Populismus und Extremismus

Wie damit umgehen, wenn Formen von politischem Populismus oder gar Extremismus in der eigenen (Kirchen-)Gemeinde auffallen? Was sind kirchliche Argumente für eine plurale Demokratie? Welche Rolle kann der Kirche zukommen, um Hass, Antisemitismus oder Rassismus in der Gesellschaft entgegenzuwirken? Der Referent für die Themen Populismus und Extremismus bei der landeskirchlichen Arbeitsstelle für Weltanschauungsfragen geht solchen Fragen nach, informiert, berät und vermittelt.

Verrohung der Sprache, Relativierung demokratischer, Hass auf Minderheiten, antisemitische und rassistische Vorurteile sind auch eine kirchliche Herausforderung, denn immer wieder finden sie sich Vorurteile auch im Raum der Kirche. Der Referent für die Themen Populismus und Extremismus an der Arbeitsstelle für Weltanschauungsfragen ist Ansprechpartner, wenn in kirchlichen Kreisen entsprechende Fragen und Konflikte aufkommen. Die Stelle ist an die landeskirchliche Arbeitsstelle für Weltanschauungsfragen angegliedert und versteht sich als Ansprechstelle für präventive Bildungsarbeit sowie für innerkirchliche Beratungen. Andererseits kann der Referent zu Vorträgen, Fortbildungen oder Workshops in der Bildungsarbeit angefragt werden.

Seit 1. September 2020 ist Hans-Ulrich Probst Referent für die Themen Populismus und Extremismus bei der Arbeitsstelle für Weltanschauungsfragen. Er studierte evangelische Theologie und Judaistik in Berlin, Tübingen und Jerusalem und beschäftigte sich in einer Dissertation mit dem Thema Fußballfankultur im Bereich der empirischen Religionsforschung. Während seines Freiwilligendienstes mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste arbeitete er für ein Jahr in Belarus.