, etc.

 

Derzeit gilt die Regel, dass in jeder Kirchengemeinde bzw. Verbundkirchengemeinde sonntags mindestens ein Gottesdienst gefeiert wird.

Bei mehreren Kirchengemeinden innerhalb einer Gesamtkirchengemeinde wird ebenfalls in jeder Kirchengemeinde mindestens zu einem Gottesdienst eingeladen.
Ausnahme: falls ein Pfarramt für 3 Kirchengemeinden mit eigenen Predigtorten zuständig ist, können maximal 2 Gottesdienste an einem Sonntag stattfinden, da eine Pfarrperson nicht mehr als 2 Gottesdienste pro Sonntag halten soll.
Weitere Informationen: PfarrPlan 2024 Anlage 3.5:  

In der Geschäftsordnung eines Pfarramtes (GO) wird der örtliche Dienstauftrag eines Pfarrers oder Pfarrerin durch den Oberkirchenrat festgelegt.
Inhalte der GO sind u.a.

  • die Gottesdienstordnung
  • die Einteilung der Seelsorgebezirke
  • Regelungen zu den Kasualien Taufe, Trauung, Bestattung
  • Hinweise zur Konfirmandenarbeit und zur Begleitung der Mitarbeitenden

Weitere Informationen:  Merkblatt zum Erstellen einer Geschäftsordnung (elk-wue.de)

Die Geschäftsordnung einer Kirchengemeinde wird vom Kirchengemeinderat (KGR) erstellt und enthält Regelungen über die Geschäfte der Kirchengemeinde.

Sie kann jederzeit durch einen KGR-Beschluss (mit einfacher Mehrheit) geändert werden.

Inhalte können sein:

  • Regelungen für die KGR-Sitzungen (u.a. wer beratend eingeladen wird)
  • Zuständigkeitsregelungen zwischen 1. und 2. Vorsitzenden
  • Übertragung von Geschäftsführungsaufgaben an andere Mitglieder des KGR
  • Regelungen zur Bewirtschaftungs- und Anordnungsbefugnis
  • Regelung zur Opferbehandlung
  • Fördergrundsätze für Gruppen

 

Kriterien für die besoldungsmäßige Einstufung der Gemeindepfarrstellen sind:
- Anzahl der Gemeindeglieder der Pfarrstelle
- Vorsitz in einem oder mehreren Kirchengemeinderäten
- Höhe des RU-Deputats (Religionsunterricht, der in Schulen abgehalten werden muss)
- ggf. ein Sonderauftrag im Nebenamt, z.B. Alten- und Pflegeheimseelsorge
- ggf. eine Einschränkung des Dienstauftrags.
Beispiele:
Einzelpfarrstelle, 100 %, mit Vorsitz in einem Kirchengemeinderat, sechs Wochenstunden RU:
hier wird in der Regel ab einer Anzahl von mindestens 1.518 Gemeindegliedern nach Pfarrbesoldungsgruppe 2 (P 2) eingestuft.

Einzelpfarrstelle, 100 %, ohne Vorsitz in einem Kirchengemeinderat, sechs Wochenstunden RU:
hier wird in der Regel ab einer Anzahl von mindestens 1.738 Gemeindegliedern in P 2 eingestuft.
 

Die häufig verwendete Bezeichnung „Dekanat“ (gemeint ist hierbei der Dekanatsbezirk) bezeichnet den Visitationsbezirk des Dekans.
Der Kirchenbezirk ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts (§ 1 Abs. 2 KBO) und umfasst den kirchlichen Gemeindeverband, der aus den Kirchengemeinden des Dekanatsbezirks gebildet ist. Die Kirchengemeinden beauftragen den Kirchenbezirk mit der Erfüllung von Aufgaben, z.B. Erwachsenenbildung, Diakonie, o.ä.

Fragen zur Regionalverwaltung und Assistenz der Gemeindeleitung (RV/AGL)

Am 20. und 21. Juni 2022 hat der Oberkirchenrat die direkt betroffene Berufsgruppe der Kirchenpflegerinnen und Kirchenpfleger über die vorgesehenen Änderungen informiert.

Am 19. Juli hat der Oberkirchenrat eine Veranstaltung für die genauso betroffene Berufsgruppe der Gemeindesekretärinnen und -Sekretäre durchgeführt.

Die Informationsveranstaltung für die Pfarrerinnen und Pfarrer vom 24. Oktober ist ausführlich dokumentiert und kann hier nachverfolgt werden: Video der Präsentation

Der Gesetzesentwurf wurde in der Sommertagung 2022 beraten und wurde am 24. November in der Landessynode beschlossen. Er kann hier aufgerufen werden: Beilage 026 - Kirchliches Gesetz zur Modernisierung der Verwaltung in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg (SWAd931bc24554e37) (SWAda31bc24554ea4) (SWA13f31bc24a0c7ee) (elk-wue.de) . Deutlich übersichtlicher sind die Veränderungen im Eckpunktepapier vorgestellt, das in der Frühjahrestagung 2022 der Landessynode eingebracht wurde:  Frühjahrstagung 2022 (elk-wue.de)

Das Anhörungsverfahren wird nach dem Beschluss der Landessynode durch ein Anschreiben an die Kirchenbezirke (Dekanatamt) gestartet. Entsprechend dem Verwaltungsmodernisierungsgesetz und Eckpunktepapier wird vom OKR ein Standortkonzept vorgeschlagen. Zu diesem Vorschlag werden die Kirchenbezirke angehört, in dem diese im KBA und ggf. in der Bezirkssynode beraten. Wo nötig wird der Vorschlag in einer Steuerungsgruppe überarbeitet. Die finale Entscheidung liegt beim OKR. 

Das Standortkonzept wird vom OKR vorgeschlagen und in einem Anhörungsverfahren durch die Kirchenbezirke beraten. Die finale Entscheidung liegt beim  OKR. 

Als Standort sind Verwaltungseinheiten mit mehr als 4 VZÄ vorgesehen. Die Mitarbeitenden sind Teil der Regionverwaltung. An einem Standort werden in der Regel mehrere Aufgabenbereiche wahrgenommen, z.B.: 

  • Finanzwesen
  • Personalsachbearbeitung z.B.:  Arbeitsverträge ( ausgenommen die Personaleinweisung bei der ZGast, die schon bei den KVSt liegt). 
  • Kitasachbearbeitung ( Rechnungswesen, aber keine Übernahme der Trägerschaften) 
  • Diese Standorte werden mit landeskirchlicher Hard- und Software und Netzwerken ausgestattet.

In einer Außenstelle arbeiten Verwaltungsmitarbeitende, die der Regionalen Verwaltung angehören. Es ist wie die Arbeit im Homeoffice, auch wenn diese in einem Büro statt zuhause erfolgt. 

Die Assistenz der Gemeindeleitung ist bei der Kirchengemeinde angestellt. 

Anstellungsträger für die Mitarbeitenden in der Regionalverwaltung ist die Landeskirche. 

Mitarbeitenden können durch die zukünftige Struktur der Regionalverwaltung Stellen mit unterschiedlichem Arbeitsumfang angeboten werden können. Dadurch wird die Landeskirche als Arbeitgeberin attraktiver. 

Die Dienst- und Fachaufsicht (mit Weisungsrecht) für das Personal der Regionalverwaltungen liegt bei der Landeskirche. Den örtlichen Körperschaften obliegt entsprechend der übertragenen Aufgaben ein Fachweisungsrecht.

Die Individualität und Vielfalt der Ortsebenen sollen unbedingt erhalten bleiben. Die Autonomie der Kirchengemeinden und Kirchenbezirke bleibt unangetastet, dies wurde explizit so im Gesetz verankert.

Die Regionalverwaltungen übernehmen „Erledigungsaufgaben“. Das Weisungsrecht dafür verbleibt auf der Ebene der Körperschaften vor Ort. Die AGL ist dabei das Bindeglied und Ansprechperson vor Ort.

Die Regionalverwaltung kann nur nach Beauftragung Verträge im Namen der KG/KB/Verbände rechtsgültig abschließen.

Diese Verantwortung verbleibt vollständig bei der Kirchengemeinde. Es ist möglich, eine/n Beauftragte/r aus der Mitte des KGR für den kirchlichen Haushalt zu bestimmen.

Die Anordnungsbefugnis kann bei Bedarf auf die Regionalverwaltung übertragen werden. Das kann bei wiederkehrenden Rechnungen, wie z.B. Telefongebühren, sinnvoll sein.

Die AGL nimmt als Verwaltungsfachfrau oder Verwaltungsfachmann und als Verbindungsperson zur regionalen Verwaltung beratend an den Sitzungen des Kirchengemeinderates teil. Sie ist kein gewählte Mitglied und hat daher (nach aktuellem Beratungsstand) voraussichtlich keine Stimme.

Die beratende Teilnahme sorgt für Rollenklarheit. Die AGL ist nicht gleichzeitig Angestellte der Kirchengemeinde und stimmberechtigtes Mitglied des Leitungsorgans KGR. Auch wird dadurch die konfessionelle Bindung gelockert, um die Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitenden zu erleichtern.

Ja

Veränderungen im Immobilienbestand

Eine Darstellung, darüber
- welche Gebäude derzeit in welchem Sanierungsstand vorhanden sind
- welche Gebäude zukünftig weiter und in welcher Weise und mit welchem Aufwand genutzt werden sollen.

Hierbei sind grundsätzlich drei verschiedene Zeithorizonte zu berücksichtigen:

  • Haushaltskonsolidierung (Blick auf 1 Jahr)
  • Beantragung von Ausgleichstockmitteln für Bauvorhaben (Blick auf 3-5 Jahre)
  • mittel- bis langfristige Finanzplanung (Blick auf 5-15 Jahre)

Ziel ist die Entwicklung eines zukunftsfähigen und finanzierbaren Gebäudebestandes, der die kirchliche Arbeit ermöglicht. Nach der Fertigstellung eines Immobilienkonzeptes gelingt oft eine bessere Konzentration auf die Gemeindearbeit.

 

Damit eine Aussage zur Finanzierbarkeit der Immobilien möglich ist, werden

  • der Gebäudebestand
  • die Haushaltsdaten
  • die Gemeindegliederentwicklung
  • die Pfarrstellenentwicklung
  • die Organisation innerhalb der Kirchengemeinde
  • das inhaltliche Profil der Kirchengemeinde
  • ggf. Wegstrecken

analysiert bzw. mitbetrachtet.

 

In der Regel ein bis zwei Jahre.

Folgender Ablauf hat sich bisher bewährt:

  • Vorphase:                  Antrag auf Beratung an die Vernetzte Beratung
  • Startphase:                Analyse der Ausgangssituation (Gemeinde/Gebäudebestand/Immobilien)
  • Hauptphase:             Gemeindebeteiligung und Prüfung von Optionen
  • Zielphase:                   Gemeindebeteiligung und Beschlüsse im Gremium
  • Übergabe:                  Projektübergabe in die jeweiligen Bau-Referate des OKR,

Antrag Ausgleichstock

Sofern auch Machbarkeitsstudien erstellt werden, sind diese eine gute Option, um eine Nutzungsänderung des Immobilienbestandes zu konkretisieren.

Im Aufbau: Veränderungen im Gemeindebüro