| Diakonie

Zuwendung für die Menschen in den Hochwassergebieten dringend notwendig

Diakonie und Landeskirche helfen Geschädigten und rufen zu Spenden auf

V.l.n.r.: Nadine Bernecker (Diakonie Württemberg), Martin Kessler (Leiter Diakonie Katastrophenhilfe), Markus Koth (Diakonie Katastrophenhilfe) und Oberkirchenrätin Dr. Annette Noller (Vorstandsvorsitzende Diakonie Württemberg)Bild: Diakonie Katastrophenhilfe

Vielen Menschen im Remstal, dem Landkreis Göppingen und in der Bodensee-Region hat das Hochwasser schwer zugesetzt. „Sie fühlen sich allein gelassen in ihrem Elend, mit ihren Verlusten und der Sorge um ihre Existenz“, sagt Oberkirchenrätin Dr. Annette Noller, Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg, nach ihrem Besuch in Rudersberg. Eine solche Spur der Verwüstung, die Hab und Gut von Menschen zerstört habe, erschüttere sie. Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl betont: „Wenn Menschen in Not sind, ist es Aufgabe von Kirche und Diakonie, an der Seite der Betroffenen zu stehen.“

Die Evangelische Landeskirche und die Diakonie in Württemberg haben 200.000 Euro Soforthilfe bereitgestellt, die Diakonie Katastrophenhilfe (DKH), Berlin, wird mit Spendenmitteln ebenfalls unterstützen. Martin Keßler, Leiter der DKH, übergab in Rudersberg zusammen mit seinem Kollegen Markus Koth die ersten von 80 Bautrocknern.

Bei den Diakonischen Bezirksstellen und Kreisdiakonieverbänden in den betroffenen Gebieten können Betroffene ab sofort unbürokratisch einen Antrag auf finanzielle Soforthilfe stellen. „Wir wissen, dass eine Summe von 300 Euro pro Haushalt und 100 Euro zusätzlich für jedes Haushaltsmitglied wenig erscheint. Angesichts der existenziellen Not, die das Hochwasser bei vielen Menschen verursacht hat, sind wir aber überzeugt davon, dass jeder Betrag hilft“, so Oberkirchenrätin Dr. Annette Noller

Noller betont den Vorteil, „dass wir als Kirche und Diakonie präsent und gut vernetzt sind. Haupt- und Ehrenamtliche helfen schnell und unbürokratisch, packen mit an und hören zu: die Notfallseelsorge, der Kreisdiakonieverband, die Beratungsstellen und andere mehr“. Dennoch sei unbedingt Hilfe auch vom Land Baden-Württemberg notwendig.

Die Diakonie und die württembergische Landeskirche bitten weiterhin um Spenden zugunsten der Hochwasseropfer in Württemberg und auch in Bayern, damit auch bei Härtefällen für die betroffenen Haushalte Lösungen gefunden werden können.

Spendenkonto:

Diakonie Katastrophenhilfe Berlin
Stichwort „Hochwasser-Hilfe Deutschland“
IBAN DE68 5206 0410 0000 5025 02

Hier können Sie online spenden.


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