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ANKÜNDIGEN & BERICHTEN

Interne und externe Kommunikation

Zielgruppenorientierte Kommunikation ist ein wichtiger Aspekt in der Gemeindearbeit.Unsplash / Samantha Borges

Der Bereich ANKÜNDIGEN & BERICHTEN umfasst die interne und externe Kommunikation. Dabei ist die Zielgruppe, die erreicht wird oder erreicht werden soll, entscheidend. Danach richten sich Inhalt, Aussehen und Ansprache. 

  • Gemeinde-Website: In Grundzügen mit Basisinformationen oder je nach Ausbaustufe inhaltlich erweitert und technisch automatisiert. Auch die Einbindung vorhandener Inhalte (z.B. News oder Termine der Landeskirchen) können wichtige Elemente sein. Auf Aktualität und Richtigkeit der Angaben auf der Website muss zwingend geachtet werden.

  • Soziale Netzwerke: Präsenz in sozialen Netzwerken ist kein „nice to have“ sondern ein „must have“ und signalisiert, dass eine Gemeinde bereit zur Kommunikation (nicht Einbahnstraße!) ist. Die Aktivität kann unterschiedlich ausgeprägt erfolgen und hängt auch an den Personen, die Verantwortung übernehmen. 

  • Die besten digitalen Kommunikationskanäle nützen wenig, wenn Sie nicht bekannt werden. Daher muss bei allen Maßnahmen mitgedacht werden, wie und wo sie von der Zielgruppe wahrgenommen werden können. 

  • Klassische Instrumente wie Schaukasten, Gemeindebrief, Flyer und Plakate müssen im digitalen Kommunikations-Kontext verzahnt werden, um eine optimale Information der Zielgruppen auf allen Kanälen zu erreichen. 

Basale Webpage mit allen wichtigen allgemeinen Informationen zur Gemeinde

Zielsetzung

Aufbau und Entwicklung einer einfachen Website der Gemeinde als zentrale Informationsbasis und Anlaufstelle für Mitarbeitende und Gemeinde.

Theorie zur Umsetzung

Eine Internetseite zu haben, auffindbar zu sein und damit digital existent, ist von zentraler Bedeutung. Die Meinung, dass ja alle wüssten, wo die Kirche und wann Gottesdienst sei, stammt aus einer Zeit, in der nicht gegoogelt wurde und die Mobilität der Gesellschaft geringer ausgeprägt war als heute. Trends und Auswertungen von Suchmaschinen zeigen deutlich, dass nach Kirche, Gottesdienst und Pfarrer online gesucht wird. Damit möglichst jede Gemeinde online gefunden wird, ist eine (einfache) Internetseite mit aktuellen Informationen als Grundlage unerlässlich.

Unterstützung beim (technischen) Aufbau bieten verschiedene Baukästen, die von den landeskirchlichen Dienstleistern angeboten werden. 

Fragestellungen

  • Welche Zielgruppen sollen mit der Website erreicht werden?

  • Welche Inhalte über Kirche und Gemeinde interessieren die Menschen in der Stadt/Dorf?

  • Welche Inhalte sind dauerhaft – welche können und müssen aktuell gehalten werden?

  • Wer kümmert sich um die Aktualisierung?

Erfahrungen der konkreten Umsetzung aus Gemeinden

  • Angeregt durch den Digitalisierungsprozess wurde klar, dass die vorhandene Internetseite (meist mit dem von der Landeskirche zur Verfügung gestellten Tool erstellt) optisch und inhaltlich nicht mehr ansprechend ist und überarbeitungs-  bzw. erneuerungsbedürftig war.

  • Die landeskirchlichen Dienstleister sind fachlich gut aufgestellt und bieten professionelle Unterstützung für unterschiedliche Anforderungen an Größe und Umfang des gewünschten Auftritts.

  • Es lohnt sich, die vorbereiteten Angebote zu nutzen, da bereits einige zentral aktualisierte Inhalte (Termine, kirchliche News, Losung,…) angeboten werden, die bei einer Eigenentwicklung nicht so leicht zu integrieren sind.

Werkzeuge

  • Verschiedene Website-Baukasten-Angebote der landeskirchlichen Dienstleister.

Ansprechpartner


Regelmäßiges Bespielen mindestens eines Social-Media-Kanals

Zielsetzung

Wenn mindestens ein Social-Media-Kanal (Facebook, Instagram, YouTube oder ein anderes Netzwerk) ausgewählt und regelmäßig bespielt wird, kann die Gemeinde Präsenz und Bereitschaft zur Kommunikation in einer bestimmten Zielgruppe zeigen. Gleichzeitig werden dabei erste Erfahrungen gesammelt.

Theorie zur Umsetzung

Präsenz in sozialen Netzwerken ist kein „nice to have“ sondern ein „must have“ und signalisiert, dass die Gemeinde bereit zur Kommunikation ist, ansprechbar auf Augenhöhe. Denn soziale Netzwerke sind in erster Linie kein Schwarzes Brett sondern auf Interaktion ausgelegt. Um erste Erfahrungen zu sammeln, ist es gut, sich für ein Netzwerk zu entscheiden.

Welches Netzwerk das ist, hängt stark an der Zielgruppe, die erreicht werden soll. Wichtig ist auf jeden Fall, dass mindestens eine Person dafür verantwortlich ist und die Verantwortung wahrnimmt. Beginnen kann man bei vorhandenem Know-How in Eigenregie. Besser und leichter geht es, wenn man auf die Unterstützungsangebote der kirchlichen Dienstleister zurückgreift.  

Fragestellungen

  • Welche Zielgruppen wollen und welche können mit welchem sozialen Netzwerk erreicht werden?

  • Welche Inhalte wollen wir veröffentlichen? Was ist bereits an Inhalten vorhanden und kann umgearbeitet werden? Was muss erst erstellt werden?

  • Wann und in welchem Rhythmus soll veröffentlicht werden?

  • Wie und wo kann auf die neue Präsenz aufmerksam gemacht werden?

  • Wer ist Ansprechpartner und gibt es ein „Gesicht“ der Gemeinde? Wer beantwortet Fragen, die als Rücklauf kommen?

Erfahrungen der konkreten Umsetzung aus Gemeinden

  • Meist liegen bereits erste Erfahrungen mit unterschiedlichen sozialen Netzwerken vor, wenn Kanäle in Eigenregie angelegt und bespielt wurden. Oft mit Resonanz in begrenztem Rahmen.  

  • Verantwortliche findet man v.a. bei der jüngeren Generation oder aber bei Mitarbeitenden mit fachlichem Know-How in deren beruflichem Kontext.

  • Aufgrund vorliegender Erfahrungen wird schnell klar, dass in der nächsten Stufe die Arbeit in sozialen Netzwerken Teil eines Gesamtkonzept der Kommunikation sein muss. In der Entwicklungsstufe M ist das näher beschrieben.

Werkzeuge

  • Facebook, Instagram, Youtube oder ein anderes Netzwerk, das die gewünschte Zielgruppe erreicht

Ansprechpartner

Attraktive moderne Webpage mit allgemeinen und vielen aktuellen Informationen

Zielsetzung

Entwicklung einer attraktiven modernen Webpage mit allgemeinen und vielen aktuellen Informationen. Ergänzend Google My Business (GMB)-Eintrag.

Theorie zur Umsetzung

Während früher Websites möglichst viel Inhalte präsentieren sollten, werden heute bei der Konzeption die anzusprechenden Zielgruppen in den Fokus genommen. Dabei sollen die Nutzer möglichst schnell und effizient (auch auf mobilen Geräten) zu den benötigten Informationen kommen. Die optische Erscheinung einer Website ist ein wichtiger Punkt, der gerne vernachlässigt wird. während der Schwerpunkt auf Inhalte gelegt wird. Um besser und schneller bei Google gefunden zu werden, bietet Google die Möglichkeit eines Google My Business (GMB) Eintrags, was am ehesten mit einem „Steckbrief“ auf Google beschrieben werden kann und direkt im Suchergebnis einen guten Überblick gibt.

Fragestellungen

  • Es gelten dieselben Fragestellungen wie auf Entwicklungsstufe S.

  • Zielgruppe, Zielsetzung, Inhalte und Struktur müssen festgelegt werden.

  • Welche optischen Anreize können geschaffen werden? Und was bieten die kirchlichen Dienstleister hierfür an?

  • Wie wird die Website gefunden? Ist Google My Business eine gute Möglichkeit? 

Erfahrungen der konkreten Umsetzung aus Gemeinden

  • Die Kirchengemeinde Eningen/Achalm betreibt seit 2010 eine Website im Design aus dieser Zeit. Diese wurde im Rahmen des Projektes neu konzipiert und mit  Unterstützung des Evangelischen Medienhauses neu aufgesetzt. Im Rahmen von Konzeptionsworkshops wurden die Fragen nach Zielgruppe, Zielsetzung, Inhalte und Struktur gestellt und beantwortet. Vorhandene Inhalte wurden auf Aktualität und Relevanz geprüft.

  • Eine Anleitung zur Erstellung eines Google My Business Eintrags wurde zur Verfügung gestellt und kann durch eigene Erfahrungen ergänzt werden.

Ansprechpartner


Durchdachtes Bespielen von ein bis zwei Social-Media-Kanälen, inhaltlich abgestimmt mit Webpage, Gemeindebrief etc.

Zielsetzung

Konzeptionell durchdachtes „direktes“ Bespielen von ein bis zwei Social-Media-Kanälen, inhaltlich abgestimmt mit Webpage, Gemeindebrief etc. 

Theorie zur Umsetzung

Damit Kommunikation bestmöglich bei der Zielgruppe ankommt, ist ein abgestimmtes Verhalten auf allen Kommunikationskanälen hilfreich. Dadurch wird sichergestellt, dass die Zielgruppen auf den verschiedenen Kanälen optimal (d.h. den jeweiligen Eigenheiten folgend) erreicht werden. So findet zum Beispiel jemand, der über ein Posting in sozialen Netzwerken auf eine Veranstaltung der Gemeinde aufmerksam wird, auf der Gemeinde-Website weiterführende Information. Zu kommunizierende Inhalte werden unabhängig von der späteren Verwendung zentral gespeichert und von den für den Kommunikationskanal verantwortlichen Personen angepasst und veröffentlicht.

Fragestellungen

  • In welchen sozialen Netzwerken erreichen wir die geplanten Zielgruppen am besten?

  • Welche weiteren Kommunikationskanäle haben wir / brauchen wir?

  • Welche Personen sind bereits verantwortlich oder können für künftige Kommunikationskanäle gewonnen werden?

  • Wie gestalten wir die optimale Verzahnung der Verantwortlichen und gemeinsame Planung der Aktivitäten? (Redaktionsplanung, Ablage von Inhalten,…)

  • Welcher Schulungsbedarf ergibt sich für die verantwortlichen Personen?

Erfahrungen der konkreten Umsetzung aus Gemeinden

  • Kirchengemeinde kommuniziert seit längerer Zeit per Internetseite, soziale Medien, Gemeindebrief und Messenger – ein guter Anfang. Im Laufe des Projektes hat sich der Bedarf nach abgestimmter Kommunikation und gemeinsamer Redaktion entwickelt. Die Dienstleister der Landeskirchen bieten Unterstützung bei der Entwicklung eines Gesamtkonzepts zur Kommunikation. In einem Workshop mit den bisherigen Mitarbeitenden wurden die o.g. Fragen gestellt und Antworten entwickelt. Daraus entsteht eine Gesamtkonzeption, die die Kanäle Website, Soziale Netzwerke, Gemeindebrief, etc. berücksichtigt und einbezieht.

Ansprechpartner

Webpage, die mit Verwaltungs- und/oder internen Kommunikationstools direkt verbunden ist (ansonsten wie M)

Zielsetzung

Webpage, die mit Verwaltungs- und/oder internen Kommunikationstools direkt verbunden ist (ansonsten wie M). Ergänzend wird Search Engine Optimization (SEO) berücksichtigt.

Theorie zur Umsetzung

Welches interne Verwaltungstool kann mit der Website verbunden werden, um zum Beispiel die Termine der Gemeinde automatisiert auf der Website anzuzeigen? Ein Tool wie „Churchtools“ bietet hierfür die Möglichkeit. Andere Elemente wie „News der Landeskirche“ oder die „Losung“ können als sich selbst aktualisierende Elemente eingebunden werden.

Was hilft die schönste und umfangreichste Website, wenn sie nicht gefunden wird und „nur“ von Menschen der Kerngemeinde besucht wird? Viele sind sehr mobil und wechseln öfter den Wohnort. Um am neuen Wohnort niederschwellig Kontakt zur Gemeinde zu bekommen, sind Suchmaschinen wichtige Elemente. Alle unter der Entwicklungsstufe M genannten Punkte und Fragestellungen sind Grundlage der Ausprägung L. Wichtiger weiterer Punkt ist die Optimierung für Suchmaschinen. (Die kirchlichen Dienstleister denken diese Punkte in der Regel schon bei der Erstellung mit.) 

Fragestellungen

  • Unter welchen Stichworten suchen Menschen und möchten wir gefunden werden?

  • Welche Anliegen/Fragen haben Menschen, die unsere Website besuchen?

  • Haben wir und wie integrieren wir interne Tools und deren Inhalte in die Website? (Termine, Raumbuchung, etc.)

Ansprechpartner

 


Einheitliches externes System zum Bespielen und Analysieren von 2-3 Social Media-Kanälen

Zielsetzung

Einheitliches externes System zum Bespielen und Analysieren von 2-3 Social Media-Kanälen (ansonsten wie M)

Theorie zur Umsetzung

Wenn nicht nur ein Kanal in sozialen Netzwerken bespielt werden und die dortige Zielgruppe erreicht werden soll, steigt der Aufwand mit jedem neuen Netzwerk. Um den Aufwand beim Ausspielen der Beiträge zu begrenzen und möglichst gering zu halten, gibt es Werkzeuge (Software-Plattformen) die die entwickelten Inhalte parallel auf verschiedenen sozialen Netzwerken posten. („Einmal anlegen – auf verschiedenen Netzwerken publizieren“). Dort können auch komplette Workflows hinterlegt und genutzt werden (z.B. Freigabeprozesse,…) und der Veröffentlichungszeitpunkt im Voraus geplant werden. Das spart Zeit. Dennoch sollte darauf geachtet werden, dass jedes Soziale Netzwerk eigenen Standards folgt. Während die einen eher textlastig sind, leben andere von (guten) Bildern oder Grafiken und geringem Textanteil. Die Reichweiten, Klickraten und soziodemografischen Daten der User können bequem abgerufen und analysiert werden. So bekommen die Verantwortlichen direkte Rückmeldung und können daraus Schlüsse für weitere Postings ziehen.

Fragestellungen

Die unter dem Entwicklungsgrad M genannten Fragestellungen sind hier ebenfalls wichtig und werden ergänzt durch die folgenden Fragen:

  • Können Inhalte so gestaltet werden, dass sie über eine zentrale Plattform ausgespielt werden?

  • Welcher Workflow innerhalb der Gemeinde ist wichtig und muss eingehalten werden? Kann die Plattform dies abbilden?

  • Welche Erkenntnisse können aus statistischen Daten gewonnen werden und wie fließen diese in die weitere Arbeit ein?

Werkzeuge

Es sind mehrere Werkzeuge möglich – welches Werkzeug am ehesten passt, sollte man ausprobieren. Manche sind kostenfrei, andere kosten eine geringe monatliche Gebühr.

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