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Kirche startet ins Elektro-Zeitalter

„Kirche elektrisiert“ soll Mitarbeitern die E-Mobilität erleichtern

Die württembergische Landeskirche will ihren Mitarbeitern den Einstieg in die Elektromobilität erleichtern (Symbolbild).Markus Distelrath/Pixabay

Stuttgart. „Kirche elektrisiert“: Das ist das Motto einer Kampagne, mit der die Evangelische Landeskirche in Württemberg ihrer Pfarrerschaft, ihren Beamten und Verwaltungsangestellten den Einstieg in die Elektromobilität erleichtern will. Direkt nach einer Kick-off-Veranstaltung am 29. Januar 2020 in Stuttgart „sollen Fahrzeuge bestellt werden können", sagt Dr. Winfried Klein vom Referat Strukturfragen und Digitalisierung im Oberkirchenrat.

Im Sommer hatte die Kirchenverwaltung eine Umfrage unter den Pfarrerinnen und Pfarrern gestartet, um den Bedarf an Elektromobilität zu klären. Bis jetzt seien rund 250 Rückmeldungen eingegangen, bilanziert Dr. Winfried Klein vom Referat Strukturfragen und Digitalisierung. Fast alle begrüßten demnach die Initiative „Kirche elektrisiert“.

Großer Bedarf gemeldet

Und: Rund 75 Prozent der württembergischen Seelsorger zeigten Interesse an einem kompakten Elektro-Pkw, 35 Prozent würden auch gerne ein E-Bike nutzen.

Start-Angebot soll erweitert werden

Daraufhin recherchierte der Oberkirchenrat sowohl bei Fahrzeugherstellern als auch Leasinganbietern für Pedelecs.

Bei einer Kick-off-Veranstaltung am 29. Januar 2020 im Hospitalhof Stuttgart sollen alle Interessierten die Möglichkeit bekommen, sich über die zwischen Landeskirche und Fahrzeuganbietern ausgehandelten Konditionen zu informieren. Demnach schließt die Kirche Rahmenverträge ab, die individuelle Finanzierung der Fahrzeuge läuft beispielsweise über einen Bruttogehaltsverzicht der Nutzer.

Für ihre Initiative will die Landeskirche mit der niedersächsischen Firma Bikeleasing zusammenarbeiten sowie bei elektrischen Pkw zunächst auf den VW e-Up und den Renault Zoe setzen. „Eine spätere Ausweitung des Angebots auf weitere Modelle ist grundsätzlich vorgesehen“, kündigt Klein an.