Aktuelles rund ums Corona-Virus

Jüngste Aktualisierung: 2. November, 12:00 Uhr

Das Corona-Virus breitet sich auch im Südwesten noch weiter aus (Symbolfoto).Pixabay

Aktueller Hinweis

Die Beschlüsse von Bundes- und Landesregierungen vom 28. Oktober 2020 sind inzwischen durch Landesverordnungen konkretisiert. Die Änderungen finden Sie unter den jeweiligen Stichworten (Übersicht: Liste der Aktualisierungen). Als Landeskirche unterstützen wir die für den November geltenden Maßnahmen in der Hoffnung, dass im Dezember, in der Advents- und Weihnachtszeit, wieder mehr möglich ist.

Über diese Seite

Die Entwicklung der Corona-Pandemie ist dynamisch und zwingt uns zu immer neuen Reaktionen, derzeit werden bestehende Regelungen immer wieder auf Grundlage der Vorgaben von Land und Bund überprüft, wenn die sich verändern. 
Als württembergische Landeskirche stellen wir den Schutz gefährdeter Menschen in den Vordergrund und möchten möglichst viel dazu beitragen, die Verbreitung des Virus' zu bremsen. Ohne dabei unsere Kernaufgabe aus den Augen zu verlieren: Wir wollen für die Menschen da sein, die uns brauchen - auch wenn das in dieser Zeit heißt, andere Wege zu beschreiten als in „normalen“ Zeiten.

Auf dieser Seite finden sie Tipps und Handlungshinweise zum Virus, die wir bei Bedarf aktualisieren. Neben der aktuellen Corona-Verordnung des Landes finden Sie in der rechten Spalte Dokumente und Formulare zum Download sowie hilfreiche Links für weitere Informationen. Bitte beachten Sie, dass Download-Bereich und Link-Liste bei mobilen Geräten unterhalb der Meldungen angezeigt werden. Hier finden Sie eine Sammlung von Ideen, wie gemeindliches Leben während der Corona-Pandemie auch ohne direkten, persönlichen Kontakt gelingen kann. 

Warum Kontaktbeschränkungen, Homeoffice, Freistellung u.a.?

All die Maßnahmen, die der Staat und in der Folge auch die Landeskirche ergriffen hat, dienen dazu, soziale Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren, um so die Zahl von Neuinfektionen zu verringern. Dies dient auch dem Schutz von Menschen, die nicht in gleicher Weise Kontakte reduzieren können. So werden also auch diejenigen geschützt, die nicht ins Homeoffice gehen können, wie zum Beispiel Pflegekräfte oder Verkäuferinnen und Verkäufer, vor allem aber die besonders Gefährdeten.

Wo Sie die aktuelle Corona-Verordnung des Landes finden

In den folgenden Informationstexten verweisen wir vielfach auf die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in ihrer jeweils aktuell gültigen, konsolidierten Form. Wenn Sie darin nachlesen möchten, finden Sie die CoronaVO grundsätzlich ganz oben rechts auf dieser Seite.

Diese Abschnitte sind am  2. November 2020 aktualisiert worden:

  • Neu: Arbeitsrecht (Freistellung zur Betreuung von Kindern)
  • Beherbergungsverbot
  • Besprechungen
  • „Gastgewerbe“ im Sinne von §14 Nr. 10 Corona-Verordnung
  • Gemeindehaus
  • Gottesdienst
  • Gremien
  • Kirchenmusik
  • Konfirmandenunterricht
  • Veranstaltungen und Ansammlungen mit mehr als zehn Personen
  • Versperkirche

 

Hier finden Sie die Liste der jüngsten Aktuaisierungen ab dem 15. Oktober 2020:

  • 2. November: Siehe oben
  • 28. Oktober: Abschnitt „Urlaub und Quarantäne" neu hinzugefügt
  • 23. Oktober: Download „Formular für die Anwesenheitserfassung im Gottesdienst" ersetzt ältere Version
  • 22. Oktober: Abschnitt „Seelsorge" aktualisiert
  • 20. Oktober: Abschnitt „Gottesdienst“ im Bereich der Zahlen für Pandemiestufe 3 aktualisiert
  • 20. Oktober: Abschnitt „Homeoffice“ aktualisiert
  • 20. Oktober: Abschnitte „Besprechungen“ und Büroarbeit neu hinzugefügt
  • 19. Oktober: Abschnitt „Konfirmandenunterricht“ aktualisiert
  • 18. Oktober: Aktualisierte CoronaVO des Landes als Download bereitgestellt
  • 18. Oktober: Abschnitte „Veranstaltungen und Ansammlungen bis 10 Personen“ und „Veranstaltungen und Ansammlungen bis 10 Personen“ aktualisiert
  • 18. Oktober: Abschnitt „Gremien“ aktualisiert
  • 16. Oktober: Abschnitt „Pandemiestufen“ aktualisiert
  • 15. Oktober: Abschnitt „Beherbergungsverbot“ aktualisiert

Allgemein gilt das Rundschreiben vom 22.06.2020 (AZ 25.0-10-V62/6 - Informationen über den weiteren Umgang mit den sogenannten Risikogruppen in der Landeskirche).

Bei Veranstaltungen und in Betrieben nach § 14 Corona-Verordnung haben Dienst- und Arbeitgeber dafür Sorge zu tragen, dass die Infektionsgefährdung der Mitarbeitenden unter den Bedingungen am Arbeitsplatz minimiert werden.

Es wird empfohlen, sich daran auch in anderen Bereichen zu orientieren.

Eine Risikominimierung kann beispielsweise durch die Erleichterung der Arbeit im Homeoffice geschehen, durch eine rollierende Mischung von Präsenztagen und Homeoffice, durch die Anordnung des Tragens von Mund-Nasen-Bedeckungen, deren Zurverfügungstellung verpflichtend ist, durch regelmäßiges Lüften der Räumlichkeiten und die verstärkte Nutzung digitaler Austauschformate, insbesondere Microsoft-Teams. Empfohlen wird, den Arbeitsalltag gemeinsam entsprechend zu gestalten. Die persönliche Hygiene von Beschäftigten ist durch die Möglichkeit zur Handdesinfektion oder zum Händewaschen am Arbeitsplatz sicherzustellen; eingesetzte Utensilien sind regelmäßig zu desinfizieren. Dienst- und Arbeitgeber sind verpflichtet, die Mitarbeitenden umfassend zu informieren und zu unterweisen, insbesondere mit Hinweis auf die durch die Corona-Pandemie bedingten Änderungen der Arbeitsabläufe und Vorgaben.

Beschäftigte, bei denen aufgrund ärztlicher Bescheinigung die Behandlung einer Erkrankung mit COVID-19 aufgrund persönlicher Voraussetzungen nicht oder nur eingeschränkt möglich ist oder bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer Erkrankung mit COVID-19 vorliegt, dürfen nach § 8 Absatz 1 Nr. 5 Corona-Verordnung nicht für Tätigkeiten mit vermehrtem Personenkontakt und nicht für Tätigkeiten eingesetzt werden, bei denen der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

In den Fällen des § 8 Absatz 1 Nr. 5 Corona-Verordnung darf zweckgebunden eine Verarbeitung der entsprechenden personenbezogenen Daten erfolgen. Sobald ihre Speicherung nicht mehr erforderlich ist, sind diese Daten zu löschen. Gleiches gilt anlasslos eine Woche nach einem möglichen Außerkrafttreten der Corona-Verordnung. Dies gilt unmittelbar bei Beschäftigten, die bei Veranstaltungen oder in Betrieben nach § 14 Corona-Verordnung eingesetzt werden.

Die Anlage 1.7.4 zur KAO ist am 9. Oktober außer Kraft getreten. In diesen Fällen gelten nun zum Einen die allgemeinen Vorschriften, sprich Urlaub, AZV und Überstunden.  Ansonsten gilt hier nun das Infektionsschutzgesetz.

Im Falle einer nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) behördlich angeordneten Kita- oder Schulschließung besteht für Sorgeberechtigte betreuungsbedürftiger Kinder das Risiko des Verdienstausfalls. Deshalb ist eine Entschädigungsregelung in das IfSG neu aufgenommen worden.

Nach § 56 Abs. 1 IfSG wird ein Abs. 1a eingefügt, der wie folgt lautet:

„(1a) Werden Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen von der zuständigen Behörde zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten auf Grund dieses Gesetzes vorübergehend geschlossen oder deren Betreten untersagt und müssen erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind, in diesem Zeitraum die Kinder selbst betreuen, weil sie keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen können, und erleiden sie dadurch einen Verdienstausfall, erhalten sie eine Entschädigung in Geld. Anspruchsberechtigte haben gegenüber der zuständigen Behörde, auf Verlangen des Arbeitgebers auch diesem gegenüber, darzulegen, dass sie in diesem Zeitraum keine zumutbare Betreuungsmöglichkeit für das Kind sicherstellen können. Ein Anspruch besteht nicht, soweit eine Schließung ohnehin wegen der Schulferien erfolgen würde. Im Fall, dass das Kind in Vollzeitpflege nach § 33 des Achten Buches Sozialgesetzbuch in den Haushalt aufgenommen wurde, steht der Anspruch auf Entschädigung anstelle der Sorgeberechtigten den Pflegeeltern zu.“

Dem Absatz 2 des § 56 IfSG wird folgender Satz angefügt:

„Im Fall des Absatzes 1a wird die Entschädigung abweichend von den Sätzen 2 und 3 in Höhe von 67 Prozent des dem erwerbstätigen Sorgeberechtigen entstandenen Verdienstausfalls für längstens zehn Wochen gewährt; für einen vollen Monat wird höchstens ein Betrag von 2.016 Euro gewährt.“

Die Voraussetzungen, die sich aus § 56 Abs. 1a IfSG ergeben, sind demnach:

  • Behördliche Schließung durch zuständige Behörde allein zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen
  • Betreuungsfall (Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und deshalb auf Hilfe angewiesen sind)
  • keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit
  • und hierdurch bedingter Verdienstausfall.

DerAnspruch aus § 56 Abs. 1a IfSG ist ausgeschlossen, wenn

  • die Einrichtung in den Ferien bzw. an Feiertagen ohnehin geschlossen wäre,
  • ein Anspruch auf Notbetreuung in der Kindertagesstätte oder Schule oder eine anderweitige Betreuung durch Verwandte oder Freunde bestand,
  •  der/dem Beschäftigten wegen anderer Ansprüche kein Verdienstausfall entsteht, z.B. aus dem Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarungen, tariflichen oder gesetzlichen Regelungen,
  •  Zeitguthaben in Anspruch genommen werden könnte,
  •  bei Betriebsschließungen und
  •  wenn die Arbeitszeit von Sorgeberechtigten aufgrund der Anordnung von Kurzarbeit verkürzt ist.
  • (vgl. BTDrucksache 19/18111, S. 25)

Der Anspruch besteht in Höhe von 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalles, maximal jedoch in Höhe von 2.016 Euro pro vollem Monat und höchstens für die Dauer von sechs Wochen.

Vor dem Hintergrund der Einführung von § 56 Abs. 1a IfSG empfehlen wir davon ab Ende der Schulferien bzw. außerhalb von Schließzeiten Gebrauch zu machen.

Wenn ein Anspruch aus § 56 Abs. 1a IfSG besteht, ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Entschädigungsleistung für die Behörde auszuzahlen (§ 56 Abs. 5 Satz1 IfSG). Eine Erstattung der auszuzahlenden Entschädigungsbeträge erfolgt nur auf Antrag (§ 56 Abs. 5 Satz 2 IfSG).

Nach § 56 Abs. 12 IfSG ist der Arbeitgeber berechtigt, einen Vorschuss zu fordern. Dies gilt jedoch nicht, soweit der Erwerbstätige bereits nach anderen gesetzlichen, tariflichen, betrieblichen oder individualrechtlichen Grundlagen unter Fortzahlung des Entgelts oder einer der Höhe nach dem Entgelt entsprechenden Geldleistung der Arbeit fernbleiben kann. Etwaige Zuschüsse des Arbeitnehmers sind auf die Entschädigung anzurechnen, soweit sie den tatsächlichen Verdienstausfall übersteigen, § 56 Abs. 8 Nr. 1 IfSG.

Aktualisierung: Bis 30. November 2020 dürfen Übernachtungsangebote gegen Entgelt unabhängig von der Betriebsform nur zu geschäftlichen, dienstlichen oder, in besonderen Härtefällen, zu privaten Zwecken zur Verfügung gestellt werden. Die Untersagung gilt nicht für Übernachtungsangebote, die vor dem 2. November 2020 angetreten worden sind. Ferner untersagt wird der Betrieb von Reisebussen im touristischen Verkehr.

Das bisherige Beherbergungsverbot hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg am 15. Oktober 2020 mit sofortiger Wirkung außer Vollzug gesetzt.

Aktualisierung: Besprechungen, die der Aufrechterhaltung des Dienst- oder Arbeitsbetriebs dienen bleiben zulässig.

Wir bitten dringend darum, nur solche Besprechungen in Präsenz durchzuführen, bei denen eine persönliche Anwesenheit unbedingt erforderlich ist. Sollte es möglich sein, eine Besprechung an der frischen Luft abzuhalten, beispielsweise auch einmal bei einem Spaziergang, dann ist auf den Mindestabstand zu achten. Sollte es sich nicht vermeiden lassen, eine Besprechung in geschlossenen Räumen abzuhalten, so empfehlen wir neben der Einhaltung des Mindestabstands, durchgängig Mund-Nasen-Schutz zu tragen und regelmäßig durchzulüften (ca. alle 20 Minuten). Alle anderen Besprechungen können digital abgehalten werden (dazu mehr unter Gremien). 

Wer die folgenden Einrichtungen betreibt oder folgende Angebote macht, hat bestimmte Infektionsschutzvorgaben zu berücksichtigen Betriebe (§ 14 Corona-Verordnung):

  • Hochschulen, Akademien nach dem Akademiengesetz, Landesbibliotheken, Archive und Studierendenwerke,
  • Kunst- und Kultureinrichtungen sowie Kinos,
  • Musikschulen, Kunstschulen und Jugendkunstschulen,
  • Pflegeschulen, Schulen für Gesundheitsfachberufe, Fachschulen für Sozialwesen, Schulen für Tätigkeiten im Rettungsdienst und Weiterbildungs- und Fortbildungsstätten der Pflege- und Gesundheitsfachberufe im Zuständigkeitsbereich des Sozialministeriums,
  • Fahrschulen einschließlich der Abnahme der theoretischen und praktischen Prüfungen,
  • sonstige Bildungseinrichtungen und -angebote jeglicher Art einschließlich der Durchführung von Prüfungen, soweit nicht in § 16 Absatz 1 aufgeführt,
  • öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten einschließlich Fitnessstudios und Yogastudios sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen,
  • Einzelhandelsbetriebe, mit Ausnahme der Anforderungen des § 6,
  • Friseur-, Massage-, Kosmetik-, Sonnen-, Nagel-, Tattoo- und Piercingstudios sowie medizinische und nicht medizinische Fußpflegeeinrichtungen,
  • das Gastgewerbe* einschließlich gastgewerblicher Einrichtungen und Leistungen im Sinne des § 25 Gaststättengesetz,
  • Vergnügungsstätten einschließlich Spielhallen, Spielbanken und Wettvermittlungsstellen,
  • Beherbergungsbetriebe,
  • Messen und Freizeitparks.

Soweit möglich, sollte im Homeoffice gearbeitet werden (siehe Homeoffice).  

Soweit Homeoffice nicht möglich ist, sollten Mehrfachbelegungen in Büros vermieden und ein rollierendes System eingerichtet werden. Sich vertretende Personen sollten nicht gleichzeitig in der Dienststelle anwesend sein. 

Wir raten dringend dazu, wenn es doch zu Mehrfachbelegungen (Mindestabstand zwischen den Arbeitsplätzen von 1,5 m zwingend) kommt, durchgehend Mund-Nasen-Schutz zu tragen und den Raum mindestens alle 20 Minuten durchzulüften. Auch in den Fluren gilt der dringende Rat, Mund-Nasen-Schutz zu tragen, soweit nach der Corona-Verordnung nicht ohnehin eine Pflicht dazu besteht (siehe Masken und Mindestabstand). 

Besucherkontakt sollte soweit möglich vermieden werden (siehe Besprechungen). 

Aktualisierung: Bis 30. November 2020 ist der Betriebs des Gastgewerbes, insbesondere Schank- und Speisewirtschaften, einschließlich Shisha- und Raucherbars und gastgewerbliche Einrichtungen im Sinne des § 25 Absatz 2 Gaststättengesetz untersagt, mit Ausnahme gastgewerblicher Einrichtungen und Leistungen im Sinne des § 25 Absatz 1 Gaststättengesetz (Kantinen für Betriebsangehörige), des Außer-Haus-Verkaufs sowie von Abhol- und Lieferdiensten; ebenfalls ausgenommen ist die Verpflegung im Zusammenhang mit zulässigen Übernachtungsangeboten im Sinne von § 1a Absatz 5 Sätze 1 und 2 CoronaVO (d.h. zu geschäftlichen, dienstlichen, oder, in besonderen Härtefällen zu privaten Zwecken sowie Übernachtungsangebote, die vor dem 2. November 2020 angetreten worden sind). Insoweit kommen auch kirchliche Veranstaltungen mit gastgewerblichen Leistungen nicht in Betracht.

Werden bei kirchlichen Veranstaltungen Getränke oder Speisen mit Gewinnerzielungsabsicht angeboten („Gastgewerbe“ im Sinne von § 14 Nr. 10 CoronaVO), müssen zusätzlich zu den allgemeinen Hygieneanforderungen (§§ 2, 3 CoronaVO) die Hygieneanforderungen nach § 4 CoronaVO (d.h. u.a. regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Gegenständen, die häufig berührt werden sowie Reinigung und Desinfektion von Gegenständen, die bestimmungsgemäß in den Mund genommen werden, nachdem diese von einer Person benutzt wurden) eingehalten werden, ein Hygienekonzept erstellt (§ 5 CoronaVO) und eine Datenerhebung (§ 6 CoronaVO) durchgeführt werden.  Außerdem gilt das Zutritts- und Teilnahmeverbot nach § 7 CoronaVO.

Mitarbeitende, die in der Dienststelle Anzeichen von Schnupfen und Erkältung haben sollten sofort nach Hause geschickt werden (Direktionsrecht des Arbeitgebers).

Je nach Aufgabe des Mitarbeitenden ist damit die Anweisung verbunden, im Home-Office zu arbeiten. Die Abklärung, ob eine Covid-19-Erkrankung vorliegt, wird dringend empfohlen, insbesondere wenn es keine Möglichkeit gibt, im Home -Office zu arbeiten. Über das Testergebnis ist die Dienststelle unverzüglich zu informieren, die AU-Bescheinigung ist vorzulegen.

Solange Erkältungssymptome beim Mitarbeitenden vorliegen, soll die Dienststelle nicht betreten werden, da dadurch die Immunsysteme aller Beschäftigten geschwächt werden können und sich das Infektionsrisiko erhöht. Ausnahmen kommen in die eingangs genannten wichtigen Bereichen nach Rücksprache mit den jeweiligen Vorgesetzten in Betracht.

Zusätzliche Informationen können aus dem Flyer "Corona im Betrieb"- Verdachts- und Erkrankungsfälle im Betrieb, herausgegeben von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, entnommen werden.

https://publikationen.dguv.de/praevention/allgemeine-informationen/3790/coronavirus-sars-cov-2-verdachts/erkrankungsfaelle-im-betrieb

Hier sollten die Ausführungen zu “Veranstaltungen” und “Gremien” sowie zum “Gastgewerbe” beachtet werden. Darüber hinaus gilt das Rundschreiben zur Öffnung von Gemeindehäusern vom 12. Mai 2020, ebenso das Rundschreiben zum Heizen und Lüften vom 24. September 2020. Darüber hinaus ist in Abhängigkeit vom regionalen Infektionsgeschehen darauf zu achten, dass bei den kirchlichen Veranstaltungen im Gemeindehaus die jeweils aktuellen Vorschriften für Zusammenkünfte in “öffentlichen Räumen” gelten. Bei privaten Veranstaltungen sollte weiterhin darauf geachtet werden, dem Veranstalter die Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben schriftlich zu übertragen. Aktualisierung: Für den Zeitraum des zunächst bis Ende November 2020 vorgesehenen Lockdowns verweisen wir auf die Stichworte zu einzelnen Veranstaltungen (z. B Kirchenmusik, Konfirmandenunterricht).

§ 12 Corona-Verordnung betrifft religiöse Veranstaltungen, im Wesentlichen also Gottesdienste und damit auch alle Kasualien. Aktualisierung: Ein Gottesdienst richtet sich nach der landeskirchlichen Gottesdienstordnung und den landeskirchlichen Agenden. Andere Veranstaltungen können nicht als Gottesdienste deklariert werden. Die Schutzkonzepte gelten allerdings nicht nur für Gottesdienste, sondern auch für Andachten und andere gottesdienstähnliche Formen der Verkündigung.Die Landesregierung betont im Rahmen der verfassungsrechtlich garantierten Freiheit der Religionsausübung, dass die konkrete Umsetzung infektionsschützender Maßnahmen bei den Religionsgemeinschaften liegt, die deshalb ein Schutzkonzept zu erarbeiten haben. Die Kirchen haben ihre Schutzkonzepte im Hinblick auf deren Wirksamkeit mit der Landesregierung abgestimmt.

Nach der neuen Corona-Verordnung religiöse Veranstaltungen und Veranstaltungen bei Todesfällen gibt es ab dem Eintreten der Pandemiestufe 3 des Landes (landesweite 7-Tages-Inzidenz von 35/100.000 Einwohner) eine zahlenmäßige Beschränkung der Zahl der Gottesdienstbesucher bei Gottesdiensten unter freiem Himmel auf 500 Personen, bei Beerdigungen im Freien auf 100 Personen. Mitwirkende bleiben in entsprechender Anwendung von § 10 Abs. 3 Satz 3 Corona-Verordnung bei der Bemessung dieser Zahlen außer Betracht. Verpflichtend ist nunmehr landesweit die Erfassung der Teilnehmenden bei Gottesdiensten. Ein Hygieneschutzkonzept (§ 5 Corona-Verordnung) vor Ort ist nach Maßgabe der Hygieneanforderungen des § 4 Corona-Verordnung zu erstellen, auch für Bestattungen. Das Hygienekonzept des Friedhofsträgers kann übernommen werden. Soweit es Praxis ist, dass der Friedhofsträger oder das Bestattungsunternehmen die Erfassung der Teilnehmenden besorgt, bedarf es keiner gesonderten kirchlichen Erfassung.

Im Übrigen gelten die Regelungen des Rundschreibens vom 08.10.2020 (AZ 50.10 Nr. 50.10-03-V31/1.1 – Fortschreibung: Wiederaufnahme der Gottesdienste) fort, die landkreisbezogene Einschränkungen vorsehen. Die Bestimmungen der Corona-Verordnung religiöse Veranstaltungen und Veranstaltungen bei Todesfällen und die Bestimmungen des Rundschreibens gelten also kumulativ. Im Zweifel gilt jeweils die strengere Regelung.  Danach gilt insbesondere

a) die Abstandsregelung von 2 m. Diese beruht auf einer Absprache mit der Landesregierung. Nach allem, was wir wissen, kommt es in geschlossenen Räumen vor allem darauf an, dass jeder Mensch hinreichend Luft um sich und über sich hat, die er verbrauchen kann, ohne mit Aerosolen anderer in Kontakt zu kommen. Ein größerer Abstand ist schon deshalb sinnvoll, weil die Zeitdauer des Kontaktes in einem Gottesdienst mit 30 – 40 Minuten relativ lang ist und unter den Virologen noch keine Einigkeit besteht, welchen Einfluss der Zeitfaktor auf die Ansteckungsgefahr hat.

  • Personen, die in gerader Linie verwandt sind, Geschwister und deren Nachkommen oder Personen, die dem eigenen Haushalt angehören, einschließlich deren Ehegatten, Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner oder Partnerinnen oder Partner können näher zusammensitzen.
  • In Gemeinden in Landkreisen, in denen die 7-Tages-Inzidenz von 35/100.000 Einwohner erreicht und dies von den zuständigen Behörden festgestellt ist, können nur Personen, die einem Haushalt angehören näher zusammensitzen.

b) die Maskenpflicht beim gemeinsamen Singen und Sprechen sowie beim Unterschreiten des Mindestabstands (etwa bei der Taufe oder bei der Austeilung des Heiligen Abendmahls, selbstverständlich nicht bei der Einnahme).

In Landkreisen, in denen die 7-Tages-Inzidenz von 50/100.000 Einwohner erreicht und dies von den örtlich zuständigen Behörden festgestellt ist, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für die gesamte Dauer des Gottesdienstes verpflichtend.

c) die Nachvollziehung von Infektionsketten ist bei Eintritt der Pandemiestufe 3 landesweit, ansonsten ab einer landkreisbezogenen 7-Tages-Inzidenz von 50/100.000 Einwohner verpflichtend.

d) das gemeinsame Singen im Gottesdienst bleibt möglich. In Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz von 50/100.000 Einwohner ist auf den Gemeindegesang in geschlossenen Räumen zu verzichten.

Aktualisierung November: Sitzungen, die der Aufrechterhaltung des Dienst- oder Arbeitsbetriebs dienen, also auch Gremiensitzungen, bleiben zulässig. Es wird jedoch empfohlen, digitale Formate zu nutzen, soweit eine Verschiebung nicht möglich ist.

Ob Kirchengemeinderatssitzung, Ausschuss, Jugendarbeit oder hauptamtliche Dienstbesprechungen: Gemeindliches Leben wird häufig im Rahmen von Gremienarbeit organisiert und verwaltet. Solche Sitzungen von Gremien kirchlicher Körperschaften, der Mitarbeitervertretungen und sonstiger der Aufrechterhaltung des Arbeits-, Dienst- oder Geschäftsbetriebs dienender Ansammlungen sind grundsätzlich zulässig. Ein Hygienekonzept ist nicht erforderlich.

Da aufgrund der Corona-Krise derartige Zusammenkünfte aus Vorsichtsgründen vermehrt vermieden werden sollten, stellt sich die Frage, wie die Gremienarbeit alternativ organisiert werden kann. Digitalen Tools, insbesondere Video- und Audiokonferenzen kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu.

Video- und Audiokonferenzen 

Das Standardtool zur Durchführung von Video- und Audiokonferenzen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ist Microsoft Teams. Auch ohne Installation des Programms können Haupt- und Ehrenamtliche über den Webbrowser an einer Videokonferenz teilnehmen. 

Eine vom Evangelischen Oberkirchenrat erstellte Anleitung hierfür finden Sie hier: 

  • Erfahren Sie mehr
    • Anleitung für Teams-Konferenzen
      download

      Info: 827 KB | PDF
      17.03.2020

    • Handreichung zum schriftlichen Verfahren
      download

      Info: 241 KB | PDF
      20.03.2020

Ein kurzes Erklärvideo zur Durchführung von Video- und Audioanrufen über einen Chat finden Sie hier. Wie Sie an einer Besprechung teilnehmen erfahren sie hier.  

Umfassende Informationen zum Thema Besprechungen und Anrufe in MS Teams finden Sie hier, eine Online-Schulung ist hier verfügbar. 

Hinweis: Die in den Videos gezeigten Ansichten und Funktionen weichen möglicherweise von der Ihnen zur Verfügung stehenden Version ab. 

Falls Sie nicht über das Office 365 Paket verfügen, können Sie sich hier für eine kostenlose MS Teams Version registrieren. 

Die EKD setzt zudem Zoom als Videokonferenztool ein. Dabei handelt es sich aufgrund von Datenschutzerfordernissen um eine über einen Drittanbieter kostenpflichtig zur Verfügung gestellte Variante, welche nicht identisch ist mit der frei am Markt verfügbaren Version. Ein IT-Support für Zoom kann nicht gewährleistet werden. 

Eine Online-Schulung zur Durchführung von Online-Konferenzen und -Meetings wurde am 19.03.2020 von der Digitalbewegung GOTT@DIGITAL angeboten.  Hier finden Sie die Präsentation:

  • Gott@Digital
    • Gott@Digital: Webinar Online-Konferenzen und Meetings
      download

      Info: 2 MB | PDF
      25.03.2020

Ein Einzelbesuch wäre nach den aktuellen Regelungen möglich. Wir raten aber dazu, zunächst einmal anzurufen und sich vorsichtig vorzutasten, ob ein persönlicher (physischer) Besuch überhaupt erwünscht ist oder gerne noch verschoben würde.

Auch in einem Telefonat oder Videochat können die Aufmerksamkeit und andere Anliegen, vor allem geistliche Aspekte eines Besuchsdienstes angemessen umgesetzt werden. Das kann durch den Einwurf von Karten oder anderen Printprodukten ergänzt werden.

Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus führen zu erheblichen familiären Belastungen. Viele Menschen sind im Homeoffice oder können derzeit nicht arbeiten, die Betreuung von Kindern muss zu Hause realisiert werden, der Haushalt muss unter schwierigen Bedingungen organisiert werden, zunehmende familiäre Konflikte sind zu erwarten. Häusliche Gewalt ist eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen, aber auch Männer können von häuslicher Gewalt betroffen sein und insbesondere Kinder.

Die Erfahrungen der Frauenhäuser, der Beratungsstellen und der Polizei zeigen, dass es zu Familienfeiertagen wie beispielsweise zu Weihnachten verstärkt zu Konflikten bis hin zu eskalierenden Situationen kommt. Aktuelle Berichte von Hilfsorganisationen während der Corona-Krise bestätigen einen erheblichen Anstieg an Fällen von häuslicher Gewalt und Hilfeanfragen.

Aus diesem Grund möchten wir auf das Hilfenetzwerk in Baden-Württemberg verweisen. Frauenschutzhäuser und –wohnungen (Link zur Frauenhaussuche: http://www.frauenhauskoordinierung.de/schutz-und-hilfe-bei-gewalt/frauenhaeuser/frauenhaussuche.html)  können rund um die Uhr von Hilfesuchenden kontaktiert werden, die fast in allen Landkreisen  existieren.  Die Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt beraten über weitere Hilfsangebote. Beispielsweise kann im Rahmen des Gewaltschutzgesetztes auch ein Wohnungsverweis (Mehr Informationen)  des Täters/der Täterin aus der gemeinsamen Wohnung erfolgen. Im dringenden Notfall wählen den Notruf unter 110.

Eine Liste von Einrichtungen für von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen in Baden-Württemberg finden Sie hier (Mehr Informationen)

Eine Liste von Einrichtungen für von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffenen Männer in Baden-Württemberg finden Sie hier (Mehr Informationen)

Hilfe und Unterstützung in Baden-Württemberg:

Die in Ihrer Nähe befindlichen Psychologischen Beratungsstellen in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg können Sie über die Landkarte (Link: https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1Eg5EzEEksTGn19X-_P6gAwWzUyXOG5wd&ll=48.6438856565264%2C9.33191320000003&z=8) finden.

 Der Krisen- und Notfalldienst Stuttgart (EVA Stuttgart) steht allen Menschen in Stuttgart offen, die in einer Notlage sofortige Hilfe benötigen. Psychische Probleme oder belastende Lebenssituationen wie Stress, Gewalterfahrung oder der Verlust eines nahestehenden Menschen können zu einer akuten Krisensituation führen.

Der Krisen- und Notfalldienst ist telefonisch erreichbar unter der Rufnummer 01 80 - 511 0 444?(14 Cent/Min. aus dem Festnetz, bis zu 42 Cent/Min. aus dem Mobilnetz – kostenloser Rückruf möglich!) montags bis freitags von 9 bis 24 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 12 bis 24 Uhr

Bundesweite Hilfstelefone:

Die Telefonseelsorge (Link: www.telefonseelsorge.de) ist kostenfrei unter folgenden Nummern rund um die Uhr erreichbar: 0800/111 0 111  und  0800/111 0 222  oder 116 123

Weißer Ring/Opfer-Notruf/Info-Telefon: https://weisser-ring.de/weisser-ring/standorte und telefonisch: 116 006

Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 beraten und informieren Mitarbeiterinnen des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ (Link: https://www.hilfetelefon.de/ ) in 18 Sprachen und zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen.

Das Hilfetelefon „Sexueller Missbrauch“ (Link: https://nina-info.de/hilfetelefon.html ) ist unter der Nummer 0800 22 55 530 montags, mittwochs und freitags von 9-14 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 20 Uhr erreichbar.

Für Eltern:

Das Elterntelefon  (Link: https://www.nummergegenkummer.de/elterntelefon.html ) richtet sich an Mütter und Väter, die sich unkompliziert und anonym konkrete Ratschläge holen möchten. In ganz Deutschland sind Beraterinnen und Berater unter der kostenlosen Rufnummer 0800 111 0550 montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr und dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr erreichbar.

Für Kinder und Jugendliche:

Die "Nummer gegen Kummer" (Link: www.nummergegenkummer.de) bietet Telefonberatung für Kinder, Jugendliche und Eltern. Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter der Rufnummer 116 111 zu erreichen - von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr.

Kinder und Jugendliche, die zuhause Pflegeleistungen übernehmen können über das Projekt "Pausentaste" (Link:www.pausentaste.de)  gezielte Beratung und Informationen für ihre Situation erhalten. Unter der Nummer 116 111 erreichen ratsuchende Kinder und Jugendliche die Hotline von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr. Das Beratungsangebot ist kostenlos und auf Wunsch auch anonym. Auch Chat-Beratung ist möglich.

Das Hilfetelefon bei sexualisierter Gewalt ist auch als Online-Beratungsangebot (Link:   www.save-me-online.de )für Jugendliche erreichbar.

Nethelp4U (Link: https://www.nethelp4u.de) ist ein Angebot des Evangelischen Jugendpfarramts Stuttgart und der Evangelischen Jugend Stuttgart. Jugendliche beraten Jugendliche über eMail-Kontakt.

Allgemeines:

Für die Sommermonate wurde davon ausgegangen, dass durch Lüften die Virenbelastung im Raum reduziert werden kann. In der kühleren Jahreszeit kann die unkontrollierte Lüftung so nicht fortgesetzt werden. Sinkende Außentemperaturen und sich damit ergebende Temperaturdifferenzen der Luft innen und außen, Temperaturdifferenzen an den Außenbauteilen und die Wärmeabgabe der Besucher*innen werden zwangsweise zu Luftbewegungen in den Räumen führen. Dabei ist bislang ungeklärt, inwieweit thermisch bedingte Luftbewegungen in Kirchen das Infektionsrisiko verändern und in welcher Weise eine angepasste Beheizung Einfluss auf dieses Infektionsrisiko nehmen kann.

Auch in den Wintermonaten sollen Kirchen und Gemeindehäuser mit möglichst geringen Einschränkungen bei maximalem Gesundheitsschutz genutzt werden können. Daher sind die Lüftung und Temperierung entsprechend anzupassen. Ziel ist es, zusätzliche Luftbewegungen durch den Betrieb der Anlagen zu vermeiden und somit eine Risikominimierung für den Übertragungsweg über die Luft zu erreichen. Andere Übertragungswege, wie zum Beispiel die Schmierinfektion werden hier nicht behandelt.

Hinweise zum Lüften der Räume:

Während des Gottesdienstes sollte der Kirchenraum nicht gelüftet werden, wenn dadurch verstärkte Luftbewegungen entstehen. Dies beinhaltet auch Türen und Fenster. Nach dem Gottesdienst sollte kurz, aber intensiv gelüftet werden. Das Lüften sollte am besten durch Querlüften über die Fenster und Türen erfolgen. Falls dies nicht möglich ist, sollten die Türen für wenige Minuten weit geöffnet werden. Wichtig ist, während des Lüftens die relative Luftfeuchte zu kontrollieren. Wenn möglich, sollte die relative Luftfeuchtigkeit im Kirchenraum zwischen 50 und 60% liegen. Die Aerosol-Tröpfchen schrumpfen bei zu trockener Luft (Verdunstung) stärker und bleiben daher länger schwebfähig. Zu trockene Luft (< 50%) kann auch zu Schäden am Inventar führen. Anhaltspunkte kann ein einfaches Feuchtemessgerät (aus dem Baumarkt) geben. Wenn die relative Luftfeuchtigkeit zu stark sinkt, muss dem Raum ggf. Feuchtigkeit zugeführt werden (z.B. feucht wischen).

Automatische Lüftungen (z.B. Fensterflügel o. ä.) auch mit Erfassung des Außen- und Innenklimas können außerhalb des Gottesdienstes betrieben werden. Hier sollte auf eine feuchtegesteuerte Lüftungsregelung geachtet werden, siehe oben. Wichtig ist deshalb die technische Überwachung der kompletten Anlage. Während des Gottesdienstes sollten die Anlagen abgeschaltet sein.

Bei längeren Veranstaltungen sollte in Abhängigkeit von der Raumgröße und der Anzahl der Personen regelmäßig gelüftet werden. Als Anhaltspunkt gilt die Empfehlung zur Lüftung von Klassenräumen wo alle 20 Minuten 3 – 7 Minuten lang gelüftet werden soll. Dabei gilt, je niedriger die Außentemperatur, desto kürzer kann die Dauer der Lüftung sein.

Hinweise zu den verschiedenen Heizungstypen:

Mit Ausnahme beheizbarer Sitzkissen, Fußbodenheizungen und Strahlungsheizungen sollen die Heizungsanlagen mindestens 30 Minuten vor Nutzungsbeginn abgeschaltet werden, um Luftbewegungen während des Gottesdienstes zu vermeiden. Sie sollen erst nach der Veranstaltung wieder in Betrieb genommen werden. Durch den eingeschränkten Betrieb der Anlagen ergeben sich ggf. gewisse Komforteinbußen.

Die gewünschte Raumtemperatur sollte bereits vor Beginn der Veranstaltung erreicht werden. Dies setzt voraus, dass ausreichend lange vorgeheizt wird, damit auch die Außenbauteile erwärmt werden. Je wärmer die Außenwände, desto geringer die Zugerscheinungen. Es sollte aber nicht „auf Vorrat“ überheizt werden, denn: Je höher die Raumtemperatur, desto höher ist der Energieverbrauch. Zudem sinkt die relative Luftfeuchtigkeit mit zunehmender Temperatur. Siehe auch hierzu die Hinweise oben.

Umluft-Heizungen (mit Warmluftkanälen und zentralen Wärmeerzeugern oder einzelnen „Thermostationen“):

Mindestens 30 Minuten vor dem Gottesdienst ist die Umluftheizung komplett abzuschalten. Für die Luftfilter, sowohl in Lüftungsanlagen als auch in Bodenschächten, besteht die Gefahr der Kontamination. Die Filter sollen nicht abgesaugt werden. Aus Sicherheitsgründen sollte beim Filterwechsel der Schutz des Instandhaltungspersonals über Handschuhe, Mund-Nasen-Schutz, Schutzbrille und Schutzanzug sichergestellt werden. Aufgrund des hohen Aufwandes ist das Umrüsten auf höhere Filterqualitäten bei Umluft-Heizungen technisch schwierig und finanziell nicht darstellbar. Zudem kann eine weitere Verteilung der Viren nicht ausgeschlossen werden. Um Wärmeverluste zu vermeiden, sind Türen geschlossen zu halten. Eine Erhöhung des Außenluftanteils kann bei Warmluftheizungen nicht beliebig erfolgen, da das Risiko besteht, dass die relative Luftfeuchtigkeit zu stark sinkt, siehe oben.

Konvektoren: (im Raum oder in Schächten eingebaute Heizkörper, welche nur an einzelnen Stellen die Wärme in den Raum einbringen).

Mindestens 30 Minuten vor dem Gottesdienst ist die Heizung komplett abzuschalten. Da Heizungskonvektoren nur langsam abkühlen, werden Luftbewegungen zwar abnehmen, jedoch nicht abrupt enden.

Fußbodenheizung:

Fußbodenheizungen können durchgehend mit gleichbleibender Grundtemperatur betrieben werden. Dies gilt auch für Systeme, die in Teilbereichen installiert sind.

Sitz- und Fußbankheizungen: 

Sitz- und Fußbankheizungen, die für eine Sitzplatztemperierung genutzt werden, sollten so betrieben werden, dass vor Beginn des Gottesdienstes die Bankbereiche erwärmt sind. Mindestens 30 Minuten vor dem Gottesdienst ist die Heizung komplett abzuschalten.

Fensterbankheizungen:

Fensterbankheizungen dienen dazu, abfallende Kaltluftströmungen entlang der kühlen Fenster und damit Luftbewegungen im Raum zu vermindern. Sie können vor allem bei niedrigen Außentemperaturen betrieben werden, wenn sie unabhängig geschaltet werden können.

Elektrisch beheizte Sitzkissen: 

Elektrisch beheizte Sitzkissen können betrieben werden.

Strahlungsheizungen: 

Strahlungsheizungen (in Decken oder Wänden). Die Anlagen können zur Grundtemperierung genutzt werden. Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Maßnahmen im Vorfeld auszutesten, z.B. ob die empfohlenen Zeitabstände ausreichen. Veranstaltungen in anderen dauerhaft beheizten Gebäuden, z.B.

Gemeindehäuser:

Es gilt das Vorgenannte entsprechend: Luftumwälzungen durch Warmluft- oder Konvektionsheizungen u. ä. sollen vermieden und die Anlagen mindestens 30 Minuten vor Nutzungsbeginn abgeschaltet werden. Die Räume sollen gleichmäßig beheizt werden. Da die Bauteile und Oberflächen insgesamt vorgewärmt sind, werden der Kaltluftabfall und Luftbewegungen durch Temperaturunterschiede geringer ausfallen.

Die üblichen Temperaturabsenkungen als Energiesparmaßnahme (Nachtabsenkung, max. 5 K) sind möglich, sollen aber rechtzeitig vor Nutzungsbeginn, unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten, beendet werden.

Vorhandene Lüftungsanlagen sollten nur betrieben werden, wenn diese regelmäßig gewartet wurden und den hygienischen Anforderungen entsprechen. Beim Betrieb ist darauf zu achten, dass nur Frischluft in den Raum geblasen wird.

Je nach Ausstattung des Raums, z.B. mit Holzeinbauten, Orgel usw., muss auch auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit geachtet werden. Wenn sich Zugerscheinungen durch undichte Außenbauteile ergeben, sollte geprüft werden, ob provisorische Abdichtungsmaßnahmen möglich sind. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass eine ausreichende Lüftungsmöglichkeit der Räume erhalten bleibt.

Öffnungen zu kühleren Zonen (Foyer, Stuhllager, Teeküche) sollen geschlossen bleiben. Bei längeren Veranstaltungen sollten Lüftungspausen gemacht werden, z.B. nach 30 bis 45 Minuten.

Es sollten möglichst alle Mitarbeitende, die von zu Hause aus arbeiten können, dies tun, aus Rücksicht auf diejenigen, deren Präsenz (wenn auch in rollierenden Systemen) in den Dienststellen wirklich wichtig ist. 

Die dringende Bitte im Home-Office zu arbeiten, gilt besonders im Hinblick auf Situationen, die nach aktuellen Erkenntnissen potenziell gefahrgeneigt sind (Reisen, Kontakte mit mehreren Personen ohne Mundschutz und ohne Einhaltung des Mindestabstands, Kontakt zu Personen im Familienkreis, die sich in gefahrgeneigten Situationen befunden haben etc.). 

Mitarbeitende, die aufgrund ihrer Tätigkeit nicht im Home-Office arbeiten können, sollten sich fünf Tage nach einem potenziell gefahrgeneigten Kontakt testen lassen und bis zum Vorliegen des Testergebnisses in der Dienststelle ununterbrochen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. 

Für Reiserückkehrer aus internationalen Risikogebieten, gelten die staatlichen Vorgaben. 

Vorhandene Präsenz- und Einsatzpläne sind nochmals mit Blick auf die genannten Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen und sollen vorübergehend angepasst werden. 

Hygieneanforderungen sind im kirchlichen Kontext insbesondere:

  • die Begrenzung der Personenzahl auf Grundlage der räumlichen Kapazitäten und die Regelung von Personenströmen und Warteschlangen, damit eine Umsetzung des Mindestabstands ermöglicht wird,
  • die regelmäßige und ausreichende Lüftung von Innenräumen, die dem Aufenthalt von Personen dienen, sowie die regelmäßige Wartung von Lüftungsanlagen,
  • die regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Gegenständen, die häufig von Personen berührt werden,
  • die Reinigung oder Desinfektion von Gegenständen, die bestimmungsgemäß in den Mund genommen werden, nachdem diese von einer Person benutzt wurden,
  • das Vorhalten von Handwaschmittel in ausreichender Menge sowie von nicht wiederverwendbaren Papierhandtüchern, alternativ Handdesinfektionsmittel oder andere gleichwertige hygienische Handtrockenvorrichtungen,
  • den Austausch ausgegebener Textilien, nachdem diese von einer Person benutzt wurden,
  • eine rechtzeitige und verständliche Information über Zutritts- und Teilnahmeverbote, Abstandsregelungen und Hygienevorgaben, Reinigungsmöglichkeiten für die Hände, eine eventuell bestehende Möglichkeit bargeldlosen Bezahlens (etwa Online-Spenden) sowie einen Hinweis auf gründliches Händewaschen in den Sanitäranlagen.

Im Hygienekonzept (§ 5 Corona-Verordnung) sind nach den konkreten Umständen des Einzelfalles, also der Situation vor Ort, die Anforderungen des Infektionsschutzes zu berücksichtigen. Insbesondere ist darzustellen, wie die Hygieneanforderungen (§ 4 Corona-Verordnung) eingehalten werden.

Kindergottesdienst darf nach wie vor gefeiert werden. (In diesem Rahmen kann auch das Weihnachtsspiel vorbereitet und aufgezeichnet werden.)

Dabei gelten dieselben Regeln wie für den Gottesdienst der Erwachsenen. Derzeit sind sie wegen der hohen Infektionszahlen strenger als zuvor:

  •  2 Meter Abstand zueinander halten (Familienmitglieder dürfen einander näher sein.)
  • “Maske” in geschlossenen Räumen durchgängig auflassen
  • In geschlossenen Räumen nicht singen
  • Besucherinnen und Besucher in einer Liste festhalten (vertraulich handhaben!)

Wir ermutigen die Teams, im Vorfeld gut zu überlegen, wie sie das Einhalten der Regeln für die Kinder leicht machen und welche Aktivitäten sich dafür eignen. Anregungen finden sich u.a. unter www.kinderkirche-wuerttemberg.de.

Wenn in einem Landkreis die 7-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner wieder unter 50 sinkt:

  • Der Mund-Nasen-Schutz darf am Platz abgenommen werden.
  • Es darf gesungen werden, drinnen aber nur mit "Maske".

Der Evangelische Landesverband – Tageseinrichtungen für Kinder in Württemberg e.V. stellt dazu stets aktuelle Informationen bereit, die Sie hier finden.

Aktualisierung: Kirchenmusik kommt bis 30. November 2020 nur noch im gottesdienstlichen Rahmen in Betracht, d. h. im Rahmen des Predigtgottesdienstes, auch wenn konzertant dargebotene Kirchenmusik gleichermaßen der Verkündigung verpflichtet ist und keineswegs allein der Unterhaltung dient.

Das bedeutet:

  • gottesdienstliche Kirchenmusik (Kleine Formationen / Stellvertretendes Singen) nach aktuellem Schutzkonzept bleibt möglich.
  • vorbereitendes Proben für den Gottesdienst nach Schutzkonzept kann stattfinden.
  • Konzertveranstaltungen außerhalb des Gottesdienstes müssen bis Ende November leider unterbleiben oder durch digitale Formate wie Streaming und Aufzeichnung ersetzt werden. Seitens der Landeskirche wird gebeten, möglichst erst ab Mitte Dezember Präsenz-Konzertveranstaltungen zu planen und durchzuführen.
  • musikalischer Einzel- und Gruppenunterricht ist gemäß Musikschulverordnung weiterhin erlaubt,
  • Angebote, die ohne Publikumsverkehr durchgeführt werden können, wie etwa Live-Streams oder Aufzeichnungen, können weiter stattfinden.

Hier wird empfohlen, im Rahmen der verpflichtenden Vorgaben für Ansammlungen und Veranstaltungen das Infektionsschutzkonzept für die kirchenmusikalische Arbeit in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg des Amtes für Kirchenmusik vom 15.10.2020 zu berücksichtigen. Hinweis: Mit der Formulierung „gemeinsames Singen in geschlossenen Räumen“ im letzten Rundschreiben war „Gemeindesingen in geschlossenen Räumen“ gemeint.

Aktualisierung: Der Konfirmandenunterricht bleibt auch im November 2020 zulässig.

Ab dem 19. Oktober gilt in Baden-Württemberg die 3. Pandemiestufe. Das hat auch massive Auswirkungen auf den Konfi-Unterricht.

1. Konnten bisher 20 Personen ohne besonderes Hygienekonzept und mit Abstandsempfehlung und ohne Maskenpflicht zusammenkommen, so ist diese Zahl seit dem 19. Oktober auf 10 Personen reduziert.

2. Das bedeutet, dass der Konfi-Unterricht ab 11 Personen eine Veranstaltung Im Sinne der CoronaVO des Landes Baden – Württemberg ist, die ein Hygienekonzept nach § 4 und § 5 CoronaVO benötigt, das in aller Regel für jedes Gemeindehaus vorliegt. Ebenso ist die Abstandsregel zwingend einzuhalten.
Darüber hinaus ist eine Mund- und Nasenbedeckung wie an den weiterführenden Schulen während des gesamten Konfi-Unterrichts zu tragen.

3. Für Konfi 3 gelten die Bedingungen analog zum Konfis. Treffen in Wohnzimmern von Konfi 3 – Eltern sind nicht möglich. Alle Konfi 3 Gruppen haben ihre Zusammenkunft im Gemeindehaus. Die Hygieneregeln sind entsprechend zu beachten.

Empfehlungen:

1. Das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung und das Einhalten der Abstandsregel während des gesamten Konfi-Unterrichts wird für ALLE Konfi-Gruppen, auch für solche unter 11 Personen, dringend empfohlen.

2. Konsequentes Einhalten der Hygieneregeln, insbesondere des Stoßlüftens alle 20 Minuten zur Verringerung des Ansteckungsrisiko.

3. Da mit einem weiteren Anstieg der Infektionszahlen und dem Bestehenbleiben der 3. Pandemiestufe zu rechnen ist, soll ausgelotet werden, ob nach den Herbstferien der Konfi-Unterricht digital stattfinden kann.

Auf der Homepage des Landesjugendrings finden sich die Vorschriften sehr gut und verständlich zusammengefasst, und fortlaufend aktualisiert.

Außerhalb des Gottesdienstes gelten die allgemeinen Regeln, also ein Mindestabstand von 1,5 Metern und die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in dem Publikumsverkehr geöffneten Bereichen von Einrichtungen und in Fußgängerbereichen im öffentlichen Raum, soweit die Gefahr besteht, dass der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Es gibt zwei Arten von Pandemiestufen, die des Landes und die auf Ebene der Landkreise.

Landesweit gibt es drei Pandemiestufen (Mehr Informationen).

Aktuell von Interesse sind die beiden Stufen auf Ebene der Landkreise, die Vorwarnstufe (ab einer 7-Tages-Inzidenz von 35/100.000 Einwohner) und die Eingriffsstufe (ab einer 7-Tages-Inzidenz von 50/100.000 Einwohner).(Mehr Informationen)

Die Information, welche Landkreise betroffen sind und welche Regelungen dort gelten, finden Sie hier.

Für Einreisende in die Bundesrepublik Deutschland, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in einem der vom RKI festgelegten Risikogebiete aufgehalten haben, besteht gemäß der Verordnung des Landes Baden-Württemberg für Ein- und Rückreisende (Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne und Testung – CoronaVO EQT)) eine 14-tägige Pflicht zur Absonderung ("Quarantäne") und zur Testung mit einem PCR-Test.

Die aktuell gültigen Quarantäne-Regeln finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums Baden-Württemberg.

Wenn Sie quarantänepflichtig sind, müssen Sie sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort absondern. Den genannten Personen ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. Es besteht eine Meldepflicht an die zuständige Polizeibehörde beim Amt für öffentliche Ordnung. Hierbei sind die folgenden Daten anzugeben: vollständiger Name, Anschrift, Einreisedatum, Reiseland, Transportmittel.

Diese Quarantäne lässt sich vermeiden, wenn die Einreisenden einen negativen SarS-CoV-2 Test machen. Der negative Test kann anerkannt werden, wenn er folgende Vorgaben einhält:

  • molekularbiologischer Test (PCR-Test)
  • auf deutsch oder englisch
  • aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen durch das Robert Koch-Institut veröffentlichten Staat durchgeführt worden (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html)
  • die Probeentnahme darf frühestens 48 Stunden vor Einreise in das Bundesgebiet erfolgt sein.

Seelsorge im Krankenhaus

In den Krankenhäusern besteht gerade jetzt ein hoher Bedarf an Seelsorge – bei Kranken, Mitarbeitenden, An- und Zugehörigen. Um den Zugang der Seelsorgenden zu erhalten, setzt sich die Kirchenleitung nach Kräften beim Sozialministerium für eine Aufnahme der Seelsorge in die Corona-Verordnung des Landes ein.

Hauptamtliche Klinikseelsorgende sind im Krankenhaus präsent, auch in Form von aufsuchender Seelsorge. Dies geschieht im Rahmen der Hygienekonzepte der jeweiligen Kliniken.

Es wird empfohlen, Seelsorge-Besuche auf Quarantäne- und Covid-Stationen zeitlich zu trennen von Besuchen auf anderen Stationen. Die Begleitung von Quarantäne- und Covid-Patient:innen ist nur möglich in vollständiger Schutzkleidung (Schutzkittel, FFP2-Maske, Handschuhe, Schutzbrille) und nach erfolgter hygienischer Einweisung. Die Klinikseelsorge ist auch für Mitarbeitende, An- und Zugehörige ansprechbar, auch telefonisch oder per Mail.

Ehrenamtliche Klinikseelsorgende machen Besuche nur nach Rücksprache mit den hauptamtlichen Klinikseelsorgenden, die dies wiederum mit den Leitungen und Hygienebeauftragten der Kliniken kommuniziert haben. Ehrenamtliche Klinikseelsorge ist auf Quarantäne- und Covid-Stationen nicht möglich.

Gemeindepfarrer und -pfarrerinnen sowie Gemeindediakone und -diakoninnen können kranke Gemeindeglieder im Rahmen der jeweiligen Besuchsregelungen der einzelnen Kliniken besuchen.

Seelsorge im Altenheim

Insbesondere in den Altenpflegeeinrichtungen besteht jetzt ein hoher Bedarf an Seelsorge – bei den Bewohnerinnen und Bewohnern, bei Pflegekräften und anderen Mitarbeitenden. Die Lage ist von Haus zu Haus sehr verschieden. Einzelne Einrichtungen sind wegen erneuter Infektionen wieder ganz geschlossen. Dies ist, so das Sozialministerium am 18.10.20, möglich, wenn „kein milderes Mittel wie z.B. eine Isolierung der infizierten Bewohnerinnen und Bewohner zur Verfügung steht. Derartige Beschränkungen werden zeitlich auch auf das absolut notwendige Maß befristet werden müssen. Pauschale Besuchsverbote, die sich allein auf die Ausrufung der Pandemiestufe 3 stützen, werden dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit nicht gerecht.

Um den Zugang der Seelsorgenden zu erhalten, setzt sich die Kirchenleitung nach Kräften beim Sozialministerium für eine Aufnahme der Seelsorge in die Corona-Verordnung des Landes ein.

Für die hauptamtlichen Seelsorgenden in der AltenPflegeHeimSeelsorge (APHS) ist jetzt grundlegend wichtig, in gutem Kontakt mit den Heimleitungen zu stehen. Außerdem braucht es größtmögliche Sicherheit im Umgang mit den notwendigen Hygienemaßnahmen. Unter diesen Voraussetzungen können Seelsorgende ihre Mitarbeit an Konzepten für den Umgang mit neuen Infektionsgeschehen anbieten und auch darauf hinwirken, dass bei kompletten Schließungen zumindest die Begleitung Sterbender gewährleistet bleibt. Es wird empfohlen, Seelsorge-Besuche in Quarantäne- und Covid-Bereichen zeitlich zu trennen von Besuchen in anderen Bereichen. Die Seelsorge in Quarantäne- und Covid-Bereichen ist nur möglich in vollständiger Schutzkleidung (Schutzkittel, FFP2-Maske, Handschuhe, Schutzbrille) und nach erfolgter hygienischer Einweisung. Zur Unterstützung der APHS sind bereits weitere FFP2-Masken bestellt. Außerdem werden weitere Hygieneschulungen in Stuttgart angeboten (vgl. www.seelsorge-im-alter.de).

Ehrenamtliche APHS kann z. Zt. nur im Rahmen der jeweiligen Besuchsregelungen der einzelnen Einrichtungen erfolgen.

Ist der Urlaub einmal beantragt und genehmigt, kann er nicht mehr einseitig zurückgenommen werden. Dies bedeutet zunächst, dass der Urlaub anzutreten ist und auch zu nehmen ist. Hiervon gibt es nur die Ausnahme der Arbeitsunfähigkeit während des Urlaubs. Legt hier der oder die Beschäftigte unverzüglich eine AU-Bescheinigung vor, wird der Urlaub wieder gutgeschrieben. Eine solche Ausnahme gibt es bei der Quarantäne nicht und die Quarantäne ist auch der Arbeitsunfähigkeit nicht gleichzusetzen. Dies bedeutet, dass bei einer Quarantäneanordnung vor Antritt des Urlaubs oder während des Urlaubs, der Urlaub als genommen gilt. Etwas anderes gilt nur dann, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich einig sind, dass der Urlaub gutgeschrieben wird und wann anders genommen werden kann. 

Bis zum 30. November gilt, dass Ansammlungen und private Veranstaltungen grundsätzlich nur mit bis zu 10 Personen stattfinden dürfen, die maximal aus zwei Haushalten stammen. Das Zusammenkommen von Personen aus einem Haushalt ist in unbeschränkter Anzahl zulässig. Im Übrigen gilt die 10-Personen-Regel als Obergrenze. Entscheidend ist, dass nicht mehr als zwei Haushalte (einschließlich Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft und Verwandten in gerader Linie) zusammenkommen. Kommen drei Personen aus drei Haushalten zusammen, ist die Ansammlung unzulässig. Hauskreise werden demnach im November nicht stattfinden können.

Sonstige Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, also beispielsweise Seniorennachmittage sind ungeachtet dieser zahlenmäßigen Beschränkung untersagt. Das Verbot gilt auch für kirchenmusikalische Veranstaltungen und Proben soweit diese nicht dem Gottesdienst dienen. Angebote, die ohne Publikumsverkehr durchgeführt werden können, wie etwa Live-Streams oder Aufzeichnungen, beispielsweise für ein Krippenspiel, können weiter stattfinden.

Zulässig sind Veranstaltungen, die der Bildung dienen, wie etwa der Konfirmandenunterricht. Ebenfalls zulässig sind Ansammlungen zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs, also etwa Dienstbesprechungen oder Gremiensitzungen. Die Nutzung digitaler Formate wird empfohlen, sofern eine Verschiebung nicht möglich ist.

Als Ansammlungen gelten bewusste Zusammentreffen verschiedener Personen unabhängig vom jeweiligen Zweck. Veranstaltung im Sinne der Corona-Verordnung ist ein zeitlich und örtlich begrenztes und geplantes Ereignis mit einer definierten Zielsetzung oder Absicht in der Verantwortung einer Veranstalterin oder eines Veranstalters, einer Person, Organisation oder Institution, an dem eine Gruppe von Menschen gezielt teilnimmt.

Ansammlungen und Veranstaltungen von bis zu 10 Personen sind zulässig. Eine Überschreitung dieser Personenhöchstzahl ist zulässig, wenn Personen zusammenkommen, die

1. in gerader Linie verwandt sind,

2. Geschwister und deren Nachkommen sind oder

3. höchstens zwei Haushalten angehören,

einschließlich deren Ehegatten, Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner oder Partnerinnen oder Partner (§ 9 Abs. 2 Corona-Verordnung)

Beispiel: kirchliche Jugendgruppen und Hauskreise der Kirchengemeinde. In kirchlichen Räumen oder wenn die Kirche Veranstalter ist, wird die Einhaltung der Abstandsregeln dringend empfohlen. Daraus ergibt sich, dass solche Veranstaltungen und Ansammlungen nur in Räumlichkeiten möglich sind, die unter Einhaltung der Abstandsregelungen Raum für eine solche Personenzahl bieten. Ebenfalls dringend empfohlen wird, die Fenster geöffnet zu halten, mindestens jedoch solche Räumlichkeiten regelmäßig zu durchlüften. Die Einhaltung der sonstigen Hygienevorschriften einschließlich des Tragens von einfachen Mund-Nasen-Abdeckungen wird empfohlen.

Bei allen Veranstaltungen sollte stets die Sicherheit der betroffenen etwaig besonders vulnerabler Personen (z. B. vorerkrankte Personen oder Ältere) im Blick gehalten werden und ggf. auch über vorgegebenen Mindestmaßnahmen entsprechende weitergehende Sicherheitsvorkehrungen überlegt werden. So kann z. B. der Mindestabstand erhöht werden. Dies kann im Rahmen des Hausrechtes auch von Personen verlangt werden, an die kirchliche Räume „nur“ für eigene Zwecke überlassen werden (z. B. Gewährleistung einer Flächendesinfektion nach der Überlassung u.a.).

Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, also beispielsweise Seniorennachmittage sind untersagt. Das Verbot gilt auch für kirchenmusikalische Veranstaltungen und Proben soweit diese nicht dem Gottesdienst dienen. 

Zulässig sind Veranstaltungen, die der Bildung dienen, wie etwa der Konfirmandenunterricht. Ebenfalls zulässig sind Ansammlungen zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs, also etwa Dienstbesprechungen oder Gremiensitzungen. Die Nutzung digitaler Formate wird empfohlen, sofern eine Verschiebung nicht möglich ist. Angebote, die ohne Publikumsverkehr durchgeführt werden können, wie etwa Live-Streams oder Aufzeichnungen, beispielsweise für ein Krippenspiel, können weiter stattfinden. 

Veranstaltung im Sinne des § 10 Corona-Verordnung ist ein zeitlich und örtlich begrenztes und geplantes Ereignis mit einer definierten Zielsetzung oder Absicht, an dem eine Gruppe von Menschen gezielt teilnimmt.

Private Veranstaltungen dürfen nicht mehr als 10 Teilnehmende haben. Eine Überschreitung dieser Personenhöchstzahl ist zulässig, wenn Personen zusammenkommen, die

4. in gerader Linie verwandt sind,

5. Geschwister und deren Nachkommen sind oder

6. höchstens zwei Haushalten angehören,

einschließlich deren Ehegatten, Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner oder Partnerinnen oder Partner (§ 10 Abs. 3 Satz 2, § 9 Abs. 2 Corona-Verordnung).

Sonstige Veranstaltungen können bis zu 100 Teilnehmende haben.

Beschäftigte und sonstige Mitwirkende bleiben bei der Zählung jeweils außer Betracht.

Bei sonstigen Veranstaltungen mit mehr als zehn, jedoch weniger als 100 Personen, sind die Hygieneanforderungen nach § 4 Corona-Verordnung einzuhalten und entsprechende Hygienekonzepte zu erstellen, die den Behörden auf Verlangen vorzulegen sind. Außerdem ist zur Nachverfolgung von Infektionsketten eine Datenerhebung durchzuführen.

Wer die Erhebung seiner Daten verweigert, ist von der Teilnahme auszuschließen. Das Tragen von Mund-Nasen-Abdeckungen wird empfohlen.

Verantwortlich für die Vorlage von Hygienekonzepten und deren Umsetzung sowie für die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben ist der Veranstalter, also etwa bei Gemeindeveranstaltungen die Kirchengemeinde.

Aktualisierung: Bis zum 30. November 2020 darf das Gastgewerbe mit Bewirtung vor Ort nicht ausgeübt werden. Deshalb kommen Vesperkirchen nur in Betracht, wenn dies von den örtlich zuständigen Behörden zugelassen ist.

Grundsätzlich halten wir es (auch) bei der Durchführung von Vesperkirchen für unerlässlich, dass Abstand gehalten wird. Dazu wird es erforderlich sein, genaue Belegungspläne des jeweiligen Raums zu erstellen und vor Ort zu entscheiden, wie groß Tischgruppen sein dürfen. Am sichersten erfolgt die Bewirtung an Einzeltischen, wozu wir grundsätzlich raten. Dort, wo dies nicht sinnvoll möglich ist, raten wir zu festen Tischgruppen mit jeweils fünf Personen, die dann jedoch in einem Abstand von mindestens 3 Metern zueinander sein sollten (je 1,5m „Lauffläche" zwischen den Tischgruppen). Auf die aktuellen Bestimmungen zum Tragen von Masken (§ 3 CoronaVO) weisen wir ausdrücklich hin.

Auch unter Berücksichtigung der zwischenzeitlich ergangenen Hinweise zum Heizen in Kirchengebäuden wird es erforderlich sein, den Kirchenraum spätestens nach einer Nutzungsdauer von 60 Minuten jeweils kurz, aber kräftig zu lüften und Kontaktflächen zu reinigen, bevor eine neuerliche Belegung/Nutzung erfolgt. Die Nutzergruppen sollten sich dabei möglichst nicht begegnen. Ob ein Luftaustausch erfolgt ist, kann beispielsweise mithilfe sog. CO2-Ampeln festgestellt werden. Diese können jedoch allenfalls Anhaltspunkte bieten. Sie haben keine Aussagekraft zum Aerosolgehalt der Luft. Auch ist nach den Hinweisen auf die Luftfeuchtigkeit zu achten, dazu sollte ein einfaches Messgerät (ggf. aus dem Baumarkt) dienen. Ist nach den Verhältnissen vor Ort ein Durchlüften nur schwer möglich, so raten wir dazu, mit dem zuständigen Gesundheitsamt Rücksprache zu halten. Je nach Ergebnis kann es erforderlich werden, einen alternativen Veranstaltungsraum zu suchen.

Der Einsatz von Ehrenamtlichen, die ein höheres individuelles Infektionsrisiko haben (auf Grund des Lebensalters oder durch Vorerkrankungen) kann dann erfolgen, wenn die Ehrenamtlichen dieses Risiko bewusst eingehen. Wir empfehlen, dies durch ein entsprechendes Formular ggf. zu dokumentieren.

Es ist dem Oberkirchenrat wichtig, die gesellschaftliche Bedeutung des Angebots der Vesperkirchen ausdrücklich und gerade angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie zu betonen und zu unterstützen. Die vorstehend getroffenen Empfehlungen sollen daher eine Durchführung möglich machen, obgleich bewusst ist, dass die organisatorischen Anforderungen immens sind.

Die Corona-Verordnung stellt es den örtlichen Behörden weiterhin frei, strengere Auflagen für Veranstaltungen zu erlassen oder auch Ausnahmen zu genehmigen, so dass leider eine generelle Übersicht über die Voraussetzungen zur Durchführung von Veranstaltungen nicht möglich ist. Im Zweifel raten wir dazu, sich mit den örtlichen Behörden (Ordnungsamt/Gesundheitsamt) ins Benehmen zu setzen.

Diese Zusammenstellung finden Sie auch zum Download im Download-Bereich in der rechten Spalte. Bitte beachten Sie, dass diese Spalte nur auf einem PC oder Laptop rechts vom Text, auf Smartphones erst unterhalb des Fließtextes angezeigt wird.

Menschen, die Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufweisen oder weniger als 14 Tage zurück in Kontakt mit einem an Covid-19 erkrankten Menschen standen, sollten von Ansammlungen oder Veranstaltungen ausgeschlossen werden. Bei Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen ist der Ausschluss nach der Corona-Verordnung grundsätzlich zwingend.

  • Aktuelle Corona-Verordnung des Landes
    • CoronaVO des Landes, konsolidierte Fassung, gültig ab 2.11.2020
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      Info: 347 KB | PDF
      02.11.2020

  • Risikogruppen
    • Rundschreiben_Weiterer Umgang mit den sogenannten Risikogruppen in der Landeskirche_22. Juni
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      Info: 28 KB | PDF
      24.06.2020

    • FAQ Abfrage Risikogruppe_11. Mai
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      Info: 106 KB | PDF
      13.05.2020

  • Arbeitsrecht
    • Rundschreiben - Arbeitsrechtliche Folgen_Urlaubzeit während der Pandemie_17. Juli
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      Info: 79 KB | PDF
      22.07.2020

    • Musteranschreiben - Arbeitsrechtliche Folgen_Urlaub während der Pandemie_16. Juli
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      Info: 16 KB | DOCX
      22.07.2020

    • Arbeitsrechtliche Regelung zur Entgeltfortzahlung bei Arbeitsbefreiung wegen Kinderbetreuung_23. April
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      Info: 117 KB | PDF
      27.04.2020

  • Kirchengebäude, Gemeindehäuser und Gemeindezentren
    • Rundschreiben_Empfehlungen zum Heizen und Lüften während der Corona-Pandemie_21. September
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      Info: 144 KB | PDF
      23.09.2020

    • Infektionsschutzkonzept für Veranstaltungen/Gruppen und Kreise im Gemeindehaus_8. Juli
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      Info: 26 KB | DOCX
      08.07.2020

    • Rundschreiben - Öffnung von Gemeindehäusern und Gemeindezentren_16. Juni
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      Info: 90 KB | PDF
      16.06.2020

    • Mustervereinbarung für die Gemeindehausnutzung durch Dritte_18. Mai
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      Info: 21 KB | DOCX
      10.06.2020

    • Rundschreiben zur Öffnung der Gemeindehäuser und Gemeindezentren_11. Mai
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      Info: 36 KB | PDF
      11.05.2020

  • Gottesdienst
    • Rundschreiben über die Fortschreibung der Wiederaufnahme der Gottesdienste 50.10-03-V31_5.1
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      Info: 45 KB | PDF
      08.10.2020

    • Formular für die Anwesenheitserfassung im Gottesdienst (Stand 23.10.2020)
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      Info: 133 KB | PDF
      23.10.2020

    • Rundschreiben Wiedereinführung Abendmahlsfeiern nach Corona_23. Juli
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      Info: 93 KB | PDF
      24.07.2020

    • Abendmahl Liturgie_23. Juli
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      Info: 61 KB | PDF
      24.07.2020

    • Rundschreiben Fortschreibung Wiederaufnahme Gottesdienste_2. Juli_aktualisiert 24. Juli
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      Info: 146 KB | PDF
      24.07.2020

    • Rundmail OKR Dezernat 1.1._Gottesdienste - Kindergottesdienste - Konfirmandenunterricht_18. Juni
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      Info: 361 KB | PDF
      19.06.2020

    • Brief Landesbischöfe Gottesdienste_30. April
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      Info: 72 KB | PDF
      02.05.2020

    • Hygienehinweise für Gottesdienste_30. April
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      Info: 64 KB | PDF
      30.04.2020

    • Gliederungspunkte für ein Infektionsschutzkonzept_30. April
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      Info: 60 KB | PDF
      30.04.2020

    • Corona-Verordnung: Maßgaben zur Anwendung von § 3 - Gottesdienste und andere religiöse Veranstaltungen_20. März
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      Info: 233 KB | PDF
      20.03.2020

  • Kirchenmusik
    • Fortschreibung des Infektionsschutzkonzeptes Kirchenmusik vom 15.10.2020
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      Info: 181 KB | PDF
      15.10.2020

    • Veranstaltung und Probe_Erhebungsbogen zur Nachverfolgung von Infektionsketten_18. Juni
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      Info: 23 KB | DOCX
      26.06.2020

  • Konfirmation
    • Rundschreiben lajupf_Konfis in Coronazeiten_10. September
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      Info: 116 KB | PDF
      23.09.2020

    • Rundmail OKR Dezernat 1.1._Gottesdienste - Kindergottesdienste - Konfirmandenunterricht_18. Juni
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      Info: 361 KB | PDF
      19.06.2020

    • Handreichung zur Konfi-Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie_6. Mai
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      Info: 167 KB | PDF
      15.05.2020

  • Kindertageseinrichtungen
    • Kindertageseinrichtungen in BW_Orientierungshinweise_23. Juni
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      Info: 661 KB | PDF
      26.06.2020

    • Anmeldebogen für die erweiterte Notbetreuung_9. Mai
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      Info: 90 KB | PDF
      11.05.2020

    • Rundschreiben - Hinweise zu Elternbeiträgen, Kurzarbeit und SodEG v.a. bei Kindertageseinrichtungen_28. April
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      Info: 43 KB | PDF
      28.04.2020

    • Liste zur Erfassung von Kindern in der Notbetreuung_23. April
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      Info: 23 KB | XLSX
      23.04.2020

    • Corona-Gefährdungsbeurteilung in Kindertagesstätten_22. April
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      Info: 30 KB | DOCX
      24.04.2020

  • Freizeiten
    • Handreichung für Freizeitarbeit 2020 im EJW-Kontext_28. April
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      Info: 254 KB | PDF
      28.04.2020

  • Desinfektion und Hygiene
    • Poster: Corona-Regeln für Pfarrämter
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      Info: 156 KB | PDF
      26.10.2020

    • Desinfektionsmittel-Liste Robert Koch-Institut_23. April
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      Info: 307 KB | PDF
      23.04.2020

    • Handlungshilfe VBG - Umgang mit Mund-Nase-Bedeckung_23. April
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      Info: 41 KB | PDF
      04.05.2020