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Oberkirchenrat Erwin Hartmann gestorben

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© EMH/Gottfried Stoppel

Stuttgart/Neubulach. Oberkirchenrat Erwin Hartmann ist am Samstag, 24. August im Alter von 63 Jahren gestorben. Der Leiter des Dezernats für Arbeitsrecht im Oberkirchenrat der Evangelischen Landeskirche in Württemberg starb nach langer, schwerer Krankheit in seinem Wohnort Neubulach.

„Oberkirchenrat Erwin Hartmann hat in seinem Dienst für unsere Landeskirche in einem so konfliktreichen Feld wie dem Arbeitsrecht Ausgleich und Verständigung gesucht und ermöglicht“, sagte Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July zum Tod des Arbeitsrechtsdezernenten. Dabei habe ihn ein starker Glaube getragen, auch durch harte Lebensstrecken nach einem schweren Unfall und in der Krankheitszeit. „Unsere Gebete und Gedanken sind bei seiner Frau und den übrigen Angehörigen“, so der Landesbischof.

Erwin Hartmann gehörte seit dem Jahr 2003 der württembergischen Kirchenleitung an. Er wurde 1956 in Calw geboren und absolvierte zunächst eine praktische Ausbildung im gehobenen Verwaltungsdienst. Von 1976 bis 1978 studierte er an der Verwaltungsfachhochschule Kehl und war anschließend im gehobenen Verwaltungsdienst beim Landratsamt Calw tätig. Von 1983 bis 1987 schloss er ein Jurastudium in Tübingen an. Nach dem zweiten Staatsexamen wurde er Ordnungsdezernent beim Landratsamt Calw. 1998 wurde Erwin Hartmann Straßenverkehrs- und Polizeireferent des Regierungspräsidiums Stuttgart und Justiziar der Landespolizeidirektion Stuttgart 1 bis er 2003 als Leiter des Dezernats 6 in den Evangelischen Oberkirchenrat der Württembergischen Landeskirche wechselte.

Die Beerdigung wird am Freitag, 30. August um 13:30 Uhr auf dem Friedhof in Neubulach-Oberhaugstett, Am Schleifberg, sein.