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Landeskirche: Läuten und beten fürs Klima

Unterstützung für „Fridays for future“-Aktionen

Stuttgart. Die Evangelische Landeskirche in Württemberg unterstützt die für den 20. September geplanten deutschland- und weltweiten Aktionen für den Klimaschutz. Schließlich ist die Bewahrung der Schöpfung ein grundsätzliches Anliegen der Kirche.

Die „Fridays for future“-Bewegung hat für den 20. September zu den nächsten großen Klimademonstrationen aufgefordert - anlässlich der Sitzung des deutschen Klimakabinetts und des UN-Klimagipfels in New York (unser Archivfoto zeigt eine Demonstration in München).Henning Schlottmann/CC BY-SA 4.0

In ganz Deutschland und in vielen weiteren Ländern sind am Freitag, 20. September, die nächsten großen „Fridays for future“-Aktionen und Klimaschutz-Demonstrationen geplant. Die Evangelische Landeskirche in Württemberg hat ihre Gemeinden und deren Mitglieder dazu aufgerufen, die Einladung der „Fridays for future“-Organisatoren „mit Kreativität anzunehmen und umzusetzen“, wie es Kirchenrat Dr. Frank Zeeb aus dem Oberkirchenrat der württembergischen Landeskirche formuliert.

Dr. Frank Zeebprivat

So könnten die Gemeinden etwa um die Mittagszeit zu Andachten zur Schöpfungsbewahrung einladen und dafür die Glocken ab 5 vor 12 läuten lassen, regt der Kirchenrat an.

Eine weitere Idee: Am Abend des 20. September könnte die Beleuchtung von Kirchen nach dem Vorbild der „Earth Hour“ symbolisch für eine Stunde abgeschaltet werden.

Anlass für die Demonstrationen ist die Sitzung des deutschen Klimakabinetts am 20. September sowie der UN-Klimagipfel vom 21. bis 23. September in New York.