Stuttgart. Mit dem Ende der Sommerferien beginnt für viele Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte ein neues Schuljahr. Für viele ist es ein Start in einen neuen Lebensabschnitt, der mit viel Vorfreude erwartet wurde. Manche machen sich aber auch Sorgen.
„Jetzt, zu Beginn des neuen Schuljahrs mischen sich Gefühle“, heißt es in dem Gebet von Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl. „Die Freude auf die Freundinnen und Freunde und auf alles, was wir lernen werden. Aber auch Sorge, wie es werden wird.“
Besonders nimmt das Gebet die Menschen in den Blick, die mit Ängsten und Belastungen in das neue Schuljahr starten. „Sei Du besonders bei denen, die unter Leistungsdruck leiden oder Mobbing fürchten“, bittet Gohl.
In seinem Gebet schließt er auch die Lehrkräfte ein: „Segne auch die Lehrerinnen und Lehrer. Schenke ihnen Geduld, Freude und Zuversicht für die Begegnungen und Aufgaben, die vor ihnen liegen.“
Zum Schluss erinnert Gohl daran, dass jeder Mensch unabhängig von Leistung und Erfolg wertvoll ist. „Egal ob jung oder alt, vorfreudig oder bang: Lass alle, die dieses neue Schuljahr beginnen, spüren, dass du sie liebhast – unabhängig davon, was gelingt oder nicht.“
Das Schulgebet 2026 von Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl im Wortlaut:
Guter Gott,
die Schulferien gehen zu Ende. Danke für die großen und kleinen Erlebnisse, für Freiräume und Ruhe zum Krafttanken.
Jetzt, zu Beginn des neuen Schuljahrs mischen sich Gefühle. Die Freude auf die Freundinnen und Freunde und auf alles, was wir lernen werden. Aber auch Sorge, wie es werden wird. Geh du, guter Gott, diesen Neubeginn mit. Sei Du besonders bei denen, die unter Leistungsdruck leiden oder Mobbing fürchten.
Segne auch die Lehrerinnen und Lehrer. Schenke ihnen Geduld, Freude und Zuversicht für die Begegnungen und Aufgaben, die vor ihnen liegen.
Egal ob jung oder alt, vorfreudig oder bang: Lass alle, die dieses neue Schuljahr beginnen, spüren, dass du sie liebhast – unabhängig davon, was gelingt oder nicht.
Amen.
HINWEIS: Bilder von Landesbischof Gohl finden Sie hier.