Die Prälatur Heilbronn

Zwischen Unterland und Hohenlohe

In der Prälatur leben 505.647 Christen und Christinnen. Sie ist aufgeteilt in 15 Kirchenbezirke/Dekanate mit 381 Kirchengemeinden

Wissenswertes über den Sprengel

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Seit Januar 2012 ist Harald Stumpf Prälat in Heilbronn. © EMH/Gottfried Stoppel

Harald Stumpf, 1958 in Meckenbeuren am Bodensee geboren, gilt als einsatzfreudig und ideenreich. Der Vater von vier Kindern studierte in Tübingen sowie im kanadischen Vancouver Theologie. Er war Vikar in Renningen und Pfarrer in Gingen an der Fils. Dann ernannte ihn der frühere Landesbischof Gerhard Maier zu seinem persönlichen Referenten und zum Leiter des Bischofsbüros. 2006 wurde Harald Stumpf zum Dekan in Freudenstadt gewählt. Seit 1. Januar 2012 ist er Prälat von Heilbronn.

Unbestrittenes Zentrum des Unterlandes und Oberzentrum von Franken ist Heilbronn. Die Stadt am Neckar ist nicht nur wichtiger Industrie- und Handelsstandort, sondern auch eine der größten Weinbaugemeinden.Wenn auch vieles anders ist als im alten Herzogtum, die Liebe zum Trollinger macht den Heilbronner zum Württemberger. 15 Kirchenbezirke sind in dem Sprengel zwischen Unterland und Hohenloher Ebene zusammengefasst. Die Evangelische Landeskirche in Württemberg unterhält in Franken ihre größte diakonische Bezirksstelle und verschiedenste diakonische Einrichtungen, Heime und Krankenhäuser. Außerdem ist in Waldenburg-Hohebuch mit der Ländlichen Heimvolkshochschule die zentrale Bildungsstätte der Bauernarbeit der Landeskirche angesiedelt.

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Die Kilianskirche in Heilbronn ist eine gotische Hallenkirche aus Heilbronner Sandstein, deren Ursprung mindestens bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht.

Die eigene und zuweilen eigensinnige Prägung der Prälatur Heilbronn ist unübersehbar. Die Reichsstädte, allen voran Heilbronn und Schwäbisch Hall, haben als ehemalige Handelszentren zwischen Paris und Nürnberg ihren lebensoffenen Charakter bewahrt. Die Hohenloher Lande, im Winkel zwischen den Autobahnen nach Würzburg und Nürnberg gelegen, haben sich noch nie bedingungslos zu Württemberg gehörig gefühlt und auch der Name "Schwäbisch Hall" drückt nicht das Zugehörigkeitsgefühl der Bewohner aus. Die Stadt nennt sich "Schwäbisch", weil der Ort einmal zum "Schwäbischen Bund" gehörte.

Susanne Walter hat seit dem 1. Januar 2018 ausgewählte Aufgaben der Evangelischen Flüchtlingsarbeit auf der Prälaturebene übernommen. Dazu gehören insbesondere die Vertretung in und die Beratung von kirchlich-diakonischen Gremien und das Angebot von Veranstaltungen auf der Prälaturebene, wo immer möglich in Kooperation mit den „Koordinierungsstellen“ der Kirchlich-diakonischen Flüchtlingsarbeit bei den Bezirks- und Kreisdiakoniestellen.

Walter nimmt mit insgesamt 50% die Prälaturaufgaben wahr, mit weiteren 50% bleibt sie als Koordinatorin im Kreisdiakonieverband Heilbronn.

Ansprechpartner

Susanne  Walter

Sozialpädagogin und Theologin Susanne Walter

Kreisdiakonieverband Heilbronn

Schellengasse 7-9
74072 Heilbronn

Tel.
07131 / 9644-844
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Ansprechpartner

Harald  Stumpf

Harald Stumpf

Prälat

Alexanderstraße 70
74074 Heilbronn

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07131 / 161116
Fax
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      05.01.2018