Eine moderne Verwaltung erfordert digitale Prozesse, die eine bruchfreie Zusammenarbeit über alle Ebenen kirchlichen Verwaltungshandelns ermöglichen. Erforderlich hierfür sind u.a. einheitlich verfügbare oder über geeignete Schnittstellen miteinander verbundene IT-Anwendungen. Erst durch gemeinsame Standards können schlanke, automatisierte Verfahrensabläufe realisiert werden. Im Zielbild steht eine einheitliche IT-Systemlandschaft für die gesamte Landeskirche bei einer reduzierten Vielfalt, ausgerichtet an den Bedarfen der Nutzerschaft und der Leistungsfähigkeit der Landeskirche.
Das Teilprojekt Digitale Infrastruktur bündelt alle Maßnahmen, die sich mit der Bereitstellung entsprechender Softwarelösungen für die Prozesse der Finanz-, Personal- und Bauverwaltung sowie der allgemeinen Zusammenarbeit befassen.

Der Rollout der digitalen Infrastruktur erfolgt gestaffelt, um Belastungsspitzen in den ERVen nach Möglichkeit abzufedern. Als sogenannte Basisthemen werden die Einführung von DEKO, der Doxis-Personalakte sowie des digitalen Arbeitsplatzes vorweggenommen.
Hier erfahren Sie, wie wir bei der Einführung eines optimierten, digitalen Arbeitsplatzes vorgehen:
Ausgewählte Mitarbeitende aus den ERVen, sogenannte Umsetzungsbegleiter, entwickeln in einer Reihe von Workshops eine digitale Arbeitsumgebung mit dazu passenden neuen Arbeitsweisen. So wird für die jeweilige ERV eine den individuellen Anforderungen entsprechende Arbeitsumgebung von Menschen aus der ERV umgesetzt. Die Umsetzungsbegleiter durchlaufen dabei ein modulares, individuell gestaltbares Vorgehensmodell mit Pflicht- und Wahlmodulen. Es geht dabei um mehr als das Erlernen von Tools. Wir fördern den zielgerichteten Einsatz digitaler Technik, um Kommunikation und Zusammenarbeit zu stärken. Ziel ist es auch, eine einheitliche Arbeitsweise zu schaffen, die räumliche Distanz zu überbrücken und Informationen zentral, strukturiert und transparent zur Verfügung zu stellen um so die Aufgabenerledigung zu vereinfachen.
