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Landeskirche finanziert Wohncontainer im Irak

Das Geld stammt aus Einzelspenden und aus finanziellen Geschenken

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© Klaus Rieth

Die irakische christliche Hilfsorganisation Capni (Christian Aid Programme in Northern Iraq) hat im Irak einen ersten Wohncontainer für eine christliche Flüchtlingsfamilie aufgestellt. Die Unterkunft mit Wohnzimmer, Schlafzimmer und einer kleinen Küche wurde aus Spenden finanziert, teilte der zuständige Kirchenrat Klaus Rieth am Wochenende mit. Mit dem transportablen Container nahe der Stadt Dohuk werde verfolgten und bedrängten Menschen das Leben vor Ort erträglicher gemacht.

Der Wohncontainer kostet inklusive Aufstellung rund 6.300 Euro. Das Geld stamme aus Einzelspenden und aus finanziellen Geschenken zu Geburtstagsfeiern, sagte Rieth. Sinnvoll sei es, Einheiten mit zehn bis zwanzig solcher Container zu bilden, um ein Gemeinschaftsleben zu ermöglichen und die nötige Infrastruktur zur Versorgung der Menschen zu schaffen. 

Quelle: Evangelischer Pressedienst (epd)