Kirche für morgen

"Tiefe Wurzeln – weiter Raum"

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Obere Reihe v.l.: Kai Münzing, Matthias Böhler. Untere Reihe v.l.: Götz Kanzleiter, Martin Allmendinger, Dr. Willi Beck

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"Kirche für morgen"

  • ist eine Initiative zur Reform der evangelischen Landeskirche.
  • steht für eine zukunftsorientierte Kirche mit Vision.
  • will das Priestertum aller Gläubigen umsetzen.
  • will die "Finanzierung von unten" stärken und unterstützt Eigeninitiativen und Fördervereine: "Jeder gespendete Euro wird aus Kirchensteuermitteln verdoppelt".
  • setzt sich für den Abbau kirchlicher Bürokratie und Hierarchie ein.
  • Jugend-, Lebenswelt- und Profilgemeinden sind nötig als Ergänzung zu den bisherigen Gemeinden.
  • Jede Gemeinde soll das Recht haben, den Pfarrer/die Pfarrerin frei und direkt zu wählen.

"Tiefe Wurzeln – weiter Raum" - Gelebter Glaube an Jesus Christus eröffnet den weiten Raum gegenüber denen, die anders glauben oder leben, und schafft Dynamik zur Veränderung. "Kirche für morgen" will weder fundamentalistische Engführung noch geist- und visionslose Verwaltung des Bisherigen, sondern den mutigen Aufbruch in die Zukunft einer Kirche, die sich nicht in die Nische der kirchlich Sozialisierten zurückzieht. Kirche muss so offen sein, dass sie auch für Noch-Nicht-Mitglieder einladend und gesprächsfähig ist. So ist Kirche missionarische Kirche. "Nicht rechts, nicht links, sondern vorne!"

Zur Gruppierung "Kirche für morgen" gehören in der gegenwärtigen Landessynode 6 Synodale. Davon wurden 5 bei der Kirchenwahl am 1. Dezember 2013 gewählt und 1 Mitglied nachträglich zugewählt.

Diesen Text können Sie in Ihrem Gemeindebrief oder auf den Internetseiten Ihrer Gemeinde veröffentlichen.