Sommertagung 2015

2. bis 4. Juli im Hospitalhof in Stuttgart

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Auf der Tagesordnung standen unter anderem ein Bericht zur Situation von Flüchtlingen in den Herkunftsländern, die Planungen zum Reformationsjubiläum, die Personalstrukturplanung für den Pfarrdienst sowie der Nachtragshaushalt 2015. Am Freitag haben sich die Synodalen bei einem Schwerpunkttag unter dem Titel „Kirche – mehr als Gebäude. Verkündigung durch Raum, Bild und Wort.“ mit unterschiedlichen Weisen, christliche Inhalte zu transportieren, beschäftigt. 

Gottesdienst in der Stuttgarter Stiftskirche

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Gottesdienst in der Stiftskirche © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

 Zu Beginn der Tagung trafen sich die Synodalen zu einem gemeinsamen Gottesdienst in der Stuttgarter Stiftskirche. Der Gesprächskreis Evangelium und Kirche war für die Gestaltung verantwortlich. Die Hymnus Chorknaben haben den Gottesdienst musikalisch begleitet. Die Predigt hat Pfarrer Johannes Eißler gehalten.

Zum ersten Mal wurde der Eröffnungsgottesdienst einer Synode auch übertragen. Eine gekürzte Version war im Fernsehen bei BW Family TV und Bibel TV zu sehen. kirchenfernsehen.de kann der Gottesdienst auch online angesehen werden.

Gloria - Stuttgart: Eröffnung der Landessynode


TOP 1 - Wechsel in der Mitgliedschaft

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Hannelore Jessen © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Die Synode der Evangelischen Landeskirche in Württemberg trauert um ihr Mitglied Renate Schimmel. Die 67-jährige Steuerberaterin aus Öhringen ist am 24. März unerwartet verstorben. Renate Schimmel gehörte als Mitglied des Gesprächskreises „Evangelium und Kirche“ seit 2014 dem Kirchenparlament der Evangelischen Landeskirche an. In ihrer Heimatstadt Öhringen war Renate Schimmel viele Jahre lang als Gemeinderätin und Mitglied des Kirchengemeinderats aktiv. Sie gehörte zu den Gründerinnen des Weltladens und hat sich maßgeblich für die Einrichtung des Mehrgenerationenhauses in Öhringen eingesetzt. Zuletzt beteiligte sie sich aktiv am „Café Pfiffikus“, einem samstäglichen Treff für Menschen mit Behinderungen.

An Schimmels Stelle tritt Hannelore Jessen, die dem Gesprächskreis "Offene Kirche"angehört.


TOP 2 - Wahlen und Wechsel in der Mitgliedschaft der Auschüsse und weiteren Gremien

Hannelore Jessen wurde in den  Ausschuss für Kirche, Gesellschaft und Öffentlichkeit gewählt.

Eberhard Daferner wurde in den Finanzausschuss, als persönlicher Stellvertreter von Eva Glock in den Landeskirchenausschuss und als Vertreter der Landessynode in den Kirchenbezirksverband Tagungsstätte Löwenstein gewählt.



Bei Tagesordnungspunkt 3 war die "Aktuelle Stunde" vorgesehen. Dieses Mal wurde jedoch kein der Geschäftsordnung konformer Vorschlag eingereicht.



TOP 4 - Situation der Flüchtlinge in den Herkunftsländern

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Prof. Dr. Ulrich Heckel © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Die Zahlen sind alarmierend: Weltweit sind 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Allein 2014 wurden 13,9 Millionen Menschen zur Flucht getrieben – viermal so viele wie noch 2010. Neun von zehn Flüchtlingen leben in Entwicklungsländern, entweder als Binnenvertriebene in ihrem eigenen Land oder in angrenzenden Nachbarländern. Vor allem aus Syrien und Afghanistan sowie einigen afrikanische Staaten wie Somalia, Süd-Sudan und Sudan sowie der Demokratischen Republik Kongo fliehen die Menschen. Oberkirchenrat Prof. Dr. Ulrich Heckel erinnerte in seinem Bericht vor der Landessynode daran, dass hinter diesen bedrückenden Zahlen einzelne betroffene Menschen stehen, denen geholfen werden muss.

Die Evangelische Landeskirche in Württemberg hat in den Jahren 2014 und 2015 allein für die Nothilfe in Syrien, dem Irak und den umliegenden Staaten 22 Projektanträge bewilligt. Viele der Projekte werden durch lokale Partner durchgeführt. „So erreichen wir oft auch solche Menschen, die von den großen Organisationen nicht erreicht werden“, betonte Heckel. „Wir brauchen also beides: die Professionalität der großen Akteure und die Vor-Ort-Aktivitäten der einzelnen Kirchen. Beides ergänzt sich.“ Neben der Not- und Flüchtlingshilfe setze die Landeskirche zudem auf langfristige, nachhaltige Projekte zum Wiederaufbau vor Ort.



Wir müssen der Gefahr der Ideologisierung der Flüchtlingsfrage wehren. Es macht mir große Sorgen, dass rechtsradikale Stimmen und Aktionen mehr werden. Rechtsradikale Stimmen und Aktionen haben mit dem erbitterten Widerstand der Württembergischen Landeskirche zu rechnen! Es ist selbstverständlich: Wenn wir vom Leib Christi sprechen, gehören die Christen in aller Welt dazu. Deshalb haben sie ein Recht darauf, dass wir ihr Leid wahrnehmen, das ist selbstverständlich und gehört zur Ekklesiologie dazu. Diakonische Hilfe sortiert nicht vor, sondern hilft, wo Not ist. Die Flüchtlingsfrage wird noch viel schwieriger, sie wird noch viel längerfristiger, sie wird noch vielmehr von uns fordern, als wir uns das jetzt hier vorstellen können. Für den anstehenden Flüchtlingsgipfel werbe ich dafür, dass sich die vielen Bestrebungen der verschiedenen Kräfte im Land ihre Aktivitäten wirklich bündeln, koordinieren und sich zu einem Bündnis für Flüchtlinge zusammentun. Wir als Landeskirche sind weiter auf dem Weg, eine Flüchtlingsbereite, eine Flüchtlingsbegleitende Kirche zu werden. Das haben wir uns nicht ausgesucht, das ist uns vor die Füße gelegt worden. Und es ist vielleicht die Aufgabe unserer Landeskirche in den kommen Jahren, spirituell und diakonisch.
Landesbischof Frank Otfried July


TOP 5 - Friedenspädagogik

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Robby Höschele © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Ab Januar 2016 soll sich ein Religionspädagoge bzw. eine Religionspädagogin am Pädagogisch-theologischen Zentrum (ptz) um Friedensbildung an Schulen kümmern. Die Stelle wird – anders als ursprünglich angestrebt – nicht unbefristet ausgeschrieben werden, sondern ist auf fünf Jahre befristet, erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Jugend, Robby Höschele, in seinem Bericht. Bis zur Besetzung der Stelle soll nun an einer Konzeption für die Friedensarbeit an Schulen gearbeitet werden. Neben der Entwicklung von Unterrichtsmaterialien zur Friedensbildung soll der/die Stelleninhaber/in sich auch um die Qualifizierung von Religionslehrkräften für und zur Friedenserziehung kümmern. Zudem soll mit nichtkirchlichen Einrichtungen zur Friedensbildung, den staatlichen Schulbehörden und dem Kultusministerium zusammenarbeitet werden.



TOP 6 - Personalstrukturplanung für den Pfarrdienst 2015

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Michael Fritz © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Als „hohe zusätzliche Dauerbelastung für den landeskirchlichen Haushalt“ hat der Vorsitzende des Finanzausschusses, Michael Fritz, die Beiträge zur Pfarrerversorgung bezeichnet. Allein in den Jahren 2016 bis 2108 würden sie um 26 Prozent gegenüber heute steigen. Diese Entwicklung gelte es eng zu begleiten, da auch andere Versorgungstöpfe steigende Umlagen bzw. zusätzliche Kapitalansammlung erforderlich machten. Als weitere große Herausforderung der Zukunft bezeichnete Fritz den demographischen Wandel. „Die Pfarrpläne 2024 und 2030 werden den Rückgang der Personen im Pfarrdienst von heute 2.100 auf etwa 1750 und dann auf etwa 1.300 Personen begleiten müssen.“

Gottesdienst in der Stuttgarter Stiftskirche

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Gottesdienst in der Stiftskirche © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

 Zu Beginn der Tagung trafen sich die Synodalen zu einem gemeinsamen Gottesdienst in der Stuttgarter Stiftskirche. Der Gesprächskreis Evangelium und Kirche war für die Gestaltung verantwortlich. Die Hymnus Chorknaben haben den Gottesdienst musikalisch begleitet. Die Predigt hat Pfarrer Johannes Eißler gehalten.

Zum ersten Mal wurde der Eröffnungsgottesdienst einer Synode auch übertragen. Eine gekürzte Version war im Fernsehen bei BW Family TV und Bibel TV zu sehen. kirchenfernsehen.de kann der Gottesdienst auch online angesehen werden.

Gottesdienst in der Stuttgarter Stiftskirche

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Gottesdienst in der Stiftskirche © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

 Zu Beginn der Tagung trafen sich die Synodalen zu einem gemeinsamen Gottesdienst in der Stuttgarter Stiftskirche. Der Gesprächskreis Evangelium und Kirche war für die Gestaltung verantwortlich. Die Hymnus Chorknaben haben den Gottesdienst musikalisch begleitet. Die Predigt hat Pfarrer Johannes Eißler gehalten.

Zum ersten Mal wurde der Eröffnungsgottesdienst einer Synode auch übertragen. Eine gekürzte Version war im Fernsehen bei BW Family TV und Bibel TV zu sehen. kirchenfernsehen.de kann der Gottesdienst auch online angesehen werden.

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Dr. Karl Hardecker © EMH - Jens Schmitt

Dr. Karl Hardecker, Vorsitzender des Theologischen Ausschusses sieht in der Personalstrukturplanung für den Pfarrdienst vor allem ein Instrument zur Vertrauensbildung, das dazu beiträgt „die Landeskirche als zuverlässigen Arbeitgeber auszuweisen.“ Derzeit bestehe – entgegen entsprechender Medienmeldungen – kein Pfarrermangel. Dennoch müsse aufgrund des Rückgangs der Schülerzahlen um etwa 30 Prozent bis 2030 das Theologiestudium beworben werden, um auch künftig genügen Theologiestudierende zu haben. Hardecker wies zudem darauf hin, dass die Pastorationsdichte in den Jahren um 2030 steigen werde. „Da diese nach etlichen Jahren deutlich zurückgeht, wäre es kurzsichtig, hier mit der Einrichtung zusätzlicher Pfarrstellen zu reagieren“, betonte Hardecker. Deshalb müssten die Pfarrerinnen und Pfarrer sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können und im Bereich Verwaltung und Organisation entlastet werden.

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Wolfgang Traub © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Oberkirchenrat Wolfgang Traub hatte gute Nachrichten für die Synode. „Aus heutiger Sicht können wir die Personen finanzieren, die erforderlich sind, um eine angemessene Versorgung unserer Gemeinden zu gewährleisten, sagte er in seinem Bericht zur Personalstrukturplanung für den Pfarrdienst 2015. Und: „Wir können alle geeigneten Personen, die auf der Liste der Theologiestudierenden geführt werden aufnehmen.

“Allerdings werden gerade in den 2020er-Jahren viele Pfarrerinnen und Pfarrer in den Ruhestand gehen. Die Verbleibenden müssten zwar tendenziell mehr Gemeindeglieder versorgen, allerdings steige die sogenannte Pastorationsdichte nicht in der in vergangenen Jahren angenommenen Weise. Nach heutiger Schätzung erreicht sie im Jahr 2030 den Höchststand von 1.812. Gemeindegliedern pro vollbeschäftigter Person im Pfarrdienst und sinke dann wieder ab. Wichtig sei nun vor allem entsprechende Rücklagen aufzubauen, um die gestiegenen Kosten zur Evangelischen Ruhegehaltskasse (ERK) und die steigenden Belastungen zur Beihilfezahlungen stemmen zu können.

Seit Mitte der 1990er Jahre legt der Oberkirchenrat der Landessynode die langfristige Planung für den Pfarrdienst vor. Folgende Parameter werden dabei berücksichtigt: die prognostizierte Mitgliederentwicklung, die Zahl der jährlichen Aufnahmen in den Vorbereitungsdienst, die durchschnittliche dienstliche Inanspruchnahme der Pfarrerinnen und Pfarrer, den Finanzierungsbedarf sowie die Finanzkraft aufgrund der zu erwartenden Einnahmen aus Kirchensteuern, Staatsleistungen und der Pfarrereistiftung. Ziel ist es, „zukunftsfähige Strukturen in unserer Landeskirche zu entwickeln und zu schaffen“, so Traub.

In naher Zukunft wird ein großer Teil der Pfarrerinnen und Pfarrer in den Ruhestand gehen. Um einem Pfarrermangel...

Posted by kirchenfernsehen.de on Donnerstag, 2. Juli 2015

TOP 7 - Mittelfristige Finanzplanung 2015 bis 2019

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Martin Kastrup © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

„Der Mitgliederrückgang wird derzeit von der guten wirtschaftlichen Situation mehr als ausgeglichen. Bei negativer wirtschaftlicher Entwicklung verstärken sich beide Effekte, so dass besondere kaufmännische Vorsicht geboten ist“, erklärte Finanzdezernent Oberkirchenrat Dr. Martin Kastrup bei der Vorstellung der Mittelfristigen Finanzplanung. Noch deutlicher wurde der Vorsitzende des Finanzausschusses Michael Fritz. Er nannte die Entwicklung der Mitgliederzahlen „besorgniserregend“ und beantragte einen eigenen Aktionsplan „Mitgliedergewinnung und Mitgliederbindung“. 

Nach der Mittelfristigen Finanzplanung werden die landeskirchlichen Budgets im kommenden Jahr um rund drei Prozent angehoben. Auch die Kirchengemeinden können mit einer 3-prozentigen Budgetsteigerung rechnen, die auch in den kommenden Jahren aufrecht erhalten werden soll. Zusammen mit Sondermitteln und Zinseinnahmen erhöht sich die Gesamtauszahlung an die Kirchengemeinden auf rund 235,4 Millionen Euro.  „Zusammenfassend stehen den Kirchengemeinden mit den Ergänzungen bis 2019 zusätzliche 88 Millionen Euro gegenüber der ursprünglichen Eckwerte-Planung zur Verfügung“, so Kastrup.

Der Finanzausschuss habe intensiv über die Höhe der jährlichen Ausgleichsrücklage der Kirchengemeinden diskutiert und trage mehrheitlich die bisherige Soll-Rücklagengröße von 190 Millionen Euro jährlich mit, die deutlich über der gesetzlichen Untergrenze von 110 Millionen Euro liegt, erklärte dessen Vorsitzender Michael Fritz. Zudem habe sein Ausschuss Prioritäten benannt, nach denen übersteigende Mittel vergeben werden können. 

Der Sprecher des Gesprächskreises „Lebendige Gemeinde“, Michael Schneider, unterstützte die vorgeschlagene Soll-Rücklagengröße bei der Ausgleichsrücklage und sprach sich für verstärkte Investitionen in Mitgliederbindung und Mitgliedergewinnung aus.

„Wir sind dankbar, dass auf Drängen der Offenen Kirche die Gemeinden endlich von den jahrelangen Mehreinnahmen profitieren“, sagte Elke Dangelmaier-Vincon  für ihren Gesprächskreis und regte an, die Mittel für den Ausgleichsstock als Zeichen gelebter Solidarität unter den Gemeinden zu erhöhen. Dr. Harry Jungbauer stimmte dem im Namen seines Gesprächskreis „Evangelium und Kirche“ ausdrücklich zu und lobte die Einrichtung einer Stelle für Friedenspädagogik an Schulen und  dass man bei der Sicherung des Religionsunterrichts weiter gekommen sei. Auch der Gesprächskreis „Kirche für morgen“ unterstütze die Anhebung der Budgets für die Kirchengemeinden, sagte Kai Münzing. Gleichzeitig sprach auch er sich für eine Erhöhung des Ausgleichsstocks vor allem mit Blick auf Gemeinden mit alten Kirchengebäuden.

In der Debatte beschloss die Synode den Antrag von Anita Gröh und anderer Synodaler anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 dem Gustav-Adolf-Werk einen Betrag von 250.000 Euro zur Verfügung zu stellen. In die zuständigen Ausschüsse verwiesen wurde der Antrag von Andrea Bleher, die Glaubenskurse weiterentwickeln und der Antrag von Michael Fritz, einen Aktionsplan Mitgliedergewinnung und -bindung aufzusetzen.


TOP 8 - 2. Nachtragshaushalt 2015 (Beilage 17)

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Martin Kastrup © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Im 2. Nachtragshaushalt 2015 schlagen vor allem die Clearingzahlungen in Höhe von 6,4 Millionen Euro zu Buche. „Unsere Landeskirche muss Teile der höheren Kirchenlohnsteuereinnahmen an andere Landeskirchen weitergeben, weil auch mehr davon von Kirchenmitgliedern gezahlt  wurden, die außerhalb von Württemberg leben“, erläuterte Finanzdezernent Oberkirchenrat Dr. Martin Kastrup. Für die Religionspädagogen müssen allein im laufenden Jahr 1.045.900 Euro weniger ausgegeben werden als in der Personalstrukturplanung vorgesehen. Die aus-gewiesene Stellenzahl bleibt jedoch unverändert. 

Einen Mehrbedarf gibt es etwa durch die  Evaluation des Tagungsstättenmanagements, durch Baumaßnahmen im Stift Tübingen, im Oberkirchenrat, im Bernhäuser Forst und im Haus Birkach, sagte Kastrup. Zudem schlägt ein Zuschuss für die Erzieherinnenausbildung im Oberlinhaus Freudenstadt zu Buche.  Hinzu kommen Veränderungen im Stellenteil des Haushalts, etwa die Neuschaffung einer Stelle für die Betreuung der evangelischen Schulen im Evangelischen Schulwerk. Ferner muss Geld für den IT-Bereich im Oberkirchenrat ausgegeben und eine Software für die rechtlich vorgeschriebene Versorgungsfestsetzung im Pfarrdienst angeschafft werden.

„Erfreulich ist, dass auch die Maßnahmen des zweiten Nachtrags mehrheitlich aus Budget- oder Substanzerhaltungsrücklagen finanziert werden können“, betonte der stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses Kai Münzing. Er hob hervor, dass es sich bei der Stelle „Projekt Friedenspädagogik an Schulen“ um eine 100-Prozent-Stelle handelt und dass sie bereits ab dem 6. Juli in den Stellenplan eingestellt sei.


TOP 9 - Reformationsjubiläum 2017

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Dr. Christiane Kohler-Weiß © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

„Die Vorbereitungen für das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 haben an Fahrt aufgenommen“, erklärte Dr. Christiane Kohler-Weiß vor der Landessynode. Die Beauftragte der Landeskirche für das Reformationsjubiläum wies darauf hin, dass ein roter Faden angesichts der vielfältigen Planungen unterschiedlicher Einrichtungen, Dienste und Werke schwer zu erkennen sei. Aber diese Vielfalt sei auch eine Stärke Württembergs.

Kohler-Weiß skizzierte Leitlinien für das Jubiläum 500 Jahre Reformation. So soll das Reformationsjubiläum „in der ganzen Landeskirche ankommen“. Tagungen kirchenlei-tender Gremien, der Kirchengemeinderatstag 2016, Besuche in den Kirchengemeinden, Reformationskurse und so genannte „Leuchtturmveranstaltungen“ sollen diesem Ziel dienen. 

Zudem soll das Jubiläum im öffentlichen Raum wahrnehmbar sein und die Ökumene befördern. Diesem Ziel dient etwa der Ideenwettbewerb, der im März begonnen hat und die Aufführungen von „Play Luther“. Zahlreiche Gottesdienstvorschläge und Anregungen für gemeinsame Veranstaltungen belegen die „durchgängig ökumenische Ausrichtung“. Mit der katholischen Kirche sei man auf vielen Ebenen gut im Gespräch, betonte Kohler-Weiß. „Das Gespräch mit den Freikirchen und mit orthodoxen Kirchen könnte noch intensiver sein.

“Thematisch soll im Jubiläumsjahr 2016/2017 das Thema „Freiheit“ im Mittelpunkt stehen und die Festwoche von 27. Oktober bis 1. November 2017 schon im Motto ganz auf Christus bezogen sein. Für jeden Tag dieser Festwoche sei ein eigenes Motto vorgeschlagen. Etwa „Christus im Klang“,  „Christus im Bild“, „Christus im Nächsten“, Erneuerung durch Christus“ oder „Christus – unsere gemeinsame Hoffnung“.


TOP 10 - Ideenwettbewerb "Kirche macht was. Aus deiner Idee."

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Wie Martin Luther und andere Reformatoren vor fast 500 Jahren durch am Evangelium orientierte Theologie, durch mutige Worte und Ideen in Kirche und Gesellschaft hinein gewirkt haben, so sucht die Evangelische Landeskirche in Württemberg mittels ihres Ideenwettbewerbs neue, ungewöhnliche Ideen für Kirche und Glauben – mit größtmöglicher und gesellschaftlich breit aufgestellter Beteiligung, so Ulrich Heckel in seinem Bericht vor der Synode. In den nächsten drei Jahren greife die Landeskirche mit Herausforderungen und Fragestellungen in Kirche und Gesellschaft verschiedene Themen auf, um damit eine große Breite in Kirche und Gesellschaft zu erreichen.

Zum ersten Thema seien 26 Einreichungen eingegangen: Aufrüttelnde und herausfordernde Reden, berührende Gedichte, eine theaterreife Inszenierung, Videos, Socken und T-Shirtmotive mit klarer Botschaft, ein Gesellschaftsspiel, Kommunikationsideen, Selfie-Mitmachaktionen, eine Kindergartentournee und "alles mit guten, wertvollen Inhalten versehen", so Heckel.

Seit heute stehen die ersten Gewinner  fest. Das Public Voting zum ersten Thema ist abgeschlossen. Acht Beiträge in vier Kategorien konnten sich für die Jury-Entscheidung am heutigen 2. Juli 2015 qualifizieren: 

  •  Kategorie Rede: A) Bedürfnisse beachten! B) Mach´s aber kauf es nicht! 
  •  Kategorie Gedicht: A) Ich bin ein Schaf!  B) Wenn aus kleinen Gesten Großes wird
  •  Kategorie Textildruck: A) Gott Sei Dank B) Kein Schaf ist brav 
  •  Kategorie Sonstiges: A) Der liebende Hirte ist überall am Wirken B) Kirche - Taube - Mensch

Die Jury-Entscheidung sei allerdings noch geheim. Sie wird am 16. Juli 2015 im Beisein des Landesbischofs und der Preisträger in einer Pressekonferenz im Stuttgarter Bibelmuseum bibliorama veröffentlicht.


TOP 11 - Die Selbstständigen Anträge wurden in die zuständigen Ausschüsse verwiesen. Interessieren Sie sich für einen Antrag? In unserem Downloadbereich werden Sie fündig.


TOP 12 - Förmliche Anfragen

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Werner Baur © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Die Förmlich Anfrage 06/15 hat die Arbeit mit Kindern im Alter bis sechs Jahren zum Thema. Erstunterzeichnerin Andrea Bleher geht es dabei um die spezifisch kirchlichen Angebote für diesen Altersbereich. Im Besonderen möchten die Anfragensteller erfahren, welche Angebote es hier gibt und wie sich diese vernetzen. Außerdem geht es darum zu erfahren, wo die Begleitung eminent zukunftsträchtiger kirchlicher Angebote für diese Altersgruppe angesiedelt ist. Schließlich, so Bleher, stellt sich noch die Frage, in welchen landeskirchlichen Einrichtungen und Dienstbereichen die Vielfalt solcher Angebote vernetzend koordiniert und eine stärker aufeinander ausgerichtete Konzeption entwickelt werden kann. Bildungsdezernent Werner Baur stand zur Beantwortung bereit.

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Ulrich Heckel © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Die Evangelische Landeskirche in Württemberg hat sich das Ziel gesetzt, bis 2015 auf Basis der Werte von 2005 eine Einsparung von 25 Prozent der CO2-Emissionen zu erreichen. Erstunterzeichner Hellger Koepff erfragt, inwieweit das Ziel der 25%-igen Einsparung von CO2-Emissionen erreicht ist und welche weiteren Ziele vorgesehen und welche weiteren Schritte geplant sind. Die Beantwortung der Anfrage hat Oberkirchenrat Heckel übernommen.

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Dieter Kaufmann © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Renate Wittlinger hat den Oberkirchenrat gebeten, Beispiele gelungener Flüchtlingsarbeit in den Kirchengemeinden zu nennen. "Sind schon Kirchengemeinden bekannt, die christliche Flüchtlinge in kirchlichen Gebäuden aufnehmen und deren Integration in die kirchliche und örtliche Gemeinde unterstützen, deren Engagement mit Leuchtturm-Charakter mobilisierend multipliziert werden könnte?"

Welche Bedingungen müssten erfüllt sein, um eine gezielte und beschränkte Aufnahme von christlichen Flüchtlingen in einer Kirchengemeinde zu ermöglichen?

Oberkirchenrat Dieter Kaufmann in seiner Beantwortung: "Nach unseren Erfahrungen ist es zur Zeit nahezu unmöglich, dass Flüchtlinge aus dem Nahen Osten sicher nach Europa kommen können. Die Chancen für ein Besuchervisum in Deutschland bzw. ein Schengen-Visum gehen gegen Null. Selbst der Anspruch auf Familienzusammenführung bei Vorliegen einer Flüchtlingsanerkennung ist oft kaum umsetzbar, da die Botschaften hoffnungslos überlastet sind. In unseren Beratungsstellen erleben wir viele verzweifelte Angehörige, die auf die Einreise ihrer Familie warten. Den beiden Kirchen liegt die Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien und dem Irak besonders am Herzen."


TOP 12 - Die Förmlichen Anfragen und deren Beantwortung stehen in unserem Downloadbereich zum Ansehen und Herunterladen bereit.


Die Landessynode von ihrer musikalischen Seite


TOP 13 - "Kirche - mehr als Gebäude. Verkündigung durch Raum, Bild und Wort"

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Markus Bräuer © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Zwischen Abgrund, Abendmahl und Absolution - Das Evangelium in der Medienwelt

"Jesus fordert seine Jünger auf, sich öffentlich und furchtlos zu ihm zu bekennen", sagt Oberkirchenrat Markus Bräuer, Medienbeauftragter der EKD. Gerade im Angesicht der kommenden Verfolgungen, die zuvor im Evangelium geschildert werden. Martin Luther hat sich den Satz Jesu zu eigen gemacht. Er habe mit Mut das neue Medium des Buchdrucks genutzt. Auch heute gelte es, die modernen Medien, die sich bieten für die Verkündigung zu nutzen. Dazu zählten Zeitungen, Radio, Fernsehen, wie die sozialen Netzwerke. "Unsere moderne Währung in der Medienwelt heißt Aufmerksamkeit", betont Bräuer. Den gesamten Bericht finden Sie hier.


Ein Beispiel gelungener Medienarbeit


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Prof. Dr. Thomas Erne © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Warum wir Kirchen brauchen

Die Kirchen seien heute nicht mehr nur und ausschließlich ein Haus der Gemeinde , sondern auch ein Haus für einzelne Menschen, die in ihnen unterschiedliche Erfahrungen machen. "Die Besucher kommen und erfahren die Kirchen religiös, spirituell, ästhetisch, auch politisch, etwa beim Kirchenasyl oder sozial in der Stuttgarter Vesperkirche", so Prof. Dr. Thomas Erne in seinem Referat vor der Synode. Diese unterschiedlichen Bezugnahmen könnten sich in den meisten Kirchen entfalten, weil diese Kirchen ein weites Dach haben, so wie das Ulmer Münster. Kirchen seien Hybridräume der Transzendenz.



Landesbischof July lobt 2. Kunstpreis aus


TOP 14 - Bericht aus dem Strukturausschuss

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Matthias Hanßmann © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Der Strukturausschuss der 15. Landessynode, ein Sonderausschuss für Strukturfragen, wurde im Sommer 2014 konstituiert. Der Vorsitzende des Strukturausschusses, Matthias Hanßmann, ging auf die Arbeit des Ausschusses zunächst prinzipiell ein: Zum einen sei ein gemeinsames Wollen notwendig. Denn „Strukturveränderungen verändern die Gesichtszüge unserer Kirche“ und seien ein Eingriff „in die Statik unseres Kirchenwesens“. Zum anderen betonte er in einer persönlichen Einlassung, dass es die Kirche Jesu Christi nicht ohne Struktur gebe und die Struktur daher im besten Falle Ausdruck von gelebter Kirche sei. Anlässlich der zu erwartenden Entwicklung der Kirchengliederzahlen und des Kirchensteueraufkommens berichtete Hanßmann von vier Impulsen aus dem Strukturausschuss.

Verbundkirchengemeinden sollen ein wichtiger Teil des Strukturwandels werden, wie Hanßmann zunächst ausführte. In Verbundkirchengemeinden sollen sich künftig Kirchengemeinden zusammenschließen können, ohne ihre Selbständigkeit als Körperschaft des öffentlichen Rechts aufgeben zu müssen. Hanßmann mahnte allerdings zu einer erneuten sorgsamen Evaluation der eingegangenen Rückmeldungen unter Einbezug des Strukturausschusses. Zudem äußerte er den Wunsch einer vergleichbaren Lösung für bereits bestehende große Gesamtkirchengemeinden.

In seinem zweiten Impuls betonte Hanßmann die Bedeutung der Pfarrplanung. Hinsichtlich des befürchteten Pfarrermangels ab dem Jahr 2025 konstatierte er: „Die Botschaft für die nächsten Jahre ist also eine doppelte: 1. Wir brauchen mehr Menschen für den Pfarrdienst. 2. Wir kürzen stellen auf Gemeinde- und Sonderpfarrämtern.“ Allerdings sei noch offen, welche Zahl an Pfarrerinnen und Pfarrern aufgrund welcher Kriterien erreicht werden soll. Ebenso muss noch über die Gewichtung von Gemeinde- und Sonderpfarrämtern gesprochen werden.

Die Zunahme der Komplexität bei Verwaltungsaufgaben führte Hanßmann als dritten Punkt aus. Daher soll über eine Aufteilung von Verwaltungsaufgaben nachgedacht werden. Auf diese Weise sollen nebenberufliche Kirchenpflegerinnen und Kirchenpfleger entlastet werden. Da solche Aufteilungsprozesse sich häufig unterschieden, sollen sie durch intensive Beratungsinitiativen begleitet werden.

Als letzten Impuls aus dem Strukturausschuss brachte Hanßmann neue Gemeindeformen und den Aspekt der missionarischen Volkskirche ein. „Eine kleiner werdende Kirche muss nicht unbeweglicher werden“, stellte er fest. Daher sollen missionarische Initiativen „ebenso gestärkt werden, wie neue Aufbrüche, die eine strukturelle Veränderung in unserer Kirche und Gesellschaft erfordern“.


TOP 15 - Kirchliches Gesetz zur Einführung der Evangelischen Verbundkirchengemeinden und Änderung anderer Gesetze (Beilage 18)

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Hans-Peter Duncker © Evangelisches Medienhaus Stuttgart - Gottfried Stoppel

Oberkirchenrat Hans-Peter Duncker stellte das Kirchliche Gesetz zur Änderung der Kirchengemeindeordnung und anderer Gesetze vor. Im Anschluss an den Bericht aus dem Strukturausschuss (s. TOP 14) stellte er die gesetzliche Einführung von Verbundkirchengemeinden vor. In die Beratungen vor der Erarbeitung des Gesetzes waren der Strukturausschuss, Kirchengemeinden und Kirchenbezirke, die Pfarrervertretung, der Kirchengemeindetag, die Kirchenpflegevereinigung und das Rechnungsprüfungsamt involviert. Verbundenkirchengemeinden sollen es mehreren Kirchengemeinden künftig ermöglichen, „sehr eng zusammen zu arbeiten“ und dabei ihre „Eigenständigkeit und Identität als Körperschaft des öffentlichen Rechts“ zu wahren, wie Duncker ausführte. Das Ziel sei es, Strukturen zu vereinfachen und Verwaltungsarbeit zu reduzieren. Das Modell der Verbundkirchengemeinde ermögliche eine Form des Miteinanders von Kirchengemeinden, „wo eine Fusion sich als nicht sinnvoll erweist, weil die Identität und die räumlichen Entfernungen dem im Weg sind“, betonte Duncker.

Der Gesetzesentwurf sowie ein Änderungsantrag wurden an den Rechtsausschuss verwiesen.


TOP 16 - Begleitung von Menschen im Bereich Freizeit und Tourismus (Einrichtung einer Projektstelle)

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Dr. Karl Hardecker © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Immer mehr Menschen finden Gott im Urlaub, in ihren Erholungs- und Auszeiten. Kirchliche Angebote versuchten auf verschiedenen Ebenen diesem Bedürfnis gerecht zu werden, sagt Dr. Karl Hardecker, Vorsitzender des Theologischen Ausschusses. So werden immer mehr Angebote im Bereich Kirche in Freizeit und Tourismus entwickelt. Beispielsweise Ausbildungsmodule in Kirchenraumpädagogik, eine Kirchen-App, Pilgerinitiativen, Radwegekirchen oder Autobahnkirchen.

Hardecker stellte daher den Antrag, eine Projektstelle für die Entwicklung und den Ausbau neuer Angebotsformen zur spirituellen Begleitung von Menschen im Bereich Freizeit und Tourismus einzurichten. Diese Stelle solle mit einer Diakonin bzw. einem Diakon besetzt werden und auf vier Jahre befristet sein. 

Der Antrag wurde einstimmig beschlossen.


TOP 17 - Bildungsplan für den Ev. Religionsunterricht

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Werner Baur © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Mit dem Schuljahr 2016 wird in Baden-Württemberg auch für den evangelischen Religionsunterricht ein neuer Bildungsplan eingeführt. Dieser wurde von den Evangelischen Landeskirchen Baden und Württemberg mit dem Religionspädagogischen Institut Baden und dem Pädagogisch-Theologischen Zentrum Stuttgart erstellt.

Wesentliche Dinge vom Bildungsplan 2004 seien übernommen worden, so Oberkirchenrat Werner Baur. Was Kinder und Jugendliche lernen und können sollen, sei aber sehr viel klarer. Der Ausschuss für Bildung und Jugend habe sich intensiv mit den Unterrichtseinheiten beschäftigt, so der Vorsitzende Siegfried Jahn. In einer Anhörungsphase des Landes könnten alle gesellschaftlichen Gruppen Eingaben erstellen, die gesichtet werden müssen. Dann sei zu entscheiden, wie die Landeskirchen reagieren und ob Änderungen vorzunehmen sind. Im März 2016 soll der Bildungsplan von der Landesregierung unterschrieben werden. Der Bildungsplan 2016 wird digital veröffentlicht.




TOP 18 - "Landschaften statt Inseln" Konsequenzen aus der Statistik "Jugend zählt" für den Auftrag der Kirche

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Siegfried Jahn © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Siegfried Jahn, Vorsitzender des Ausschusses für Jugend und Bildung, beschäftigte sich in seinem Bericht mit den Konsequenzen aus der Studie „Jugend zählt“ für den Auftrag der Kirche. Dieses Thema war auch Schwerpunkt der Frühjahrstagung der Landessynode im März diesen Jahres. Jahn zeigte sich beeindruckt von der Studie, "die auf die Schätze unserer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aber auch auf Herausforderungen und Schwachstellen" aufmerksam gemacht habe.

In den folgenden Diskussionen in einer Arbeitsgruppe sowie in verschiedenen Ausschüssen wurden drei Anträge erarbeitet, die Jahn der Synode vorstellte: Zum einen soll in Zusammenarbeit mit der Badischen Landeskirche eine Vertiefungsstudie zur Statistik 2013 in Auftrag gegeben werden, die sich vor allem auch mit der Vernetzung verschiedener Angebote beschäftigen soll. Desweiteren wird der Oberkirchenrat gebeten, in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Arbeitsbereichen der Kinder-, Jugend- und Konfirmandenarbeit ein Konzept zur Begleitung, Beratung und Vernetzung zu erarbeiten. Mit dem dritten Antrag fordert der Ausschuss für Jugend und Bildung eine regelmäßige Jugendberichterstattung ein. Zu Anfang einer jeden Synodalperiode solle eine Studie über die Arbeit mit Kindern und Jugendliche erstellt werden, um Veränderungen und sich damit ergebende Herausforderungen schneller erkennen zu können.

Alle drei Anträge wurden angenommen.



TOP 19 - Bericht von der EKD-Synode

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Eva Glock (links) und Jutta Henrich (rechts). © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Bei der vergangenen Herbstsynode wurden Andrea Bleher, Tabea Dölker, Jutta Henrich, Robby Höschele, Steffen Kern, Dr. Friedemann Kuttler, Werner Stepanek und Eva Glock von der Landessynode in die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland gewählt. Die EKD-Synode setzt sich aus 100 gewählten Synodalen der Landeskirchen sowie 20 vom Rat der EKD berufenen Mitgliedern zusammen. Aus der Württembergischen Landeskirche wurde Bettina Gilbert, Kirchenmusikdirektorin aus Blaubeuren, vom Rat in die Synode berufen.

Bei der Konstituierung der 12. EKD-Synode wurde Steffen Kern in den Nominierungsausschuss gewählt.

Auf Vorschlag dieses Nominierungsausschusses wurde Präses Irmgard Schwätzer mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt (111 von 115 Stimmen). Dies sei ein deutliches Signal der Geschlossenheit und ein guter Auftakt für eine neue Legislaturperiode, so Eva Glock in ihrem Bericht. Das Präsidium besteht aus Vizepräses Oberkirchenrat Klaus Eberl (Rheinland) und die Juristin Dr. Viva-Katharina Volkmann (Hannover). Württemberg ist nicht mehr vertreten.

Im November wird auf der nächsten Sitzung in Bremen der neue Rat gewählt. Zur Vorbereitung dieser Wahl wurde ein Ratswahlausschuss eingesetzt, dem unsererseits Dr. Friedemann Kuttler angehört.

Die EKD-Synode arbeitet auch mit ständigen Ausschüssen. In Würzburg wurden der Ausschuss für Schrift und Verkündigung, u.a. mit Bettina Gilbert und Steffen Kern besetzt. Andrea Bleher ist im Haushaltsausschuss. Die restlichen Synodalen trafen sich in Themenrunden zu Diakonie, Mission, Ökumene (Jutta Henrich), zu Kirche, Gesellschaft und Staat (Robby Höschele), zu Erziehung, Bildung und Jugend (Tabea Dölker und Werner Stepanek), zu Europafragen (Eva Glock) und zur Bewahrung der Schöpfung.

Ein wichtiger TOP sei die Diskussion und Verabschiedung einer Resolution zur Flüchtlingssituation im Mittelmeer gewesen. Die Resolution enthalte Punkte zu einem notwendigen europäischen Seenotrettungsprogramm, die Forderung nach einem europäischen Neuansiedelungsprogramm und auch Punkte, dass immer auch Fluchtursachen bekämpft werden müssen.




TOP 20 - Kirchentag 2015 in Stuttgart

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Wolfgang Kruse © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

"Es waren nicht nur die 'keine Staus und jede Menge Sonne', die diese Tage Anfang Juni so besonders machten, es waren insgesamt wunderbare, intensive und bewegende Tage mit Gottesdiensten, Diskussionen, Kultur, Straßenfesten und wunderbaren Gastgebern", sagte der Beauftragte der Landeskirche für den Kirchentag Wolfgang Kruse in seinem Bericht vor der Synode.

Bei den drei Eröffnungsgottesdienste waren rund 85.000 und beim Abend der Begegnung rund 200.000 Menschen zusammengekommen. Ein besonderes Highlight seien der „Klang des Südens“, der die württembergische Chortradition präsentierte und bei dem die Gäste mitsingen konnten, sowie der Abendsegen mit dem Kerzenlichtermeer gewesen. Ministerpräsident Kretschmann sagte, so Kruse, dies sei für ihn einer der eindrücklichsten Momente des Kirchentages gewesen.

Die landeskirchlichen Zentren (Evangelisch nicht nur in Württemberg, Stuttgarts Reichtum und das zentrum Jugend) hatten großen Zulauf, sagte Kruse. Es sei beeindruckend, wie viele Menschen die Angebote wahrgenommen haben. Auch das Regionale Kulturprogramm sei durchweg fantastisch angenommen worden. Ganz prominent auf dem Schlossplatz gelegen war das Stuttgarter Gasthaus mit seinem Essensangebot und der Ausstellung über die Besonderheiten der Landeskirche - ein Anziehungs- und Treffpunkt. "Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Gustav-Adolf-Werk und dem Evangelischen Missionswerk in Solidarität wurde das Gasthaus zu einem Ort internationaler Begegnungen", so Kruse.

Die Berichterstattung in den Printmedien sei überaus umfangreich und positiv gewesen. Am 12. Juli wird es in der Stuttgarter Stiftskirche einen Gottesdienst mit anschließendem Fest im Hospitalhof geben, zu dem alle Mitwirkenden eingeladen sind.



Gottesdienst in der Stuttgarter Stiftskirche

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Gottesdienst in der Stiftskirche © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

 Zu Beginn der Tagung trafen sich die Synodalen zu einem gemeinsamen Gottesdienst in der Stuttgarter Stiftskirche. Der Gesprächskreis Evangelium und Kirche war für die Gestaltung verantwortlich. Die Hymnus Chorknaben haben den Gottesdienst musikalisch begleitet. Die Predigt hat Pfarrer Johannes Eißler gehalten.

Zum ersten Mal wurde der Eröffnungsgottesdienst einer Synode auch übertragen. Eine gekürzte Version war im Fernsehen bei BW Family TV und Bibel TV zu sehen. kirchenfernsehen.de kann der Gottesdienst auch online angesehen werden.



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Gottesdienst in der Stiftskirche © Evangelisches Medienhaus Stuttgart

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