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Ein farbenfroher Hoffnungsträger

Kick-Off-Veranstaltung zum Verkaufsstart der Basisbibel

Stuttgart. Los geht’s: Mit einer digitalen Kick-Off-Veranstaltung hat am 21. Januar in Stuttgart der offizielle Verkaufsstart der neuen Basisbibel begonnen - nach rund 17 Jahren Übersetzungsarbeit. Das Werk umfasst jetzt auch das Alte Testament und ist damit nun vollständig.

Landesbischof Frank Otfried July stöberte mit Freude in der neuen Basisbibel und lobte neben der ansprechenden Erscheinung auch ihre Vielseitigkeit.Oliver Hoesch / elk-wue.de

Freudig und mit respektvoller Hingabe zieht Dr. h. c. Frank Otfried July die große Schleife von der druckfrischen, lilafarbenen Bibel. „Heute schicken wir die Basisbibel auf den Weg!“, hatte er zuvor in seinem Grußwort gesagt, das live in die digitale Startveranstaltung übertragen wurde. Das in ansprechender Form gedruckte Werk aus Stuttgart sei „die erste Bibel, die von Vornherein für die Nutzung im Internet über PC und Endgeräte konzipiert wurde. Damit ist sie weltweit jederzeit abrufbar.“

"Einfachheit, Klarheit, Direktheit, Orientierung"

Das neue Buch der Bücher, das sich in peppige Farben hüllt, biete genau das, was er und viele suchten, so der Landesbischof weiter: "Einfachheit, Klarheit, Direktheit der Sprache und Orientierung – gerade in der heutigen Zeit. Und das in angemessener Texttreue." Für ihn sei sie „ein Hoffnungssignal: dass die Reise mit der Bibel weitergeht, dass die Bibel unzählige Menschen in unserer Landeskirche, in unserem Land und weit darüber hinaus miteinander verbindet und dass sie uns das Wort Gottes neu in Herz und Hände legen kann“.

Dr. h. c. Annette Kurschus, Stellvertretende Ratsvorsitzende der EKD und Vorsitzende des Aufsichtsrats der Deutschen Bibelgesellschaft, erklärte, warum die Evangelische Kirche eine neue Bibel begrüßt: „Die Basisbibel wird vielen Menschen neue Türen öffnen, zu den biblischen Texten. Sie wird uns helfen, Gottes Wort noch einmal anders zu hören, hier und da, und womöglich neu zu verstehen.“

Hübsch verpackt und bereit für den Verkaufsstart: die druckfrische Basisbibel.Oliver Hoesch / elk-wue.de

Offizieller Startschuss um 14.30 Uhr

Neben July und Kurschus nahmen auch Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, und Anna-Nicole Heinrich, stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej) an der Kickoff-Veranstaltung teil. Der symbolische Startschuss zum Verkauf fiel um 14.30 Uhr: Mit dem Öffnen eines verpackten Stapels von Basisbibeln starteten der Generalsekretär Dr. Christoph Rösel und der Geschäftsleiter Folkert Roggenkamp von der Deutschen Bibelgesellschaft offiziell den Verkauf.

Laut Rösel waren rund 40 Menschen inhaltlich an der Basisbibel beteiligt. Fast 20 Jahre habe es gedauert von den ersten Überlegungen bis zur fertigen Übersetzung. „Die lange Zeit war notwendig, um eine sorgfältige Übersetzung aus den Urtexten zu erarbeiten, die gut verständlich und gleichzeitig wissenschaftlich verantwortet ist.“

Mehr als 25.000 Exemplare ausgeliefert

Folkert Roggenkamp von der Geschäftsleitung der deutschen Bibelgsellschaft ergänzte: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, die Würde des biblischen Textes optisch in eine gewisse Unbefangenheit zu kleiden - eine Weltoffenheit und Modernität zu signalisieren, die der Bibel und ihrer fundamentalen kulturellen wie religiösen Bedeutung für die Welt des 21. Jahrhunderts angemessen ist." Inzwischen seien mehr als 25.000 Exemplare ausgeliefert worden, vor allem an den Buchhandel, aber auch an Gemeinden und Konfirmandengruppen.

Dr. Christoph Rösel, Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft, und und Folkert Roggenkamp von der Geschäftsleitung Basisbibel gaben offiziell den Verkauf der Basisbibel frei. Deutsche Bibelgesellschaft

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