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Waldenser-Ausstellung im Stuttgarter bibliorama

Virtuelle Vernissage am 19. März

2021 jährt sich zum 300. Mal der Todestag von Henri Arnaud des Gründers der Waldenserkolonien auf dem Gebiet der heutigen Landeskirche. Das Stuttgarter Bibelmuseum bibliorama zeigt dazu eine Sonderausstellung in Kooperation mit der Deutschen Waldenser Vereinigung e.V. unter dem Motto  „Licht leuchtet – die Waldenser in Europa und Württemberg“. Am 19. März um 18 Uhr findet die Vernissage zur Ausstellung digital statt. 

Das Logo der Ausstellung im bibliorama. „Lux lucet in tenebris“ lautet das Motto der Waldenser: Das Licht leuchtet im Dunkeln.bibliorama

Die Teilnahme an der Vernissage ist kostenlos möglich, auf www.bibelmuseum-stuttgart.de wird vor der Präsentation ein Link veröffentlicht, über den die Teilnahme möglich ist. Dargestellt wird der Weg der Waldenser von ihrer Entstehung bis hin zur Ansiedelung in Württemberg seit dem späten 17. Jahrhundert – und die Auswirkungen der Glaubensbewegung bis heute. 

Henri Arnaud gründete in Württemberg Kolonien für die Waldenser, die aus dem Piemont und der Schweiz, nicht ohne bewaffneten Widerstand, vertrieben worden waren. Am 8. September 1721 verstarb Arnaud in Schönenberg, wo sich in seinem früheren Wohnhaus heute das Waldenser-Museum befindet. Ebenfalls am 8. September findet dort in der Kirche ein Gedenkgottesdienst statt, im Anschluss wird die Sonderausstellung zu Henri Arnaud im Waldensermuseum Ötisheim-Schönenberg eröffnet.

Am 19. September feiert dann Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July mit Alessandra Trotta, Moderatorin der Evangelischen Waldenserkirche Italien, in der Stuttgarter Stiftskirche einen Festgottesdienst.

Die Ausstellung im bibliorama ist vom 20. März bis 24. Oktober zu sehen.