Zwischen acht und 71 Gottesdienste fanden rund um den Aktionstag am 26. Juni zur Aktion #einfachheiraten in württembergischen Kirchengemeinden statt – und zwar an den unterschiedlichsten Orten, im Kirchenraum oder Pavillon, auf dem Marktplatz, im Park oder auf dem Kirchturm. Zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche gestalteten den Tag, an dem der Wunsch der Paare nach kirchlicher Begleitung, Stärkung und Gottes Segen im Vordergrund stand.
Am Wochenende vom 26. Juni 2026 fand die Aktion der EKD #einfachheiraten erstmals bundesweit statt. Rund um den 26. Juni konnten sich Paare kirchlich trauen oder segnen lassen und waren eingeladen, ihre Liebe, Partnerschaft oder Ehe unter Gottes Segen zu stellen.
Auch in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg wurde an elf Orten von Reutlingen über Tübingen und Stuttgart bis nach Ellwangen und Schwäbisch Hall gefeiert. Insgesamt 242 Gottesdienste, 146 Segnungen und 96 Trauungen wurden durchgeführt.
Gründe für Spontantrauung sind vielfältig
„Viele Paare haben die Gelegenheit genutzt, die lang verschobene oder wegen Corona ausgefallene kirchliche Trauung nachzuholen. Andere feierten ihr Jubiläum, und wieder andere hatten das Bedürfnis nach Begleitung in einer schwierigen Situation. Auch Familien mit kleinen oder erwachsenen Kindern wünschten sich Gottes Segen, und sogar manche gute Freundschaft wurde gesegnet“, schildert Dr. Henrike Frey-Anthes, Leiterin der Fachstelle Gottesdienst der Landeskirche.
Wunsch nach kirchlicher Begleitung, Stärkung und Gottes Segen steht im Vordergrund
Auf die Anmeldung und Klärung der Formalitäten folgte ein Gespräch, eine kurze Vorbereitungszeit und dann ein persönlich gestalteter Gottesdienst. Die Befürchtung, eines „Las Vegas in der Kirche“, sei nicht zu erkennen gewesen, im Gegenteil, sagt Frey-Anthes. „Es gab tiefe Gespräche, das Bedürfnis, der gemeinsamen Verbundenheit Ausdruck zu geben, und eine feierliche Atmosphäre: All das prägte den Tag. Im Vordergrund stand schlicht und einfach der Wunsch nach kirchlicher Begleitung, Stärkung und Gottes Segen. ‚Wir wollten einfach heiraten‘, brachte ein Paar auf den Punkt.“
Stimmung war den ganzen Tag über von Freude und Glück geprägt – für Teilnehmende und auch für die Durchführenden vor Ort
Nicht nur die Gesegneten erlebten einen besonderen Tag, der im Vorfeld einen hohen organisatorischen Aufwand und viel Vorbereitung für die Durchführenden vor Ort bedeutete. Wie Frey-Anthes berichtet, waren an manchen Orten an dem Tag bis zu 80 Personen beteiligt: Pfarrpersonen, Musikerinnen und Musiker und weitere Haupt- und Ehrenamtliche, die sich um Begrüßung, Sektempfang, Fotos, Organisation, Springerdienste sowie Auf- und Abbau gekümmert haben. „Es war eine große Gemeinschaftserfahrung. Die Stimmung war den ganzen Tag über von Freude und Glück geprägt. Ein Tag voller Segen für alle Beteiligten.“
Bundesweite Aktion für 2027 erneut geplant
Auch bundesweit gab es viel Zulauf beim Hauptaktionswochenende von #einfachheiraten am bislang wärmsten Wochenende des Jahres. Weit mehr als 5.000 Paare ließen sich rund um den 26. Juni an insgesamt 370 Feierorten segnen oder kirchlich trauen. Auch im kommenden Jahr wird es die Möglichkeit geben, bei #einfachheiraten dabei zu sein. Die Aktion findet dann rund um den 2. Juli 2027 statt.
Hier wird Ihnen ein externer redaktioneller Inhalt bereitgestellt. Sofern Sie sich diesen anzeigen lassen, kann es sein, dass Daten von Ihnen an den Anbieter des externen Inhaltes gesendet werden.
Kirchengemeinden sind herzlich eingeladen, Texte wie diesen von www.elk-wue.de in ihren eigenen Publikationen zu verwenden, zum Beispiel in Gemeindebriefen. Sollten Sie dabei auch die zugehörigen Bilder nutzen wollen, bitten wir Sie, per Mail an kontakt@
Was es mit der Kirchensteuer auf sich hat, wie sie bemessen wird und welche positiven Effekte die Kirchen mit der Kirchensteuer an vielen Stellen des gesellschaftlichen Lebens erzielen, erfahren Sie auf www.kirchensteuer-wirkt.de.
