
Prälatin Gabriele Wulz, Regionalbischöfin in Ulm, erzählt in Ihrem Impuls zum 1. Advent von einem Adventslied, das ihr besonders wichtig ist.
„Wie soll ich dich empfangen?“ Die Frage dieses Adventslieds beschäftigt und berührt mich jedes Jahr aufs Neue.
Der erste Advent ist ja ein ganz besonderer Sonntag. Voller Verheißung. Ein neues Kirchenjahr beginnt. Die Türen werden hoch und weit. Aber wie halte ich selbst Schritt? Wie finde ich zu einer anderen Gestimmtheit, die zum Advent passt? Erwartungsfroh eben und hoffnungsstark?

In meinem Unvermögen wird mir Paul Gerhardt mit seinem Lied zu einem echten Trost und Wegbereiter.
Wenn ich innerlich nicht zur Ruhe finde und angesichts der Welt mit ihren Schrecken verzweifeln möchte, da lenkt er meinen Blick auf Zion und erinnert mich an den Einzug Jesu in Jerusalem. Von dort geht der Blick auf mich, wenn ich singe und höre „Ich lag in schweren Banden, du kommst und machst mich los.“ Und wenn es dann in der sechsten Strophe heißt: Das schreib dir in dein Herze, du hochbetrübtes Heer, … seid unverzagt, ihr habet, die Hilfe vor der Tür; der eure Herzen labet und tröstet steht allhier“, dann spüre ich etwas von adventlicher Freude. Schon jetzt. Und schon hier.
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Was es mit der Kirchensteuer auf sich hat, wie sie bemessen wird und welche positiven Effekte die Kirchen mit der Kirchensteuer an vielen Stellen des gesellschaftlichen Lebens erzielen, erfahren Sie auf www.kirchensteuer-wirkt.de.
