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„Was bleibt.“

Landeskirchliche Ausstellung beim Messe-Forum „Die besten Jahre“

Die Evangelische Landeskirche in Württemberg zeigt bei der Stuttgarter Messe „Familie und Heim“ beim Forum „Die besten Jahre“ am Montag und Dienstag, 19. und 20. November, die Ausstellung „Was bleibt.“ 

Das Video stammt von der Eröffnung der Ausstellung im Stuttgarter Hosoitalhof.

Die Ausstellung besteht aus sieben Stationen, in der Menschen beispielhaft Erinnerungen aus „Schatzkästchen voller Lebensgeschichten“ auspacken und zeigen, was sie an die nächste Generation weitergeben möchten. Etwa die Kamera, die „überall dabei war“, eine Zeitung vom Tag nach dem Mauerfall, die erste Armbanduhr oder auch ein Gesangbuch als Zeichen dafür, dass „der Glaube für mich zu einer Quelle der Kraft wurde“. Alle Objekte sind real an der jeweiligen Tafel installiert und damit im wahrsten Sinne des Wortes be-greifbar. 

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„Die Ausstellung soll helfen, sich mit der Endlichkeit des Lebens zu beschäftigen und dabei zu klären, was man der nächsten Generation in die Hände und ans Herz legen möchte“, erläutert Pfarrer Helmut Liebs. Darüber nachzudenken, sei nicht einfach. Deshalb bieten Menschen aus Kirche und Diakonie sich als Gesprächspartner an. Da viele Menschen in diesem Zusammenhang auch die Frage nach einer testamentarischen Regelung des Nachlasses beschäftige, geben die Ausstellung sowie eine Begleitbroschüre auch dazu Hinweise. Das ersetze allerdings nicht die Beratung durch einen Notar oder einen Rechtsanwalt. „Unser Anliegen ist, dass wir Menschen so zur Seite stehen, dass genau das geschieht, was sie für gut befinden“, so Helmut Liebs.

Das Forum „Die besten Jahre“ ist Teil der Messe „Familie und Heim“. Ihr Themenspektrum reicht von Formen und Einrichtungen des Wohnens und Bauens über Freizeitgestaltung bis zu Gesundheit und Mode. Das Forum „Die besten Jahre“ vermittelt unter anderem, wie man sich mit 50+ (und natürlich auch jünger) mental und körperlich fit hält und wohin es sich zu reisen lohnt. Vorträge befassen sich unter anderem mit der heilsamen Kraft des Humors, mit Demenz, Entspannung und Erbrecht.