Prüfungssegen als Audio zwischendurch, via Instagram oder ein digitales Prüfungslicht
Nach den Osterferien beginnt für viele junge Menschen in Baden-Württemberg die heiße Phase des Schul- oder Studienjahres: die Abschlussprüfungen. Den Auftakt machen die schriftlichen Abiturprüfungen, danach folgen die Prüfungen zum Hauptschul‑, Werkreal‑ und Realschulabschluss. Auch an Berufs‑ und Hochschulen startet für viele junge Menschen die Abschlussphase. Besondere digitale Angebote begleiten durch diese Zeit.
Die Aktion „Prüfungssegen“ der Evangelischen und der Katholischen Kirche in Stuttgart hat auf der eigens eingerichteten Website Prüfungslicht für Schülerinnen und Schüler eine virtuelle Plattform erstellt, auf der man eine Kerze anzünden und ein persönliches Anliegen hinterlassen kann. Jeden Sonntag betet ein Team für alle eingetragenen Anliegen, so die Angabe auf der Website.
Auf der Website Prüfungssegen der Evangelischen Jugendkirche Stuttgart gibt es unter dem Motto „Segen, Mut und Traubenzucker“ zudem Ideen und Materialien für alle, die einen Prüfungsgottesdienst planen, einen AudioSegen für zwischendurch suchen oder über Instagram „Mut für jeden Tag“ erhalten möchten. Dazu findet man weitere Anregungen rund um die geistliche Begleitung während der Prüfungszeit.
Aufregung, Stress, Leistungsdruck: Für viele Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg hat jetzt die Zeit der Abschlussprüfungen begonnen. Neben speziellen Angeboten der Kirchengemeinden gibt es die digitalen Aktionen „Prüfungssegen“ und „Prüfungslicht“, die Mut machen.
In diesen Wochen stehen an vielen Schulen Abschlussprüfungen an - für Schülerinnen und Schüler eine stressige Zeit. Die Ev. Jugendkirche Stuttgart macht mit einem speziellen PrüfungsSegen Mut und stellt auch anderen Gemeinden Materialien zur Verfügung.
Ein Einschulungsgottesdienst mit Oberkirchenrätin Carmen Rivuzumwami, Leiterin des Dezernats Bildung, Schule, Diakonat, fand am 17. September in der Georgskirche Oberriexingen mit Pfarrerin Barbara Martin statt.
Am 1. September haben 33 Vikarinnen und Vikare in der württembergischen Landeskirche ihre praktische Ausbildung im Vikariat begonnen (24 Frauen und neun Männer). Sie freuen sich nun nach dem Studium auf den praktischen Teil ihres Wegs in den Pfarrberuf, den sie in den Gemeinden der Landeskirche absolvieren werden.
Schülerinnen und Schüler, die den Berufswunsch Pfarrerin oder Religionslehrer haben, können sich am 14. und 15. November beim Infotag im Evangelischen Stift Tübingen über das Theologiestudium und weitere Berufsmöglichkeiten mit Evangelischer Theologie informieren.
Welche Rolle spielt der konfessionelle Religionsunterricht in einer zunehmend säkularen und multireligiösen Gesellschaft? Wie hilft er den Kindern und Jugendlichen? Über diese und andere Fragen spricht Oberkirchenrätin Carmen Rivuzumwami im Interview. Sie leitet das Dezernat für Schule, Bildung und Diakonat der württembergischen Landeskirche.
„Kultur, Werte, Religion – Praxisbausteine zur Umsetzung des Orientierungsplans“: Unter diesem Titel veröffentlichen die vier großen Kirchen in Baden-Württemberg ein Praxisbuch zur Umsetzung des für alle Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg geltenden Bildungsplans.
Am 7. September 1826 trat der Theologe Ferdinand Christian Baur seine Professur an der Universität Tübingen an. Sein Dienstantritt markierte einen markanten Einschnitt für das methodische Vorgehen bei der wissenschaftlichen Arbeit in evangelischer Theologie.