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„Kirche in ihrer ganzen Vielfalt“

Pfarrerin Elke Dangelmaier-Vinçon wird Dekanin in Stuttgart-Zuffenhausen

Pfarrerin Elke Dangelmaier-Vinçon wird neue Dekanin des Kirchenbezirks Stuttgart-Zuffenhausen. Dazu hat sie das Besetzungsgremium am Montag, 18. März, gewählt. Die 56-Jährige folgt auf Dekan Klaus Käpplinger, der sechs Jahre das Amt innehatte. Dangelmaier-Vinçon, seit 2012 Referentin beim Dekan in Ludwigsburg, wird als Dekanin in Stuttgart-Zuffenhausen für knapp 27.000 evangelische Christinnen und Christen in acht Kirchengemeinden zuständig sein. Wann sie ihren Dienst antreten wird, steht noch nicht fest.

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Pfarrerin Elke Dangelmaier-Vinçon © Werner Kuhnle

Pfarrerin Elke Dangelmaier-Vinçon wird neue Dekanin des Kirchenbezirks Stuttgart-Zuffenhausen. Dazu hat sie das Besetzungsgremium am Montag, 18. März, gewählt. Die 56-Jährige folgt auf Dekan Klaus Käpplinger, der sechs Jahre das Amt innehatte. Dangelmaier-Vinçon, seit 2012 Referentin beim Dekan in Ludwigsburg, wird als Dekanin in Stuttgart-Zuffenhausen für knapp 27.000 evangelische Christinnen und Christen in acht Kirchengemeinden zuständig sein. Wann sie ihren Dienst antreten wird, steht noch nicht fest.

„‚Was nicht zur Tat wird, hat keinen Wert‘ - dieser Satz von Gustav Werner hat mich seit meiner Kindheit begleitet und geprägt. Deshalb ist es für mich selbstverständlich, dass Kirche und Diakonie untrennbar zusammengehören, und ich freue mich, dass ich nun als Dekanin von Zuffenhausen an der Stuttgarter Schnittstelle von Kirche und Diakonie mitgestalten und mitarbeiten darf“, so die künftige Dekanin. Dangelmaier-Vinçon will sich einsetzen für eine Kirche, die mit „Herzen, Mund und Händen“ nah bei den Menschen ist, und die die Hoffnung lebendig werden lässt, „die uns Christenmenschen trägt“. Der Rechtsruck in unserer Gesellschaft mache ihr große Sorgen: „Es ist mir unerträglich, dass weltweit an Zäunen und Ausgrenzung gearbeitet wird. Ich möchte dazu beitragen, dass die Welt wieder offener, bunter und lebenswerter für alle Menschen wird. Mir liegt an einer Kirche, die offen ist für Menschen in ihrer ganzen Vielfalt, in der Raum ist, für Glaubende und Zweifelnde, Suchende und Engagierte. An einer Kirche, die gut organisiert ist und die sich dialogfähig und selbstbewusst einbringt in das große Stuttgarter Gemeinwesen.“

Dangelmaier-Vinçon wurde in Böblingen geboren und hat in Neuendettelsau, Hamburg, Marburg sowie Tübingen Theologie studiert. Von 1988 bis 1990 war sie Vikarin in Stuttgart-Heumaden, die nächsten zwei Jahre Pfarrerin zur Anstellung in Stuttgart-Wangen, bevor sie bis 2012 als Pfarrerin in Stellenteilung in Salach (Dekanat Göppingen) und Oberensingen-Hardt (Dekanat Nürtingen) tätig war. Seither unterstützt sie als Referentin im Kirchenbezirk Ludwigsburg den dortigen Dekan. Dangelmaier-Vinçon engagiert sich als Synodale seit 2007 ehrenamtlich in der Württembergischen Evangelischen Landessynode und gehört zur Leitung des synodalen Gesprächskreises „Offene Kirche“.

In ihrer Freizeit reist sie besonders gerne nach Frankreich, Italien und Indien. Außerdem hat sie große Freude an Ballettbesuchen, am Fotografieren und liest sehr gerne. Dangelmaier-Vinçon ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder.