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Journalisten für Niedersächsischen Medienpreis nominiert

Mit dabei: Tobias Glawion vom Evangelischen Medienhaus Stuttgart

Für den Niedersächsischen Medienpreis 2018 sind insgesamt 25 Journalistinnen und Journalisten nominiert. Sie konkurrieren in acht Kategorien in Hörfunk und Fernsehen um die mit insgesamt 15.000 Euro dotierte Auszeichnung, wie die Niedersächsische Landesmedienanstalt am Dienstag in Hannover mitteilte. Aus 278 Bewerbungen wählte die Jury 22 Beiträge aus. In vier Fällen gehen Autoren-Duos an den Start. Der Preis wird am 6. Dezember im Alten Rathaus in Hannover verliehen.

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Tobias Glawion © Jens Schulz

Erneut nominiert wurde Vorjahressieger Tobias Glawion, früherer Chefredakteur des Evangelischen Kirchenfunks Niedersachsen-Bremen (ekn). Glawion wechselte inzwischen zur Evangelischen Medienhaus GmbH in Stuttgart. Er konkurriert in der Sparte Unterhaltung mit dem Beitrag „Hit from Heaven - Is it Love“, der bei Antenne Niedersachsen lief, mit Marius Hühne von Radio 21 und Kai Kosinski vom „Meer Radio“, das rund um das Steinhuder Meer zu hören ist. Hühne erzählt die Geschichte des „Hurricane“-Musikfestivals in Scheeßel zwischen Bremen und Hamburg. Kosinski stellt „Scorpions“-Gitarrist Rudolf Schenker vor.   

Im Bereich Fernsehen ist Alexander Gurgel von RTL Nord gleich zweimal nominiert: in der Kategorie Information mit einer Sendung über die ICE-Katastrophe von Eschede und in der Kategorie Unterhaltung mit dem Beitrag „Knight Rider Fans“. Ein Beitrag eines Autoren-Duos über das Unglück von Eschede für Antenne Niedersachsen steht auch bei den Radio-Journalisten zur Wahl.   

Der Niedersächsische Medienpreis wird seit 1995 jedes Jahr von der Landesmedienanstalt für herausragende journalistische und kreative Leistungen vergeben - in diesem Jahr zum 24. Mal. Bis 2011 wurde er als Hörfunkpreis verliehen. Seit 2012 werden auch Fernseh-Journalisten prämiert.

Quelle: Evangelischer Pressedienst (epd)