Das Deutsche Institut für ärztliche Mission (Difäm) in Tübingen steht im Zentrum der Ebola-Bekämpfung im Kongo und bittet dringend um Unterstützung. Das Difäm gehört zum Diakonischen Werk Württemberg.

Zur Eindämmung von Ebola fordert Difäm Weltweit dringend schnelle Unterstützung für den Osten der Demokratischen Republik Kongo mit Schutzausrüstung, Schulungen und Aufklärung. Derzeit stünde medizinischem Personal außer einfachen chirurgischen Masken keinerlei persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung, teilte Difäm Weltweit am Donnerstag in Tübingen mit. Ebola-Infektionen beim medizinischen Personal seien die Folge.
Das Rwankole-Krankenhaus, dessen Erweiterungsbau 2024 durch die Tübinger Stadtwette „Eine Wette, eine Stadt, ein Ziel“ ermöglicht wurde, stehe nun im Zentrum der Hilfsmaßnahmen durch Difäm Weltweit zur Bewältigung des aktuellen Ebola-Ausbruchs. Difäm Weltweit kann nach eigenen Angaben auf umfangreiche Erfahrungen aus der westafrikanischen Ebola-Epidemie zurückgreifen, die zehn Jahre zurückliegt. „Während Ebola in Westafrika haben wir Online-Schulungsmodule entwickelt und erfolgreich in Guinea eingesetzt“, erklärte die Difäm-Gesundheitsreferentin Christine Häfele-Abah. Diese könnten nun kurzfristig angepasst werden.
Bitte um Spenden
Für ihre Partnerkrankenhäuser und Gesundheitszentren im Ostkongo, Schutzausrüstung und Schulungen für das medizinische Personal sowie die Aufklärung der Bevölkerung bittet Difäm Weltweit um Spenden. Die Organisation fördert seit über 100 Jahren die Gesundheitsversorgung in wirtschaftlich armen Ländern und Regionen, sie ist Mitglied im Diakonischen Werk Württemberg.
epd
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