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#Klimafasten 2022: Lebensmittel im Fokus

Ökumenische Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit

Auch 2022 ruft die ökumenische Fastenaktion #Klimafasten unter dem Motto „So viel du brauchst…“ (2. Mose 16) dazu auf, den eigenen Konsum zu überdenken. In diesem Jahr stehen Lebensmittel und der Umgang mit ihnen im Fokus. Neben der württembergischen Landeskirche sind noch weitere 15 Landeskirchen und katholische Bistümer an der Aktion beteiligt, die von 2. März bis 17. April läuft. Das Umweltreferat des evangelischen Oberkirchenrats in Stuttgart bietet zudem Impulse, Fastengruppen und Veranstaltungen an, um diese Themen zu vertiefen. In Kooperation mit der badischen Landeskirche findet zudem ein Onlineseminar zum Thema Regionalität statt.

Mit dem Klimafasten wird der Blick in dieser Zeit auf die Themen Klimaschutz und Klimagerechtigkeit gelenkt.Kate Remmer

Die Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostersamstag bietet Gelegenheit, innezuhalten und Gewohnheiten zu überdenken. Mit dem Klimafasten wird der Blick in dieser Zeit auf die Themen Klimaschutz und Klimagerechtigkeit gelenkt.

Die Landeskirche beteiligt sich an der Fastenaktion und das Umweltreferat hat auch in diesem Jahr dazu wieder eine Vielzahl an Materialien und Informationen entwickelt. Es gibt eine Fastenbroschüre, einen wöchentlichen Newsletter sowie geistliche Impulse, Anregungen zum Nachmachen und Fachinformationen zu den wöchentlichen Schwerpunkten. Die Fastenaktion soll auch dazu anregen, den eigenen Umgang mit Lebensmitteln, Verpackungen, sowie regionalen und saisonalen Produkten zu überdenken. In der ersten Woche steht beispielsweise respektvoller Umgang mit Lebensmitteln im Fokus, in der zweiten Woche der Fischkonsum, und die dritte Woche nimmt Verpackungsmüll unter die Lupe.

„Geschmack der Region - schützt Regionalität das Klima?“ ist das Thema eines Onlineseminars, das in Kooperation mit der badischen Landeskirche am 23. März stattfindet. Das evangelische Landesbauernpfarramt Württemberg, der kirchliche Dienst auf dem Land und das Umweltreferat des Oberkirchenrats  gehen an diesem Abend der Frage nach, ob regionale Ernährung einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.Maria Müller-Lindenlauf von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen gibt Input zu klimafreundlicher Ernährung, Salome Bruder, Bioland-Gärtnermeisterin, berichtet über das Thema Direktvermarktung und Johannes Suppenkämper von einer gemeinschaftlich getragenen Solidarischen Landwirtschaft von Erfahrungen aus der Praxis. Zusätzlich ist Zeit für Fragen und Diskussionen eingeplant.

Anmeldungen sind bis zum 21. März unter www.ekiba.de/html/veranst/schulungskalender.htmlmöglich.

Auch Brot für die Welt ruft im Rahmen der 63. Spendenaktion „Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft“ dazu auf, sich am Klimafasten zu beteiligen. Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt und Schirmherrin der Aktion Klimafasten, sagt dazu: „Klimagerechtigkeit beginnt bei uns zu Hause. Dafür ist es wichtig, dass wir uns bewusster ernähren und weniger Lebensmittel wegwerfen. Wenn wir öfter regional und saisonal einkaufen, tragen wir dazu bei, dass für die Erzeugung und den Transport unserer Lebensmittel weniger CO2 verursacht wird“.

Mehr Informationen:

Auf der Homepage des Umweltreferats finden Sie viele Infomaterialien, theologische und sachliche Impulse, die in den nächsten Wochen durch aktuelle Beiträge und Veranstaltungen aus unserer Landeskirche ergänzt werden.

Kostenlose Fastenbroschüren, Plakate und Einladungskarten finden Sie hier.

Wer möchte, kann den Fastennewsletter bestellen und erhält dann sieben Mal, immer zu Beginn der Fastenwoche einen Newsletter, der in das Thema der Woche einführt. Hier geht's zur Anmeldung. Gerne darf der Link auch in andere Webseiten eingebunden werden, die den Fastennewsletter bekannt machen wollen.


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