Konstituierende Sitzung der 17. Württembergischen Evangelischen Landessynode am 28. Februar 2026

Am 28. Februar 2026 kommen die gewählten Synodalen der 17. Württembergischen Evangelischen Landessynode zu ihrer ersten Tagung zusammen. Dies ist die konstituierende Sitzung der Synode, in der in erster Linie eine Fülle von Ämtern innerhalb der Synode zu besetzen ist, damit zum Beispiel Präsidium und Geschäftsausschüsse die Arbeit aufnehmen können. Die in der Klausurtagung Nominierten werden in dieser ersten öffentlichen Sitzung per Wahl durch die neu gewählte Landessynode bestätigt. Die Ergebnisse der Synodalwahl am 30. November 2025 finden Sie hier.

Für Grußworte haben sich unter anderem der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Bischof Dr. Klaus Krämer (Diözese Rottenburg-Stuttgart) angekündigt.

Während der Tagung finden Sie auf dieser Seite einen Video- und einen Audio-Livestream sowie Bilder, Berichte und alle Unterlagen zur Tagung.

Die Tagesordnung finden Sie im Folgenden:

Video-Livestream (ab 10:30 Uhr am 28. Februar)

Audio-Livestream (ab 10:30 Uhr am 28. Februar)

Nominierungen

Die für das Präsidium nominierten Synodalen: v.l.n.r. Lisbeth Sinner, Oliver Römisch, Sabine Foth, Dr. Martin Brändel
Die für das Präsidium nominierten Synodalen: v.l.n.r. Lisbeth Sinner, Oliver Römisch, Sabine Foth, Dr. Martin Brändel

Für das Amt der Präsidentin wurde Sabine Foth (Gesprächskreis Offene Kirche) nominiert.

Für das Amt der stellvertretenden Präsidentschaft (es sind drei zu besetzen) wurden nominiert:

  • Dr. Martin Brändl (Lebendige Gemeinde)
  • Oliver Römisch (Kirche für morgen)
  • Lisbeth Sinner (Evangelium und Kirche)

Als Ausschussvorsitzende wurden nominiert:

  • Theologischer Ausschuss: Dr. Karoline Rittberger-Klas (Offene Kirche)
  • Rechtsausschuss: Andrea Bleher (Lebendige Gemeinde)
  • Finanzausschuss: Tobias Geiger (Lebendige Gemeinde)
  • Ausschuss für Bildung und Jugend: Prisca Köpf (Lebendige Gemeinde)
  • Ausschuss für Kirche, Gesellschaft Öffentlichkeit und Bewahrung der Schöpfung: Annette Sawade (Evangelium und Kirche)
  • Ausschuss für Diakonie: Esther Peylo (Offene Kirche)
  • Ausschuss für Mission, Ökumene und Entwicklung: Yasna Crüsemann (Offene Kirche)
  • Ausschuss für Kirchen- und Gemeindeentwicklung: Johannes Hartmann (Kirche für morgen)

Auch die Leitungen der synodalen Gesprächskreise wurden von den jeweiligen Gesprächskreisen benannt. Über sie muss nicht öffentlich abgestimmt werden. Deren Zusammensetzung kann sich noch verändern:

  • Lebendige Gemeinde: Dr. Markus Ehrmann, Anja Holland, Rainer Köpf, Matthias Pfizenmaier und Maike Sachs
  • Offene Kirche: Ruth Bauer, Elisabeth Holm, Michael Schradi und Eckart Schulz-Berg
  • Kirche für morgen: Matthias Böhler, Reiner Klotz und Birte Treiber
  • Evangelium und Kirche: Philipp Jägle und Britta Stegmaier

Eröffungsgottesdienst

Eröffnungsgottesdienst – Predigt von Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl

Eröffnungsgottesdienst – Predigt von Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl
Eröffnungsgottesdienst – Predigt von Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl

„Der Umgang mit der religiösen Indifferenz stellt die größte Herausforderung dar“, hob Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl hervor.

Gohl predigte im Eröffnungsgottesdienst der Tagung über 2. Korinther 6,1-10 und erinnerte daran, dass die Gemeinde in Korinth „ausgesprochen heterogen“ und unübersichtlich gewesen sei. Einzelne Gruppierungen hätten sich abgegrenzt: „Man dreht sich um sich selbst oder mit Paulus gesprochen: Man gibt sich selbst die Ehre. Man hält sich für den besseren Prediger, die klügere Gemeindeverwalterin, den bestmöglichen Missionar, die tollste Gemeinde usw. Am Ende war die Gemeinde in Korinth heillos zerstritten.“  

Gohl mahnte: „Wenn sich die Christen nur noch um sich selbst und ihr Verständnis von Frömmigkeit drehen, unfähig zum Miteinander, dann haben sie Christus vergessen.“ Gemeinde Christi lebe „nicht von unseren Vorstellungen von Gemeinde“, sondern davon, dass sie auf Christus gründe und in Christus ihre Einheit behalte – „und da haben ganz unterschiedliche Frömmigkeitstradition und Glaubenserfahrungen ihren Platz. Das ist die große Stärke einer Volkskirche!“ 

Mit Blick auf die kommenden sechs Jahre der 17. Landessynode betonte Gohl darauf hin, eine der großen Herausforderungen werde „der Umgang mit der religiösen Indifferenz“ sein. Man habe es nicht „mehr mit einem feurigen Atheismus zu tun, sondern einer Gleichgültigkeit und dem Gefühl, dass nichts im Leben fehlt, wenn Gott fehlt.“ 

Gohl ermutigte im Anschluss an Paulus zur Hoffnung und zur Geduld, die das eigene Tun im größeren Zusammenhang des Wirkens Gottes sieht. 

Die Predigt finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu zum Eröffnungsgottesdienst

Grußworte

Grußwort von Bischof Dr. Klaus Krämer, Diözese Rottenburg-Stuttgart

Bischof Dr. Klaus Krämer (Diözese Rottenburg-Stuttgart) spricht ein Grußwort zur 17. Landessynode
Bischof Dr. Klaus Krämer (Diözese Rottenburg-Stuttgart) spricht ein Grußwort zur 17. Landessynode

Bischof Dr. Klaus Krämer (Diözese Rottenburg-Stuttgart) berichtete in seinem Grußwort von den Entwicklungen der Synodalität in der Römisch-Katholischen Kirche sowohl auf der Ebene der Weltkirche als auch auf der Ebene der Katholischen Kirche in Deutschland. Krämer sagte, beim Thema Synodalität seien die Ostkirchen, „aber auch die aus der Reformation hervorgegangenen Kirchen für uns immer wieder ein Ansporn.“ „Synode auf Evangelisch und Synode auf Katholisch“ würden „unterschiedlich buchstabiert“, gemeinsam sei aber „das Anliegen, dass die Repräsentanz aller Gruppen und Gruppierungen unserer jeweiligen Kirche bei der Besetzung und der Beschlussfassung der wichtigen Themen unverzichtbar ist.“

Das vollständige Grußwort von Dr. Klaus Krämer finden Sie in der Klappbox oben: Dokumente zu den Grußworten 

TOP 01 Eröffnung der Landessynode durch den Landesbischof

TOP 02 Ablegung des Gelübdes bzw. Hinweis

Ablegung des Gelübdes der Mitglieder der 17. Württembergischen Evangelischen Landessynode
Ablegung des Gelübdes der Mitglieder der 17. Württembergischen Evangelischen Landessynode

Die erstmals gewählten Mitglieder der Landessynode wurden einzeln aufgerufen und von Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl per Handschlag auf das Gelöbnis verpflichtet.  

Alle Mitglieder, die bereits einer Synode angehört und deshalb das Gelübde schon abgelegt haben, wurden im Anschluss gemeinsam auf ihre frühere Verpflichtung hingewiesen.  

Der Text des Gelübdes lautet: 

„Ich gelobe vor Gott, meinen Dienst als Mitglied der Landessynode im Aufsehen auf Jesus Christus, den alleinigen Herrn der Kirche, zu führen.  

Ich will in meinem Teil dazu beitragen, das Evangelium von Jesus Christus, wie es in der Heiligen Schrift gegeben und in den Bekenntnissen der Reformation bezeugt ist, aller Welt zu verkündigen.  

Ich will daran mitarbeiten, dass die Kirche auf den Grund des Evangeliums von Jesus Christus gebaut werde. Dies will ich nach der Ordnung unserer Landeskirche tun.  

Ich will die Verfassung der Kirche gewissenhaft wahren, achthaben auf Lehre und Leben und dem wehren, was dem Evangelium widerspricht.  

So will ich treulich mithelfen, dass die Kirche in allen Stücken wachse an dem, der das Haupt ist: Christus.“ 

TOP 03 Übergabe der Sitzungsleitung an den Alterspräsidenten und Berufung der vorläufigen Schriftführer und Benennung der Wahlhelfer

TOP 04 Feststellung der Gültigkeit der Wahl zur Landessynode und der Mitgliedschaft der Gewählten

TOP 05 Einbringung der Wahlvorschläge und Anträge

TOP 06 Wahl des/r Präsidenten/in

TOP 07 Wahl der drei stellvertretenden Präsidenten/innen

TOP 08 Wahl des Landeskirchenausschusses

TOP 09 Wahl des Geschäftsführenden Ausschusses

TOP 10 Bekanntgabe der Mitglieder des Ältestenrats

TOP 11 Wahl des Protokollausschusses

TOP 12 Geschäftsausschüsse

TOP 13 Wahl der Schriftführer

TOP 14 Gesprächskreise

TOP 15 Wahlen in andere Gremien

TOP 16 Selbständige Anträge

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