
Am 28. Februar 2026 kamen die gewählten Synodalen der 17. Württembergischen Evangelischen Landessynode zu ihrer ersten Tagung zusammen. Dies war die konstituierende Sitzung der Synode, in der in erster Linie eine Fülle von Ämtern innerhalb der Synode zu besetzen war, damit zum Beispiel Präsidium und Geschäftsausschüsse die Arbeit aufnehmen können. Die in der Klausurtagung Nominierten wurden in dieser ersten öffentlichen Sitzung per Wahl durch die neu gewählte Landessynode bestätigt. Die Ergebnisse der Synodalwahl am 30. November 2025 finden Sie hier.
Grußworte hielten unter anderem der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Bischof Dr. Klaus Krämer (Diözese Rottenburg-Stuttgart).
Auf dieser Seite finden Sie Bilder, Berichte und alle Unterlagen zur Tagung.
Die Tagesordnung finden Sie im Folgenden:
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Alle Tagesordnungspunkte, Berichte und Dokumente:
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„Der Umgang mit der religiösen Indifferenz stellt die größte Herausforderung dar“, hob Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl hervor.
Gohl predigte im Eröffnungsgottesdienst der Tagung über 2. Korinther 6,1-10 und erinnerte daran, dass die Gemeinde in Korinth „ausgesprochen heterogen“ und unübersichtlich gewesen sei. Einzelne Gruppierungen hätten sich abgegrenzt: „Man dreht sich um sich selbst oder mit Paulus gesprochen: Man gibt sich selbst die Ehre. Man hält sich für den besseren Prediger, die klügere Gemeindeverwalterin, den bestmöglichen Missionar, die tollste Gemeinde usw. Am Ende war die Gemeinde in Korinth heillos zerstritten.“
Gohl mahnte: „Wenn sich die Christen nur noch um sich selbst und ihr Verständnis von Frömmigkeit drehen, unfähig zum Miteinander, dann haben sie Christus vergessen.“ Gemeinde Christi lebe „nicht von unseren Vorstellungen von Gemeinde“, sondern davon, dass sie auf Christus gründe und in Christus ihre Einheit behalte – „und da haben ganz unterschiedliche Frömmigkeitstradition und Glaubenserfahrungen ihren Platz. Das ist die große Stärke einer Volkskirche!“
Mit Blick auf die kommenden sechs Jahre der 17. Landessynode betonte Gohl darauf hin, eine der großen Herausforderungen werde „der Umgang mit der religiösen Indifferenz“ sein. Man habe es nicht „mehr mit einem feurigen Atheismus zu tun, sondern einer Gleichgültigkeit und dem Gefühl, dass nichts im Leben fehlt, wenn Gott fehlt.“
Gohl ermutigte im Anschluss an Paulus zur Hoffnung und zur Geduld, die das eigene Tun im größeren Zusammenhang des Wirkens Gottes sieht.
Die Predigt finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu zum Eröffnungsgottesdienst
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Der Volltext des Grußwortes von Ministerpräsident Winfried Kretschmann wird voraussichtlich nächste Woche veröffentlicht.
Das Grußwort von Isabelle Gerber lag ausschließlich als Video vor.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann betonte in seinem Grußwort mit Blick auf die Gesellschaft: „Wir brauchen Kirchen, die die Gesellschaft in unseren Zeiten des Umbruchs begleiten, mit tiefgründigen Impulsen, die einen klaren Wertekompass mit Lebensklugheit und konstruktiver Kritik verbinden. Mit ihrer anwaltlichen Stimme für Freiheit und Demokratie, für Gleichheit, für Rechte, für Toleranz und Frieden. Und mit einer Haltung, die Respekt, Resonanz und Vertrauen nicht nur predigt, sondern selbst lebt.“ Das sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann in seinem Grußwort bei der Konstituierenden Sitzung der 17. Württembergischen Evangelischen Landessynode am 28. Februar in Stuttgart.
Kretschmann stellte fest, infolge eines starken Säkularisierungsschubs sei „immer weniger Menschen bewusst, dass wir entscheidende gemeinsame Werte und Haltungen dem christlichen Glauben zu verdanken haben“ und „immer weniger unsere christlich imprägnierte Kultur, die Kirchen, die Kunstwerke, die Symbole, die Sprachmetaphern zu verstehen vermögen“. Kretschmann sei sicher: „Wir werden alle spüren, wenn in unserer Gesellschaft die Imprägnierung durch den christlichen Glauben und Geist nachlässt. Der Ton wird rauer werden, der Umgang härter, die Sichtweise enger. Und das spüren wir schon jetzt. Meinungsunterschiede werden ruppiger ausgetragen mit Beschimpfungen, Diffamierungen, manchmal sogar mit Gewalt.“
Dies führe in den Kirchen zu leidenschaftlichen Debatten, „wie man in einer säkularen und immanenten Welt von Gott sprechen solle“. Dies sei gut so, aber wichtig sei, dass diese Debatten nicht die Welt draußen aus dem Blick verlieren.“ Denn Kirche sei „für die Welt da, für die ganze Welt", „für alle, für das Ganze“. „Denn es geht um die Menschen, um ihre Fragen, Nöte und Hoffnungen. Zukunftsängste und Belastungen führen weniger zu Solidarisierung, sondern eher zu Ausgrenzung. Hetzer, Populisten, Nationalisten versuchen, unser Miteinander aufzubrechen. Also auch unser freiheitliches, demokratisches Gemeinwesen ist bedroht.“
Kretschmann fuhr fort: „Die Bewahrung der Schöpfung, die Nächstenliebe und die Weitergabe der frohen Botschaft an künftige Generationen sind für die Christinnen und Christen ihre tätige Mitarbeit am Schöpfungswerk Gottes und am Erlösungswerk Jesu Christi. Für die säkulare Gesellschaft aber sind sie wichtige Impulse, die unsere Haltung zur Welt, zur Gesellschaft und zur Geschichte positiv verändern. Nicht einfach die Natur auszubeuten, sondern Verantwortung für unsere Erde zu übernehmen. Nicht nur an uns selbst zu denken, sondern Verantwortung für das Ganze, für das Gemeinwohl zu übernehmen, nicht nur im Jetzt zu leben, sondern Verantwortung für künftige Generationen zu übernehmen.“ Man sehe daran: „Der christliche Glaube verleiht unserer ganzen Gesellschaft grundsätzliche Dimensionen, Kultur, Humanität, Transzendenz und besonders Vertrauen.“
Kirchen erführen „immer dann große Wertschätzung, wenn sie wesentlich auf der Höhe der Zeit und der Lebenswirklichkeit sind. Also wenn sie auf unsere grundlegenden Fragen eingehen nach Leben und Tod, Sinn und Hoffnung, Freiheit und Verantwortung. Wenn sie in entscheidenden Momenten präsent sind und in Zeiten der Not, der Krankheit, des Todes. Aber auch wenn sie die Menschen mit Freude und Zuversicht begleiten, wenn sie ins Leben treten, wenn sie erwachsen werden, wenn sie eine Partnerschaft begründen, also mit Segen und Sakramenten, und wenn sie für unsere drängenden Themen ansprechbar sind, bei denen wir Zuwendung und Begleitung brauchen und Deutung.“
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Der Volltext des Grußwortes von Ministerpräsident Winfried Kretschmann wird voraussichtlich nächste Woche veröffentlicht.
Das Grußwort von Isabelle Gerber lag ausschließlich als Video vor.

Bischof Dr. Klaus Krämer (Diözese Rottenburg-Stuttgart) berichtete in seinem Grußwort von den Entwicklungen der Synodalität in der Römisch-Katholischen Kirche sowohl auf der Ebene der Weltkirche als auch auf der Ebene der Katholischen Kirche in Deutschland. Krämer sagte, beim Thema Synodalität seien die Ostkirchen, „aber auch die aus der Reformation hervorgegangenen Kirchen für uns immer wieder ein Ansporn.“ „Synode auf Evangelisch und Synode auf Katholisch“ würden „unterschiedlich buchstabiert“, gemeinsam sei aber „das Anliegen, dass die Repräsentanz aller Gruppen und Gruppierungen unserer jeweiligen Kirche bei der Besetzung und der Beschlussfassung der wichtigen Themen unverzichtbar ist.“
Das vollständige Grußwort von Dr. Klaus Krämer finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu den Grußworten
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Der Volltext des Grußwortes von Ministerpräsident Winfried Kretschmann wird voraussichtlich nächste Woche veröffentlicht.
Das Grußwort von Isabelle Gerber lag ausschließlich als Video vor.

Karl Kreß, Vizepräsident der badischen Landessynode, sprach in seinem Grußwort über den vermeintlichen Rückgang der Bedeutung von Kirche: „Wenn ich die Presse lese, wenn ich die Kirchenaustritte sehe, scheint es so, als hätte Kirche keine Bedeutung mehr.“ Aber genau das Gegenteil sei der Fall: „Je chaotischer die Welt um uns herum wird, umso mehr braucht die Welt ein festes Fundament. Deshalb bin ich froh, heute bei Ihnen sein zu dürfen. Hier treffen sich Menschen, die wissen, dass der Herr der Kirche Jesus Christus ist und die deshalb im Vertrauen auf ihn ihr verantwortungsvolles Amt ausüben wollen.“ Kreß zitierte Odo Marquard: „Gerade in einer Welt mit hoher Innovationsgeschwindigkeit sind alte Lebensformen am wenigsten veraltungsanfällig, weil sie schon alt sind. Je schneller das Neueste zum Alten wird, desto schneller kann Altes wieder zum Neuesten werden; jeder weiß das, der nur ein wenig länger schon lebt.“
Deshalb, so Kreß, sei der Königsweg, „mit Augenmaß aber eben auch im Vertrauen in die Zukunft zu gehen“. 2000 Jahre Christentum mit ihren vielen Aufs und Abs könnten uns da Lehrer sein. „Und ja, ich vertraue darauf, dass Jesus seine Kirche nicht hängen lässt, sondern dass es einen Ruck durch die europäische Christenheit geben wird.“
Das vollständige Grußwort von Karl Kreß finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu den Grußworten
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Der Volltext des Grußwortes von Ministerpräsident Winfried Kretschmann wird voraussichtlich nächste Woche veröffentlicht.
Das Grußwort von Isabelle Gerber lag ausschließlich als Video vor.

Pfarrer Dr. Haroutune Selimian, Oberhaupt der Armenisch-Protestantischen Kirche in Syrien (Aleppo), wies darauf hin, dass die Synodaltagung am Vorabend des Reminiszere-Sonntags stattfinde, „an dem Kirchen in der gesamten EKD für die Menschen in Syrien und für die Christen in unserem Land beten“. Selimian sagte, seine Kirche sei dankbar für die enge Zusammenarbeit mit dem Gustav-Adolf-Werk (GAW). Diese Partnerschaft sei „für uns sehr wichtig und bleibt ein konkreter und treuer Ausdruck christlicher Solidarität, der unsere Kirchen und Dienste in einer Zeit großer Verletzlichkeit stärkt.“
Die Lage in Syrien sei instabil. Für Christen aller Konfessionen seien die Herausforderungen sowohl materieller als auch pastoraler Natur. „Wir möchten Familien begleiten, die Schwächsten unterstützen und eine sichtbare christliche Präsenz bewahren, die der Gesellschaft dient und mit Verantwortung und Hoffnung Zeugnis für Christus ablegt“, so Selimian, „In Aleppo sind unsere Kirchen weiterhin aktive Orte der Gottesverehrung, der Gemeinschaft und der Seelsorge. Unsere Bildungseinrichtungen, darunter unsere armenisch-evangelische Sekundarschule, setzen ihre Mission unter schwierigen Bedingungen fort.“ Bildung bleibe ein zentraler Bestandteil „des Engagements für die Zukunft unserer Gesellschaft“.
Das vollständige Grußwort von Dr. Haroutune Selimian finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu den Grußworten
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Der Volltext des Grußwortes von Ministerpräsident Winfried Kretschmann wird voraussichtlich nächste Woche veröffentlicht.
Das Grußwort von Isabelle Gerber lag ausschließlich als Video vor.

Isabelle Gerber, Präsidentin der Union des Églises protestantes d’Alsace et de Lorraine, wies in ihrem Video-Grußwort darauf hin, dass beide Kirchen mit denselben Herausforderungen zu tun hätten. Auch ihre Kirche müsse Gelder kürzen und Prioritäten setzen und habe sich für die Schwerpunkte Evangelisation, Jugend und Demokratie entschieden.
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Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl eröffnete die Konstituierende Sitzung der 17. Württembergischen Evangelischen Landessynode.
In seiner Begrüßung dankte Gohl allen gewählten Synodalen und Kirchengemeinderätinnen und -räten ebenso wie den Nichtgewählten und auch allen Haupt- und Ehrenamtlichen, die die Durchführung der Kirchenwahl ermöglicht haben. Ihr Engagement zeige: „Uns liegt der Auftrag der Kirche am Herzen.“
Gohl wies darauf hin, dass die württembergische Landeskirche die einzige in der EKD sei, in der die Gemeindeglieder ihre Landessynodalen direkt wählen. Dadurch hätten die Gesprächskreise ein starkes Gewicht und spiegelten die Vielstimmigkeit der unterschiedlichen Frömmigkeitstraditionen wider. „Das macht unsere Landessynode im wahrsten Sinne des Wortes diverser als manch andere Synoden. Sie bildet nämlich ein breites Spektrum ab in unseren Zeiten, in denen die Gesellschaft oft als gespalten bezeichnet wird.“ Hier könne die Synode „einen anderen Ton eintragen, indem wir eben nicht auf unseren Positionen beharren“. Kompromiss sei „keine Schwäche und schon gar kein Verrat an der Sache. Der Kompromiss ist eine Stärke und ermöglicht, unterschiedliche Positionen miteinander zu versöhnen um des großen Ganzen willen. Und ich bin der Überzeugung, das tragende Fundament der Kirche Jesus Christus ist die stabilste Basis, auf der unterschiedlichste Perspektiven miteinander Lösungen finden.“
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Die erstmals gewählten Mitglieder der Landessynode wurden einzeln aufgerufen und von Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl per Handschlag auf das Gelöbnis verpflichtet.
Alle Mitglieder, die bereits einer Synode angehört und deshalb das Gelübde schon abgelegt haben, wurden im Anschluss gemeinsam auf ihre frühere Verpflichtung hingewiesen.
Der Text des Gelübdes lautet:
„Ich gelobe vor Gott, meinen Dienst als Mitglied der Landessynode im Aufsehen auf Jesus Christus, den alleinigen Herrn der Kirche, zu führen.
Ich will in meinem Teil dazu beitragen, das Evangelium von Jesus Christus, wie es in der Heiligen Schrift gegeben und in den Bekenntnissen der Reformation bezeugt ist, aller Welt zu verkündigen.
Ich will daran mitarbeiten, dass die Kirche auf den Grund des Evangeliums von Jesus Christus gebaut werde. Dies will ich nach der Ordnung unserer Landeskirche tun.
Ich will die Verfassung der Kirche gewissenhaft wahren, achthaben auf Lehre und Leben und dem wehren, was dem Evangelium widerspricht.
So will ich treulich mithelfen, dass die Kirche in allen Stücken wachse an dem, der das Haupt ist: Christus.“
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Karl-Wilhelm Röhm, Alterspräsident der 17. Landessynode, betonte in seiner Rede seine „große Freude darüber, dass die junge Generation in allen Gesprächskreisen so stark unter uns Synodalen vertreten ist.“
Er wies zugleich auf die Bedeutung der Neutralität der Sitzungsleitung sowie des Unterschieds zwischen Synodalen und beobachtenden Gästen hin, der strikt zu wahren sei. Röhm sagte: „Nur unter konsequenter Beachtung dieser Grundsätze können die Würde und die Rechte der Synode gewahrt werden.“
Röhm formulierte einige Themen, deren Bearbeitung durch die Synode er für wichtig hält: Stärkung des kirchlichen Ehrenamts, alternative Zugänge zum Pfarrdienst und zu anderen Berufen in der Kirche, Antisemitismus, Islam und Christenverfolgung etwa in Nigeria.
Als vorläufige Schriftführer wurden berufen:
Die Synodale Eva Mader und der Synodale Simon Hartmann.
Als Wahlhelfer wurden benannt:
Karl-Wilhelm Röhm wies abschließend darauf hin, dass die bisherige Geschäftsordnung Grundlage der Beratungen ist. Sie bleibe so lange in Kraft, bis sie gegebenenfalls geändert wird.
Den vollständigen Bericht zu TOP 03 finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu Tagesordnungspunkt 03
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Maike Sachs, Mitglied im Geschäftsführenden Ausschuss der 16. Landessynode, berichtete, dass nach Konstituierung der neuen Landessynode die Synodalen selbst die Gültigkeit der eigenen Wahl festzustellen haben. Bereits der Geschäftsführende Ausschuss der 16. Landessynode habe am 12. Januar 2026 die erforderliche Vorprüfung vorgenommen. Zudem gebe es weder förmliche Einsprachen gegen die Wahl im Sinne des Paragrafen 57 der Kirchlichen Wahlordnung noch sonstige Erkenntnisse, die Zweifel an der Gültigkeit der Wahl aufkommen lassen.
Abschließend brachte Sachs den Antrag zur Feststellung der Gültigkeit der Wahl der Mitglieder der 17. Landessynode ein und bat die Synodalen um Zustimmung. Daraufhin verlas sie die Namen aller Gewählten.
Beschluss: Der Antrag 01-26 wurde einstimmig angenommen. Damit ist die Wahl der Mitglieder zur 17. Landessynode gemäß Paragraf 7 Absatz 1 Kirchenverfassungsgesetz und Paragraf 58 Absatz 1 Kirchliche Wahlordnung gültig.
Den vollständigen Bericht zu TOP 04 finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu Tagesordnungspunkt 04
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Für den Nominierungsausschuss berichtete dessen Vorsitzender, Rainer Köpf, von den Beratungen zur Vorbereitung der Konstituierenden Sitzung. Er präsentierte die Anträge und Vorschläge für die anstehenden Wahlen der Ausschüsse und Ämter bzw. Gremien.
Der Gesamtvorschlag berücksichtige die Mehrheiten nach der Kirchenwahl, so Rainer Köpf. Für die Wahlen gab er seinem Wunsch Ausdruck, dass die gefundenen Kompromisse eine tragfähige Basis für die Arbeit in der Synode finden mögen.
Den vollständigen Bericht zu TOP 05 finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu Tagesordnungspunkt 05
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Für das Amt wurde Sabine Foth (Gesprächskreis Offene Kirche) nominiert und mit 83 Ja-Stimmen, vier Nein-Stimmen und einer Enthaltung zur Präsidentin der 17. Württembergischen Evangelischen Landessynode gewählt.
In ihrer Dankesrede betonte Foth: „Wir dürfen nicht verharren, sondern müssen mit ehrlicher und offener Bewältigung der Vergangenheit, die Zukunft mutig und beherzt anpacken.“ Das bedeute auch, „Trauerprozesse zuzulassen und aktiv zu begleiten, wenn wir Liebgewonnenes loslassen müssen.“ Von zentraler Bedeutung seien für sie die Bereiche Kinder, Jugend, Familie und Bildung: „Mit unseren Kitas, Schulen, dem Religionsunterricht erreichen wir junge Menschen wie auch deren Eltern.“
Foth betonte, sie freue sich, „dass viele jüngere Menschen in die Synode gewählt wurden. Eine zukunftsfähige Gestaltung unserer Kirche gelingt nur durch die Beteiligung aller Generationen.“
Die vollständige Zusammensetzung des Präsidiums finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu Tagesordnungspunkt 06
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Die Landessynode muss zu Beginn der Legislaturperiode stellvertretende Präsidentinnen bzw. Präsidenten gemäß Paragraf 16 Absatz 1 der Kirchenverfassung wählen.
Die Wahlhandlungen fanden nach der persönlichen Vorstellung der Nominierten statt.
Zur Wahl vorgeschlagen waren:
Dr. Martin Brändl, Oliver Römisch und Lisbeth Sinner wurden jeweils mit großer Mehrheit zu den stellvertretenden Mitgliedern im Präsidium der Landessynode gewählt.
Die vollständige Zusammensetzung des Präsidiums finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu Tagesordnungspunkt 07
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Nach § 32 Abs 1 und 4 Kirchenverfassungsgesetz bildet der Landesbischof mit dem Präsidenten der Landessynode und sieben weiteren Mitgliedern der Landessynode den Landeskirchenausschuss. Unter diesen weiteren Mitgliedern müssen sich mindestens vier Laien befinden.
Die Synodalen folgten dem Vorschlag des Nominierungsausschusses und wählten die vorgeschlagenen Synodalen mit großer Mehrheit in den Landeskirchenausschuss.
Die vollständige Zusammensetzung aller Ausschüsse finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu Tagesordnungspunkt 08
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Wahl des Geschäftsführenden Ausschusses:
Die Landessynode muss zu Beginn der Legislaturperiode die Bildung bzw. Besetzung eines Geschäftsführenden Ausschusses gemäß Paragraf 26 der Kirchenverfassung bestimmen.
Zur Wahl standen elf Synodale.
Beschluss: Der Wahlvorschlag wurde einstimmig angenommen. Damit steht die personelle Besetzung des Geschäftsführenden Ausschusses fest.
Stellvertretung im Geschäftsführenden Ausschuss:
Gemäß des Antrags Nr. 04-26 sollten persönliche Stellvertreter der Mitglieder des Geschäftsführenden Ausschusses gewählt werden. Diese sollen dann im Verhinderungsfall einberufen werden können.
Beschluss: Der Antrag 04-26 wurde einstimmig angenommen. Damit können persönliche Stellvertreter der Mitglieder des Geschäftsführenden Ausschusses gewählt werden.
Wahl der persönlichen Stellvertreter der Mitglieder des Geschäftsführenden Ausschusses:
Gemäß des Antrags Nr. 04-26 sollten persönliche Stellvertreter der Mitglieder des Geschäftsführenden Ausschusses gewählt werden. Diese sollen dann im Verhinderungsfall einberufen werden können.
Elf Synodale sollten als persönliche Stellvertreter gewählt werden.
Beschluss: Der Wahlvorschlag wurde einstimmig angenommen. Damit stehen die persönlichen Stellvertretenden der Mitglieder des Geschäftsführenden Ausschusses fest.
Die vollständige Zusammensetzung aller Ausschüsse und den Antrag zu TOP 09 finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu Tagesordnungspunkt 09
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Nach § 6 Abs. 2 der Geschäftsordnung der Landessynode besteht der Ältestenrat aus den Mitgliedern des Geschäftsführenden Ausschusses.
Die vollständige Zusammensetzung des Ältestenrats finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu Tagesordnungspunkt 10
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Die Landessynode muss zu Beginn der Legislaturperiode die Bildung bzw. Besetzung eines Protokollausschusses gemäß Paragraf 30 Absatz 3 der Geschäftsordnung bestimmen.
Die Synodale Renate Simpfendörfer war als Vorsitzende nominiert.
Beschluss: Der Wahlvorschlag wurde einstimmig angenommen. Damit steht die personelle Besetzung des Protokollausschusses fest.
Die vollständige Zusammensetzung aller Ausschüsse finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu Tagesordnungspunkt 11
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Zu Beginn jeder Legislaturperiode beschließt die Landessynode neu über die Bildung der Geschäftsausschüsse, die sie für ihre Arbeit braucht. Laut Antrag Nr. 03/26 sind dies für die 17. Landessynode folgende Ausschüsse:
Beschluss: Die Synode hat die Bildung dieser Ausschüsse einstimmig beschlossen.
Als Vorsitzende der Geschäftsausschüsse wurden vom Nominierungsausschuss nominiert:
Die Ausschüsse haben während der Tagung die Vorsitzenden gemäß diesen Vorschlägen gewählt.
Die vollständige Zusammensetzung aller Ausschüsse und den Antrag zu TOP 12 finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu Tagesordnungspunkt 12
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Die Landessynode muss zu Beginn der Legislaturperiode die Schriftführer gemäß Paragraf 16 Absatz 3 der Kirchenverfassung wählen.
Zur Wahl standen zehn Synodale.
Beschluss: Der Wahlvorschlag wurde einstimmig angenommen. Damit steht die personelle Besetzung der Schriftführung fest.
Die vollständige Zusammensetzung der Schriftführerinnen und Schriftführer finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu Tagesordnungspunkt 13
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Die Landessynode bildet vier Gesprächskreise:
Der Vorschlag zur Bildung der Gesprächskreise erfolgte nach Beratung im Nominierungsausschuss.
Beschluss: Die Bildung der Gesprächskreise wurde einstimmig beschlossen.
Den vollständigen Bericht zu TOP 14 finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu Tagesordnungspunkt 14
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Neben den Geschäftsausschüssen muss die Landessynode zu Beginn der Legislaturperiode die Bildung bzw. Besetzung weiterer Ausschüsse beschließen.
Der Verteilerausschuss für den Diakoniefonds ist nach Antrag 05/26 so aufgebaut:
Als Vorsitzende des Ausschusses wurde Annette Rösch (Gesprächskreis Lebendige Gemeinde) nominiert.
Beschluss: Die Bildung des Ausschusses wurde so von der Synode einstimmig beschlossen.
Der Verteilerausschuss für den Innovationsfonds ist nach Antrag 06/26 so aufgebaut:
Für diesen Ausschuss wurde kein Vorsitz nominiert.
Beschluss: Die Bildung des Ausschusses wurde so von der Synode einstimmig beschlossen.
Der Verteilerausschuss für den Siedlungsfonds ist nach Antrag 07/26 so aufgebaut:
Für diesen Ausschuss wurde kein Vorsitz nominiert.
Für jedes Mitglied wird eine Stellvertretung bestellt.
Beschluss: Die Bildung des Ausschusses wurde so von der Synode einstimmig beschlossen.
Verteilerausschuss für den Fonds zur Förderung von Initiativen zur Beschäftigung von Arbeitslosen (FIBA)
Gemäß Antrag 08/26 sollen die Aufgaben des Verteilerausschusses für den Fonds zur Förderung von Initiativen zur Beschäftigung von Arbeitslosen (FIBA) von den Mitgliedern des Verteilerausschusses für den Diakoniefonds wahrgenommen werden.
Beschluss: Die Bildung des Ausschusses wurde so von der Synode einstimmig beschlossen.
Darüber hinaus beschlossen die Synodalen die Entsendung von Synodalmitgliedern in eine Reihe weiterer Ausschüsse entsprechend den Vorschlägen des Nominierungsausschusses. Sie finden diese in den Dokumenten zu diesem Tagesordnungspunkt.
Alle Dokumente zu TOP 15 finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu Tagesordnungspunkt 15
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Den vollständigen Bericht zu TOP 16 finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu Tagesordnungspunkt 16