Theologische Erklärung der Bekenntnissynode von Barmen

Die Bekenntnissynode vom 29. bis 31. Mai 1934 in Barmen hat auf der Grundlage eines Entwurfs von Karl Barth sechs Thesen als Theologische Erklärung der Bekennenden Kirche verabschiedet.

An der vom Bruderrat der Bekennenden Kirche einberufenen Synode nahmen 139 Abgeordnete aus lutherischen, reformierten und unierten Kirchen teil, darunter auch zehn Vertreter aus Württemberg.

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In der Gemarker Kirche, im Wuppertaler Stadtteil Barmen, verabschiedete die Bekenntnissynode 1934 die Barmer Erklärung. © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Die Barmer Erklärung ist Ausdruck des Widerspruchs gegen den diktatorischen Machtanspruch und die Weltanschauung des nationalsozialistischen Staates und der Auseinandersetzung mit der »Glaubensbewegung Deutsche Christen«.

Jede These beginnt mit einem oder zwei Bibelworten, dann folgt ein Bekenntnissatz, der seine aktuelle Zuspitzung in einem Verwerfungssatz findet.
Über den zeitgeschichtlichen Anlass hinaus hat die Barmer Erklärung im deutschen Protestantismus richtungweisende Bedeutung behalten, auch in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

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      16.09.2015