Die Verbreitung und mediale Kommunikation des Glaubens gehören von Anbeginn zum Auftrag der Kirche. Jesus Christus lehrte und handelte in aller Öffentlichkeit und wies auch seinen Jüngern den Weg in die Öffentlichkeit (Matthäus 28,19ff).
Die evangelische Kirche ist eine öffentliche Kirche. Sie will ihre Themen, Positionen und Schwerpunkte in der Öffentlichkeit ins Gespräch bringen. In der Mediengesellschaft gelingt ein solcher Diskurs nur durch Öffentlichkeitsarbeit und mediale Kommunikation des Glaubens. Wer nach außen wirken will, muss in der Öffentlichkeit aktiv und transparent um Vertrauen werben.

Hier finden Sie Informationen zu den verschiedenen Fachbereichen der Landeskirche im Bereich der Medien, welche mediale und digitale Projekte gefördert werden, wo die Landeskirche selbst medial aktiv ist oder vertreten ist.

In allen Kirchenbezirken der württembergischen Landeskirche gibt es spezielle Beauftragte für die regionale und lokale Medienarbeit. Sie kennen sich in den regionalen Strukturen und bei den Menschen vor Ort besonders gut aus.
Die Bezirkspressebeauftragten in Kirchenbezirken und Kirchengemeinden kümmern sich um die Pressearbeit vor Ort.

Wie geht Kirche in der digitalen Welt? Was hilft beim Glauben? Die Bibel gibt’s schon als App. Werden virtuelle Pfarrer die „echten“ unterstützen oder wird es virtuelle Pfarrbüros geben? Eine Konfi-App für den Unterricht? Oder Wege, zumindest den Papierkram elektronisch zu erledigen? Vieles ist denkbar – aber was ist machbar? Und wer macht es? Was passt zu Kirche?
Auf der Seite “Digitalisierung in der Landeskirche” finden Sie umfangreiche Informationen zu allen Aspekten der Digitalisierung in der Landeskirche: Die digitale Roadmap, die Möglichkeit, eigene Ideen einzureichen, Neuigkeiten des Projektteams, die Inhalte der bisherigen Veranstaltungen der Reihe Forum Digitalisierung und vieles mehr.

Die Evangelische Gemeindepresse GmbH ist ein Verlag, der zur Evangelischen Landeskirche in Württemberg gehört. Sie hat ihren Sitz in Stuttgart und ist für die Veröffentlichung und Verbreitung verschiedener kirchlicher Publikationen verantwortlich.
Aufgaben und Tätigkeiten:
Die Evangelische Gemeindepresse GmbH produziert und vertreibt eine Vielzahl von Print- und Online-Medien, die sich an Mitglieder der evangelischen Kirche sowie an die allgemeine Öffentlichkeit richten. Dazu gehören:

Das Medienhaus unterstützt Kirche und Diakonie dabei, Medien effektiv zu nutzen und ihre Inhalte zielgruppengerecht aufzuarbeiten und zu präsentieren.

Das Landespfarramt für Rundfunk und Fernsehen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ist für die Produktion und Verbreitung kirchlicher Inhalte über Radio und Fernsehen verantwortlich. Der Sitz ist im Evangelischen Medienhaus in Stuttgart.
Das Landespfarramt erstellt regelmäßig Andachten und kirchliche Beiträge, die im Südwestrundfunk (SWR) gesendet werden. Diese Beiträge sollen den christlichen Glauben und die Botschaft der Kirche einem breiten Publikum zugänglich machen. Darüber hinaus betreut das Landespfarramt verschiedene Projekte und Initiativen, die die Medienpräsenz der Kirche stärken.
Seit 2021 ist Barbara Wurz Pfarrerin im Landespfarramt für Rundfunk und Fernsehen.

Die landeskirchliche Projektstelle „Pfarrdienst in Digitalen Räumen“, die zu je 50 Prozent mit Pfarrerin Sarah Schindler (2025 ausgeschieden) und Pfarrer Nicolai Opifanti besetzt ist, hat zum Ziel, Menschen auch auf Social Media zu erreichen.
Kirchenrat Norbert Stahl aus dem Personaldezernat des Oberkirchenrats sagte im Rahmen der Einsetzung: „Mit den beiden neuen Projektstellen ist die württembergische Landeskirche EKD-weit ganz vorn. Das Ziel ist, auf innovative Weise die Grundaufgaben des Pfarrdienstes wahrzunehmen - Verkündigung, Seelsorge und Bildung.“ Schindler und Opifanti hätten sich als Team bewährt. „Sie stehen für einen modernen Pfarrdienst und gehören selbst zur Zielgruppe der 25- bis 40-Jährigen, die sie verstärkt erreichen möchten.“ Inzwischen ist Kirchenrätin Eva Deimling für Begleitung und Konzeption der Stellen zuständig.
Als landeskirchliche Pfarrer tragen sie dazu bei, die Auseinandersetzung mit Glaube und Kirche in Netzwerken wie Instagram, X, Facebook und TikTok zu fördern und zum Erfahrungsaustausch innerhalb der Kirche anzuregen. Mit dem zweiten halben Dienstauftrag arbeiten beide weiter in ihren bisherigen pfarrdienstlichen Aufgaben.

Die Pressestelle der Evangelischen Landeskirche in Württemberg hat ihren Sitz im Evangelischen Medienhaus in Stuttgart und wird vom Sprecher der Landeskirche, Kirchenrat Dan Peter, geleitet. Sie ist für die Medienarbeit der Landeskirche, des Landesbischofs und der Landessynode zuständig.
Zu ihren Aufgaben gehören:

Im Referat 5.2 ressortieren die Fachgebiete Publizistik und Medienkompetenz.
Diese umfassen:

15 Social-Media-Projekte bilden das 2024 gegründete Sinnfluencer-Netzwerk der Landeskirche. Auf Instagram, TikTok und in Podcasts geben die Content Creator in unterschiedlichen Formaten und Formen Einblicke in ihren (Glaubens-)Alltag und ihr Wirken in der Kirche, als Pfarrer, Pfarrerin, Mesnerin, Ehrenamtliche, Ehrenamtlicher oder im Theologiestudium.
Auf Instagram, TikTok und in Podcasts geben die Content Creator in unterschiedlichen Formaten und Formen Einblicke in ihren (Glaubens-)Alltag und ihr Wirken in der Kirche, als Pfarrer, Pfarrerin, Mesnerin, Ehrenamtliche, Ehrenamtlicher oder im Theologiestudium.
Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl sagt über das Netzwerk: „Seit einem Jahr zeigt das Sinnfluencer‑Pro-Netzwerk, wie vielfältig und nahbar Glaube auch online sein kann. Mit kreativen Ideen und ehrlichen Einblicken bringt es die Frohe Botschaft in die sozialen Medien – und schenkt Menschen Orientierung und Hoffnung auf unterhaltsame, eindrückliche und informative Weise. Ich bin dankbar für dieses starke Engagement und das Netzwerk, das gemeinschaftlich Kirche im digitalen Raum erlebbar macht: nah am Leben, offen im Dialog und mutig im Glauben.”
Gefördert werden die Sinnfluencer und Sinnfluencerinnen durch die Teilnahme an landeskirchlichen Social-Media-Vernetzungsevents, ein Startkapital für Equipment und Lizenzen, ein Mentoring-Programm und durch die Bereitstellung von professionellen Produktionsmöglichkeiten.
Das Sinnfluencer-Pro-Netzwerk ist eine weitere Maßnahme der Landeskirche, vielfältige Projekte im digitalen Bereich zu fördern. Beispielhaft zu nennen sind die zwei Pfarrstellen für Kirche im digitalen Raum sowie die Förderung eines Verbunds aus drei württembergischen Kirchengemeinden zur optimalen Verknüpfung von digitaler und analoger Gemeindearbeit mithilfe des Digitalinnovationsfonds der Evangelische Kirche Deutschland (EKD).