Aktuelles rund ums Corona-Virus

Jüngste Aktualisierung: 6. Mai 2022, 17:00 Uhr

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Letzte Aktualisierung:

6. Mai: Abschnitt „Kirchenkaffee“ entfernt

27. April: Abschnitt „Gottesdienst“ aktualisiert (Letztr Satz neu hinzugefügt)

26. April: Abschnitt „Hausbesuche“ aktualisiert

25. April: Abschnitt „Gottesdienst“ aktualisiert

8. April: Abschnitt „Konfirmandenunterricht“ aktualisiert

30. März: Abschnitt „Heizen und Lüften“ entfernt

30. März: Abschnitt „Gottesdienst“ aktualisiert


Nach den Entwicklungen der Pandemie in den letzten Monaten haben wir diese Seite deutlich reduziert und vereinfacht. Die Informationen auf dieser Seite konzentrieren sich nun vor Allem auf die spezifisch kirchlichen Aspekte wie Gottesdienst und Seelsorge. Für Themen wie Arbeitsrecht, Hygienekonzept, Abstandsregeln und ähnliches gelten auch im kirchlichen Raum die jeweils aktuellen Regeln des Landes Baden-Württemberg (11. März 2022).

Seit dem 25. April 2022 haben die Bestimmungen zur Maskenpflicht (Nr. 1a des letzten Rundschreibens) und zum Mindestabstand (Nr. 1b)  empfehlenden Charakter. Der Umgang mit diesen Empfehlungen liegt dann im Ermessen des das Hausrecht ausübenden Kirchengemeinderates, in Verbundkirchengemeinden des Verbundkirchengemeinderates.

Weiterhin gilt, dass mit diesen Regelungen die mittlerweile vielerorts eingeübten Digitalformate bei der Feier von Gottesdiensten nicht in Frage gestellt werden sollen. Für die dauerhafte und ausschließliche Handhabung sind auf Ausnahmebestimmungen gestützte Rundschreiben des Oberkirchenrats aber nicht die richtige Rechtsgrundlage. Sollen sie vor Ort dauerhafte und ausschließliche Praxis werden, so kann beim Oberkirchenrat (Referat 1.1) die Änderung der örtlichen Gottesdienstordnung und der Geschäftsordnung für das Pfarramt angeregt werden. Die entsprechende Entschließung des Oberkirchenrats erfolgt nach Anhörung des Kirchengemeinderats, in Verbundkirchengemeinden des Verbundkirchengemeinderats. Es geht nicht um Gottesdienste, die sowohl in Präsenz gefeiert als auch gestreamt werden.“

Für Hauskreise gelten, sofern sie in privaten Räumen stattfinden bzw. nicht von der Kirchengemeinde verantwortet werden, die Regelungen für private Zusammenkünfte, also die allgemeinen Kontaktbeschränkungen nach § 9 Abs. 1 Corona-Verordnung, die stufenabhängig gestaltet sind. Abstandsgebot und Maskenpflicht gelten hier nicht, soweit möglich wird aber empfohlen, Masken zu tragen und Abstand zu halten. Auf alle Fälle sollte regelmäßig und gründlich gelüftet werden. Sollten Speisen und Getränke gereicht werden, ist auf die allgemeinen Hygieneregelungen zu achten.

Einzelbesuche sind nach den aktuellen Regelungen möglich.

Wir raten generell dazu, vorab nach Möglichkeit telefonisch zu klären, ob ein persönlicher (physischer) Besuch erwünscht ist oder gerne noch verschoben würde. Ein Hausbesuch kann nur bei Symptomfreiheit stattfinden, am besten auch mit negativem Selbst-Schnelltest und mit FFP2-Maske; die AHA – L Regelungen müssen beachtet werden.

Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus führen zu erheblichen familiären Belastungen. Viele Menschen sind im Homeoffice oder können derzeit nicht arbeiten, die Betreuung von Kindern muss zu Hause realisiert werden, der Haushalt muss unter schwierigen Bedingungen organisiert werden, zunehmende familiäre Konflikte sind zu erwarten. Häusliche Gewalt ist eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen, aber auch Männer können von häuslicher Gewalt betroffen sein und insbesondere Kinder.

Die Erfahrungen der Frauenhäuser, der Beratungsstellen und der Polizei zeigen, dass es zu Familienfeiertagen wie beispielsweise zu Weihnachten verstärkt zu Konflikten bis hin zu eskalierenden Situationen kommt. Aktuelle Berichte von Hilfsorganisationen während der Corona-Krise bestätigen einen erheblichen Anstieg an Fällen von häuslicher Gewalt und Hilfeanfragen.

Aus diesem Grund möchten wir auf das Hilfenetzwerk in Baden-Württemberg verweisen. Frauenschutzhäuser und –wohnungen (Link zur Frauenhaussuche: http://www.frauenhauskoordinierung.de/schutz-und-hilfe-bei-gewalt/frauenhaeuser/frauenhaussuche.html)  können rund um die Uhr von Hilfesuchenden kontaktiert werden, die fast in allen Landkreisen  existieren.  Die Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt beraten über weitere Hilfsangebote. Beispielsweise kann im Rahmen des Gewaltschutzgesetztes auch ein Wohnungsverweis (Mehr Informationen)  des Täters/der Täterin aus der gemeinsamen Wohnung erfolgen. Im dringenden Notfall wählen den Notruf unter 110.

Eine Liste von Einrichtungen für von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen in Baden-Württemberg finden Sie hier (Link: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Gegen_Gewalt_an_Frauen/Uebersicht_BW-Hilfeangebote-gewaltbetroffene-Frauen.pdf)

Eine Liste von Einrichtungen für von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffenen Männer in Baden-Württemberg finden Sie hier (Link: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Gegen_Gewalt_an_Frauen/BW_Uebersicht-Hilfeangebote_f_gewaltbetroffene_Maenner_Juli-2020.pdf)

Hilfe und Unterstützung in Baden-Württemberg:

Die in Ihrer Nähe befindlichen Psychologischen Beratungsstellen in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg können Sie über die Landkarte (Link: https://www.psych-beratungsstelle-landesstelle.de/psychologische-beratung-in-wuerttemberg/) finden.

Der Krisen- und Notfalldienst Stuttgart (EVA Stuttgart) steht allen Menschen in Stuttgart offen, die in einer Notlage sofortige Hilfe benötigen. Psychische Probleme oder belastende Lebenssituationen wie Stress, Gewalterfahrung oder der Verlust eines nahestehenden Menschen können zu einer akuten Krisensituation führen.

Der Krisen- und Notfalldienst ist telefonisch erreichbar unter der Rufnummer 0180 - 511 0 444 (14 Cent/Min. aus dem Festnetz, bis zu 42 Cent/Min. aus dem Mobilnetz – kostenloser Rückruf möglich!) montags bis freitags von 9 bis 24 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 12 bis 24 Uhr

Bundesweite Hilfstelefone:

Die Telefonseelsorge (Link: www.telefonseelsorge.de) ist kostenfrei unter folgenden Nummern rund um die Uhr erreichbar: 0800/111 0 111  und  0800/111 0 222  oder 116 123

Weißer Ring/Opfer-Notruf/Info-Telefon: https://weisser-ring.de/weisser-ring/standorte und telefonisch: 116 006

Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 beraten und informieren Mitarbeiterinnen des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ (Link: https://www.hilfetelefon.de/ ) in 18 Sprachen und zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen.

Das Hilfetelefon „Sexueller Missbrauch“ (Link: https://nina-info.de/hilfetelefon.html) ist unter der Nummer 0800 22 55 530 montags, mittwochs und freitags von 9-14 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 20 Uhr erreichbar.

Für Eltern:

Das Elterntelefon (Link: https://www.nummergegenkummer.de/elterntelefon.html) richtet sich an Mütter und Väter, die sich unkompliziert und anonym konkrete Ratschläge holen möchten. In ganz Deutschland sind Beraterinnen und Berater unter der kostenlosen Rufnummer 0800 111 0550 montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr und dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr erreichbar.

Für Kinder und Jugendliche:

Die "Nummer gegen Kummer" (Link: www.nummergegenkummer.de) bietet Telefonberatung für Kinder, Jugendliche und Eltern. Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter der Rufnummer 116 111 zu erreichen - von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr.

Kinder und Jugendliche, die zuhause Pflegeleistungen übernehmen können über das Projekt "Pausentaste" (Link: https://www.pausentaste.de/) gezielte Beratung und Informationen für ihre Situation erhalten. Unter der Nummer 116 111 erreichen ratsuchende Kinder und Jugendliche die Hotline von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr. Das Beratungsangebot ist kostenlos und auf Wunsch auch anonym. Auch Chat-Beratung ist möglich.

Das Hilfetelefon bei sexualisierter Gewalt ist auch als Online-Beratungsangebot (Link: www.save-me-online.de) für Jugendliche erreichbar.

Nethelp4U (Link: https://www.nethelp4u.de) ist ein Angebot des Evangelischen Jugendpfarramts Stuttgart und der Evangelischen Jugend Stuttgart. Jugendliche beraten Jugendliche über eMail-Kontakt.

Für Kindergottesdienste gelten dieselben Regeln wie für den Gottesdienst der Erwachsenen, u. a.:

  •  Abstand zueinander halten (Familienmitglieder, Schülerinnen und Schüler dürfen einander näher sein)
  • „Maske“ in geschlossenen Räumen durchgängig auflassen (ab dem Alter von sechs Jahren)

Wir ermutigen die Teams, im Vorfeld gut zu überlegen, wie sie das Einhalten der Regeln für die Kinder leicht machen und welche Aktivitäten sich dafür eignen. Anregungen finden sich u. a. unter www.kinderkirche-wuerttemberg.de.

Der Evangelische Landesverband – Tageseinrichtungen für Kinder in Württemberg e.V. stellt dazu stets aktuelle Informationen bereit, die Sie hier finden.

Für den Konfirmandenunterricht gilt die Empfehlung, genügend Abstand einzuhalten und Masken zu tragen. Insgesamt gilt das Hausrecht der Gemeinde.

Seelsorge im Krankenhaus

In den Krankenhäusern besteht gerade jetzt ein hoher Bedarf an Seelsorge – bei Kranken, Mitarbeitenden, An- und Zugehörigen.

Hauptamtliche Klinikseelsorgende sind im Krankenhaus präsent, auch in Form von aufsuchender Seelsorge. Dies geschieht im Rahmen der Hygienekonzepte der jeweiligen Kliniken.

Es wird empfohlen, Seelsorge-Besuche auf Quarantäne- und Covid-Stationen zeitlich zu trennen von Besuchen auf anderen Stationen. Die Begleitung von Quarantäne- und Covid-Patient:innen ist nur möglich in vollständiger Schutzkleidung (Schutzkittel, FFP2-Maske, Handschuhe, Schutzbrille) und nach erfolgter hygienischer Einweisung. Die Klinikseelsorge ist auch für Mitarbeitende, An- und Zugehörige ansprechbar, auch telefonisch oder per Mail.

Ehrenamtliche Klinikseelsorgende machen Besuche nur nach Rücksprache mit den hauptamtlichen Klinikseelsorgenden, die dies wiederum mit den Leitungen und Hygienebeauftragten der Kliniken kommuniziert haben. Ehrenamtliche Klinikseelsorge ist auf Quarantäne- und Covid-Stationen nicht möglich.

Gemeindepfarrer und -pfarrerinnen sowie Gemeindediakone und -diakoninnen können kranke Gemeindeglieder im Rahmen der jeweiligen Besuchsregelungen der einzelnen Kliniken besuchen.

Seelsorge im Altenheim

Insbesondere in den Altenpflegeeinrichtungen besteht jetzt ein hoher Bedarf an Seelsorge – bei den Bewohnerinnen und Bewohnern, bei Pflegekräften und anderen Mitarbeitenden. Die Lage ist von Haus zu Haus sehr verschieden. Einzelne Einrichtungen sind wegen erneuter Infektionen wieder ganz geschlossen. Dies ist, so das Sozialministerium am 18.10.20, möglich, wenn „kein milderes Mittel wie z.B. eine Isolierung der infizierten Bewohnerinnen und Bewohner zur Verfügung steht. Derartige Beschränkungen werden zeitlich auch auf das absolut notwendige Maß befristet werden müssen. Pauschale Besuchsverbote, die sich allein auf die Ausrufung der Pandemiestufe 3 stützen, werden dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit nicht gerecht.

Um den Zugang der Seelsorgenden zu erhalten, setzt sich die Kirchenleitung nach Kräften beim Sozialministerium für eine Aufnahme der Seelsorge in die Corona-Verordnung des Landes ein.

Für die hauptamtlichen Seelsorgenden in der AltenPflegeHeimSeelsorge (APHS) ist jetzt grundlegend wichtig, in gutem Kontakt mit den Heimleitungen zu stehen. Außerdem braucht es größtmögliche Sicherheit im Umgang mit den notwendigen Hygienemaßnahmen. Unter diesen Voraussetzungen können Seelsorgende ihre Mitarbeit an Konzepten für den Umgang mit neuen Infektionsgeschehen anbieten und auch darauf hinwirken, dass bei kompletten Schließungen zumindest die Begleitung Sterbender gewährleistet bleibt. Es wird empfohlen, Seelsorge-Besuche in Quarantäne- und Covid-Bereichen zeitlich zu trennen von Besuchen in anderen Bereichen. Die Seelsorge in Quarantäne- und Covid-Bereichen ist nur möglich in vollständiger Schutzkleidung (Schutzkittel, FFP2-Maske, Handschuhe, Schutzbrille) und nach erfolgter hygienischer Einweisung. Zur Unterstützung der APHS sind bereits weitere FFP2-Masken bestellt. Außerdem werden weitere Hygieneschulungen in Stuttgart angeboten (vgl. www.seelsorge-im-alter.de).

Ehrenamtliche APHS kann z. Zt. nur im Rahmen der jeweiligen Besuchsregelungen der einzelnen Einrichtungen erfolgen.

  • Rundschreiben zu Gottesdiensten und Veranstaltungen
    • Rundschreiben Gottesdienste Corona-Pandemie Frühjahr 2022
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      Info: 95 KB | PDF
      31.03.2022

  • Arbeitsrecht
    • BGW Gefährdungsbeurteilungs-Vorlage Coronavirus für Atemschutz in der ambulanten Pflege
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      Info: 179 KB | PDF
      28.04.2021

    • VBG Gefährdungsbeurteilungs-Ergänzung Coronavirus 2021
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      Info: 202 KB | PDF
      26.04.2021

  • Kirchengebäude, Gemeindehäuser und Gemeindezentren
    • Rundschreiben_Empfehlungen zum Heizen und Lüften während der Corona-Pandemie_21. September
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      Info: 144 KB | PDF
      23.09.2020

    • Mustervereinbarung für die Gemeindehausnutzung durch Dritte_18. Mai
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      Info: 21 KB | DOCX
      10.06.2020

  • Kindertageseinrichtungen
    • BGW Gefährdungsbeurteilungs-Ergänzung Coronavirus für KiTas 2021
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      Info: 282 KB | PDF
      28.04.2021