Intervention innerhalb der Landeskirche

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    07.09.2018


Wir wollen verhindern, dass es zu Grenzverletzungen, Übergriffen, sexualisierter Gewalt und Missbrauch kommt, ausgehend von ehren-, neben- und hauptamtlich Beschäftigten unserer Landeskirche. Gerade in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und hilfesuchenden Personen genießen wir ein hohes Vertrauen und tragen eine ebenso hohe Verantwortung. Trotz aller Anstrengungen ist davon auszugehen, dass sexualisierte Gewalt nicht vollständig verhindert werden kann.

Sollte im Bereich der Evangelischen Landeskirche ein Fall von sexualisierter Gewalt bekannt werden, sind über die dienstvorgesetzte Person die Ansprechstelle/Mitglieder des Krisenteams im OKR oder das zuständige Dezernat zu informieren. Im Gespräch mit der Ansprechstelle findet eine Orientierung und Beratung zum weiteren Vorgehen statt. Die Fallverantwortung und Bildung eines Krisenteams vor Ort bleibt in der Regel in der Verantwortung der Leitungsperson vor Ort.

Der Interventionsplan bei Grenzverletzungen, Übergriffen, (sexualisierter) Gewalt oder fachlichem Fehlverhalten der Evangelischen Landeskirche in Württemberg nimmt die Pflicht des Hinschauens und Handelns auf und gibt einen Handlungsrahmen vor. 

Der Handlungsleitfaden soll Leitungspersonen dabei unterstützen, einen Vorfall angemessen zu bearbeiten, zu bewältigen und aufzuarbeiten. Ebenso dient er Mitarbeitenden zur Orientierung.

Für die konkrete Arbeit vor Ort ist es notwendig, den Handlungsplan an die Gegebenheiten anzupassen. Dazu gehören die Klärung der Strukturen und Ansprechpersonen für die konkrete Arbeit mit dem Interventionsplan. Diese Klärung muss von den Leitungsverantwortlichen eingeleitet werden, damit dieser Interventionsplan im jeweiligen Arbeitsfeld verortet werden kann.

Im Anhang 1 finden Sie eine Liste zur Erfassung der entsprechenden Personen.

Die Grafik bildet die Intervention vom Zeitpunkt der ersten Vermutung bis hin zur Aufarbeitung des Falles ab.

Die Ausformulierungen mit Hinweisen und Erklärungen der Grafik ist in Tabellenform gestaltet und ermöglicht eine schnelle Orientierung und Identifikation der entsprechenden Bereiche des Interventionsprozesses. Die Darstellung wird dort begrenzt, wo Maßnahmen parallel verlaufen. So ist z.B. der Opferschutz von Anfang an zu gewährleisten, auch wenn er in der Tabelle erst an vierter Stelle nach den Meldungen aufgeführt ist.

Die Dokumente des Anhangs können im Ganzen als PDF abgerufen werden, die Bestandteile der Dokumentation sind einzeln als Word-Dateien zur Bearbeitung erhältlich.


  • Downloads
    • Interventionsplan - Anhang 4 gesamt
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      07.09.2018

    • Interventionsplan - Anhang 4.1 - Plausibilität
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      07.09.2018

    • Interventionsplan - Anhang 4.2 - Klärung/Einschätzung
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      07.09.2018

    • Interventionsplan - Anhang 4.3 - Meldungen
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    • Interventionsplan - Anhang 4.4 - Krisenteam
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    • Interventionsplan - Anhang 4.5 - Gesprächsdoku
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      07.09.2018

Die Ansprechstelle nimmt die Anliegen der Betroffenen auf und versucht im beratenden Gespräch zu klären, ob rechtliche Schritte unternommen werden sollen und wie sie aussehen können. Die Stelle ist gegenüber der Leitung der Kirche unabhängig und weisungsfrei. Ansprechstellen sind Vertrauensstellen, die weder selbst ermitteln noch Therapie anbieten, sondern in erster Linie Beratung, Orientierung und Hilfe vermitteln sollen.

Ebenso können sich Menschen, die mit der Aufarbeitung vor Ort unzufrieden sind an die Ansprechstelle wenden.

Ansprechpartner

Ursula  Kress

Ursula Kress

Beauftragte für Chancengleichheit im Evangelischen Oberkirchenrat

Gänsheidestr. 4
70184 Stuttgart

Tel.
0711 / 2149-572
Fax
0711 / 2149-9571
Mail
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Für Krisenfälle und Interventionen bei Verdacht oder konkreten Anhaltspunkten von sexualisierter Gewalt gibt es im Evangelischen Oberkirchenrat ein Krisenteam das die Verantwortlichen vor Ort berät und unterstützt.

Mitglieder des Krisenteams sind:

  • Ursula Kress, Beauftragte für Chancengleichheit
  • Oliver Hoesch, Sprecher der Landeskirche
  • Dr. Winfried Klein, Jurist im Referat 6a.2

Ansprechpartner

Oliver  Hoesch

Oliver Hoesch

Sprecher der Landeskirche

Augustenstraße 124
70197 Stuttgart

Tel.
0711 / 22276-58
Fax
0711 / 22276-81
Mail
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Ursula  Kress

Ursula Kress

Beauftragte für Chancengleichheit im Evangelischen Oberkirchenrat

Gänsheidestr. 4
70184 Stuttgart

Tel.
0711 / 2149-572
Fax
0711 / 2149-9571
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Winfried  Klein

Dr. Winfried Klein

Referatsleiter Allgemeines Recht

Gänsheidestr. 4
70184 Stuttgart

Tel.
0711 / 2149-695
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Die EKD hat mit ihrer Broschüre "Helfen – Hinschauen – Handeln" gute Hinweise für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung durch beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende im kirchlichen Dienst herausgegeben. Sie bieten ein Handlungskonzept für den Umgang mit sexuellen Übergriffen im kirchlichen Bereich. Die Broschüre ist im Büro für Chancengleichheit erhältlich oder steht hier zum Download bereit. 

Auch die Arbeitshilfe zur Prävention und Intervention von sexualisierter Gewalt in Kirche und Diakonie "Auf Grenzen achten – sicheren Ort geben" bietet ab S. 39 gute und hilfreiche Informationen zum Themenbereich Intervention.

Wenn Betroffene sexualisierter Gewalt sich nicht an eine kirchliche Ansprechpartnerin wenden möchten, können sie sich bei der unabhängigen Ansprechstelle melden. Hier gibt es eine anwaltliche Erstberatung:

Ansprechpartner

Dr. jur. Karin Kellermann-Körber

Unabhängige zentrale Ansprechstelle

Tübinger Straße 6
71088 Holzgerlingen

Tel.
07031 / 7495-17
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Die Broschüre „Verdacht auf sexuellen Kindesmissbrauch in einer Einrichtung – Was ist zu tun?“ des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz erläutert in einer verständlichen Weise die Anwendung der Leitlinien zur Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden im Falle eines Verdachts auf sexuellen Kindesmissbrauchs in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche (Kindertageseinrichtungen, Schule, Jugendhilfe, Verbände, Vereine). Anschauliche Beispiele helfen bei Verständnis der Leitlinien.

Ansprechpartner

Ursula  Kress

Ursula Kress

Beauftragte für Chancengleichheit im Evangelischen Oberkirchenrat

Gänsheidestr. 4
70184 Stuttgart

Tel.
0711 / 2149-572
Fax
0711 / 2149-9571
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  • Hilfreiche Downloads
    • Beobachtungsprotokoll Vermutungstagebuch
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      08.09.2015

    • Dokumentation Risikoabschätzung
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      08.09.2015