Stuttgart/Dessau. „Das Hoffnungskulturfest in Dessau hat gezeigt, dass ganz unterschiedliche Menschen zusammenfinden und miteinander ins Gespräch kommen können. Junge und ältere, Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte, Menschen mit und ohne Handicap – da machen wir Christen keinen Unterschied. Ganz anders als die AfD, die Inklusion ganz anders denken will, wenn sie an die Macht kommt. Das Fest hat gezeigt, dass es in dieser Unterschiedlichkeit der Menschen friedlich, menschenfreundlich, fröhlich und umfassend inklusiv zugehen kann.“
Am 30. August haben sich tausende Menschen in Dessau zum Hoffnungskulturfest der Evangelischen Landeskirche Anhalts versammelt. Landesbischof Gohl hat teilgenommen.
Gohl sagt weiter: „Auch die Diakonie und andere Werke waren dabei, die sich aus dem christlichen Glauben heraus dafür einsetzen, dass es in der Welt gerecht und gut zugeht und Menschen in Not geholfen wird. Das ist ein völlig anderes Bild als das, was die sozialen Medien oft vermitteln, dass wir kurz vor dem Untergang stehen. Dieses Narrativ wird benutzt, um negative Gefühle zu befeuern, von denen man dann politisch profitieren kann.“
Die Evangelische Landeskirche Anhalts als kleinste Landeskirche in Deutschland habe, so Gohl, „dieses wichtige Fest auf die Beine gestellt, um zu zeigen: Wir als Gesellschaft stehen zusammen. Wir als Kirche schaffen Zusammenhalt.“ Genau das sei in Dessau erfahrbar geworden, „und das war auch für Außenstehende wichtig, die in dieser fröhlichen Stimmung die Botschaft von der Menschenfreundlichkeit Gottes erfahren konnten.“
Gohl fasst zusammen: „Das alles zeigt, dass wir allen Grund zur Hoffnung haben.“
Zusammenhalt und Gemeinschaft bewirken die evangelischen Landeskirchen in Deutschland im Alltag zum Beispiel so:
HINWEIS: Mehr über das Hoffnungskulturfest am 30. August 2026 in Dessau erfahren Sie hier. Ein Foto von Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl vom Hoffnungskulturfest finden Sie hier und weitere Bilder von Landesbischof Gohl hier.