Digitalisierung in der Landeskirche

Wie geht Kirche in der digitalen Welt? Was hilft beim Glauben? Die Bibel gibt’s schon als App. Werden bald virtuelle Pfarrer die „echten“ unterstützen oder es virtuelle Pfarrbüros geben? Eine Konfi-App für den Unterricht? Oder Wege, zumindest den Papierkram elektronisch erledigen zu können? Vieles ist denkbar – aber was ist machbar? Und wer macht es? Und was passt auch zu Kirche? Wie muss sich Kirche weiterentwickeln, um bei Digital Natives und Followern im Kopf, im Gespräch, im Smartphone zu sein? Viele Fragen! Antworten gab's bei den bislang vier Digitalisierungsforen der Landeskirche.

Die Landeskirche will die gesellschaftlichen Veränderungen durch die Digitalisierung mitgestalten und deren Chancen für die Kommunikation des Evangeliums nutzen. Daher hat die „Projektgruppe Digitalisierung“ 2017 eine „Digitale Roadmap“, einen strategischen Fahrplan für die Digitalisierung in der Landeskirche, erarbeitet. Dieser strategische Fahrplan wird bereits umgesetzt und umfasst auch ethische Fragestellungen der Digitalisierung. 

Digitale Kirche: Was haben Gemeinden davon?

Forum der Landeskirche: Impulse und Diskussionen

Stuttgart. Welchen Nutzen können Kirchengemeinden aus der Digitalisierung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ziehen? Das ist die zentralew Frage beim 4. Digitalisierungsforum am Freitag, 13. September. Der Beitrag wird fortlaufend aktualisiert.

„Prinzip Digital: Virtualität steuert Realität“

Keynote von Professor Dr. Heiner Lasi

„Virtualität steuert Realität“. Diesen Titel hat der Digitalisierungsexperte Professor Heiner Lasi über seinen Vortrag beim 4. Forum Digitalisierung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg gestellt. Digitalisierung sei die Voraussetzung dafür, dass die Virtualität die Realität steuert.

Virtuell gesteuerte Gefriertruhe

Er erläuterte dieses Prinzip am Beispiel einer Gefriertruhe. Diese habe die Fähigkeit, zu kühlen und  dadurch Lebensmittel länger frisch zu halten. Wenn nun Algorithmen der Energieversorger Gefriertruhen anhand bestimmter Vorgaben wie Wetterdaten oder Energiespitzen steuern würde, dann ließe sich zum Nutzen aller viel Energie sparen. Allerdings sei hier eine Offenheit gegenüber dieser Technologien gefragt.

Nutzen für die Kirche

„Was hat das mit der Kirche zu tun?“, fragte Lasi. Die Kirche könne zum einen überlegen, welche „virtuelle Abbilder“ es in ihrem Ökosystems gibt und wie diese genutzt werden zu können, um Realität zu verändern. Das könne zum Beispiel sein, Termine innerhalb der Gemeinde über bestimmte technische Tools festzulegen, die auch Ereignisse außerhalb der Kirche berücksichtigt. Etwa die Termine in der Kommune, die Champions League oder das Sportturnier an der Grundschule.

Professor Dr. Heiner Lasi leitet seit April 2015 das Ferdinand-Steinbeis-Institut und ist Inhaber der Professur für Industrial Intelligence an der Steinbeis-Hochschule Berlin. Privat engagiert er sich als Kirchengemeinderat in seiner Gemeinde.


Wanderhilfen für die „Dienstforelle“

Keynote von Dr. Winfried Klein

Dr. Winfried KleinEMH/Schmidt

Was ist eine „Dienstforelle“? Und warum braucht diese „Wanderhilfen“? Dr. Winfried Klein bemühte ein Bild aus der Fischwanderung für seinen Vortrag beim Digitalisierungsforum. Die „Dienstforelle“ steht dabei für alle Informationen, die bisher auf dem Dienst- oder Behördenweg übermittelt wurden. Das sei etwa die Dienstpost, die die Pfarrerinnen und Pfarrer in den Dekanatsämtern persönlich abholen müssen.

Schriftform versus elektronische Kommunikation

Zu dieser analogen Kommunikation seien E-Mail und Chat hinzugekommen - Kanäle „mit deutlich größerer Fließgeschwindigkeit“. Beide Kommunikationswege laufen nebeneinander, Übergänge sind mit Hindernissen verbunden. Etwa, dass viele Vorgänge laut Kirchengesetz der Schriftform bedürfen, allerdings häufig vorher per E-Mail besprochen werden. Es brauche also, so Klein, „Wanderhilfen“ zwischen den Kommunikationskanälen.

Digitaler Dienstweg als Ziel

Das Ziel der Landeskirche sei es, einen digitalen Dienstweg zu etablieren, erklärte Klein. Voraussetzung dafür seien ein Workflow zwischen den Hierarchien, eine Bündelung der Daten, sowie Datensätze, die diese Hierarchien auch abbilden, unabhängig von Personen. Wichtig sei dabei, sicher und revisionssicher kommunizieren zu können. Bis dahin wird es noch dauern. Es gebe aber schon einige Beispiele und Ansätze in diese Richtung, etwa Überlegungen für einen elektronischen Bauantrag.

Dr. Winfried Klein arbeitet seit 2016 im Evangelischen Oberkirchenrat in Stuttgart, zunächst als Leiter des Referats Allgemeines Recht im Evangelischen Oberkirchenrat in Stuttgart, in dessen Zuständigkeit das Datenschutzrecht und das Medienrecht fällt. Seit 2018 leitet er das Referat Strukturfragen und Digitalisierung.


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Digitalisierung im Gemeindealltag

Workshops mit praktischen Hinweisen

Workshops zu Social Media und Gemeindemanagement

Nadja Golitschek, Social-Media-Referentin im Evangelischen Medienhaus, gab Tipps für die Arbeit von Kirchengemeinden auf den Social-Media-Kanälen.Achim Schmidt/EMH

Welchen Nutzen bringt digitale Kommunikation für Kirchengemeinden und kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Um diese Frage ging es bei den Workshops beim 4. Digitalisierungsforum der Landeskirche.

Digitales Gemeindemanagement

Vorgestellt wurde unter anderem eine Plattform für ein digitales Gemeindemanagement, nämlich ChurchTools. Es wird derzeit in einigen Modellgemeinden getestet und soll künftig Teil einer geplanten digitalen Gesamtplattform der Landeskirche sein. Mit ChurchTools können Adressen, Termine und Planungen für Gruppen und Events, etwa Raumbuchungen und Dienstleistungen wie Technik und Catering, in einem Programm durchgeführt werden. Es lassen sich beliebig viele Nutzer einbinden und flexibel Benutzerrechte zuteilen. Die Plattform steht auch als App zur Verfügung.

Soziale Medien für die Kirchengemeinde

Emotionen zeichnen ein gutes Posting aus. Das war das Fazit des Social-Media-Workshops beim Digitalisierungsforum. Dort erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer praktische Tipps, wie sie Soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und Twitter erfolgreich für ihre Gemeindearbeit einsetzen können. Das reichte von der Bildauswahl, über Sprachstil und Zeitpunkt des Postings. „Bleiben Sie an Ihrer Zielgruppe und Ihren Followern dran und finden Sie heraus, was sie bewegt. Sie müssen mit den Menschen interagieren. So schaffen Sie es, sich eine Community aufzubauen“, schärfte die Social-Media-Referentin im Evangelischen Medienhaus, Nadja Golitschek den Interessierten ein.


Wo steht die Landeskirche? Wie geht es weiter?

Direktor Stefan Werner berichtet von laufenden Digitalisierungs-Projekten

Stefan Werner, Direktor im Oberkirchenrat der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.Gottfried Stoppel/EMH

Der Direktor des Oberkirchenrats, Stefan Werner, berichtete abschließend über den Stand der Diskussionen und Entwicklungen im Bereich Digitalisierung in der Landeskirche.

Erfolgreiche Projekte

Er zeigte sich erfreut über das positive Feedback zum Computerspiel „One of the 500“ aus der Gamer Szene. Das Interesse sei größer als erwartet. „Für uns ist das eine Lernerfahrung“, sagte Werner. Es lohne sich, den Mut zu haben, auch mal an „außerkirchliche Türen zu klopfen“. Das Spiel soll zu Weihnachten 2020 auf den Markt kommen.

Auch im Bereich E-Learning und Entwicklung einer landeskirchlichen E-Learning-Plattform käme man voran, so Werner. Im Januar soll dazu ein Projekt starten, das auf drei Jahre angelegt ist.

Schwerpunkt auf ethische Fragen

Besonders wichtig sei auch das Thema Ethik. Die Kirche habe das Ziel, an der nötigen ethischen Debatte innerhalb der Gesellschaft wahrgenommen zu werden. „Wir wollen hier ein wichtiger Akteur sein“, so Werner. Derzeit arbeite man an dialogischen Formaten für diese Diskussion.

Eine Ethik für Algorithmen

3. Forum Digitalisierung der Landeskirche

Wie verändert Künstliche Intelligenz das Zusammenleben der Menschen? Wie wirkt sich das auf das Gemeindeleben aus? Was bedeutet das für die Theologie der Kirche? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das 3. Forum Digitalisierung der Evangelischen Landeskirche am Donnerstag, 7. Februar, im Stuttgarter Hospitalhof.

EMH

Zum dritten Mal hat die Evangelische Landeskirche in Württemberg Mitarbeitende und Interessierte zu einem ‚Forum Digitalisierung‘ eingeladen. Diesmal ging es neben ethischen Gesichtspunkten auch darum, wie Digitalisierung im Kontext der Gemeindearbeit geschieht. Seit der Erarbeitung einer „Digitalen Roadmap“ im Jahr 2017, dem strategischen Fahrplan für die Digitalisierung in der Landeskirche, sind die Foren ein wichtiger Austauschort über verschiedenste Aspekte der Digitalisierung. Die Landeskirche will die gesellschaftlichen Veränderungen durch die Digitalisierung mitgestalten und deren Chancen für die Kommunikation des Evangeliums nutzen. Dieser strategische Fahrplan wird bereits umgesetzt und umfasst auch ethische Fragestellungen der Digitalisierung.

Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July hat Gäste aus aller Welt zur ersten ökumenischen Viste nach Württemberg eingeladen.EMH/Gottfried Stoppel

Ethik der Digitalisierung

Über das Thema Ethik der Digitalisierung sprachen Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July und Prof. Dr. Petra Grimm, Leiterin des Instituts für Digitale Ethik und Ethikbeauftragte der Hochschule der Medien in Stuttgart. „Die Kirche kann eine Lücke füllen, indem sie die Frage nach der Sinnhaftigkeit der neuen Technologien stellt“, betonte Grimm. „Sie kann helfen, eine Haltung für den Umgang mit der Digitalisierung zu entwickeln.“ Sie sieht vor allem dann ethische Probleme in Bezug auf den digitalen Wandel, wenn soziale Beziehungen betroffen sind, weniger wenn es um die Automatisierung in der Industrie geht. „Technik nur zur Überwachung, die Autonomie unterminiert und diskriminiert: Da wollen wir nicht hin“, betonte sie. Grimm sieht gute Chancen, auf europäischer Ebene eine Ethik der Digitalisierung zu entwickeln. „Europa ist stark werteorientiert aufgrund seiner Geschichte“, betonte Grimm. Als Beispiel nannte sie die europäische Datenschutzgrundverordnung, die mittlerweile anderswo auf der Welt als Vorbild diene.

Landesbischof July sieht die Struktur der Kirche als Chance an, das Thema Digitalisierung zu diskutieren. „Kirche ist immer noch ein Querschnittsraum, in dem junge und alte Menschen in Stadt und Land zusammenkommen“, betonte er. „Ich wünsche mir, dass wir diesen Kommunikationsraum nutzen.“ Er sieht gerade die Geschwindigkeit, in der die Digitalisierung voranschreite, als Herausforderung an. Die Kirche müsse schneller werden, um nicht den Anschluss in diesem Bereich zu verlieren. Andererseits brauche es Räume, um diese Entwicklungen angemessen zu reflektieren und sprachfähig zu sein.

„Unser Auftrag ist die Verkündigung des Evangeliums“, so July. Die Digitalisierung diene dem Auftrag der Kirche und dem Menschen. In diesem Zusammenhang beantwortete der Landesbischof die Frage danach, ob die künstliche Intelligenz (KI) eine gute Gabe Gottes sei, folgendermaßen: „Unstrittig ist: Intelligenz ist eine gute Gabe Gottes! KI ist eine gute Aufgabe des Menschen. Sie braucht ein klares ethisches Fundament. Daran Mitzuwirken ist unsere Aufgabe.“

Direktor Stefan WernerEMH/Gottfried Stoppel

Stand der Dinge der Digitalen Roadmap

„Es lohnt sich, die Menschen nach Ideen zu fragen“, sagte der Direktor Stefan Werner. Er berichtete vom Stand der Umsetzung der Digitalen Roadmap der Landeskirche. Im Bereich der Landeskirche gebe es viel Potential im Bereich Digitalisierung. Als Beispiele für geförderte Projekte nannte er das „Bibel Projekt“, ein Computerspiel mit biblischen Inhalten, das derzeit entwickelt wird, sowie verschiedene technische Entwicklungen, die im diakonischen Bereich zum Einsatz kommen sollen. 

Außerdem würden 32 IT-Projekte umgesetzt, die für die kirchliche Verwaltung von entscheidender Bedeutung seien, so Werner weiter, etwa die Erarbeitung eines ganzheitlichen Kommunikationskonzepts mit Neuausrichtung der Evangelisches Medienhaus GmbH, die AG E-Learning und die Entwicklung einer Buchungsplattform für Tagungshäuser und Einrichtungen. Dazu komme ein Mentalitätswandel innerhalb der kirchlichen Strukturen. „Digitalisierung verändert die Zusammenarbeit in der Kirche, die Abläufe im Oberkirchenrat“, erklärte Werner. Das Delegationsprinzip würde gestärkt, Hierarchien durchlässiger gestaltet, der Einsatz von agilen Methoden forciert.



Digitalisierung im Gemeindealltag

Wie verändert sich Gemeindearbeit durch Digitalisierung? Diese Frage stellte Dan Peter, Geschäftsführer der Evangelisches Medienhaus GmbH, bei seiner Podiumsrunde. Facebook-Posts zu Gottesdienstzeiten oder Verkündigungsthemen, Terminabsprachen über Messenger-Dienste, der kollegiale Austausch mit anderen Pfarrerinnen und Pfarrern – drei Pfarrerinnen Jennifer Berger, Sabine Löw und Bereinke Brehm berichteten beim Podiumsgespräch von der selbstverständlichen Nutzung sozialer Medien in ihrer Arbeit. Sie sehen das auch nicht als ein zeitliches Problem, denn meist handele es sich nur um ein paar Klicks.

„Wenn man als Pfarrer in den sozialen Medien unterwegs ist, sehen die Leute, dass man sich kümmert und ansprechbar ist“, sagte Jennifer Berger. Sie poste oft ihre Gottesdienstzeiten. „Es ist erstaunlich, wer dann alles kommt.“ Die Frage, wie viele private Informationen ein Facebook- bzw. Instagram-Account enthält, müsse jeder selber für sich beantworten, erklärte Berenike Brehm. Sabine Löw nutzt Social Media auch zur Verkündigung. „Auch wenn ich die Tageslosung teile, ist das schon Verkündigung“, ist sie überzeugt.

Von der Landeskirche wünschen sich die Pfarrerinnen vor allem ein Tool zur internen Kommunikation, um Hauptamtliche besser zu vernetzen, sowie Planungs- und Kalender-Tools. Außerdem sei es wichtig, Digitalisierung in der Kirche größer zu denken, so Berger. Es gebe auch in anderen Landeskirchen und von Einzelpersonen gute Initiativen. „Wir müssen uns besser vernetzen.“ Berenike Brehm wünschte sich eine stärkere Präsenz der Kirche und christlicher Inhalte im digitalen Leben der Menschen. 



Prof. Dr.-Ing. Klaus Henning

Digitalisierung verantwortlich gestalten

Prof. Dr.-Ing. Klaus Henning hält die Entwicklung von künstlicher Intelligenz für „die größte Revolution seit Gutenberg (1470)“. Sie schaffe ein neues Miteinander von Menschen, Maschinen und digitalen Schatten, sagte der Wissenschaftler beim 3. Forum Digitalisierung der württembergischen Landeskirche im Stuttgarter Hospitalhof. Henning leitete viele Jahre lang das Institut für Kybernetik der RWTH Aachen und ist heute u.a. Mitglied des Vorstands des Instituts für Unternehmenskybernetik der Universität.

Künstliche Intelligenz werde die Strukturen von Staaten, öffentlichen Ordnungssystemen, Unternehmen und Institutionen wie Kirchen und Vereinen dramatisch verändern, erklärte Henning. Deshalb müssten demokratische Kontrollstrukturen nach dem Vorbild der sozialen Marktwirtschaft entwickelt und in die Systeme der künstlichen Intelligenz Eingang finden. „KI-Algorithmen brauchen eine Ethik.“ Hier sieht er die Kirche in der Verantwortung. „Wir sind dazu berufen diese Welt immer wieder verantwortlich neu zu gestalten“, erklärte Henning. „Künstliche Intelligenz ist eine gute Gabe Gottes, die es verantwortlich zu gestalten gilt, bevor es andere verantwortungslos tun“.

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07.02.2019

Künstliche Intelligenz - eine gute Gabe Gottes
Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Klaus Henning beim 3. Forum Digitalisierung im Stuttgarter Hospitalhof am 7. Februar 2019.

Pfarrer Dr. Gernot Meier

Kirche in einer Übergangszeit leben

Die Gemeindeglieder suchen nach theologischer Orientierung und Handlungskompetenz in der digitalen Revolution. Davon ist Pfarrer Dr. Gernot Meier überzeugt. Der Religionswissenschaftler Studienleiter an der Evangelischen Akademie Baden mit Schwerpunkt Wissenschaft, Kultur und digitale Medien sprach beim 3. Forum Digitalisierung über „Über das Glück eine missionarische Kirche in einer Übergangszeit zu gestalten, das Evangelium zu kommunalisieren und über die lauernde Sünde vor der Tür zu herrschen.“ Hinter dem langen und blumigen Titel verbarg sich eine vielschichtige Analyse von Chancen und Risiken der Digitalisierung sowie Fragen der Ethik, die damit verbunden sind.

Narrativ eines glücklichen Lebens entwickeln

Meier rief die Kirchen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Gemeindeglieder dazu auf, die Digitalisierung anzunehmen, sich sichtbar in die Diskurse in den sozialen Medien einzumischen und ein „Narrativ eines geglückten Lebens“ angesichts der digitalen Revolution zu entwickeln. „Wir sind es, die meines Erachtens die Aufgabe haben, fröhlich und mit Mut neue Technologie zu nutzen und zu fördern, aber auch daran zu erinnern, dass Leben, Gefahr und Fragmentarität zusammenhängen“, so Meier. Er sieht die Menschen heute, die die Anfänge der digitalen Revolution erleben und gestalten, in einer besonderen Verantwortung: „Wir sind es, die beispielhaft Geschichten erzählen müssen, wie wir keinen vorauseilenden Datengehorsam leisteten, wie wir die Macht der Algorithmen beschränkten, beispielhaft Institutionen verteidigen und Verantwortung für die digitale Welt übernehmen in einer biblischen bzw. theologischen Ethik der Kommunikation.“

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07.02.2019

Die Digitalisierung ist in der evangelischen Kirche ist angekommen [...]
Vortrag von Pfarrer Dr. Gernot Meier zum Thema „Die Digitalisierung ist in der evangelischen Kirche ist angekommen, thematisch aber ungleich verteilt (nach William Gibson). Über das Glück eine missionarische Kirche in einer Übergangszeit zu gestalten, das Evangelium zu kommunalisieren und über die lauernde Sünde vor der Tür zu herrschen" beim 3. Forum Digitalisierung im Stuttgarter Hospitalhof am 7. Februar 2019.

Pia Rölle/Evangelische Missionsschule Unterweissach

Verantwortlicher für Digitalen Wandel

Am 1. März beginnt Dr. Nico Friederich seine Tätigkeit als Verantwortlicher für Digitalen Wandel im Evangelischen Oberkirchenrat. Im Rahmen des 3. Forums Digitalisierung hat er sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung und den Zuschauerinnen und Zuschauern des Livestreams vorgestellt. Er wird das breit angelegte Digitalisierungsprojekt der Landeskirche vorantreiben und koordinieren. Im Rahmen dieses Projektplans ist Friederich zuständig für die Beratung und Begleitung der Kirchenbezirke, Referate sowie Werke und Einrichtungen der Landeskirche in Hinblick auf die Modernisierung und Digitalisierung der verschiedenen Bereiche. Dazu gehört unter anderem auch, neue Entwicklungen und Trends zu beobachten und daraus innovative Ideen und Lösungen zu entwickeln, die die Landeskirche auf dem Weg der Digitalisierung weiter voranbringen. 

Digitalisierung in der Landeskirche

2. Forum im Stuttgarter Hospitalhof am 23. Juli 2018

 

Canva/Schmitt

Einen Überblick über den Tag finden Sie in unserer News zum Forum:


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14.08.2018

Geistlicher Impuls - Miriam Hechler
Zum Start des 2. Forums Digitalisierung im Stuttgarter Hospitalhof gab es von Pfarrerin Miriam Hechler einen geistlichen Impuls.

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06.03.2019

Agile Methoden - Florian Härer
Der zertifizierte Design Thinking-Coach, Scrum Master und Buisness Trainer hält agile Methoden auch für Kirchengemeinden für hilfreich.

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17.08.2018

Digitales Gemeindemanagement
Oberkirchenrat Dr. Martin Kastrup zum zweiten Schwerpunkt beim Forum Digitalisierung: Digitales Gemeindemanagement

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23.07.2018

Datenschutz in Gemeinden | Neue Regeln | IT-Sicherheit in der Fläche - Dr. Winfried Klein
Dr. Winfried Klein zum dritten Schwerpunkt., Thema: „Datenschutz in Gemeinden | Neue Regeln | IT-Sicherheit in der Fläche“

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23.07.2018

Okay, Google, ich fühle mich heute depressiv. Was kann ich tun? - Prof. Dr. Robert Lehmann
Prof. Dr. Robert Lehmann zum vierten Schwerpunkt beim Forum Digitalisierung: „Okay, Google, ich fühle mich heute depressiv. Was kann ich tun?“


Referenten

Florian Härer

Florian Härer ist zertifizierter Design Thinking Coach, Scrum Master und Business Trainer und verantwortet den Kreativbereich eines Innovations-Hubs der Daimler AG. Parallel dazu ist er Lehrbeauftragter bei der lokalen Universität für Kreativitäts- und Innovationsmanagement. Begonnen hat er seine Karriere bei der Daimler AG als Doktorand in der Forschungsvorentwicklung.

Miriam Hechler ist seit drei Jahren Gemeindepfarrerin in Stuttgart-Vaihingen mit Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit. Davor war sie in enger Zusammenarbeit mit Pfarrerin Lucie Panzer beim Landespfarramt für Rundfunk und Fernsehen sowie im Südsterne-Team beim Deutschen Evangelischen Kirchentag beschäftigt.

Dr. Martin Kastrup ist seit 2004 Leiter des Dezernats 7 und für Finanzmanagement und Informationstechnologie im Oberkirchenrat in Stuttgart verantwortlich. Zuvor war der promovierte Forstwissenschaftler für das Finanzministerium des Landes Baden-Württemberg tätig. 

Dr. Winfried Klein hat in Heidelberg Rechtswissenschaft studiert und war in einer Rechtsanwaltskanzlei beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe beschäftigt. Seit 2016 leitet er das Referat Allgemeines Recht im Evangelischen Oberkirchenrat in Stuttgart, in dessen Zuständigkeit das Datenschutzrecht und das Medienrecht fällt. 2018 hat er zusätzlich die Leitung des Referats Strukturfragen und Digitalisierung übernommen.

Prof. Dr. Robert Lehmann vertritt an der TH Nürnberg an der Fakultät Sozialwissenschaften das Lehrgebiet Theorien und Handlungslehre der Sozialen Arbeit. Er ist Mitglied der akademischen Leitung des Instituts für E-Beratung und forscht zu verschiedenen Formen digitaler Lehr- und Beratungsprozesse.

Stefan Werner hat Jura studiert, als Rechtsanwalt gearbeitet und war Personaljurist im Dienst der badischen Landeskirche. Seit Juli 2017 ist er Direktor des Evangelischen Oberkirchenrats in Stuttgart und Leiter des Dezernat 5: Grundsatzangelegenheiten Landeskirche, Geschäftsleitung.

Joachim Stängle moderiert das 2. Forum Digitalisierung im Stuttgarter Hospitalhof. Er ist selbstständig als Unternehmensberater, berät und begleitet Unternehmen zu Themen der Digital-Strategie und koordiniert die Projektgruppe Digitalisierung der Württembergischen Landeskirche.

Die vernetzte Landeskirche

Digitale Roadmap? Vernetzte Landeskirche? Wie wird das, wie kommen wir da hin? Und hat jemand auch an die Risiken und Nebenwirkungen gedacht? Das und mehr haben am 19. Januar mehr als 300 kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Synodale und weitere Interessierte beim Forum Digitalisierung im Hospitalhof in Stuttgart diskutiert.

Die Projektgruppe Digitalisierung im Evangelischen Oberkirchenrat hat sich intensiv mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt und aus verschiedenen Blickrichtungen erörtert, was die relevanten Aspekte der Digitalisierung für die Landeskirche, für ihre Mitglieder und Mitarbeitenden, ihre Kirchengemeinden sowie für die die verbundenen Einrichtungen sind. Dieser Prozess hatte u.a. die  Entwicklung einer ‚Roadmap Digitalisierung‘ für die Landeskirche in Württemberg zum Ziel. Jetzt liegt diese Roadmap vor. Dabei geht es nicht nur um IT-Projekte und Apps, sondern darum, neu zu denken und zu verstehen, was Digitalisierung generell und konkret für die Kirche bedeutet.

„Es geht bei Digitalisierung um viel mehr als um ein IT-Projekt“, sagte Landesbischof Frank Otfried July zum Auftakt des Forums Digitalisierung. „Die Technik ist wichtig, aber entscheidend ist, wie wir sie nutzen. Mein Kriterium: Digitalisierung soll dienen, nicht herrschen.“ Die Württembergische Kirche biete im Rahmen ihrer Roadmap Digitalisierung Erprobungsräume, um neue Technologien zur Vermittlung des Evangeliums und zu einer beschleunigten Verwaltungsarbeit zu nutzen.



Theo Eißler von der Agenur Bär Tiger Wolf, die die Landeskirche in ihrem Digitalisierungprozess begleitet, betonte: „Die Digitalisierung sorgt für einen Machtwechsel: Sie ermächtigt jeden von uns." Der Weg führe weg von den digitalen Sendeanstalten hin zu jedem einzelnen. Dank dieser neuer Möglichkeiten könnte die Kirche mehr Menschen und Herzen erreichen. Eine gelungene Kommunikation, die die Menschen bewegt, müsse „relevant, nützlich, wertvoll, einfach, authentisch, inspirierend und unterhaltsam“ sein.

Bei der Digitalisierung gehe es nicht nur um eine Haltung, sondern auch um eine Änderung von Strukturen, erklärte Ingo Dachwitz, Redakteur bei netzpolitik.org und Mitglied der sozialethischen Kammer der Evangelischen Kirche in Deutschland. „Viele Pfarrer sind mit ihren Aufgaben schon so voll, dass sie kaum dazu kommen, ihre E-Mails zu beantworten. Die kommen gar nicht mehr dazu, das Evangelium ins Netz zu tragen“, kritisierte er. Zudem hätten viele Angst vor einem Kontrollverlust. Es bestehe die Furcht, „Leute können meine Kommunikation nehmen und in ganz andere Kontexte setzen oder widersprechen."

Der Direktor des Oberkirchenrats, Stefan Werner, stellte die „Digitale Roadmap“ zur vernetzten Landeskirche zur Diskussion. Werner betonte: „Die Digitalisierung bedarf kirchlicher Mitgestaltung.“ Was bedeutet Digitalisierung in der Gemeindearbeit, der Öffentlichkeitsarbeit oder in der Verwaltung? In Diskussionsgruppen tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums Digitalisierung über die unterschiedlichen Bereiche der Roadmap aus.

In seinem Schlusswort kündigte Oberkirchenrat Dr. Martin Kastrup an, dass es künftig eine Digitalverantwortliche bzw. einen Digitalverantwortlichen direkt beim Direktor des Oberkirchenrats geben soll. Sie oder er soll "alle Digitalprojekte der Landeskirche koordinieren, überwachen und ihre Umsetzung durchsetzen", so Kastrup. Dafür sie die Roadmap der Rote Faden. Ihre Meilensteine können ab sofort in einer neuen Diskussionsplattform digital diskutiert werden.


Videos der Veranstaltung

Wer nicht selbst dabei war oder den Livestream nicht live verfolgen konnte, findet alle Videos der Veranstaltung hier zum Ansehen.


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19.01.2018

Eröffnung Forum Digitalisierung - Landesbischof July
Eröffnungsrede von Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July zum Forum Digitalisierung im Stuttgarter Hospitalhof am 19. Januar 2018.

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19.01.2018

Impulsreferat Forum Digitalisierung - Theo Eißler
Impulsreferat Theo Eißler zum Thema „Die Digitalisierung revolutioniert die Kommunikation – eine Chance für das Evangelium?“

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Info: 216 KB | PDF
19.01.2018

Impulsreferat Forum Digitalisierung - Ingo Dachwitz
Impulsreferat Ingo Dachwitz zum Thema „Kirche & Digitalisierung: Wie wir uns dauerhaft aus der Gesellschaft verabschieden“

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19.01.2018

Vorstellung der Roadmap beim Forum Digitalisierung - Stefan Werner
Referent Stefan Werner Direktor im Oberkirchenrat zur Roadmap der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

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24.01.2018

Präsentation der Roadmap beim Forum Digitalisierung - Direktor Stefan Werner
Direktor Stefan Werner - Präsentation der Roadmap

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19.01.2018

Ausblick zur Roadmap beim Forum Digitalisierung - Dr. Martin Kastrup
Dr. Martin Kastrup Oberkirchenrat - Wie geht es weiter? - Ausblick zur Umsetzung und Einbindung

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19.01.2018

Präsentation beim Forum Digitalisierung - Dr. Martin Kastrup
Dr. Martin Kastrup Oberkirchenrat - Wie geht es weiter? - Ausblick zur Umsetzung und Einbindung (Präsentation)


Die Referenten

Theo Eißler führt die Agentur Bär Tiger Wolf, die für nationale und internationale Marken und Unternehmen arbeitet und die für ihre Arbeiten vielfach ausgezeichnet worden ist. Als Kommunikationsprofi unterstützt er Führungskräfte und Entscheider. Zusammen mit seiner Familie ist er ehrenamtlich in der Evangelischen Landeskirche aktiv. 

Ingo Dachwitz kommt aus Berlin und arbeitet als Redakteur bei www.netzpolitik.org. Er ist Mitglied der sozialethischen Kammer der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und berät verschiedene Gliedkirchen der EKD zum Thema Digitalisierung.


Moderation

Joachim Stängle hat die Veranstaltung moderiert. Stängle ist selbstständig als Unternehmensberater, unterstützt und begleitet Unternehmen und Organisationen auf dem Weg in die digitale Gegenwart. Unter anderem koordiniert er die Projektgruppe Digitalisierung der Württembergischen Landeskirche.


Die Digitalisierung vollzieht sich in einem enormen Tempo und erfasst unterschiedlichste Bereiche des kirchlichen Wirkens. Mit den im Oberkirchenrat und in der Landeskirche auf Basis der digitalen Roadmap umgesetzten Maßnahmen decken wir nur einen Teil der notwendigen Innovationen ab - und sind daher auf Vorschläge und Ideen von dritter Seite angewiesen. 

Was für Ideen gibt es, die wir umsetzen können? Was müssen wir neu entwickeln oder erfinden? Was gibt es schon, das wir zusammenführung können? Alle Mit- und Querdenker sind aufgerufen, ihre Ideen, Konzepte oder konkrete Projekte in die Diskussion zu bringen.

Einfach unter Digi@elk-wue.de Kontakt aufnehmen!


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13.07.2017

Ablauf - Einreichung von Digitalisierungsideen
Über Einreichung, Beratung, Konzeption und Realisierung - Hier beschreiben wir den Ablauf von der Idee zum fertigen Produkt.

Die Einreichung einer konkreten Projektidee, die wir gemeinsam angehen und fördern können, ist ohne großen bürokratischen Aufwand möglich. Einfach den untenstehenden OnePager – eine grobe Skizzierung des Projektvorschlags – ausfüllen und uns zusenden. In der Projektgruppe Digitalisierung beraten wir über das Potenzial des Antrags nach untenstehenden Kriterien und Sie bekommen ein erstes Feedback. Überzeugt die Idee, laden wir Sie in eine der nächsten Projektgruppensitzungen ein, um das Projekt dort präsentieren zu können. Im Anschluss folgt die Entscheidung über eine Förderung.

Unsere Kriterien:

Als kleine Hilfestellung, um besser einschätzen zu können, ob ein Projekt oder eine Idee förderfähig ist, haben wir einen Positiv- und einen Negativkatalog zusammengestellt. Dabei müssen für eine Förderung nicht alle genannten Kriterien erfüllt sein.

Positiv auf die Beurteilung der Förderwürdigkeit wirkt sich aus:

  • Hoher Innovationsgrad durch Bearbeitung neuartiger Themenfelder und/oder Anwendung innovativer Lösungsprinzipien bzw. neuer Technologien
  • Nutzen reicht über singulären Einsatzort hinaus und kann möglichst vielen zugute kommen
  • Trägt dazu bei, dass der kirchliche Auftrag im digitalen Raum erfüllt werden kann
  • Kann mit angemessenen Ressourceneinsatz technisch, organisatorisch und finanziell umgesetzt werden
  • Deckt einen erkennbaren Bedarf landeskirchlicher Ziel- bzw. Anspruchsgruppen
  • Sinnvolle Ergänzung bestehender Angebote bzw. Beitrag zu Netzwerkeffekt

Negativmerkmale bei der Beurteilung der Förderwürdigkeit sind:

  • Interessenskonflikt zur Gesamtstrategie der Landeskirche
  • Nicht ausreichend erkennbare inhaltliche Ausrichtung an evangelisch-kirchlichen bzw. diakonischen Kontext
  • Zu geringer thematischer Bezug zur Digitalisierung
  • Birgt überproportional hohe Risiken für die Außenwahrnehmung der Landeskirche
  • Keine Doppelförderung
  • Keine rückwirkende Förderung oder Anschlussfinanzierung
  • Keine im Rahmen des regulären Geschäftsbetriebs zu bearbeitende Aufgaben (Anschaffung Multifunktionsdrucker im Gemeindebüro...)

Wie wir fördern:

Wird ein Projekt oder eine Idee als grundsätzlich förderwürdig erachtet, kann eine Förderung auf verschiedene Weise erfolgen:

  • Vernetzung mit projektspezifisch relevanten Akteuren innerhalb des landeskirchlichen Kontextes
  • Fachspezifische Beratung oder zur Verfügung stellen landeskirchlicher Ressourcen, beispielsweise aus IT des Oberkirchenrates oder Evangelischem Medienhaus
  • Zeitweise räumliche Unterbringung in unserem Coworking-Space und Anschluss an die dortige Community
  • Finanzielle Förderung durch Gewährung eines Zuschusses aus dem Digitalfonds
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11.08.2017

Formular Projektantrag
Projektantrag oder „Start-up“ aus dem Bereich Digitalisierung. Bitte alle Felder des Antrags ausfüllen. Der vollständig ausgefüllte Antrag bitte an: digi@elk-wue.de

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13.07.2017

Ausfüllanleitung Projektantrag
Hilfestellung zum Ausfüllen eines Projektantrags.

  • Datum: 29.10.2019

    Barcamp Kirche online: Kreativ netzwerken

    Drei Landeskirchen, ein Ziel – und viele Ideen: Die Evangelische Landeskirche in Württemberg, die Evangelische Landeskirche in Baden sowie die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern laden vom 8. bis 10. November zum „Barcamp Kirche online“ in das Wizemann-Space nach Stuttgart ein.

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  • Datum: 27.08.2019

    Kirche wird von Digitalisierung profitieren

    Digitalisierungsexperte Professor Heiner Lasi ist sicher: Neue Technologien bringen kirchlicher Arbeit großen Nutzen - und Digitalisierung lässt sich auch ohne große Investitionen wirkungsvoll einsetzen. Beim 4. Forum Digitalisierung der Landeskirche am 13. September hält Lasi den Hauptvortrag.

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  • Datum: 27.05.2019

    Künstliche Intelligenz - und die Frage der Ethik

    Trotz aller Euphorie: Der Mensch muss in der Digitalisierung die Kontrolle behalten - und darf sie nicht an künstliche Intelligenz abgeben. Das ist der Tenor des Reutlinger Gesprächs „Wirtschaft - Kirche" mit dem früheren EKD-Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber.

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  • Datum: 05.04.2019

    „Die Zukunft ist noch keine Gegenwart“

    In der Diskussion um Digitalisierung hat mit dem Bestseller ‚Homo Deus‘ des israelischen Historikers Yuval Noah Harari der sogenannte „Transhumanismus“ eine verbreitete Stimme gefunden. Philipp Kohler von der landeskirchlichen Arbeitsstelle für Weltanschauungsfragen erklärt in unserem Blog, was hinter diesem Begriff steckt und wie Transhumanismus einzuschätzen ist.

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  • Datum: 01.03.2019

    Für eine multimediale Kirche

    Die Landeskirche will die gesellschaftlichen Veränderungen durch die Digitalisierung mitgestalten und deren Chancen für die Kommunikation des Evangeliums nutzen. Dekan Ralf Albrecht, Mitglied der Projektgruppe Digitalisierung, hat sich Gedanken über eine „multimediale Kirche“ gemacht.

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  • Datum: 22.11.2018

    Gottesdienst goes Internet

    Mit dem digitalen Zeitalter ändern sich auch die Möglichkeiten, wie Kirche im Netz funktionieren kann. Wo stehen wir aktuell? Wohin geht die Reise? Und rückt das Internetangebot den klassisch-analogen Gottesdienst aus dem Rampenlicht? Im Blog teilt Dan Peter, Mitglied der Digitalisierungsgruppe der Landeskirche, seine Sicht der Dinge.

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  • Datum: 15.11.2018

    „Kirche lässt sich nur gemeinsam bauen“

    Seit rund anderthalb Jahren beschäftigt sich in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg eine Projektgruppe mit dem Thema Digitalisierung. Mit im Team dabei ist Wolfram Theo Dünkel. Als „digital native“ und Jüngster der Gruppe, bringt er seine Sicht der Dinge mit ein.

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  • Datum: 26.10.2018

    Lernen, neu zu denken

    Joachim Stängle berät, begleitet und verantwortet seit Ende der Neunzigerjahre Projekte, die im weitesten Sinne heute mit Digitalisierung umschrieben werden. Kaum jemand kann sich ihr entziehen und auch Kirchen und Gemeinden sind gut beraten, sich damit eingehend zu beschäftigen.

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  • Datum: 30.08.2017

    Digitalisierung soll den Menschen dienen

    Mit den Herausforderungen der Digitalisierung beschäftigt sich in unserer Landeskirche eine Arbeitsgruppe. In unserem Blog schreiben deren Mitglieder über ihre Sicht auf Kirche und Digitalisierung. Heute: Barbara Rau-Preuß. Sie arbeitet im Evangelischen Oberkirchenrat im Bereich Personalentwicklung und Chancengleichheit.

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  • Datum: 23.08.2017

    "R2-D2 als Altenpfleger"

    Mit den Herausforderungen der Digitalisierung beschäftigt sich in unserer Landeskirche eine Arbeitsgruppe. In unserem Blog schreiben deren Mitglieder über ihre Sicht auf Kirche und Digitalisierung. Heute: Stefan Werner, der Direktor des Evangelischen Oberkirchenrats.

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  • Datum: 17.08.2017

    Wie reagiert Kirche auf Digitalisierung?

    Mit den Herausforderungen der Digitalisierung beschäftigt sich in unserer Landeskirche eine Arbeitsgruppe. In unserem Blog schreiben deren Mitglieder über ihre Sicht auf Kirche und Digitalisierung. Heute: Oberkirchenrat Dr. Martin Kastrup.

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  • Datum: 17.07.2017

    „Wir machen uns auf den Weg“

    „Digitalisierung scheint wohl ein wichtiges Thema zu sein. Aber was hat das Ganze mit uns als Landeskirche zu tun?“ Das fragt sich Dr. Friedemann Kuttler, Mitglied der Digitalisierungsgruppe der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

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  • Datum: 12.11.2019

    Und das nächste Barcamp folgt sogleich

    Nach dem Barcamp ist vor dem Barcamp: Nach dem Erfolg der Digital-Ideenbörse am Wochenende in Stuttgart soll zeitnah eine weitere Veranstaltung für die evangelischen Landeskirchen in Süddeutschland folgen - dann in München oder Karlsurhe.

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  • Datum: 01.10.2019

    Mit der App durch die Konfi-Zeit

    Ersonnen in Württemberg, verbreitet in ganz Deutschland: Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat am Dienstag die KonApp vorgestellt, die von der Deutschen Bibelgesellschaft entwickelt worden ist und die Jugendliche durch die Konfirmandenzeit begleiten soll.

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  • Datum: 16.09.2019

    Kirchen-Zukunft zum Nachschauen

    Das vierte Digitalisierungsforum der evangelischen Landeskirche hat den gut 150 Teilnehmern viele neue Impulse gebracht: Wie kann kirchliche Gemeindearbeit der Zukunft aussehen? Hier gibt's die wichtigsten Beiträge.

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  • Datum: 12.09.2019

    Digitale Kirche: Was haben Gemeinden davon?

    Beim 4. Digitalisierungsforum der württembergischen Landeskirche geht's vor allem um den Nutzen für die Kirchengemeinden. Dieser Beitrag wird fortlaufend aktualisiert.

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  • Datum: 15.08.2019

    Profi-Tipps für eigene Social Media-Auftritte

    Zum „BootCamp Social Media“ lädt das Evangelische Jugendwerk im Oktober nach Böblingen. Einer der Profi-Trainer ist Mirko Drotschmann alias „MrWissen2Go“ mit mehr als einer Million Followern.

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  • Datum: 11.07.2019

    Stammtisch für Digital- und Startup-Ideen

    Der „fishHUB", der Coworking-Space der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, hat sich mit einem Informationsabend im Wizemann-Space in Stuttgart erstmals vorgestellt. Community-Manager Matthias Kammermeyer möchte weitere Treffen folgen lassen.

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  • Datum: 27.06.2019

    Gemeinde-Management fast ohne Papier

    Im Juli soll die Pilotphase des Projekts „Digitales Gemeindemanagement" bei der Evangelischen Landeskirche in Württemberg starten; perspektivisches Ziel ist es, nicht nur effizienter planen zu können - sondern auf Papier zu verzichten.

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  • Datum: 31.05.2019

    Kompetenzzentrum Digitales Lernen

    Die Evangelische Landeskirche und die Evangelische Hochschule Ludwigsburg bauen eine zentrale kirchliche Anlaufstelle für E-Learning auf.

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  • Datum: 14.05.2019

    Gesangbuch goes online

    Die Evangelische Landeskirche in Württemberg hat die Lieder-App „Cantico“ veröffentlicht. Aktuell gibt's eine Version für iOS-Geräte, demnächst folgt eine zweite für das Android-Betriebssystem.

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  • Datum: 03.05.2019

    Jugendarbeit.online

    Die Onlineplattform Jugendarbeit.online bietet unter dem Motto „Alles, was du brauchst. Alles an einem Ort. Alles digital.“ eine Komplettlösung für Gemeinden an.

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  • Datum: 12.04.2019

    Das Bibelprojekt

    „Das Bibel Projekt“ vermittelt anschaulich die biblischen Erzählungen und Themen in kurzen, kreativen Videos. Ein Blogbeitrag von Tobias Schneider, Leiter der Missionarischen Dienste der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

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  • Datum: 30.03.2019

    „Aktiv einbringen“

    Der Evangelische Kirchenbezirk Waiblingen startet am 1. April seine neue Präsenz auf Facebook. Mit dem neuen Angebot möchte der Kirchenbezirk einen neuen Kirchenraum der evangelischen Kirche im digitalen Raum schaffen.

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Dr. Nico Friederich
Verantwortlicher für den digitalen Wandel

Stefan Werner
Direktor Oberkirchenrat

Dr. Martin Kastrup
Dezernatsleiter
Finanzmanagement und Informationstechnologie

Ralf Albrecht
Dekan Nagold

Sina Dreßler
Juristin
Referat Arbeitsrecht

Wahlleiter Christian Schuler rechnet mit einem hohen Anteil von Briefwählern.EMH

Christian Schuler
Jurist

Dan Peter
Referatsleiter
Publizistik und Gemeinde

Oliver Hoesch
Sprecher der Landeskirche

Carmen Rivuzumwami
Referat Religionsunterricht, Schule und Bildung

Miriam Hechler
Pfarrerin

Wolfram Theo Dünkel
Theologe, digital native, Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Ethik in der Digitalisierung an der Leibniz Universität Hannover

privat

Joachim Stängle
Koordinator Projektgruppe

Dr. Winfried Klein
Jurist

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16.01.2019

Digital Roadmap - Die vernetzte Landeskirche
Das ganzheitliche Kommunikationskonzept als Grundlage für alle kommunikativen Maßnahmen der Landeskirche


Verantwortlicher für Digitalen Wandel

Pia Rölle/Evangelische Missionsschule Unterweissach

Dr. Nico Friederich wird das breit angelegte Digitalisierungsprojekt der Landeskirche vorantreiben und koordinieren. Im Rahmen dieses Projektplans ist Friederich zuständig für die Beratung und Begleitung der Kirchenbezirke, Referate sowie Werke und Einrichtungen der Landeskirche in Hinblick auf die Modernisierung und Digitalisierung der verschiedenen Bereiche. Dazu gehört unter anderem auch, neue Entwicklungen und Trends zu beobachten und daraus innovative Ideen und Lösungen zu entwickeln, die die Landeskirche auf dem Weg der Digitalisierung weiter voranbringen.


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