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Landeskirche wird Teil des Netzwerks „Mobilität & Kirche“

Acht Landeskirchen und fünf Bistümer wollen Treibhausgas-Emissionen reduzieren

Die evangelische Landeskirche in Württemberg wird Teil eines ökumenischen Pilotprojekts zur Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen. Das Netzwerk bietet einen Rahmen, um Erfahrungen und Strategien auszutauschen oder gemeinsam Projekte zu realisieren. 

Die Maßnahmen, um Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, werden individuell gestaltet - auch die verstärkte Nutzung von Elektromobilität könnte unterstützt werden.Markus Distelrath/Pixabay

Gemeinsam wollen die im Netzwerk zusammengeschlossenen Landeskirchen und Bistümer in den kommenden drei Jahren ihre Treibhausgas-Emissionen durch nachhaltige Mobilität reduzieren und so zum Klimaschutz beitragen, teilte die Heidelberger Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) mit. Das dort angesiedelte Projektbüro Klimaschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist für das Projektmanagement zuständig.

Zm Netzwerk gehören die evangelischen Kirchen in Baden, Bremen, Mitteldeutschland, Hessen/Nassau, Westfalen und Württemberg sowie die Evangelisch-Lutherischen Landeskirchen Hannovers und in Norddeutschland. Von katholischer Seite sind die Bistümer Aachen und Trier beteiligt sowie die Erzdiözesen Köln, Freiburg sowie München und Freising.  

In den kommenden drei Jahren wird jeder Netzwerkpartner individuelle Ziele aufstellen, Maßnahmen umsetzen und deren Wirkung nachverfolgen. Über das Netzwerk sollen Erfahrungen und Strategien ausgetauscht werden; auch gemeinsame Projekte können so realisiert werden.

Berthold Goeke, Leiter der Unterabteilung Klimaschutzpolitik im Bundesumweltministerium,  hob die Bedeutung des Pilotprojekts für den Klimaschutz hervor. Rund ein Fünftel der in Deutschland ausgestoßenen CO2-Emissionen seien auf den Verkehrssektor zurückzuführen.