Während der Konstituierenden Sitzung der 17. Landessynode im Ev. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart hat Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl anlässlich des Kriegsausbruchs im Nahen Osten ein Friedensgebet formuliert.

Im Folgenden das Gebet von Landesbischof Gohl im Volltext*:
Angesichts der neuen kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten rufen wir dich Herr um Hilfe an:
„Gib Frieden, Herr, gib Frieden“.
Menschen fliehen und suchen Schutz. Sie haben Angst um ihr Leben. Angst um das Leben ihrer Nächsten. Andere fürchten um Sicherheit und politische Gleichgewichte. Gespräche um Verständigung brechen ab. Das Wort Friede ist hohl geworden.
„Gib Frieden, Herr, wir bitten, …“
…denn du kennst Wege, die wir nicht sehen.
Gib den politischen Entscheidungsträgern konstruktive Gedanken. Öffne ihnen Horizonte, die über die Gewalt hinausweisen. Rede in ihre Gewissen. Denn es geht um Menschenleben. Es geht um Freiheit und Gerechtigkeit. Es geht um lebenswerte Zukunft.
„Gib Frieden, Herr, wir bitten…“
…denn du hast das Leben deiner Menschen in der Hand.
Du siehst, wie hilflos wir sind. Wir bitten dich für unseren Mitmenschen im Nahen Osten. Mit ihnen hoffen wir, dass sich möglichst bald Wege aus der Gewaltspirale auftun und Friede geschehe.
„Gib Frieden, Herr, wir bitten…“
…denn dein Friede ist größer als unsere Vernunft.
Wir bitten dich für die Menschen im Iran, in Israel, in allen angrenzenden Ländern im Nahen Osten, auch in Afghanistan, in Pakistan, in der Ukraine und weltweit. Sei ihnen Schutz und Trost und nimm dich ihrer an.
Amen
*Das Zitat stammt aus Lied „Gib Frieden, Herr, gib Frieden“, EG 430
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