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Voller Tatendrang nach Griechenland

Zwölf Freiwillige unterstützen griechische Protestanten bei Flüchtlingshilfe

Ein Dutzend Freiwillige aus Württemberg startet am Dienstag (17. Mai) ins griechische Thessaloniki. Sie absolvieren bis 27. Mai einen Arbeitscamp-Einsatz für die Flüchtlingsarbeit der Griechischen Evangelischen Kirche. Die Helferplätze seien im Nu besetzt gewesen, sagte Birgit Knöll vom EJW-Weltdienst am Donnerstag in Stuttgart auf Anfrage. Das Minderheitenhilfswerk Gustav-Adolf-Werk (GAW) und das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) hatten zu dem Einsatz aufgerufen.

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Die Helfer seien voller Tatendrang und freuten sich auf den Einsatz, berichtete Knöll weiter. Sie werden gemeinsam eine von der griechischen Kirche angemietete Wohnung für schwangere Mütter renovieren. Die Griechische Evangelische Kirche versucht, schwangeren Flüchtlingsfrauen, die kurz vor der Niederkunft stehen, eine feste Unterkunft zu bieten. 

Aus Württemberg erhält die nur 5.000 Mitglieder starke Partnerkirche in Griechenland immer wieder Unterstützung. In der Osterwoche war bereits der württembergische Pfarrer Nicolai Gießler bei den Gemeinden, die Flüchtlingslager an der mazedonischen Grenze mitversorgen. Die Präsidentin des GAW Deutschland und Vorsitzende des GAW Württemberg, die Ulmer Prälatin Gabriele Wulz, war Anfang Mai vor Ort. Die württembergische Landesynode hat bei ihrer Frühjahrstagung 200.000 Euro als finanzielle Soforthilfe für die Flüchtlingsarbeit bereitgestellt. 

Quelle: Evangelischer Pressedienst (epd)