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Bibelpreis 2015

Der Bibelpreis der Evangelischen Landeskirche in Württemberg geht in diesem Jahr an zwei Projekte: Die Kirchengemeinde Dettingen am Albuch (Dekanat Heidenheim) erhält ihn für eine aufgeschlagene, übergroße Holzbibel im Kirchenraum der örtlichen Peterskirche. Außerdem wird ein Theaterprojekt in Gerlingen (Dekanat Ditzingen) ausgezeichnet. Daneben gibt es zwei Sonderpreise in den Kategorien „Kinder“ und „Schule“.

Den Hauptpreis erhalten die Kirchengemeinde Dettingen am Albuch (Dekanat Heidenheim) und Pfarrer Ralf Alexander Sedlak für eine aufgeschlagene, übergroße Holzbibel im Kirchenraum der örtlichen Peterskirche. In der seit rund sieben Monaten laufenden Aktion gestalten einzelne Gemeindemitglieder und Gruppen passend zum jeweiligen biblischen Wochenspruch die sogenannte „XXL-Gemeinde-Bibel“ regelmäßig neu.

Ebenfalls mit dem Hauptpreis ausgezeichnet wird ein Theaterprojekt in Gerlingen (Dekanat Ditzingen). Die Religionslehrer Michael Volz und Pfarrer Eberhard Kleinmann haben unter dem Titel „Sieben Gesichter Jesu“ ein Theaterstück zum Lukasevangelium geschrieben und gemeinsam mit der Theater-AG des Gerlinger Robert-Bosch-Gymnasiums in der örtlichen Lukaskirche aufgeführt. 

Das Preisgeld von 3000 Euro wird zur Hälfte an das Projekt „XXL-Bibel“ in Dettingen am Albuch und an das Theater-Projekt in Gerlingen vergeben. Der württembergische Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July wird die Preise im Sonntagsgottesdienst am 29. November in der Peterskirche in Dettingen am Albuch überreichen. 

Der Sonderpreis in der Kategorie „Kinder“ in Höhe von 1000 Euro geht an den Evangelischen Kindergarten „Pusteblume“ unter Leitung von Bettina Lenz in Kernen-Rommelshausen (Dekanat Waiblingen). Die Kinder haben sich ein ganzes Jahr lang mit der Weihnachtsgeschichte befasst. Im Rahmen des Foto-Projekts sind bewegende Aufnahmen mit Kindern und lebenden Tieren entstanden, die dann zur Weihnachtsfeier des Kindergartens gezeigt wurden.

Der ebenfalls mit 1.000 Euro dotierte Sonderpreis in der Kategorie „Schule“ geht an die Religionslehrerin Karin Fetzer sowie das Kollegium und die Schülerschaft der Förderschule an der Linde in Großbottwar (Kirchenbezirk Marbach). Unter Federführung von Fetzer haben sich 27 lernbehinderte Kinder und Jugendliche der Jahrgangsstufen drei bis neun mit der  Eliageschichte beschäftigt und ihre Arbeiten im Rathaus von Großbottwar ausgestellt. 

Der Bibelpreis wird alle zwei Jahre vom Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg verliehen. Die Württembergische Bibelgesellschaft organisiert Preisausschreibung, Entscheidung und Preisverleihung. Der Preis wird vergeben an Einzelpersonen, Gruppen oder Gemeinden aus Württemberg, die auf kreative und originelle Weise die Bibel und ihre Botschaft zu den Menschen bringen. Die Entscheidung über die Preisvergabe trifft ein Kuratorium unter dem Vorsitz des Landesbischofs. Neben dem Hauptpreis gibt es drei Sonderpreise in den Kategorien „Kinder“, „Schule“ und „Konfirmanden“. Den Sonderpreis in der Kategorie „Konfirmanden“ hat das Kuratorium in diesem Jahr wegen geringer Beteiligung nicht vergeben.