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Solche Parallelgesellschaften dürfen sich nicht festigen

Landesbischof July äußert sich erschüttert über den Mordanschlag von Nizza

Stuttgart/Nizza. Zutiefst betroffen zeigt sich Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July vom tödlichen Messerangriff in der Notre-Dame Kirche im französischen Nizza. Zugleich spricht er sich für Gespräche mit "Friedenssuchern aller Religionen" aus.

Entsetzen und Trauer: Bei einem Messerangriff im französischen Nizza sind drei Menschen getötet und weitere verletzt worden. Landesbischof July ist erschüttert.Pixabay / 41330

„Es ist schrecklich, wenn Gotteshäuser zu Mordstätten werden. Es ist schrecklich, wenn Verblendete den Namen Gottes schänden“, sagte Landesbischof July am Abend. Zugleich appelierte er: „Beten wir für die Opfer und ihre Familien. Arbeiten wir dafür, dass sich solche Parallelgesellschaften, die sich in Isolation begeben und den Dialog scheuen, in unserer Gesellschaft nicht weiter festigen. Gehen wir weiter ins Gespräch mit den Friedenssuchern aller Religionen.“

In Nizza hatte am Donnerstagvormittag ein Mann drei Menschen in und nahe der Basilika Notre-Dame mit einem Messer getötet. Mindestens sechs weitere Menschen wurden verletzt.