„Ihr gelang es, das Alte neu zu sagen, aber auch politisch Stellung zu beziehen, ohne plakativ zu sein.”

Zum Tod der ehemaligen Ludwigsburger Prälatin Dorothea Margenfeld 

Die frühere Regionalbischöfin von Ludwigsburg, Dorothea Margenfeld, ist am Mittwoch, den 2. September 2026, im Alter von 87 Jahren verstorben. Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl würdigte Prälatin i. R. Dorothea Margenfeld so: „Mich hat ihre Gabe zu einer Sprache in Predigt und Seelsorge beeindruckt, die einfühlsam und poetisch war. Ihr gelang es, das Alte neu zu sagen, aber auch politisch Stellung zu beziehen, ohne plakativ zu sein".

Frühere Regionalbischöfin von Ludwigsburg, Prälatin i.R. Dorothea Margenfeld
Frühere Regionalbischöfin von Ludwigsburg, Prälatin i.R. Dorothea Margenfeld

Dorothea Margenfeld war von 1992 bis zu ihrem Ruhestand im Jahr 2003 Prälatin von Ludwigsburg. Sie war damit die erste Frau in Württemberg, die dieses Amt innehatte. 

1977 bis 1982 war Margenfeld Mitglied der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) und ab 1987 Afrika-Referentin des EMS (Evangelisches Missionswerk in Südwestdeutschland, heute: Evangelische Mission in Solidarität). 

Margenfeld wurde am 29. Juli 1939 im ostpreußischen Lindenort geboren. Von 1959 bis 1965 studierte sie Theologie in Tübingen, Berlin, Heidelberg und Zürich. Nach Stationen im Vikariat in Esslingen, Stuttgart und Ludwigsburg sowie einem Studienjahr in den USA war Dorothea Margenfeld von 1973 bis 1987 Gemeindepfarrerin an der Ludwigsburger Friedenskirche. Von 1973 bis 1983 war sie zugleich ehrenamtliche Vorsitzende der Evangelischen Frauenhilfe in Württemberg (inzwischen aufgegangen im Ev. Bildungswerk in Württemberg Fachbereich Frauen). Hier vermittelte sie Erkenntnisse der Feministischen Theologie. 

Im Ruhestand war Margenfeld weiterhin aktiv und engagierte sich ehrenamtlich in Werken der Diakonie und in der Flüchtlingsarbeit. Margenfeld engagierte sich zudem unter anderem in der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des ÖRK, als Beistand für Kriegsdienstverweigerer, in den Aufsichtsräten des damaligen Evangelischen Entwicklungsdienstes und der Karlshöhe Ludwigsburg sowie als 2. Vorsitzende der Diakonieschwesternschaft Herrenberg. 

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, den 16. September, um 13.15 Uhr auf dem neuen Friedhof in Ludwigsburg statt.

Die Landeskirche in den sozialen Netzwerken

Instagram @elkwue - Newskanal der Landeskirche

Externer redaktioneller Inhalt

Hier wird Ihnen ein externer redaktioneller Inhalt bereitgestellt. Sofern Sie sich diesen anzeigen lassen, kann es sein, dass Daten von Ihnen an den Anbieter des externen Inhaltes gesendet werden.

Hinweis für Kirchengemeinden

Kirchengemeinden sind herzlich eingeladen, Texte wie diesen von www.elk-wue.de in ihren eigenen Publikationen zu verwenden, zum Beispiel in Gemeindebriefen. Sollten Sie dabei auch die zugehörigen Bilder nutzen wollen, bitten wir Sie, per Mail an kontaktdontospamme@gowaway.elk-wue.de nachzufragen, ob die Nutzungsrechte für den jeweiligen Zweck vorliegen. Gerne können Sie alle Bilder nutzen, die Sie im Pressebereich unserer Webseite finden. Sie möchten in Ihrem Schaukasten auf unsere Webseite verlinken? Hier erfahren Sie, wie Sie dafür einen QR-Code erstellen können. 

Weitere Texte, Grafiken und Vorlagen für Ihre Kanäle finden Sie auf unserer Materialseite.

Schon gewusst?

Was es mit der Kirchensteuer auf sich hat, wie sie bemessen wird und welche positiven Effekte die Kirchen mit der Kirchensteuer an vielen Stellen des gesellschaftlichen Lebens erzielen, erfahren Sie auf www.kirchensteuer-wirkt.de.

Grafik Kirchensteuer wirkt Begleitung und Gottesdienst

Weitere Meldungen, die Sie interessieren könnten

Erhard Schnepf setzte sich für ein gemäßigtes Luthertum ein, das die württembergischen Landeskirche noch heut prägt.

Erhard Schnepf - ein streitbarer Geist

Der Pfarrer, Reformator und Professor Erhard Schnepf galt als streitbarer Geist. Ihm gelang es, in der Kirchenordnung von 1536 ein gemäßigtes Luthertum durchzusetzen, das die württembergische Landeskirche noch heute prägt. Am 1. November jährt sich sein Geburtstag zum 525. Mal.

Weiterlesen

Was verbindet, was trennt? Zum Reformationstag stellt Oberkirchenrat Prof. Ulrich Heckel Überlegungen zum Epheserbrief und zur Ökumene an.

Neuer Impuls für die Ökumene

Der Reformationstag ist immer auch ein guter Anlass, die Ökumene in den Blick zu nehmen. Wie weit könnte Trennendes nach mehr als 500 Jahren überwunden werden? Oberkirchenrat Ulrich Heckel hat sich mit dieser Frage auf Basis des Epheserbriefs theologisch beschäftigt.

Weiterlesen

Entsetzen und Trauer: Bei einem Messerangriff im französischen Nizza sind drei Menschen getötet und weitere verletzt worden. Landesbischof July ist erschüttert.

Entsetzen über Anschlag von Nizza

Zutiefst betroffen zeigt sich württembergische Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July vom Mordanschlag in der Notre-Dame Kirche im südfranzösischen Nizza. Gleichzeitig plädiert er für Gespräche mit "Friedensuchern aller Religionen".

Weiterlesen

Einfach mal offen reden

„Erzähl doch mal …“. Und dann wird getippt. So läuft das im Seelsorge-Chat für Schülerinnen und Schüler. Elk-wue.de hat jetzt mit Michael Pohlers gesprochen, der das Pilotpojekt mitentwickelt. Er sagt: „Wir haben spannende Entdeckungen gemacht und entwickeln das Projekt ständig weiter.“

Weiterlesen

Der Direktor des evangelischen Oberkirchenrats in Stuttgart, Stefan Werner, und die Beauftragte für Chancengleichheit, Ursula Kress, mit der Total E-Quality Urkunde.
Der Direktor des evangelischen Oberkirchenrats in Stuttgart, Stefan Werner, und die Beauftragte für Chancengleichheit, Ursula Kress, mit der Total E-Quality Urkunde.

Auszeichnung für Chancengleichheit

Der Oberkirchenrat der Landeskirche in Württemberg ist für einen besonders hohen Grad an Chancengleichheit mit dem Total E-Quality Prädikat 2020 ausgezeichnet worden. Der Anteil von Frauen in Führungspositionen liegt im OKR bei 37,9 Prozent.

Weiterlesen

Dekan Wahl Gerd Häußler Heidenheim
Gerd Häußler ist am 24. Oktober zum neuen Dekan von Heidenheim gewählt worden-

Gerd Häußler: Neuer Dekan in Heidenheim

Der Stuttgarter Pfarrer Gerd Häußler (60) ist zum neuen Dekan des Kirchenbezirks Heidenheim gewählt worden. Er folgt voraussichtlich im Frühjahr 2021 auf Dr. Karl-Heinz Schlaudraff, der im Sommer nach 16 Jahren als Dekan in den Ruhestand gegangen ist.

Weiterlesen

Farbschwäche:

Benutzen Sie die Schieberegler oder die Checkboxen um Farbeinstellungen zu regulieren

Einstellungen für Farbschwäche

Schrift:

Hier können die Schriftgröße und der Zeilenabstand eingestellt werden

Einstellungen für Schrift

Schriftgröße
D
1
U

Zeilenabstand
Q
1
W
Tastenkombinationen:

Mit den aufgeführten Tastenkombinationen können Seitenbereiche direkt angesprungen werden. Verwenden Sie auch die Tabulator-Taste oder die Pfeiltasten um in der Seite zu navigieren.

Inhalt Tastenkombinationen

Hauptnavigation: M
Toolbar Menü: T
Inhalt: C
Footer: F
Barrierefreiheit: A
Hauptnavigation: M
Toolbar Menü: T
Inhalt: C
Footer: F
Schriftgröße +: U
Schriftgröße -: D
Zeilenabstand +: W
Zeilenabstand -: Q
Nachtmodus : Alt (Mac Option Key) + J
Ohne Bilder: Alt (Mac Option Key) + K
Fokus: Alt (Mac Option Key) + G
Tasten­kombinationen: Alt (Mac Option Key) + O
Tastensteuerung aktivieren: Alt (Mac Option Key) + V
Alles zurücksetzen: Alt (Mac Option Key) + Y