Landesbischof Gohl auf dem Podium einer Veranstaltung des PEN Berlin in Göppingen

Titel des Abends: „Ist das noch/schon mein Land?“

Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl wird am 9. Februar 2026 in Göppingen an einer Podiums- und Publikumsdiskussion zum Thema „Heimat“ teilnehmen. Der Abend ist Teil einer längeren Veranstaltungsreihe des Schriftstellerverbands PEN Berlin unter dem Titel „Ist das noch/schon mein Land?“.

Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl
Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl

Deniz Yücel, Sprecher des PEN Berlin, sagt: „Das wird nicht immer nett. Aber mir scheint dieser Weg, die Auseinandersetzung zu suchen, der richtige“.

Die Veranstalter beschreiben das Thema der Abende so: „Viele Ängste belasten die Deutschen: Die Angst davor, dass der Staat seine elementaren Aufgaben nicht mehr erfüllen kann. Die Angst vor einer Überforderung der Gesellschaft durch Einwanderung. Die Angst davor, dass Wohnen unbezahlbar und Gesundheitsvorsorge unerreichbar werden. Die Angst vor einem tiefen Fall der Wirtschaft dieses Landes. Begleitet von vielschichtigen Gefühlen wie Einsamkeit, Machtlosigkeit und Verunsicherung. Wie soll man sich verhalten gegenüber politischem Extremismus? Wie und wann sich gegen ansteigenden Antisemitismus und Rassismus wenden? All diese und weitere Ängste lassen sich in einem Motiv bündeln: die Angst vor dem Verlust des Vertrauten. Die Angst vor dem Verlust von Heimat. Genau darüber möchten wir reden.“

Dabei sei „das Publikum eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Mehr noch, das Publikum ist integraler Bestandteil des Konzepts. Es soll nicht ehrfürchtig den Gästen lauschen, um am Ende zwei, drei hastige Fragen zu stellen, sondern ist eingeladen, mitzusprechen – mit dem Podium, aber auch untereinander“, so die Veranstalter.

Das Podium bilden Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl, die Schriftstellerin Dana von Suffrin und der Journalist Jan Feddersen.

Die Veranstaltung findet am 9. Februar um 19:00 Uhr in der Ev. Oberhofenkirche in Göppingen statt.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des PEN Berlin.

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