Digitalisierung in der Landeskirche

Wie geht Kirche in der digitalen Welt? Was hilft beim Glauben? Die Bibel gibt’s schon als App. Werden bald virtuelle Pfarrer die „echten“ unterstützen oder es virtuelle Pfarrbüros geben? Eine Konfi-App für den Unterricht? Oder Wege, zumindest den Papierkram elektronisch erledigen zu können? Vieles ist denkbar – aber was ist machbar? Und wer macht es? Und was passt auch zu Kirche? Wie muss sich Kirche weiterentwickeln, um bei Digital Natives und Followern im Kopf, im Gespräch, im Smartphone zu sein? Viele Fragen!

Die Landeskirche will die gesellschaftlichen Veränderungen durch die Digitalisierung mitgestalten und deren Chancen für die Kommunikation des Evangeliums nutzen. Daher hat die „Projektgruppe Digitalisierung“ 2017 eine „Digitale Roadmap“, einen strategischen Fahrplan für die Digitalisierung in der Landeskirche, erarbeitet. Dieser strategische Fahrplan wird bereits umgesetzt und umfasst auch ethische Fragestellungen der Digitalisierung. 

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16.01.2019

Digital Roadmap - Die vernetzte Landeskirche
Das ganzheitliche Kommunikationskonzept als Grundlage für alle kommunikativen Maßnahmen der Landeskirche


Verantwortlicher für Digitalen Wandel

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© Pia Rölle/Evangelische Missionsschule Unterweissach

Dr. Nico Friederich wird das breit angelegte Digitalisierungsprojekt der Landeskirche vorantreiben und koordinieren. Im Rahmen dieses Projektplans ist Friederich zuständig für die Beratung und Begleitung der Kirchenbezirke, Referate sowie Werke und Einrichtungen der Landeskirche in Hinblick auf die Modernisierung und Digitalisierung der verschiedenen Bereiche. Dazu gehört unter anderem auch, neue Entwicklungen und Trends zu beobachten und daraus innovative Ideen und Lösungen zu entwickeln, die die Landeskirche auf dem Weg der Digitalisierung weiter voranbringen.


Direktor Stefan Werner im Interview zum 3. Forum Digitalisierung

Die vernetzte Landeskirche

Digitale Roadmap? Vernetzte Landeskirche? Wie wird das, wie kommen wir da hin? Und hat jemand auch an die Risiken und Nebenwirkungen gedacht? Das und mehr haben am 19. Januar mehr als 300 kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Synodale und weitere Interessierte beim Forum Digitalisierung im Hospitalhof in Stuttgart diskutiert.

Die Projektgruppe Digitalisierung im Evangelischen Oberkirchenrat hat sich intensiv mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt und aus verschiedenen Blickrichtungen erörtert, was die relevanten Aspekte der Digitalisierung für die Landeskirche, für ihre Mitglieder und Mitarbeitenden, ihre Kirchengemeinden sowie für die die verbundenen Einrichtungen sind. Dieser Prozess hatte u.a. die  Entwicklung einer ‚Roadmap Digitalisierung‘ für die Landeskirche in Württemberg zum Ziel. Jetzt liegt diese Roadmap vor. Dabei geht es nicht nur um IT-Projekte und Apps, sondern darum, neu zu denken und zu verstehen, was Digitalisierung generell und konkret für die Kirche bedeutet.

„Es geht bei Digitalisierung um viel mehr als um ein IT-Projekt“, sagte Landesbischof Frank Otfried July zum Auftakt des Forums Digitalisierung. „Die Technik ist wichtig, aber entscheidend ist, wie wir sie nutzen. Mein Kriterium: Digitalisierung soll dienen, nicht herrschen.“ Die Württembergische Kirche biete im Rahmen ihrer Roadmap Digitalisierung Erprobungsräume, um neue Technologien zur Vermittlung des Evangeliums und zu einer beschleunigten Verwaltungsarbeit zu nutzen.



Theo Eißler von der Agenur Bär Tiger Wolf, die die Landeskirche in ihrem Digitalisierungprozess begleitet, betonte: „Die Digitalisierung sorgt für einen Machtwechsel: Sie ermächtigt jeden von uns." Der Weg führe weg von den digitalen Sendeanstalten hin zu jedem einzelnen. Dank dieser neuer Möglichkeiten könnte die Kirche mehr Menschen und Herzen erreichen. Eine gelungene Kommunikation, die die Menschen bewegt, müsse „relevant, nützlich, wertvoll, einfach, authentisch, inspirierend und unterhaltsam“ sein.

Bei der Digitalisierung gehe es nicht nur um eine Haltung, sondern auch um eine Änderung von Strukturen, erklärte Ingo Dachwitz, Redakteur bei netzpolitik.org und Mitglied der sozialethischen Kammer der Evangelischen Kirche in Deutschland. „Viele Pfarrer sind mit ihren Aufgaben schon so voll, dass sie kaum dazu kommen, ihre E-Mails zu beantworten. Die kommen gar nicht mehr dazu, das Evangelium ins Netz zu tragen“, kritisierte er. Zudem hätten viele Angst vor einem Kontrollverlust. Es bestehe die Furcht, „Leute können meine Kommunikation nehmen und in ganz andere Kontexte setzen oder widersprechen."

Der Direktor des Oberkirchenrats, Stefan Werner, stellte die „Digitale Roadmap“ zur vernetzten Landeskirche zur Diskussion. Werner betonte: „Die Digitalisierung bedarf kirchlicher Mitgestaltung.“ Was bedeutet Digitalisierung in der Gemeindearbeit, der Öffentlichkeitsarbeit oder in der Verwaltung? In Diskussionsgruppen tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums Digitalisierung über die unterschiedlichen Bereiche der Roadmap aus.

In seinem Schlusswort kündigte Oberkirchenrat Dr. Martin Kastrup an, dass es künftig eine Digitalverantwortliche bzw. einen Digitalverantwortlichen direkt beim Direktor des Oberkirchenrats geben soll. Sie oder er soll "alle Digitalprojekte der Landeskirche koordinieren, überwachen und ihre Umsetzung durchsetzen", so Kastrup. Dafür sie die Roadmap der Rote Faden. Ihre Meilensteine können ab sofort in einer neuen Diskussionsplattform digital diskutiert werden.


Videos der Veranstaltung

Wer nicht selbst dabei war oder den Livestream nicht live verfolgen konnte, findet alle Videos der Veranstaltung hier zum Ansehen.


Beiträge der Redner und Referenten
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19.01.2018

Eröffnung Forum Digitalisierung - Landesbischof July
Eröffnungsrede von Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July zum Forum Digitalisierung im Stuttgarter Hospitalhof am 19. Januar 2018.

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19.01.2018

Impulsreferat Forum Digitalisierung - Theo Eißler
Impulsreferat Theo Eißler zum Thema „Die Digitalisierung revolutioniert die Kommunikation – eine Chance für das Evangelium?“

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19.01.2018

Impulsreferat Forum Digitalisierung - Ingo Dachwitz
Impulsreferat Ingo Dachwitz zum Thema „Kirche & Digitalisierung: Wie wir uns dauerhaft aus der Gesellschaft verabschieden“

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19.01.2018

Vorstellung der Roadmap beim Forum Digitalisierung - Stefan Werner
Referent Stefan Werner Direktor im Oberkirchenrat zur Roadmap der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

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24.01.2018

Präsentation der Roadmap beim Forum Digitalisierung - Direktor Stefan Werner
Direktor Stefan Werner - Präsentation der Roadmap

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19.01.2018

Ausblick zur Roadmap beim Forum Digitalisierung - Dr. Martin Kastrup
Dr. Martin Kastrup Oberkirchenrat - Wie geht es weiter? - Ausblick zur Umsetzung und Einbindung

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19.01.2018

Präsentation beim Forum Digitalisierung - Dr. Martin Kastrup
Dr. Martin Kastrup Oberkirchenrat - Wie geht es weiter? - Ausblick zur Umsetzung und Einbindung (Präsentation)


Die Referenten

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Theo Eißler führt die Agentur Bär Tiger Wolf, die für nationale und internationale Marken und Unternehmen arbeitet und die für ihre Arbeiten vielfach ausgezeichnet worden ist. Als Kommunikationsprofi unterstützt er Führungskräfte und Entscheider. Zusammen mit seiner Familie ist er ehrenamtlich in der Evangelischen Landeskirche aktiv. 

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Ingo Dachwitz kommt aus Berlin und arbeitet als Redakteur bei www.netzpolitik.org. Er ist Mitglied der sozialethischen Kammer der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und berät verschiedene Gliedkirchen der EKD zum Thema Digitalisierung.


Moderation

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Joachim Stängle hat die Veranstaltung moderiert. Stängle ist selbstständig als Unternehmensberater, unterstützt und begleitet Unternehmen und Organisationen auf dem Weg in die digitale Gegenwart. Unter anderem koordiniert er die Projektgruppe Digitalisierung der Württembergischen Landeskirche.


Digitalisierung in der Landeskirche

2. Forum im Stuttgarter Hospitalhof am 23. Juli 2018

 

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© Canva/Schmitt

Einen Überblick über den Tag finden Sie in unserer News zum Forum:


Vorträge, Referate und Präsentationen
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14.08.2018

Geistlicher Impuls - Miriam Hechler
Zum Start des 2. Forums Digitalisierung im Stuttgarter Hospitalhof gab es von Pfarrerin Miriam Hechler einen geistlichen Impuls.

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31.07.2018

Agile Methoden - Florian Härer
Der zertifizierte Design Thinking-Coach, Scrum Master und Buisness Trainer hält agile Methoden auch für Kirchengemeinden für hilfreich.

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01.08.2018

Digitales Gemeindemanagement
Oberkirchenrat Dr. Martin Kastrup zum zweiten Schwerpunkt beim Forum Digitalisierung: Digitales Gemeindemanagement

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23.07.2018

Datenschutz in Gemeinden | Neue Regeln | IT-Sicherheit in der Fläche - Dr. Winfried Klein
Dr. Winfried Klein zum dritten Schwerpunkt., Thema: „Datenschutz in Gemeinden | Neue Regeln | IT-Sicherheit in der Fläche“

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23.07.2018

Okay, Google, ich fühle mich heute depressiv. Was kann ich tun? - Prof. Dr. Robert Lehmann
Prof. Dr. Robert Lehmann zum vierten Schwerpunkt beim Forum Digitalisierung: „Okay, Google, ich fühle mich heute depressiv. Was kann ich tun?“


Referenten

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Florian Härer

Florian Härer ist zertifizierter Design Thinking Coach, Scrum Master und Business Trainer und verantwortet den Kreativbereich eines Innovations-Hubs der Daimler AG. Parallel dazu ist er Lehrbeauftragter bei der lokalen Universität für Kreativitäts- und Innovationsmanagement. Begonnen hat er seine Karriere bei der Daimler AG als Doktorand in der Forschungsvorentwicklung.

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Miriam Hechler ist seit drei Jahren Gemeindepfarrerin in Stuttgart-Vaihingen mit Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit. Davor war sie in enger Zusammenarbeit mit Pfarrerin Lucie Panzer beim Landespfarramt für Rundfunk und Fernsehen sowie im Südsterne-Team beim Deutschen Evangelischen Kirchentag beschäftigt.

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Dr. Martin Kastrup ist seit 2004 Leiter des Dezernats 7 und für Finanzmanagement und Informationstechnologie im Oberkirchenrat in Stuttgart verantwortlich. Zuvor war der promovierte Forstwissenschaftler für das Finanzministerium des Landes Baden-Württemberg tätig. 

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Dr. Winfried Klein hat in Heidelberg Rechtswissenschaft studiert und war in einer Rechtsanwaltskanzlei beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe beschäftigt. Seit 2016 leitet er das Referat Allgemeines Recht im Evangelischen Oberkirchenrat in Stuttgart, in dessen Zuständigkeit das Datenschutzrecht und das Medienrecht fällt. 2018 hat er zusätzlich die Leitung des Referats Strukturfragen und Digitalisierung übernommen.

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Prof. Dr. Robert Lehmann vertritt an der TH Nürnberg an der Fakultät Sozialwissenschaften das Lehrgebiet Theorien und Handlungslehre der Sozialen Arbeit. Er ist Mitglied der akademischen Leitung des Instituts für E-Beratung und forscht zu verschiedenen Formen digitaler Lehr- und Beratungsprozesse.

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Stefan Werner hat Jura studiert, als Rechtsanwalt gearbeitet und war Personaljurist im Dienst der badischen Landeskirche. Seit Juli 2017 ist er Direktor des Evangelischen Oberkirchenrats in Stuttgart und Leiter des Dezernat 5: Grundsatzangelegenheiten Landeskirche, Geschäftsleitung.

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Joachim Stängle moderiert das 2. Forum Digitalisierung im Stuttgarter Hospitalhof. Er ist selbstständig als Unternehmensberater, berät und begleitet Unternehmen zu Themen der Digital-Strategie und koordiniert die Projektgruppe Digitalisierung der Württembergischen Landeskirche.

Eine Ethik für Algorithmen

3. Forum Digitalisierung der Landeskirche

Wie verändert Künstliche Intelligenz das Zusammenleben der Menschen? Wie wirkt sich das auf das Gemeindeleben aus? Was bedeutet das für die Theologie der Kirche? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das 3. Forum Digitalisierung der Evangelischen Landeskirche am Donnerstag, 7. Februar, im Stuttgarter Hospitalhof.

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© EMH

Zum dritten Mal hat die Evangelische Landeskirche in Württemberg Mitarbeitende und Interessierte zu einem ‚Forum Digitalisierung‘ eingeladen. Diesmal ging es neben ethischen Gesichtspunkten auch darum, wie Digitalisierung im Kontext der Gemeindearbeit geschieht. Seit der Erarbeitung einer „Digitalen Roadmap“ im Jahr 2017, dem strategischen Fahrplan für die Digitalisierung in der Landeskirche, sind die Foren ein wichtiger Austauschort über verschiedenste Aspekte der Digitalisierung. Die Landeskirche will die gesellschaftlichen Veränderungen durch die Digitalisierung mitgestalten und deren Chancen für die Kommunikation des Evangeliums nutzen. Dieser strategische Fahrplan wird bereits umgesetzt und umfasst auch ethische Fragestellungen der Digitalisierung.

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Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July hat Gäste aus aller Welt zur ersten ökumenischen Viste nach Württemberg eingeladen. © EMH/Gottfried Stoppel

Ethik der Digitalisierung

Über das Thema Ethik der Digitalisierung sprachen Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July und Prof. Dr. Petra Grimm, Leiterin des Instituts für Digitale Ethik und Ethikbeauftragte der Hochschule der Medien in Stuttgart. „Die Kirche kann eine Lücke füllen, indem sie die Frage nach der Sinnhaftigkeit der neuen Technologien stellt“, betonte Grimm. „Sie kann helfen, eine Haltung für den Umgang mit der Digitalisierung zu entwickeln.“ Sie sieht vor allem dann ethische Probleme in Bezug auf den digitalen Wandel, wenn soziale Beziehungen betroffen sind, weniger wenn es um die Automatisierung in der Industrie geht. „Technik nur zur Überwachung, die Autonomie unterminiert und diskriminiert: Da wollen wir nicht hin“, betonte sie. Grimm sieht gute Chancen, auf europäischer Ebene eine Ethik der Digitalisierung zu entwickeln. „Europa ist stark werteorientiert aufgrund seiner Geschichte“, betonte Grimm. Als Beispiel nannte sie die europäische Datenschutzgrundverordnung, die mittlerweile anderswo auf der Welt als Vorbild diene.

Landesbischof July sieht die Struktur der Kirche als Chance an, das Thema Digitalisierung zu diskutieren. „Kirche ist immer noch ein Querschnittsraum, in dem junge und alte Menschen in Stadt und Land zusammenkommen“, betonte er. „Ich wünsche mir, dass wir diesen Kommunikationsraum nutzen.“ Er sieht gerade die Geschwindigkeit, in der die Digitalisierung voranschreite, als Herausforderung an. Die Kirche müsse schneller werden, um nicht den Anschluss in diesem Bereich zu verlieren. Andererseits brauche es Räume, um diese Entwicklungen angemessen zu reflektieren und sprachfähig zu sein.

„Unser Auftrag ist die Verkündigung des Evangeliums“, so July. Die Digitalisierung diene dem Auftrag der Kirche und dem Menschen. In diesem Zusammenhang beantwortete der Landesbischof die Frage danach, ob die künstliche Intelligenz (KI) eine gute Gabe Gottes sei, folgendermaßen: „Unstrittig ist: Intelligenz ist eine gute Gabe Gottes! KI ist eine gute Aufgabe des Menschen. Sie braucht ein klares ethisches Fundament. Daran Mitzuwirken ist unsere Aufgabe.“

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Direktor Stefan Werner © EMH/Gottfried Stoppel

Stand der Dinge der Digitalen Roadmap

„Es lohnt sich, die Menschen nach Ideen zu fragen“, sagte der Direktor Stefan Werner. Er berichtete vom Stand der Umsetzung der Digitalen Roadmap der Landeskirche. Im Bereich der Landeskirche gebe es viel Potential im Bereich Digitalisierung. Als Beispiele für geförderte Projekte nannte er das „Bibel Projekt“, ein Computerspiel mit biblischen Inhalten, das derzeit entwickelt wird, sowie verschiedene technische Entwicklungen, die im diakonischen Bereich zum Einsatz kommen sollen. 

Außerdem würden 32 IT-Projekte umgesetzt, die für die kirchliche Verwaltung von entscheidender Bedeutung seien, so Werner weiter, etwa die Erarbeitung eines ganzheitlichen Kommunikationskonzepts mit Neuausrichtung der Evangelisches Medienhaus GmbH, die AG E-Learning und die Entwicklung einer Buchungsplattform für Tagungshäuser und Einrichtungen. Dazu komme ein Mentalitätswandel innerhalb der kirchlichen Strukturen. „Digitalisierung verändert die Zusammenarbeit in der Kirche, die Abläufe im Oberkirchenrat“, erklärte Werner. Das Delegationsprinzip würde gestärkt, Hierarchien durchlässiger gestaltet, der Einsatz von agilen Methoden forciert.


Direktor Werner im Interview zum 3. Forum Digitalisierung

Digitalisierung im Gemeindealltag

Wie verändert sich Gemeindearbeit durch Digitalisierung? Diese Frage stellte Dan Peter, Geschäftsführer der Evangelisches Medienhaus GmbH, bei seiner Podiumsrunde. Facebook-Posts zu Gottesdienstzeiten oder Verkündigungsthemen, Terminabsprachen über Messenger-Dienste, der kollegiale Austausch mit anderen Pfarrerinnen und Pfarrern – drei Pfarrerinnen Jennifer Berger, Sabine Löw und Bereinke Brehm berichteten beim Podiumsgespräch von der selbstverständlichen Nutzung sozialer Medien in ihrer Arbeit. Sie sehen das auch nicht als ein zeitliches Problem, denn meist handele es sich nur um ein paar Klicks.

„Wenn man als Pfarrer in den sozialen Medien unterwegs ist, sehen die Leute, dass man sich kümmert und ansprechbar ist“, sagte Jennifer Berger. Sie poste oft ihre Gottesdienstzeiten. „Es ist erstaunlich, wer dann alles kommt.“ Die Frage, wie viele private Informationen ein Facebook- bzw. Instagram-Account enthält, müsse jeder selber für sich beantworten, erklärte Berenike Brehm. Sabine Löw nutzt Social Media auch zur Verkündigung. „Auch wenn ich die Tageslosung teile, ist das schon Verkündigung“, ist sie überzeugt.

Von der Landeskirche wünschen sich die Pfarrerinnen vor allem ein Tool zur internen Kommunikation, um Hauptamtliche besser zu vernetzen, sowie Planungs- und Kalender-Tools. Außerdem sei es wichtig, Digitalisierung in der Kirche größer zu denken, so Berger. Es gebe auch in anderen Landeskirchen und von Einzelpersonen gute Initiativen. „Wir müssen uns besser vernetzen.“ Berenike Brehm wünschte sich eine stärkere Präsenz der Kirche und christlicher Inhalte im digitalen Leben der Menschen. 



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Prof. Dr.-Ing. Klaus Henning

Digitalisierung verantwortlich gestalten

Prof. Dr.-Ing. Klaus Henning hält die Entwicklung von künstlicher Intelligenz für „die größte Revolution seit Gutenberg (1470)“. Sie schaffe ein neues Miteinander von Menschen, Maschinen und digitalen Schatten, sagte der Wissenschaftler beim 3. Forum Digitalisierung der württembergischen Landeskirche im Stuttgarter Hospitalhof. Henning leitete viele Jahre lang das Institut für Kybernetik der RWTH Aachen und ist heute u.a. Mitglied des Vorstands des Instituts für Unternehmenskybernetik der Universität.

Künstliche Intelligenz werde die Strukturen von Staaten, öffentlichen Ordnungssystemen, Unternehmen und Institutionen wie Kirchen und Vereinen dramatisch verändern, erklärte Henning. Deshalb müssten demokratische Kontrollstrukturen nach dem Vorbild der sozialen Marktwirtschaft entwickelt und in die Systeme der künstlichen Intelligenz Eingang finden. „KI-Algorithmen brauchen eine Ethik.“ Hier sieht er die Kirche in der Verantwortung. „Wir sind dazu berufen diese Welt immer wieder verantwortlich neu zu gestalten“, erklärte Henning. „Künstliche Intelligenz ist eine gute Gabe Gottes, die es verantwortlich zu gestalten gilt, bevor es andere verantwortungslos tun“.

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07.02.2019

Künstliche Intelligenz - eine gute Gabe Gottes
Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Klaus Henning beim 3. Forum Digitalisierung im Stuttgarter Hospitalhof am 7. Februar 2019.

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Pfarrer Dr. Gernot Meier

Kirche in einer Übergangszeit leben

Die Gemeindeglieder suchen nach theologischer Orientierung und Handlungskompetenz in der digitalen Revolution. Davon ist Pfarrer Dr. Gernot Meier überzeugt. Der Religionswissenschaftler Studienleiter an der Evangelischen Akademie Baden mit Schwerpunkt Wissenschaft, Kultur und digitale Medien sprach beim 3. Forum Digitalisierung über „Über das Glück eine missionarische Kirche in einer Übergangszeit zu gestalten, das Evangelium zu kommunalisieren und über die lauernde Sünde vor der Tür zu herrschen.“ Hinter dem langen und blumigen Titel verbarg sich eine vielschichtige Analyse von Chancen und Risiken der Digitalisierung sowie Fragen der Ethik, die damit verbunden sind.

Narrativ eines glücklichen Lebens entwickeln

Meier rief die Kirchen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Gemeindeglieder dazu auf, die Digitalisierung anzunehmen, sich sichtbar in die Diskurse in den sozialen Medien einzumischen und ein „Narrativ eines geglückten Lebens“ angesichts der digitalen Revolution zu entwickeln. „Wir sind es, die meines Erachtens die Aufgabe haben, fröhlich und mit Mut neue Technologie zu nutzen und zu fördern, aber auch daran zu erinnern, dass Leben, Gefahr und Fragmentarität zusammenhängen“, so Meier. Er sieht die Menschen heute, die die Anfänge der digitalen Revolution erleben und gestalten, in einer besonderen Verantwortung: „Wir sind es, die beispielhaft Geschichten erzählen müssen, wie wir keinen vorauseilenden Datengehorsam leisteten, wie wir die Macht der Algorithmen beschränkten, beispielhaft Institutionen verteidigen und Verantwortung für die digitale Welt übernehmen in einer biblischen bzw. theologischen Ethik der Kommunikation.“

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07.02.2019

Die Digitalisierung ist in der evangelischen Kirche ist angekommen [...]
Vortrag von Pfarrer Dr. Gernot Meier zum Thema „Die Digitalisierung ist in der evangelischen Kirche ist angekommen, thematisch aber ungleich verteilt (nach William Gibson). Über das Glück eine missionarische Kirche in einer Übergangszeit zu gestalten, das Evangelium zu kommunalisieren und über die lauernde Sünde vor der Tür zu herrschen" beim 3. Forum Digitalisierung im Stuttgarter Hospitalhof am 7. Februar 2019.

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© Pia Rölle/Evangelische Missionsschule Unterweissach

Verantwortlicher für Digitalen Wandel

Am 1. März beginnt Dr. Nico Friederich seine Tätigkeit als Verantwortlicher für Digitalen Wandel im Evangelischen Oberkirchenrat. Im Rahmen des 3. Forums Digitalisierung hat er sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung und den Zuschauerinnen und Zuschauern des Livestreams vorgestellt. Er wird das breit angelegte Digitalisierungsprojekt der Landeskirche vorantreiben und koordinieren. Im Rahmen dieses Projektplans ist Friederich zuständig für die Beratung und Begleitung der Kirchenbezirke, Referate sowie Werke und Einrichtungen der Landeskirche in Hinblick auf die Modernisierung und Digitalisierung der verschiedenen Bereiche. Dazu gehört unter anderem auch, neue Entwicklungen und Trends zu beobachten und daraus innovative Ideen und Lösungen zu entwickeln, die die Landeskirche auf dem Weg der Digitalisierung weiter voranbringen. 

Gemeinsam mit Experten entwerfen wir eine digitale Roadmap für die Landeskirche. Wie verändert Digitalisierung die Gesellschaft und uns, wo wollen und müssen wir ansetzen? Eine Expertenkommission ist im Aufbau. Sie berät und vernetzt zu den verschiedensten Fragen.

Gleichzeitig gibt es bereits eine weitgehende Beteiligungsmöglichkeit: Ideen, Vorschläge, Konzepte können in die Projektgruppe eingespeist werden (Digi@elk-wue.de).


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13.07.2017

Ablauf - Einreichung von Digitalisierungsideen
Über Einreichung, Beratung, Konzeption und Realisierung - Hier beschreiben wir den Ablauf von der Idee zum fertigen Produkt.

Was für Ideen gibt es, die wir umsetzen können? Was müssen wir neu erfinden? Was gibt es schon, das wir zusammenführen können?

Was habt ihr, was haben Sie für Ideen dazu? Was fehlt und müssten wir entwickeln oder erfinden? Oder haben Sie, hast Du gar ein konkretes Projekt, das wir gemeinsam angehen und fördern können? Alle Mit- und Querdenker sind aufgerufen, Ideen, Konzepte in die Diskussion zu bringen.

Meldet euch dazu unter: digi@elk-wue.de

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18.07.2017

Formular Projektantrag
Projektantrag oder „Start-up“ aus dem Bereich Digitalisierung. Bitte alle Felder des Antrags ausfüllen. Der vollständig ausgefüllte Antrag bitte an: digi@elk-wue.de

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13.07.2017

Ausfüllanleitung Projektantrag
Hilfestellung zum Ausfüllen eines Projektantrags.

  • Datum: 27.05.2019

    Künstliche Intelligenz - und die Frage der Ethik

    Trotz aller Euphorie: Der Mensch muss in der Digitalisierung die Kontrolle behalten - und darf sie nicht an künstliche Intelligenz abgeben. Das ist der Tenor des Reutlinger Gesprächs „Wirtschaft - Kirche" mit dem früheren EKD-Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber.

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  • Datum: 05.04.2019

    „Die Zukunft ist noch keine Gegenwart“

    In der Diskussion um Digitalisierung hat mit dem Bestseller ‚Homo Deus‘ des israelischen Historikers Yuval Noah Harari der sogenannte „Transhumanismus“ eine verbreitete Stimme gefunden. Philipp Kohler von der landeskirchlichen Arbeitsstelle für Weltanschauungsfragen erklärt in unserem Blog, was hinter diesem Begriff steckt und wie Transhumanismus einzuschätzen ist.

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  • Datum: 01.03.2019

    Für eine multimediale Kirche

    Die Landeskirche will die gesellschaftlichen Veränderungen durch die Digitalisierung mitgestalten und deren Chancen für die Kommunikation des Evangeliums nutzen. Dekan Ralf Albrecht, Mitglied der Projektgruppe Digitalisierung, hat sich Gedanken über eine „multimediale Kirche“ gemacht.

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  • Datum: 22.11.2018

    Gottesdienst goes Internet

    Mit dem digitalen Zeitalter ändern sich auch die Möglichkeiten, wie Kirche im Netz funktionieren kann. Wo stehen wir aktuell? Wohin geht die Reise? Und rückt das Internetangebot den klassisch-analogen Gottesdienst aus dem Rampenlicht? Im Blog teilt Dan Peter, Mitglied der Digitalisierungsgruppe der Landeskirche, seine Sicht der Dinge.

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  • Datum: 15.11.2018

    „Kirche lässt sich nur gemeinsam bauen“

    Seit rund anderthalb Jahren beschäftigt sich in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg eine Projektgruppe mit dem Thema Digitalisierung. Mit im Team dabei ist Wolfram Theo Dünkel. Als „digital native“ und Jüngster der Gruppe, bringt er seine Sicht der Dinge mit ein.

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  • Datum: 26.10.2018

    Lernen, neu zu denken

    Joachim Stängle berät, begleitet und verantwortet seit Ende der Neunzigerjahre Projekte, die im weitesten Sinne heute mit Digitalisierung umschrieben werden. Kaum jemand kann sich ihr entziehen und auch Kirchen und Gemeinden sind gut beraten, sich damit eingehend zu beschäftigen.

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  • Datum: 30.08.2017

    Digitalisierung soll den Menschen dienen

    Mit den Herausforderungen der Digitalisierung beschäftigt sich in unserer Landeskirche eine Arbeitsgruppe. In unserem Blog schreiben deren Mitglieder über ihre Sicht auf Kirche und Digitalisierung. Heute: Barbara Rau-Preuß. Sie arbeitet im Evangelischen Oberkirchenrat im Bereich Personalentwicklung und Chancengleichheit.

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  • Datum: 23.08.2017

    "R2-D2 als Altenpfleger"

    Mit den Herausforderungen der Digitalisierung beschäftigt sich in unserer Landeskirche eine Arbeitsgruppe. In unserem Blog schreiben deren Mitglieder über ihre Sicht auf Kirche und Digitalisierung. Heute: Stefan Werner, der Direktor des Evangelischen Oberkirchenrats.

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  • Datum: 17.08.2017

    Wie reagiert Kirche auf Digitalisierung?

    Mit den Herausforderungen der Digitalisierung beschäftigt sich in unserer Landeskirche eine Arbeitsgruppe. In unserem Blog schreiben deren Mitglieder über ihre Sicht auf Kirche und Digitalisierung. Heute: Oberkirchenrat Dr. Martin Kastrup.

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  • Datum: 17.07.2017

    „Wir machen uns auf den Weg“

    „Digitalisierung scheint wohl ein wichtiges Thema zu sein. Aber was hat das Ganze mit uns als Landeskirche zu tun?“ Das fragt sich Dr. Friedemann Kuttler, Mitglied der Digitalisierungsgruppe der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

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  • Datum: 11.07.2019

    Stammtisch für Digital- und Startup-Ideen

    Der „fishHUB", der Coworking-Space der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, hat sich mit einem Informationsabend im Wizemann-Space in Stuttgart erstmals vorgestellt. Community-Manager Matthias Kammermeyer möchte weitere Treffen folgen lassen.

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  • Datum: 27.06.2019

    Gemeinde-Management fast ohne Papier

    Im Juli soll die Pilotphase des Projekts „Digitales Gemeindemanagement" bei der Evangelischen Landeskirche in Württemberg starten; perspektivisches Ziel ist es, nicht nur effizienter planen zu können - sondern auf Papier zu verzichten.

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  • Datum: 31.05.2019

    Kompetenzzentrum Digitales Lernen

    Die Evangelische Landeskirche und die Evangelische Hochschule Ludwigsburg bauen eine zentrale kirchliche Anlaufstelle für E-Learning auf.

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  • Datum: 14.05.2019

    Gesangbuch goes online

    Die Evangelische Landeskirche in Württemberg hat die Lieder-App „Cantico“ veröffentlicht. Aktuell gibt's eine Version für iOS-Geräte, demnächst folgt eine zweite für das Android-Betriebssystem.

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  • Datum: 03.05.2019

    Jugendarbeit.online

    Die Onlineplattform Jugendarbeit.online bietet unter dem Motto „Alles, was du brauchst. Alles an einem Ort. Alles digital.“ eine Komplettlösung für Gemeinden an.

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  • Datum: 12.04.2019

    Das Bibelprojekt

    „Das Bibel Projekt“ vermittelt anschaulich die biblischen Erzählungen und Themen in kurzen, kreativen Videos. Ein Blogbeitrag von Tobias Schneider, Leiter der Missionarischen Dienste der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

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  • Datum: 30.03.2019

    „Aktiv einbringen“

    Der Evangelische Kirchenbezirk Waiblingen startet am 1. April seine neue Präsenz auf Facebook. Mit dem neuen Angebot möchte der Kirchenbezirk einen neuen Kirchenraum der evangelischen Kirche im digitalen Raum schaffen.

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  • Datum: 08.03.2019

    „Ebbes gscheits“

    Sollte die Kirche auf den Zug der Digitalisierung aufspringen und auf Plattformen wie Facebook vertreten sein? Das fragen sich Melissa Schropp, Lara Walter und Jannik Hampp, drei junge Gemeindeglieder der Christuskirchengemeinde Erlenbach aus dem Kirchenbezirk Heilbronn.

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  • Datum: 10.02.2019

    Die zockbare Bibel

    Im Computerspiel „One of the 500“ geht es um die Bibel. Mit seiner hochprofessionellen Grafik soll es weltlichen Spielen in nichts nachstehen. Die Evangelische Landeskirche in Württemberg stellte im Rahmen ihres Digitalisierungsprojekts eine Startfinanzierung von 300.000 Euro zur Verfügung.

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  • Datum: 01.02.2019

    Konfirmation digital

    In den evangelischen Landeskirchen werden bundesweit jährlich knapp 200.000 Jugendliche konfirmiert und aktuelle Untersuchungen zeigen, dass die Mediennutzung zunehmend mobil und digital wird. Da liegt eine App für Konfirmanden nahe.

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  • Datum: 25.01.2019

    „Stein für Stein, Bit für Bit“

    Der Kirchenbezirk Waiblingen macht sich verstärkt auf den Weg in den digitalen Raum. Was bedeutet das eigentlich? Und wozu das Ganze? Kann die Kirche als altehrwürdige Institution nicht einfach weitermachen wie bisher? Jonas Dietz, Referent für Neue Medien im Dekanat Waiblingen, berichtet über das Vorhaben.

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7079

Dr. Nico Friederich
Verantwortlicher für den digitalen Wandel

4272

Stefan Werner
Direktor Oberkirchenrat

3730

Dr. Martin Kastrup
Dezernatsleiter
Finanzmanagement und Informationstechnologie

3731

Ralf Albrecht
Dekan Nagold

5159

Sina Dreßler
Juristin
Referat Arbeitsrecht

3795

Christian Schuler
Jurist

3733

Dan Peter
Referatsleiter
Publizistik und Gemeinde

3734

Oliver Hoesch
Sprecher der Landeskirche

6671

Carmen Rivuzumwami
Referat Religionsunterricht, Schule und Bildung

5422

Miriam Hechler
Pfarrerin

3736

Wolfram Theo Dünkel
Theologe, digital native, Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Ethik in der Digitalisierung an der Leibniz Universität Hannover

3737
© privat

Joachim Stängle
Koordinator Projektgruppe

5330

Dr. Winfried Klein
Jurist

Veranstaltungen

  • Sep 01
    12er-Training der Aidlinger Bibelschule- 2018/2019
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  • Sep 10
    Datenschutz, Rechtliches und Co. in pädagogischen Einrichtungen
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  • Sep 10
    Ich google mal! - Machen Sie Ihre Internetseite fit für Suchmaschinen
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  • Alle anzeigen