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13. EKD-Synode konstituiert sich

Neun Württemberger Mitglieder – Corona wird Thema

Hannover. Die neue Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) startet am 6. Mai in ihre erste Tagung. Los geht es um 18:00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Herrenhäuser Kirche. Während des Gottesdienstes werden die neuen Mitglieder per Namensaufruf verpflichtet, darunter auch neun Mitglieder der württembergischen Landeskirche.

Mit einem Gottesdienst startet die 1. Tagung der 13. EKD-Synode. Auch neun Württemberger sind mit von der Partie. Die Wahl des Präsidiums ist eines der wichtigen Tagesordnungspunkte.EKD

Die konstituierende Tagung der 13. EKD-Synode findet wegen der Corona-Pandemie rein digital statt. Gottesdienst und Tagung können unter  www.ekd.de/stream verfolgt werden. Die Predigt des Auftaktgottesdienstes hält Präses Thorsten Latzel aus der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR).

Aus Württemberg sollen für die EKD-Synode verpflichtet werden: Andrea Bleher, Yasna Crüsemann, Prof. Dr. Johannes Thomas Hörnig, Steffen Kern, Dr. Friedemann Kuttler, David Lehmann, Peter Reif, Annette Sawade und Maik-Andres Schwarz.

Das Plenum beginnt dann am Freitag, 7. Mai, um 17:45 Uhr. Im Fokus der Tagung steht die Wahl eines oder einer neuen Präses sowie der Vizepräsides und Beisitzer im Präsidium, und zwar am Samstag, 8. Mai, ab 9:30 Uhr. Thematisch werden sich die 128 Delegierten zudem mit „Kirche und Corona“ beschäftigen. Hierzu ist ein Themenabend am Freitag, 7. Mai, von 20:00 bis 22:00 Uhr geplant.

Den Bericht des Präsidiums der 12. Synode wird Präses Irmgard Schwaetzer am Freitag gegen 18:30 Uhr einbringen. Der Bericht des Rates erfolgt durch den EKD-Ratsvorsitzenden, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, am Samstag im Anschluss an die Präses-Wahl. Alle Informationen zur EKD-Synode finden Sie auf www.ekd.de/synode.


Über die Synode der EKD: Die Synode der EKD ist neben Rat und Kirchenkonferenz eines der drei Leitungsorgane der EKD. Sie tagt vom 6. bis 8. Mai digital. Nach der Grundordnung der EKD besteht die 13. Synode aus 128 Mitgliedern. Zu den Aufgaben der Synode zählen die Erarbeitung von Kundgebungen und Beschlüssen zu Fragen der Zeit sowie die Begleitung der Arbeit des Rates der EKD durch Richtlinien. Die Synode berät und beschließt aber auch den Haushalt und die Kirchengesetze. Geleitet wird die Synode vom Präsidium unter dem Vorsitz von Präses Irmgard Schwaetzer. Sie ist zugleich Mitglied des 15-köpfigen Rates der EKD. Vorsitzender des Rates der EKD ist Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Die EKD ist die Gemeinschaft von 20 lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen. 21,1 Millionen evangelische Christinnen und Christen in Deutschland gehören zu einer der rund 13.500 Kirchengemeinden.