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Kirchenrat Dr. Jörg Schneider leitet künftig das Dezernat für Theologie, Gemeinde und weltweite Kirche

Ab Herbst wird der habilitierte Theologe die Themen Theologie, Gottesdienst, Ethik und Weltanschauungsfragen, Gemeindeentwicklung, Innovation und Kirchenmusik sowie Mission, Ökumene und kirchlichen Entwicklungsdienst im Evangelischen Oberkirchenrat der württembergischen Landeskirche verantworten.

Kirchenrat Dr. Jörg Schneider wird neuer Leiter des Dezernats für Theologie, Gemeinde und weltweite Kirche im Stuttgarter Oberkirchenrat. Der Landeskirchenausschuss hat ihn am Freitag, 23. Februar, in das Amt gewählt. Aktuell leitet Schneider innerhalb des Dezernats, dessen Führung er übernehmen wird, bereits das Referat für Theologie, Kirche und Gesellschaft. Er folgt in seinem neuen Amt auf Prof. Dr. Ulrich Heckel, der im Sommer 2024 in den Ruhestand geht. Das genaue Datum des Amtsantritts steht noch nicht fest.

Dr. Jörg SchneiderBild: privat

Schneider sagt über seine künftige Aufgabe: „Ich freue mich auf ein vielfältiges Aufgabenfeld im theologischen Dezernat. Es wird mir darin ein Anliegen sein, der geistlichen Dimension in unser aller Handeln und Denken eine wichtige Rolle zu erhalten.“

Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl sagt über Jörg Schneider: „Ich freue mich über die Wahl von Kirchenrat Dr. Jörg Schneider zum neuen Leiter des Dezernats Theologie, Gemeinde und weltweite Kirche. Seine bisherigen Tätigkeiten in Gemeinde, Hochschule und Oberkirchenrat qualifizieren ihn in besonderer Weise, die Diversität von Kirche in Glauben und Denken zu verbreitern. Dem Gottesdienst, auch den Tauf-, Trau- und Beerdigungs-Gottesdiensten, kommt dabei für Schneider eine zentrale Rolle zu.“

Das theologische Dezernat verantwortet eine große Bandbreite an Themen, die für die Arbeit der württembergischen Landeskirche zentral sind: Von Theologie, Gottesdienst, Ethik und Weltanschauungsfragen über Gemeindeentwicklung, Innovation und Kirchenmusik bis hin zu Mission, Ökumene und kirchlichem Entwicklungsdienst.

Nach dem Studium der Theologie in Tübingen, Jerusalem und Berlin war Schneider von 1998 bis 2004 im interdisziplinären Sonderforschungsbereich „Kriegserfahrungen. Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit“ sowie als wissenschaftlicher Angestellter am Lehrstuhl für Praktische Theologie in Tübingen tätig, bevor er  seine Dissertation zum Thema „Religion in der Krise. Die bildenden Künstler Max Beckmann, Otto Dix und Ludwig Meidner meistern ihre Erfahrung des Ersten Weltkriegs“ abschloss. Nach dem Vikariat in Stuttgart und Jerusalem wurde Schneider 2007 ordiniert. Bis 2010 arbeitete er als Pfarrer zur Anstellung in Murrhardt und anschließend bis 2014 als wissenschaftlicher Angestellter am Lehrstuhl für Praktische Theologie mit Schwerpunkt Homiletik in Tübingen. Es schloss sich eine Tätigkeit als Assistent des Studiendekans der Evangelisch-Theologischen Fakultät in Tübingen an. Seit seiner Habilitation ist Schneider Privatdozent im Fach Praktische Theologie in Tübingen. Eine Berufsstation war ab 2016 eine Professur für Theologie an der Evangelischen Hochschule Moritzburg und dann an der Evangelischen Hochschule Dresden im Campus Moritzburg. Im September 2021 übernahm er die Leitung des Referats 1.1 im Oberkirchenrat der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.


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Grafik: elk-wue.de

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