| Landeskirche

„Juristisches Gewissen im Oberkirchenrat“

Oberkirchenrat Hans-Peter Duncker in den Ruhestand verabschiedet

Der frühere Dezernent für Bauwesen, Gemeinde, Umwelt und Immobilienwirtschaft in der Württembergischen Landeskirche, Oberkirchenrat Hans-Peter Duncker, ist am 17. Mai im Stuttgarter CVJM-Haus in den Ruhestand verabschiedet worden.

Stefan Werner, Direktor im Oberkirchenrat (links), überreicht Hans-Peter Duncker ein Geschenk zum Eintritt in den Ruhestand. Bild: Dan Peter

„Hans-Peter Duncker war ein juristisches Gewissen im Evangelischen Oberkirchenrat. Darin war er mir auch in vielen Jahren ein Weggefährte“ – so würdigt Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July Dunckers Verdienste und sagt weiter: „Sein Einsatz für die Gemeinden war für ihn auch Ausdruck seines evangelischen Verständnisses von Kirche. Aus tiefer Überzeugung verstand er seine Arbeit in den verschiedenen Arbeitsfeldern als Dienst am Evangelium. Kirche sollte immer wieder befähigt werden, ‚Rechenschaft von der Hoffnung‘ zu geben. Dafür engagierte er sich in vielen Jahren.“

Stefan Werner, Direktor im Oberkirchenrat, beschreibt Hans-Peter Duncker als „hochverdienten, engagierten und fleißigen Kollegen“, der „aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit im Oberkirchenrat über ein enormes Sach- und Erfahrungswissen verfügt. Seine freundliche Zugewandtheit, seine stetige Hilfsbereitschaft und sein unbedingtes hohes Engagement für seine Landeskirche werden uns fehlen.“

Hans-Peter Duncker.Bild: Dan Peter

Hans Peter Duncker sagt über seine Arbeit, sie habe ihm Freude gemacht, weil so „den Menschen in den Kirchengemeinden die nötige Unterstützung in allen rechtlichen und verwaltungspraktischen Fragen gegeben werden konnte. Die Gemeinden, die Pfarrerinnen und Pfarrer und die Partner bei den Kommunen sind so verschieden wie die Kirchtürme, und die Arbeit der Landeskirche und der Kirchengemeinden ist unglaublich vielfältig. Sie könnte nicht gelingen, wenn nicht alle, auch die Mitarbeiter im Oberkirchenrat, mit so viel Engagement, Herzblut und Einsatz für den kirchlichen Auftrag in Verkündigung und Diakonie einstehen würden.“

Der gebürtige Stuttgarter, der in Aalen wohnt, hat in Tübingen und Lausanne Jura studiert und sein ganzes berufliches Leben in den Dienst der Landeskirche gestellt: Beginnend 1986 als Kirchlicher Rechtsassessor beim Evangelischen Oberkirchenrat in Stuttgart bis zum Eintritt in seinen Ruhestand im März diesen Jahres.

Von 2009 bis 2022 gestaltete Duncker als Oberkirchenrat den Strukturwandel innerhalb der Landeskirche aktiv mit. Mit Hilfe einheitlicher EDV-Programme, der Bildung von Verbundkirchengemeinden sowie der Fusion von Kirchenbezirken hat er seinen Beitrag dazu geleistet, dass die Arbeit vor Ort unter den veränderten Bedingungen kirchlicher Arbeit gelingen kann. Besonders lag ihm der Erhalt der Kindertagesstätten, Diakoniestationen und der Bezirksdiakonie am Herzen. Während der Pandemie war es eine besondere Herausforderung, in enger Zusammenarbeit mit Land und Kommunen den Betrieb der Kindertagesstätten aufrecht zu erhalten.

Hans-Peter Dunckers Aufgaben hat schon vor einiger Zeit Oberkirchenrat Christian Schuler übernommen.

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