Stuttgart. Das Gustav-Adolf-Werk (GAW) Württemberg, das Diaspora-Hilfswerk der württembergischen Landeskirche, bekommt einen neuen Geschäftsführer: Pétur Thorsteinsson tritt diese Aufgabe zum 1. Februar an.
Der gebürtige Isländer bringt vielfältige Erfahrungen aus Kirche, Diakonie und internationaler Zusammenarbeit mit. Er betont mit Blick auf seine Arbeit: „Für mich kommt immer zuerst der Mensch.“ Thorsteinsson arbeitete in den vergangenen sechs Jahren beim Diakonischen Werk Württemberg als Geschäftsführer der Landesstelle Hoffnung für Osteuropa in Württemberg. Er folgt in seiner neuen Aufgabe auf Michael Proß, der das Gustav-Adolf-Werk acht Jahre lang führte.
Michael Proß wechselt in die Geschäftsführung der Freien Evangelischen Schule Stuttgart. Bei Proß‘ Verabschiedung sagte die frühere Prälatin Gabriele Wulz, Vorsitzende des GAW Württemberg, Proß habe „Wege gebahnt, Ordnung geschaffen, die Digitalisierung vorangetrieben und sogar beim Umbau der Geschäftsstelle bis tief in die Nacht mit angepackt“. Kirchenrätin Dr. Christine Keim, Leiterin des Referats für Mission, Ökumene und Entwicklung im Ev. Oberkirchenrat sagte über Michael Proß: „Sein ökumenischer Weitblick und seine Kollegialität haben unsere Kooperation getragen“.
Dan Peter
Sprecher der Landeskirche