28.05.2025

Was bringt das Christliche?

Ökumenischer Inspirations- und Vernetzungstag in Reutlingen

Die beiden großen Kirchen stehen wie ihre Träger in Diakonie und Caritas vor einer großen Aufgabe: Das Christliche im Arbeitskontext zu gestalten und als Mehrwert und Möglichkeit zur Anknüpfung für Klienten und Mitarbeitende zu kommunizieren. In Reutlingen versammelten sich dazu erstmals kirchenübergreifend über 70 Personen.

Das Vorbereitungsteam des Vernetzungstages in Reutlingen v.l.n.r.: Dr. Joachim Reber, Katrin Zürn-Steffens, Dirk Steinfort, Martin Schmid, Claudia Krüger
Das Vorbereitungsteam des Vernetzungstages in Reutlingen v.l.n.r.: Dr. Joachim Reber, Katrin Zürn-Steffens, Dirk Steinfort, Martin Schmid, Claudia Krüger

Mit dabei waren Mitarbeitende und Seelsorgebeauftragte, Verantwortliche für christliche Unternehmenskultur bei den Trägern, Vertreter von Diakonie und Caritas auf Bezirksebene, Pfarrer und Kirchenleitende. Es entwickelte sich ein lebhafter Austausch über konkrete Wege, das christliche Profil in einer weltanschaulich und religiös vielfältigen Arbeitswelt zu gestalten. 

In Workshops stellte Doris Beck, Citykirchendiakonin in Stuttgart, „Begegnungen in zehn Minuten“ vor, Dr. Joachim Reber (Diözesancaritasverband Rottenburg-Stuttgart) teilte seine Erfahrungen zum Thema „Zeichen setzen - Liturgie(n) für den Arbeitsalltag“. Wie sich Microsoft und Teams zur Kommunikation des christlichen Profils nutzen lassen, brachte Pfarrerin Katrin Zürn-Steffens (BruderhausDiakonie) ein. Am Nachmittag war Gelegenheit, Themen aus dem Teilnehmerkreis in Pro-Action-Cafés zu vertiefen, wie „Welchen Mehrwert dürfen unsere Kunden erwarten?“, oder ob es Aufgabe als christlicher Anstellungsträger sei, religiöses Wissen zu vermitteln.

Dieser Tag verband nicht nur die beiden Kirchen in ökumenischer Gemeinschaft, hier kamen auch verschiedene Verantwortungsebenen in Kirchen und Trägern in kollegialer Gemeinschaft zusammen. „Motiviert, gestärkt, lösungsfinderisch und hoffnungsvoll“, so haben Teilnehmende diesen Tag erlebt. Die von Doris Beck eingebrachte „Gottesvermutung“ hat dabei viele inspiriert: Wir gehen hoffnungsvoll davon aus, dass Gott auch in ganz anderen Kontexten gut und heilsam wirkt – nicht überall, wo seine Kirche drin ist, steht auch Kirche drauf.

Veranstaltet wurde der Ökumenischer Inspirations- und Vernetzungstag von:

  • Claudia Krüger, Pfarrerin, Abteilung Theologie und Bildung, Diakonisches Werk Württemberg
  • Dr. Joachim Reber, Referent für Caritastheologie und Ethik, Diözesancaritasverband Rottenburg-Stuttgart
  • Martin Schmid, Diakon, Altenheimseelsorge, Evangelische Kirche Reutlingen
  • Dr. Dirk Steinfort, Referent für diakonisches Pastoral, Diözese Rottenburg-Stuttgart
  • Katrin Zürn-Steffens, Pfarrerin, Leitung Stiftungsmanagement Theologie und Ethik, BruderhausDiakonie
  • Klaus Dieterle, Pfarrer, Fachstelle für Altenheimseelsorge, Evangelische Landeskirche in Württemberg

Bericht: Pfarrerin Katrin Zürn-Steffens, Leitung Stiftungsmanagement Theologie und Ethik, BruderhausDiakonie
 

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Grafik Kirchensteuer wirkt Diakonie

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