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Oberkirchenrat i. R. Dr. Erhard Spengler ist verstorben

Landesbischof July würdigt ehemaligen Oberkirchenrat für Dienst- und Arbeitsrecht

Oberkirchenrat i. R. Dr. Erhard Spengler ist tot. Der frühere Leiter des Dezernats für Dienst- und Arbeitsrecht in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ist am Mittwoch, 24. März, im Alter von 83 Jahren gestorben. Spengler gehörte dem Oberkirchenrat von 1983 bis 2003 an.

Oberkirchenrat i.R. Dr. Erhard Spengler verstarb am 24. März im Alter von 83 Jahren. Landeskirchliches Archiv

Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July würdigt den verstorbenen Oberkirchenrat für sein Wirken: „Oberkirchenrat Dr. Spengler hat seine Arbeit für das Recht in der Landeskirche als Dienst am Evangelium verstanden. Geklärte Rechtsverhältnisse im Dienst- und Arbeitsrecht, aber auch den anderen Rechtsbereichen der Landeskirche, sollen dem Frieden und der Verlässlichkeit dienen, davon war er überzeugt. Als emeritierter Oberkirchenrat sorgte er für Begegnungen mit anderen Kolleginnen und Kollegen im Ruhestand und pflegte so weiter die Gemeinschaft. Die Landeskirche bewahrt ihm ein ehrendes Andenken“, so July.

Erhard Spengler wurde 1938 in Berlin geboren und studierte zunächst in Dresden Eisenbahnwirtschaft und -technik, danach in Berlin und München Rechtswissenschaften. 1969 trat er als juristischer Referent in das bayerische Landeskirchenamt ein; 1983 wurde er in die Leitung des Dezernats für Dienst- und Arbeitsrecht der württembergischen Landeskirche berufen. Dort war Erhard Spengler unter anderem das Dienstrecht zugeordnet. Zusammen mit seinem Vorgänger Dr. Rudolf Mayer wirkte er an der Gestaltung des Mitarbeitervertretungs- und des Pfarrervertretungsgesetzes mit. Spengler lebte bis kurz vor seinem Tod in Stuttgart-Möhringen und starb in München. Er wird in Stuttgart bestattet.

Er hatte bei seinem Wechsel aus Bayern in die württembergische Landeskirche betont: „Woanders als nach Württemberg wäre ich gar nicht gegangen“. Ihm gefielen die geistliche Prägung und das Miteinander der kirchenleitenden Gremien.