Iris Carina Kettinger

Offene Kirche

Ausbildung und beruflicher Werdegang

  • 1982 Abitur in Heidenheim; Scheffelpreis der Literarischen Gesellschaft, Karlsruhe
  • 1982 - 1983 Sprachenkolleg Stuttgart
  • 1983 - 1989 Studium der Evang. Theologie in Tübingen und Marburg
  • 1989 - 1990 Praktikum in der Ökumenischen Hochschulgemeinde Stuttgart
  • 1990 - 1992 Vikariat in Öschelbronn, Kirchenbezirk Herrenberg
  • 1992 - 1995 Pfarrvikarin beim Dekan von Bad Urach
  • 1995 - 2004 Pfarrerin in Genkingen, Kirchenbezirk Reutlingen, in Stellenteilung mit Ehemann
  • 2001 - 2002 zusätzlich Kurseelsorgerin in Bad Urach
  • 2004 - 2006 Leitung des Ökumenischen Projekts "Kirchen auf der Landesgartenschau Heidenheim"
  • seitdem Pfarrerin in der Altenpflegeheimseelsorge, Kirchenbezirk Heidenheim
  • Pastoralpsychologische Weiterbildung (Klinische Seelsorgeausbildung)

Neben- und ehrenamtliche Tätigkeiten in Kirche und Gesellschaft

  • Notfallseelsorgerin
  • Regionalsprecherin für die Altenpflegeheimseelsorge in der Region Ulm 1
  • Bezirksbeauftragte für Kirche und Kunst
  • Beauftragte im Bezirksarbeitskreis Frauen
  • Vertrauensfrau des Evang. Pfarrvereins
  • Mitglied im Ökumenischen Ausschuss "Kirche im Brenzpark"
  • Initiatorin der Literaturgottesdienste "Worte begegnen dem Wort" im Kirchenbezirk
  • Referententätigkeit in der Erwachsenenbildung

Familienstand/Kinder

verheiratet seit 1992 mit Pfarrer und Studienrat Harald Röser

Persönliche Interessen

  • große Literatur von Astrid Lindgren bis Carl Zuckmayer inspiriert mich
  • die Werke der Bildenden Kunst reizen mich
  • kirchliche und weltliche Architektur begeistert mich
  • Musik von der Gregorianik bis zur Gegenwart erfreut mich
  • Reisen in die Länder Ost- und Südosteuropas und Begegnungen mit den dortigen Kirchen
  • wandern über die Schwäbische Alb oder in Südtirol
  • Kultivierung von Orchideen und arbeiten im Garten
Folgende Themen liegen mir am Herzen:
- Seelsorgliche Kirche: Genügend Zeit im Gemeindepfarramt und eine angemessene Zahl von Sonderpfarrämtern sind für die Seelsorge unbedingt erforderlich.
- Gerechtigkeit: Wer vom Evangelium ergriffen ist, wird seine Stimme für mehr Gerechtigkeit erheben. Konkret wird dies am Beispiel der Chancen-, der Generationen- und der Geschlechtergerechtigkeit.
- Schwerbehinderung und Krankheit: Die Kirche Jesu Christi wird es sich zur Aufgabe machen, Menschen mit Behinderung volle Teilhabe am Leben zu ermöglichen, auch in dienstlichen Bezügen.
- Gesellschaft: Kirche wird sich ihrer Bildungsverantwortung stellen und im Horizont der christlichen Botschaft ihren Beitrag zu ethischen, ökonomischen und kulturellen Fragen unserer Zeit leisten.
- Ökumene: Gelebte Frömmigkeit wächst im Dialog mit Christen aus anderen Kulturen und Traditionen. Das Wissen um die geschichtliche Dimension von Kirche relativiert die Sorge um unsere Zukunft.
- Lebensformen: Die Kirche wird den unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten von Menschen seelsorglich begegnen, damit sie im Glauben Heimat und Stärkung erfahren.
Mein liebstes Bibelwort ist mein Konfirmationsspruch aus 2. Kor. 3, 17:
Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
Iris Carina Kettinger