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Typisch evangelisch

Warum und wie 500 Jahre Reformation gefeiert werden

Die Beauftragte für das Reformationsjubiläum, Dr. Christiane Kohler-Weiß, hat auf dem Kirchengemeinderatstag am Samstag, 23. April, in Fellbach ausgeführt, warum und wie im kommenden Jahr 500 Jahre Reformation gefeiert werden.

Dr. Christiane Kohler-Weiß, Beauftragte für das Reformationsjubiläum.EMH/Thomas Rathay

Das Reformationsjubiläum im kommenden Jahr solle zusammen mit den ökumenischen Partnern sowie mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Gesellschaft, Kunst und anderen Religionen gefeiert werden, betonte die Beauftragte für das Reformationsjubiläum, Dr. Christiane Kohler-Weiß. Sie alle hätten gute Gründe, sich mitzufreuen, dass es die Evangelischen seit 500 Jahren gibt. So sei es etwa „typisch evangelisch“, selber zu denken, die eigene Berufung zu leben, den Pluralismus zu bejahen, zur Trennung von Kirche und Staat zu stehen, zur Veränderung bereit zu sein und ökumenisch zu denken. 

Das gebe es in anderen Kirchen zwar auch. Denn typisch evangelisch, bedeute nicht exklusiv evangelisch. Immer hin habe das typisch Evangelische Spuren hinterlassen in der Verfassung, im Bildungssystem, der Wirtschaftsordnung, dem Sozialstaat, der Philosophie, der Literatur und Kunst. „Das können wir dankbar und freudig wahrnehmen“, so Kohler-Weiß. „Darüber hinaus ist das Reformationsjubiläum für uns eine Chance, originale und originelle Christen zu werden.“

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25.04.2016

Vortrag "Typisch evangelisch" - KGR-Tag 2016
Vortrag von Dr. Christiane Kohler-Weiß, Beauftragte für das Reformationsjubiläum 2017, am 23. April im Rahmen des Kirchengemeinderatstag 2016 in der Schwabenlandhalle in Fellbach.


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