26.03.2026

5. Kunstpreis der Landeskirche geht an Daniel Rode

Auszeichnung für Installation „HALTE MICH“ in und an der Stadtkirche Ludwigsburg. Sie bezieht sich auf die biblische Szene der Begegnung zwischen Maria Magdalena und dem auferstandenen Christus.

Der 54-jährige Dresdner Künstler Daniel Rode erhält den Hauptpreis des 5. Kunstpreises der Landeskirche für seine Installation „HALTE MICH“. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Das Thema des Wettbewerbs lautet in diesem Jahr „Wechselspiel“. Die Jury wählte die Arbeit Rodes unter rund 300 Einreichungen aus.

Daniel Rode
Daniel Rode

Die prämierte Installation wird im Innen- und Außenraum der Stadtkirche Ludwigsburg realisiert und vom 25. Juli bis zum 27. September 2026 öffentlich präsentiert. Die feierliche Eröffnung mit Preisverleihung findet am 25. Juli 2026 statt.

Über seine Installation sagt Daniel Rode: „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung und auf die Umsetzung meines Entwurfs. Meine künstlerische Intervention in der Stadtkirche Ludwigsburg wird formal streng und nüchtern sein und einen großen Kontrast zur Erscheinung der barocken Kirche herstellen. Durch die geplanten Ausmaße der Installation – der Teil im Inneren der Kirche wird reichlich 12 Meter breit und über 7 Meter hoch sein – wird der sakrale Raum für die zwei Monate der Ausstellung eine völlig veränderte Anmutung bekommen.“

Der Kunstpreis unter dem diesjährigen Motto „Wechselspiel“ zeichnet künstlerische Interventionen aus, die sich mit dem Kirchenraum und seiner Ausstattung auseinandersetzen. Ziel ist es, neue Wahrnehmungen zu ermöglichen, bestehende Strukturen zu hinterfragen und Besucherinnen und Besucher zur aktiven Auseinandersetzung einzuladen. Die Stadtkirche Ludwigsburg, die im Jahr 2026 ihr 300-jähriges Bestehen feiert, bietet hierfür einen besonderen Rahmen.

"HALTEMICH", Siegerprojekt von Daniel Rode, Träger des 5. Kunstpreises der Landeskirche 2026

Rodes Arbeit „HALTE MICH“ ist eine Installation aus Gerüstkonstruktionen und bedruckten Mesh-Bannern. Ein fragmentierter Text, aufgeteilt auf zwei Banner im Außen- und Innenraum, entzieht sich zunächst der Lesbarkeit und wird erst durch die Bewegung der Besucherinnen und Besucher vollständig erfahrbar. Die Arbeit fordert dazu auf, den Raum aktiv zu durchqueren und eröffnet dabei neue Perspektiven auf Architektur, Wahrnehmung und Bedeutung.

Inhaltlich bezieht sich die Installation auf die biblische Szene der Begegnung zwischen Maria Magdalena und dem auferstandenen Christus (Joh 20,11–18). Die Arbeit greift die alternative Übersetzung „Halte mich nicht fest“ auf und thematisiert Übergänge, Nähe und Distanz sowie das Spannungsfeld zwischen Berührung und Entzug.

Neben dem Hauptpreis an Daniel Rode werden drei Anerkennungspreise vergeben. Diese gehen an:

  • Helena Walter und Jan Lenert mit „It's a Sure Thing!“
  • Laurenz Theinert und Kurt Holzkämper mit „Wechselspiel – Das Erwachen“
  • Ekaterina Kovalenko & Anastasiia Plazkartnaya mit „Gott in Rekonstruktion“

Der landeskirchliche Kunstpreis zu wechselnden Themen wird alle zwei Jahre von der landeskirchlichen „Stiftung Kirche und Kunst“ durchgeführt. Weitere Informationen zum Kunstpreis sind unter www.kirche-kunst.de abrufbar.

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